BTS ist die eine K-Pop-Gruppe, die im Westen zementiert ist (neben Blackpink, eventuell). Nicht als Musiker, wohlgemerkt, sondern als Phänomen. Kein Artikel, keine Besprechung, kein Flurgespräch über die Gruppe kommt ohne Verweis auf ihre absurden Erfolge, ihre gebrochenen Rekorde und ihre irrsinnige …

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  • Vor 7 Monaten

    Weiterhin nur 1/5 für Plastikschrott.

  • Vor 7 Monaten

    "einen Song, der so imposant wummert, so exzentrisch und effektiv besungen und berappt wird, dass die Welle 13-Jährige Bratzen und sonst niemanden außer diesen Yannik direkt erfasst und davonspült."

    Da, hab's gefixt.

  • Vor 7 Monaten

    Finde es erstmal schön, dass dieser Yannik™ wieder am Start ist, um uns die geschmacklichen Unterschiede zwischen Polyethylen, Polypropylen und co. näher zu bringen. Wb!

    Meine äußerst fachkundige Meinung zu der ganzen Chose folgt dann später. Eventuell.

  • Vor 7 Monaten

    Freu mich schon auf die BTS-Army, die hier aufschlagen und herumheulen wird, wie gemein alle zur total mißverstandenen Band sind, was für tolle Messages sie doch verkörpern, und daß die Kritiker bloß ein Problem mit sich selbst haben und so.

    Zur Musik: Wir hatten alle gehofft, der Zombie der 90er-Jahre-Boygroups sei endgültig erledigt. Wir hätten nie damit gerechnet, daß 25 Jahre später 12jährige genau den wieder ausbuddeln und glauben würden, einen Schatz gefunden zu haben.

    • Vor 7 Monaten

      1. Bring deine Rechtschreibung mal auf den neusten Stand.

      2. Das hat nichts mit Missverstehen zu tun, sondern damit dass sich der Typ nicht mal die Mühe gemacht hat die Lyrics zu lesen oder allgemein basic journalism zu betreiben. Das ist jetzt nicht so schwer einfach mal Google zu benutzen.

      3. Offensichtlich war nicht nur der "Autor" dieses Artikels zu blöd zum recherchieren, sondern auch du.
      Das sind keine 12jährige. Das sind normale Jungs in ihren 20ern, die Musik machen. Genauso wie andere gleichaltrige, jüngere oder eben ältere.
      Wenn du dich so gut mit den 90ern und ihren Boybands auskennen würdest, würdest du doch gewisse Unterschiede feststellen.
      Aber ich schiebe dein Unwissen und deine absolute Ignoranz einfach auf deine fehlende Lesefähigkeit. Do better.

    • Vor 7 Monaten

      Ach, da ist ja schon der erste 12jährige! Wundervoll! Und ich mußte nicht mal mit Schokolade aus meinem Van herauswedeln!

    • Vor 7 Monaten

      "Das sind keine 12jährige. Das sind normale Jungs in ihren 20ern, die Musik machen."

      Er bezog sich offensichtlich auf das Alter der Konsumenten, nicht der, ähem, "Musiker". Lesen & Verstehen, mein Kind!

      "Das hat nichts mit Missverstehen zu tun, sondern damit dass sich der Typ nicht mal die Mühe gemacht hat die Lyrics zu lesen oder allgemein basic journalism zu betreiben."

      Ich hab's mal "recherchiert".

      Hey na-na-na
      Gotta go insane to stay sane
      Hey na-na-na
      Throw myself whole into both worlds
      Hey na-na-na
      Can't hold me down 'cuz you know I'm a fighter
      Carried myself into this beautiful prison
      Find me and I'm gonna live with ya

      Welch Poesie, welch Anspruch! Hätte Yannik diese Perlen der Weisheit gelesen, wäre die Wertung natürlich signifikant höher ausgefallen. :rolleyes:

    • Vor 7 Monaten

      Auf Deutsch übersetzt könnte das ja sogar auf nem Onkelz Album landen. :ill:

    • Vor 7 Monaten

      Danke für die Übersetzung, Schwinger! Ich muß erst mal eine Woche über diese Lyrics sinnieren, vielleicht auch ein paar Asienwissenschaftler und Literaturprofessoren anmailen. Mir entgeht sicherlich einiges an bedeutender Rafinesse zwischen der Zeilendiarrhö.

    • Vor 7 Monaten

      "Wir hätten nie damit gerechnet, daß 25 Jahre später 12jährige genau den wieder ausbuddeln und glauben würden, einen Schatz gefunden zu haben."
      Weil ihr offensichtlich 25 Jahre unter einem Stein gelebt habt. Das Prinzip "K-Pop" gibt es ununterbrochen seit Ende der der 90er. Da muss nichts ausgebuddelt werden.

  • Vor 7 Monaten

    Für diese Mucke fehlt mir jegliches Verständnis. Sogar bei deutschem Schlager kann man irgendwo eine Daseinsberechtigung sehen, aber hier? Einfach schrecklich.

  • Vor 7 Monaten

    Halte die Kritik tatsächlich für sehr nachvollziehbar. Hatte sehr ähnliche Gedanken beim Hören des Albums und Recherchieren der Texte. Licht und Schatten wechseln sich hier ab, für mich überwiegen jedoch trotz aller Kritikpunkte an teilweise unoriginellem Inhalt und teilweiser musikalischer Belanglosigkeit die positiven Seiten.

    • Vor 7 Monaten

      Was sind die positiven Seiten?

    • Vor 7 Monaten

      Erstmal ist der anspruch der im konzept zwischen persona schatten und ego vermittelt wird sehr interessant, leider wird dieses Konzept aber im Großteil der songs ignoriert. Weiterhin sind einige Songs musikalisch energetisch und emotional eine wucht. Klar wird das rad hier nicht neu erfunden aber die Mischung und vielfalt der genres ist wirklich positiv hervorzuheben. Auch die gute Abwechslung und Integration von rap und Gesang trägt zum positiven Eindruck bei.

    • Vor 7 Monaten

      "die Mischung und vielfalt der genres ist wirklich positiv hervorzuheben"

      Kann ich also davon ausgehen, dass die Disco, Shoegaze, Lounge Jazz, Black Metal und die Rumba Clave drin haben?
      Würde mich wundern, denn für derlei Wechsel bedürfte es instrumentaler und stimmlicher Fähigkeiten. :rolleyes:

      "Weiterhin sind einige Songs musikalisch energetisch und emotional eine wucht."

      Crazy for myself (yeah)
      Like everything would work out when I opened that door (right)
      Like I was about to show something (uh huh)
      I left home
      (Hoping all this imagination doesn't end as illusions)

      Pubertärer Weltekel und -schmerz. Sehr originell. Was ne emotionale Wucht. :rolleyes:

    • Vor 7 Monaten

      "Würde mich wundern, denn für derlei Wechsel bedürfte es instrumentaler und stimmlicher Fähigkeiten."
      Doch sowas gibt es durchaus, liegt daran, dass die Idols i.d.R. eine professionelle, langjährige Ausbildung erhalten. Ich kenne mehrere Alben auf denen sich Rock, Pop, EDM, Jazz oder gar Reggae abwechseln, willst Du aber bestimmt nicht hören.

  • Vor 7 Monaten

    Yannik, das Album ist nicht daran Schuld, dass du nicht nach den Lyrics googlen kannst und somit nichts verstehst.
    Wenn du dich mit den Konzept beschäftigen würdest, wäre bei deinem Buchstabensalat da oben auch ein anständiger Artikel bei rausgekommen. Das Internet ist voll von Erklärungen und Übersetzungen. Du müsstest dir nicht mal die Arbeit machen, außer tatsächlich google zu benutzen.

    • Vor 7 Monaten

      Was heulst du hier eigentlich rum wie ein kleines beleidigtes Fangirl?!
      Das Album hat absolut faire 3 Sterne bekommen!
      Mehr als genug für diese seelenlose Fliessbandware!
      Also bitte verzieh‘ dich wieder in irgendwelche K-Pop Foren und lass die Erwachsenen in Ruhe, außerdem ist morgen wieder Schule!
      Husch, husch ins Körbchen!

    • Vor 7 Monaten

      ^^deswegen ist es in den Ländern mit dem größten Musikmarkt auf #1
      und #4 der Billboard Hot100, weil es ja alles so seelenlos und generisch ist, du kleiner Witzbold.

    • Vor 7 Monaten

      Das beweist nur, dass du Konsumenten jeden noch so durchkalkulierten und musikalisch minderwertigen Müll reindrücken kannst, und die's trotzdem kaufen. Und dann verteidigen sie's noch in den Kommentarspalten, obwohl sie gar nicht wissen wieso.

    • Vor 7 Monaten

      Junge, Junge. Um das Argument "Chart-Hit = wertvolle Musik" zu entkräften, reicht die bloße Erwähnung von Schnappi das Krokodil oder Crazy Frog. Diskussion beendet, hm? Danke!

    • Vor 7 Monaten

      @django77 dass chart-hit nicht zwingend was über die Qualität der musik aussagt ist klar, aber dass das hauptsächlich bei Singles nicht funktioniert sollte dir auch klar sein. Bei alben ist das wiederum eine andere Geschichte. Man denke nur an Drake, Kendrick Lamar, Billie eilish, Adele, etc. Das hat nichts mit Fließband Ware zu tun.

    • Vor 7 Monaten

      @AirBaron ich finds echt schlimm, dass sich nicht mal mit dem Album oder der Band auseinander gesetzt wird. Natürlich kann man von vornerein einfach seinem Hass auf die bösen Popmusikkonzerne freien Lauf lassen, aber wie soll so jemals eine debatte über das Album oder die Musik entstehen? Dieses Totschlag Argument der Plastikmusik die nur fanboys gut finden, deren Meinung eh immer positiv ist, verhindert jeden sinnvollen Austausch.

    • Vor 7 Monaten

      "Das hat nichts mit Fließband Ware zu tun."

      Die von dir erwähnten Künstler (abzüglich vllt. Kendrick) sind genauso Fließband wie der Rest, nur dass das Marketing hier (erfolgreich) ne Scheinauthentitzität bzw. Scheinindividualität errichtet hat, um den Markt der Hörer zu bedienen, die "authentischen" Pop wollen.

      Man muss sich stets vor Augen halten, dass diese Musik ausschließlich für den Verkauf entwickelt wurde. Hier geht es weder um Individulität noch um Diskurs, und wenn doch mal eines von beiden daraus entsteht, ist es nur ein willkürliches Nebenprodukt. Aber es geht IMMER und AUSSCHLIEßLICH um Verkauf. Was du hörst und dir möglicherweise zur Musik denkst, ist von Vorneherein von den Produzenten der Musik kalkuliert, und zwar zu 100%.
      Und das ist kein fehlangebrachter Zynismus oder Pessimismus, sondern schlicht die Wahrheit darüber, wie diese Branche funktioniert.

    • Vor 7 Monaten

      "@AirBaron ich finds echt schlimm, dass sich nicht mal mit dem Album oder der Band auseinander gesetzt wird."

      Weil es nichts gibt, womit man sich auseinandersetzen könnte. Siehe oben.

    • Vor 7 Monaten

      "Man muss sich stets vor Augen halten, dass diese Musik ausschließlich für den Verkauf entwickelt wurde. Hier geht es weder um Individulität noch um Diskurs, und wenn doch mal eines von beiden daraus entsteht, ist es nur ein willkürliches Nebenprodukt."

      Wenn dem so wäre, warum macht man sich dann die Mühe und beschäftigt in der Branche noch echte Menschen?. Vocaloide sind schon erfolgreich im Einsatz. Das würde ja völlig reichen. Offensichtlich benötigen die meisten Menschen halt doch noch echte Menschen als Projektionsfläche und damit ist die Individualität an sich ja schon gegeben, da diese ja zwangläufig mit ins "Produkt" eingebracht wird über den Gesang oder die Choreo.
      "Was du hörst und dir möglicherweise zur Musik denkst, ist von Vorneherein von den Produzenten der Musik kalkuliert, und zwar zu 100%. "
      Das gilt für jede Musik! Diese soll ja Gefühle transportieren, das ist mit ihr Hauptzweck. Deswegen gibt es ja auch musikalische Ausbildungswege, die dir dabei helfen sollen, dass zu schaffen. Das gilt übrigens für jede Kunstform. Kunst ist kein Selbstzweck.

    • Vor 7 Monaten

      "da diese ja zwangläufig mit ins "Produkt" eingebracht wird über den Gesang oder die Choreo."

      Wir reden also von Choreo, die jemand Externes entwickelt hat, sowie von Gesang, der nicht vom Sänger geschrieben wurde und darüber hinaus so sehr mit Effekten zugekleistert wurde, dass es überhaupt keine Rolle spielt, wer da nun singt. Erklär mir mal, wo da die Individualität liegt.

      "Das gilt für jede Musik! Diese soll ja Gefühle transportieren, das ist mit ihr Hauptzweck."

      Der Hauptzweck bzw. einzige Zweck der vorliegenden Musik ist aber, sich zu verkaufen. Die Gefühle, die hervorgerufen werden (sollen), also durch Musik & Performanz und alles andere, sollen den Verkauf fördern. Nur darum geht es. Diese Musik ist harmonisch, melodisch und rhythmisch exakt darauf berechnet, beim Zielpublikum die größtmögliche Kaufabsicht hervorzurufen. Das Individuum (sprich die Musiker) haben dabei nicht den geringsten Einfluss (im Sinne von Autonomität). Sie sind lediglich Platzhalter, die das Produkt vermarkten.

      Im Grunde also alles, was ich schon gesagt habe. Aber wer nicht lesen kann, brauchts halt zweimal. :rolleyes:

    • Vor 7 Monaten

      Ich bin ja grundsätzlich bei Dir, aber du solltest halt auch mal with it dealen, dass 2020 wirklich niemand mehr Geschrammel hören will außerhalb von laut.de ;)

    • Vor 7 Monaten

      Danke für diesen Einwurf, der nicht das Geringste mit dem Thema zu tun hat.

    • Vor 7 Monaten

      Doch, weil Du Dich halt immer in solchen Themen verbeißt. Jeder weiß, dass das allerschlimmste Müllmusik für Opfer mit bunten Haaren ist, trotzdem werden Kommentare auf laut.de den Tod von Gitarrenmusik nicht aufhalten können und das ist auch gut so. :)

    • Vor 7 Monaten

      Wie gesagt, komplett am Thema vorbei, trotzdem vielen Dank. :-)

    • Vor 7 Monaten

      Der Schwinger Vor einem Tag
      "Wir reden also von Choreo, die jemand Externes entwickelt hat, sowie von Gesang, der nicht vom Sänger geschrieben wurde und darüber hinaus so sehr mit Effekten zugekleistert wurde, dass es überhaupt keine Rolle spielt, wer da nun singt. Erklär mir mal, wo da die Individualität liegt."
      Was natürlich Blödsinn ist. Idols wie BTS sind Stars, die haben sehr wohl Einfluss auf den Gestaltungsprozess, da das Entertainment ja von Ihnen abhängig ist. Dein Einwurf ist allenfalls für Rookies relevant.

      "Der Hauptzweck bzw. einzige Zweck der vorliegenden Musik ist aber, sich zu verkaufen."
      Und das geht nur, wenn sie Bedürfnisse befriedigt, da sie sich sonst ja nicht verkauft. Ist schon interessant, das die Konsumkritik der K-Pop-Hater ungefähr dem Stadium entspricht, welches diese den Fans immer andichten wollen.

  • Vor 7 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Monaten

    Ich versuche ja in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder in verschiedenen K-Pop reinzuhören, weil ich persönlich den Glauben nicht aufgeben möchte, dass das Genre sich doch aus mehr als nur seelenlosem Plastikmüll zusammensetzt. Und im Einzelfall tut es das auch bestimmt. Zumindest habe ich dank diesen Yannik sagen können, dass ich etwas fast ganz nett, letztendlich aber doch nicht feierbar finde. Ich gebe die Hoffnung also nicht auf, auch wenn das bisher mit Abstand das höchste der Gefühle war.

    Habe mir also mal versucht ON vorurteilsfrei zu geben, auch wenn alles, was ich bisher von BTS kenne, ganz klar in der Kategorie "unbrauchbarer Müll" sitzt.
    Und na ja, es ist halt immernoch unglaublich uninteressant. Die einzelnen Gesangs-/Rapparts sind für mich allein schon dadurch, dass sie alle mit Effekt überladen sind, vollkommen unbrauchbar. Ich bin der festen Meinung, dass jede Art der Soundproduktion, auch Autotune und co, im richtigen Kontext künstlerisch wertvoll sein können. Wie das hier die Musik aufwerten soll, erschließt sich mir aber nicht und wenn da drunter irgendetwas an interessanter stimmlicher Leistung steckt, ist es für mich auf jeden Fall nicht mehr hörbar geschweige denn fühlbar.

    Und ansonsten ist das halt vor allem typischer Stadionpop der Kategorie "wir haben nicht viel zu sagen, füllen aber Stadien und verwechseln deshalb 'groß' - im Sinne von weiter Sound, pompöse Drums und ganz viel 'Oh oh'-Chöre - mit 'gut' ". Da hilft es dann auch nicht, dass ich von den bisschen Lyrics und Kontext, die zu mir rüberschwappen, vor allem das Gefühl habe, dass sie dadurch, dass jeder Furz von denen millionenfach gefeiert wird, überhaupt keinen Zugang (mehr) dazu haben, was jetzt kreativ wertvoll und genuine kreative Expression ist und was nicht und dann trotz plattitüdengeschwängerter Lyrics einen auf super artsy und deep machen. Scheint dieser Yannik ja auch ähnlich zu sehen.

    Einzige Props würde ich ihnen tatsächlich für den Instrumental-Break gen Ende geben. Der ist zwar nicht besoders gut, im Kontext vom Kleinster-gemeinsamer-Nenner-Konsumpop bei dem man die Zuhörerschaft anscheinend zu jeder Sekunde am Arm halten und ihr einfache, nicht überfordernde Strukturen mitgeben muss, immerhin etwas. Umso enttäuschender, dass das auf der Albumversion dann wohl wieder weggelassen wurde. Und die Choreografie ist natürlich absolut makellos, aber das hilft halt auch nichts, wenn die Mukke nicht liefert.

    Aber gut, nachdem der Song hier eher als eines der Highlights der Platte ausgemacht wurde, ist mein Experiment hier an dieser Stelle auch schon wieder beendet und ich hoffe, dass dieser Yannik das nächste mal mit etwas Interessanterem um die Ecke kommt.

  • Vor 7 Monaten

    Ungehört 1/5. Sollen in China bleiben. So wie alles aus China.

  • Vor 7 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Monaten

    ui, deutschlands fachspezialisten geben sich wie so oft supidupischlau die ehre.
    ich bin 48, seit 1989 in tonstudios auf bühnen und in der produktion im pop, dance, rock, hiphop, rnb, soul tätig. in den usa bei jam&lewis, und jetzt gerade in seoul, sub label von bighit. es gibt viele tolle künstler in germany. aber auch viele flaschen. die trap hip hop welle auf deutsch ist zu 80% money fake. auf den tracks muss man nur die vocals austauschen, der shit klingt fast immer gleich und jeder hat mal wieder dicke eier. NIEMALS kämen von Jam&Lewis, Babyface oder PDiddy solche naiven wanna be kommentare über ne sache wie bts wie hier. habe in seoul auch mit den nervigen oder kritischen seiten des kpop zu tun. stehe dann teils zwischen hart arbeitenden jungs und mädels, die wie asiaten nunmal so sind, NIE verstehen würden, dass ihr harter fleiss kritisiert wird. würde ich zb sagen: ja wir schaun mal, take it easy...dann würden die denken ich spinne. ich wär meinen job los, selbst die boys würden denken ich ACHTE IHRE ANSTRENGUNGEN NICHT. kommerzieller pop...ja und? schön mit dem hinterm vom warmen sessel aus hier schlaue untertöne droppen, das ist easy. mittendrin sein und was am laufen halten ist was andres. es heisst music BIZNESS, nicht hobby. hatte mit an bts geglaubt da war deren company fast pleite und die jungs hingen auf zwei matratzen am pennen im studio. tee haben die mir an den tisch gebracht, wie kleine schüler und dann haben die 12 stunden am stück den arsch durchgedrückt ohne zu mucken. bts sind keine puppets. keinen scheiss cent wollt einer auf die geben. nichtmal 40% der artists in germany hauen so rein wie die die ich hier erlebe. es gibt tolle deutsche künstler. aber mit der grund warum ich nie auf die idee komme, etwas vergleichbares wie Kpop könne mal aus Germany kommen, spiegelt sich auch in der art und weise solch naiver wannabe untertöne über bts hier wieder.

    • Vor 7 Monaten

      Deutschrap wird hier eigentlich noch viel härter zerpflückt. Wie hart die Jungs arbeiten, interessiert die Hörer nicht und das muß es auch nicht. Manche der legendäreren Songs der Musikgeschichte sind innerhalb weniger Stunden entstanden, und manche 4 Minuten Muzakdreck haben Wochen verschlungen.

      Wenn Du deren Businessmentalität und ihr Branding bewerten willst, biste hier auf der falschen Seite.

    • Vor 7 Monaten

      Deine Einschätzung kann ich, zumindest was ich als Genrefremder durch das Erzählen meiner Töchter höre, teilen.
      Das ist ja nicht nur hier und da mal ne Single oder ein Album, was die Groups der K-Pop-Szene da veröffentlichen. Was die abseits der Musik an Videos auf ihren eigenen Channel raushauen, das muss man sich erstmal zu Gemüte führen. Die sind sind quasi omnipräsent, was Multimedia angeht.
      Und zwar nicht (nur) durch irgendwelche externen Ghostwriter, die Zwitscher und Fressebuch mit Floskeln bedienen, nein... die großen K-Pop-Gruppen hauen videomäßig einen unglaublichen Content raus, dass einem schon schwindelig wird.
      Über irgendwelche irrwitzigen Gameshows oder Inside-Stories, es ist der absolute Wahnsinn.
      Wer Teil einer solchen KPop-Gruppe ist, der hat definitiv kein Privatleben mehr. Da ist 24/7 Programm und keine Floskel.
      Man mag es mögen oder auch nicht. Die jungen Leute, die sich in dieser Maschinerie erfolgreich behaupten, verdienen Respekt. Die Rollen sind innerhalb der Groups auch relativ klar verteilt. Einige beschränken sich aufs Singen oder auf Instrumente (und können es auch), andere sind mehr auf den Showpart und Artistik fokussiert (und können es auch).

      Ich mag es aufgrund meiner rocklastigen NWOBHM Präferenz kaum zugeben, aber was die südkoreanischen KPop Gruppen da teilweise liefern, ist schon große Unterhaltung.
      Und wie die Teenager sich da fanmäßig reinknien, das ist schon fast unheimlich.
      Natürlich hat jeder Fan ein mehr oder weniger fundiertes Hintergrundwissen über seine favorisierten Bands, erst recht, wenn man schon ein paar Jährchen länger durch die Welt taumelt.
      Aber in der KPop Welt bekommt das nochmal einen gänzlich anderen Drive. Von der Schuhgröße bis hin zum Lieblingsessen ihrer Idole saugt die pubertäre Fan-Klientel wirklich exzessiv alles in sich auf, was es über die jeweilig favorisierte KPop-Gruppe zu wissen gibt.

      Wenn das im realen Leben in der Schule bei den binomischen Formeln auch mal so klappen würde......!

    • Vor 7 Monaten

      Wie Ragi sagte, spielt die Arbeitsmoral und Hingabe keine Rolle, wenn das Endprodukt nichts taugt. Macht die Sache eher tragischer, dass bei all dem Aufwand musikalisch nichts Gutes rumkommt.

    • Vor 7 Monaten

      @Luise:
      Da ist sicherlich viel Wahres dran, aber für meinen Geschmack sparst du bei deinen Beschreibungen die Schattenseiten der ganzen Sache etwas zu sehr aus.

      Dazu gehört halt auch, das ein Großteil der K-Pop-Maschinerie ein hyperkapitalistisches, ausbeuterisches Unterfangen ist. Das fängt damit an, dass der Weg vom hoffnunsvollen Bewerber zum K-Pop Artist mit unglaublich viel Drill verbunden ist und da dann auch knallhart aussortiert und munter zusammgestellt wird und entsprechend auch Leute auf der Strecke bleiben. Und das endet damit, dass man, sobald man es durch diesen Prozess geschafft hat, oft schlicht und einfachb kein selbstbestimmtes Leben außerhalb des Berufs hat. Und dann ist es halt irgendwann die Frage, ob wir hier tatsächlich Leuten Respekt zollen, die super fleißig und engagiert sind oder ob wir Leuten Beifall klatschen dafür, dass sie sich kaputt arbeiten. Man kann das kurios finden, dass Fans bis auf die Schuhgröße alles über ihre Lieblinge wissen, sollte dann aber auch nicht vergessen, dass diese Leute zur Wahrung ihrer Vermarktbarkeit oft ihr Privatleben vorgeschrieben bekommen, inklusive archaischer Kacke wie Partner-/Sexverbot etc..

      Es ist halt auch eine Industrie an der eine Menge Leute schlicht und einfach zerbrechen oder sich nie zu erwachsenen Menschen mit entsprechender Autonomie und Selbstwertgefühl entwickeln können. Das taucht natürlich in irgendwelchen K-Pop-Magazinen nicht auf und die relativ junge Zielgruppe wird da auch noch nicht das politische Bewusstsein haben, diese Zusammenhänge zu erkennen, was halt auch hilft die ganze Sache ein Stück weit zu normalisieren.

    • Vor 7 Monaten

      "Der Schwinger Vor 5 Tagen
      Wie Ragi sagte, spielt die Arbeitsmoral und Hingabe keine Rolle, wenn das Endprodukt nichts taugt. Macht die Sache eher tragischer, dass bei all dem Aufwand musikalisch nichts Gutes rumkommt."
      Na ich denke die können damit leben, immerhin verdienen die damit genug und letztendlich ist DAS der Erfolgsmaßstab. Willkommen im globalisierten Kapitalismus.

  • Vor 7 Monaten

    K-Pop ist ein Phänomen, dem ich mich seit 2 Jahren eher ungewollt widme. Ist es doch in meiner Familie nahezu allgegenwärtig, seitdem mein mittlerweile 16jähriges Pubertier immer noch ungebremst auf BTS, Blackpink und anderen südkoreanischen Retortenbands steil geht.
    Ich selbst wurde u.a. von Helloween, Iron Maiden, Pantera und Queensryche sozialisiert. Natürlich wuchsen auch meine Töchter in mehr oder weniger ähnlich rockig gearteter Beschallung auf, .... um mich nunmehr mit dieser Plastikmusik zu widerlegen.
    Wobei das Phänomen K-Pop durchaus interessant wird, wenn man es sich von der jüngeren Generation mal näher erklären lässt.
    Trotzdem wird es musikalisch nicht meines, ich arrangiere mich damit um des familiären Friedens willen.

    Glück im Unglück: Es hätte weitaus schlimmer für mich kommen können. Durch die Präsenz des K-Pop bleiben mir musikalische Tiefschläge wie Deutsch-Rap glücklicherweise nahezu gänzlich erspart und auch Autotune verirrt sich nur selten in unser Audio-Universum.

    Munter bleiben!

    • Vor 7 Monaten

      Wird ein ganz schön fordernder Account, dieses Projekt namens "Luise Linsenhoff". Aber wenn Dus durchziehst - Chapeau!

    • Vor 7 Monaten

      Moin! Ich bin für gewöhnlich passiver Mitleser, was Threads in Foren diverser Communities angeht.
      Seit ungefähr einem Jahr lese ich regelmäßig auf laut.de und wollte es eigentlich auch hier bei stiller Teilhabe belassen.
      Der Onkelz Thread hat mich dann doch irgendwie spontan getriggert, so dass ich mir ein Profil erstellte und meinen Senf dazugab.
      Und wie es halt so ist: Ist man erst mal angemeldet, schreibt man auch weiter.
      Soll beileibe kein Projekt sein und vor allem auch kein Dauerzustand werden und eigentlich möchte ich auch gar keine ewiglangen Kommentare posten. Manchmal passiert es halt einfach.

      Warum Luise Linsenhoff?
      Vor einem halben Leben hatte ich seinerzeit auf Vinyl Otto Waalkes gehört. In einem Sketch, den ich heute noch zum Totlachen finde, hieß eine Protagonistin Luise Linsenhoff. Der Name begleitet mich seitdem durch mein Leben. ;-)

    • Vor 7 Monaten

      Mach dich jetzt schon mal drauf gefasst, dass man dich für irgendeinen anderen Account halten wird ;)

    • Vor 7 Monaten

      Nein Maren, nur du bist Sancho. Luise ist Luise und das ist gut so. :)

    • Vor 7 Monaten

      Oha, ich habe wirklich nur diesen einen Account und darüberhinaus weder die Zeit noch die Lust, gleichzeitig ein weiteres Profil zu betreiben.
      So ergötzend empfinde ich virtuelle Mehrfachidentitäten nämlich auch wieder nicht.

      Ein kühles Bier mit dem Nachbarn am Gartenzaun gibt mir da zumindest in der sonnigen Jahreszeit mehr, als mich am Rechner in diversen Scheinidentitäten zu verheddern. ;-)