Porträt

laut.de-Biographie

Beabadoobee

Es ist immer gefährlich, wenn sich vor Veröffentlichung des Debüt-Albums schon ein Riesenhype um Musizierende bildet. Oft wird der Druck, irgendwas gerecht werden wollen, zu groß und das Erstwerk dadurch oft eher unentschlossen. Beatrice Laus alias Beabadoobee scheint mit dem Hype allerdings ganz lässig umzugehen, in Youtube-Videos zeigt sie sich immer noch gerne als Quatschkopf, und ihre Songs bleiben stets der charmante Indie Rock, den man von ihr gewohnt ist.

Zum Musikmachen inspiriert wird sie vom Film "Juno" und dessen Soundtrack von Kimya Dawson. Gitarre lernt sie mit Youtube-Tutorials. Ihren ersten Song, "Coffee" veröffentlicht die Britin, die auf den Philippinen geboren wurde, 2017 mit 17 Jahren, seitdem geht es für sie steil bergauf, was gut ist, weil sie quasi von der Schule fliegt und keinen Abschluss hat. Der Song entwickelt sich schnell zu einem Phänomen, was Laus ziemlich erstaunt, wie sie wecb.fm im Interview erzählt: "Ich wusste nicht mal, dass Leute den Song hören, bis jemand einen meiner Instagram-Posts mit 'hey, du bist das Coffee-Mädchen!' kommentiert hat und ich war so huh, dann habe ich die Streaming-Zahlen gecheckt und dachte: Wann zur Hölle ist das passiert?"

Ihre Instagram-Follower vermehren sich, die Klickzahl von "Coffee" steigt in die Hundertausende und das britische Indie-Label Dirty Hit zeigt sich interessiert. Bevor sie im April 2018 dort unter Vertrag genommen wird, veröffentlicht sie ihre Debüt-EP "Lice", knapp ein Dreivierteljahr später folgt die EP "Patched Up". 2019 veröffentlicht sie zwei weitere EPs, "Loveworm" und "Space Cadet", spielt vor allem aber auch ihre ersten größeren Konzerte. Im September des selben Jahres geht sie als Support der amerikanischen Sängerin Clairo auf Tour, einen Monat später ziert sie das Cover des NME. Im Februar 2020 begleitet sie gar ihre Label-Kumpels The 1975 auf Tour und kündigt schließlich ihr Debüt-Album "Fake It Flowers" an, das im Herbst erscheint.

Zu ihren Vorbildern zählt sie Elliott Smith, The Cure, The Beatles und Simon & Garfunkel. In Interviews nimmt sie kein Blatt vor den Mund - zumindest, wenn sie über sich selber redet. Über ihre Eltern, die wegen ihr nach England gezogen sind, sagt sie Dazed: "Darum will ich alles für sie machen. Auch wenn ich manchmal eine Cunt sein kann."

Alben

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