laut.de-Kritik

Militantes Leistungsdenken im monströsen Pop-Apparat.

Review von

BTS ist die eine K-Pop-Gruppe, die im Westen zementiert ist (neben Blackpink, eventuell). Nicht als Musiker, wohlgemerkt, sondern als Phänomen. Kein Artikel, keine Besprechung, kein Flurgespräch über die Gruppe kommt ohne Verweis auf ihre absurden Erfolge, ihre gebrochenen Rekorde und ihre irrsinnige Fanbase aus. Musikalisch beäugt man bestenfalls die Titel-Single, immer mit der nötigen kritischen Distanz, immer ein wenig abschätzig, denn Sprach- und Kultur-Barriere in Kombination mit ein bisschen Kulturchauvinismus verhindern eine Auseinandersetzung bis auf Weiteres nahezu komplett. "Map Of The Soul: 7" wäre eigentlich ein guter Anlass, das zu ändern. Das 19 Track starke Opus erinnert nach den Mini-Releases der letzten Jahre am ehesten an das traditionelle westliche Album-Format. Außerdem zeigt es die Stärken und Schwächen der Band besser, als Vorurteile es bewerkstelligen könnten.

Die englischen Sprachfetzen, die sich durch das Koreanisch durchwälzen, klingen wie ein Destillat aller Boyband-Klischees der Vergangenheit. Eine Übersetzung der Lyrics bestätigt dies: BTS knüpft genau da an, wo One Direction, N*Sync oder die New Kids On The Block aufgehört haben. Alberne Liebeslieder, die sich auch auf die Fans beziehen könnten, Selbstbeweihräucherung und eine Vertonung der überkommenen Struggles. Trügerisch ist es aber, es mit diesem Eindruck des vage Bekannten zu belassen: Hinter belangloser Fassade steckt ein monströser Pop-Apparat und militantes Leistungsdenken.

Die ersten Nummern auf "7" kennt man von ihrer letzten EP "Map Of The Soul: Persona", wo sie Liebesoden auf die Fans in einem bizarren Querverweis über Jungs Psychoanalyse erklären wollten. Aber es beinhaltet dadurch Songs, die großartig funktionieren. "Boy With Luv (feat. Halsey)" ist ein Sommersong, wie er im Buche steht, beschwingt, euphorisch und stimmlich federleicht über die tanzbaren Gitarrenklänge getragen. BTS zeigt dabei eine beachtliche Formel, Rap stimmig ins Songwriting einer Boyband zu integrieren, was gerade gestandenen MCs wie RM oder dem auf diesem Tape in Hochform auftretenden J-Hope Raum zum Effekt gibt. Immer wieder entstehen so Songs, die man gänzlich dem Hip Hop-Genre zuordnen könnte. Diese Songs sind durchweg Highlights, über das beeindruckend dichte, opulente "Dionysus" wurde ja schon auf "Persona" gesprochen, aber auch Songs wie das emotional intensive "Interlude: Shadow", auf dem Suga allein seine Geschichte zwar mit abgedroschenen Lyrics, dafür aber mit Esprit und emotionaler Kraft erzählt, bis zum bizarren "UGH!", das in den Dreschflegel-808s und den überdrehten Parts fast ein Kenny Beats-Song sein könnte.

Generell lebt die Platte im Spannungsfeld zwischen den auftreibenden, energetischen Bangern und den langsamen, atmosphärischen Songs. Selbst wenn man persönliche Vorlieben mit einrechnet, wird schnell ersichtlich, welche der beiden Disziplinen BTS besser beherrscht. Denn auch wenn Songs wie "Spring Day" zeigten, dass sie Balladen können, und gerade die Vocals von Jimin einigen Songs spannend Textur und Atmosphäre abringen, geraten die Balladen auf "7" ziemlich schwach. Gerade in der zweiten Hälfte des ohnehin schon überlangen Albums reiht sich eine spannungsarme Nummer an die andere. "00:00" bis "Moon" beharrt für vier Tracks auf ominösen schweren Zeiten in der Vergangenheit, die zwar nie elaboriert werden, dafür aber eh schon lange überkommen sind. Es ist vage, musikalisch belang- und pulslos und existiert gegen allen Optimismus wohl nur, um den parasozialen Beziehungen der jugendlichen Fans ein wenig Fläche zur Projektion zu bieten. Auch Balladen der ersten Hälfte schwelgen in instrumentaler Ideenlosigkeit. Das Writing-Credit für Ed Sheeran auf "Make It Right" fügt sich gut ins Bild.

Was Balladen und Banger jedoch gemein haben, ist die schräge Zelebration des Erfolges, die sich undramaturgisch in einer Pseudo-Epik ausdrückt, die man womöglich als Fan des FC Bayern München nachvollziehen kann. Es ist der Sieg des Overdogs. Die größte Mannschaft gewinnt. BTS war ohnehin schon so erfolgreich, dass man vermutlich auch ohne einen schmalzigen Selbst-Glückwunsch wie "We Are Bulletproof: The Eternal" ausgekommen wäre. Diese Momente sind es, in denen man das Mojo der Band grundsätzlich in Frage stellen möchte. Wer sind eigentlich diese Hanseln, die sich "kugelsichere Pfadfinder" nannten und warum machen sie jetzt einen auf Performance-Art-Picasso?

Da sollte man meinen, dass das erste Musikvideo zu "ON", das unprätentiös statt Musikvideo "Manifesto" getauft wurde, ein pseudo-monumentales Zugunglück werden sollte. Aber die Lead-Single zu "7" ist dann dieser Moment, in denen das Mojo der Band wieder unbestreitbar scheint. Cineastisch und visuell hochspannend aufgearbeitet gibt es eine millimeterpräzise Choreographie auf einen Song, der so imposant wummert, so exzentrisch und effektiv besungen und berappt wird, dass die Welle einen direkt erfasst und davonspült. Dass der im Video eingearbeitete, großartige Dance-Break auf der Album-Version fehlt, ist todtraurig, aber dennoch ist "ON" ein Banger vor dem Herrn, der die handwerkliche Übermacht der Bangtan Boys perfekt darbieten. Ähnlich stark fällt das ruhigere, aber bis zum Anschlag spannungsgeladene "Black Swan" aus, ein fokussierter Trap-Song mit asiatischen Samples. "Outro-Ego" schließt die Platte dann mit einer Hip-House-Cypher ab, die so enthusiastisch, so tanzbar, so sympathisch klingt, dass man einen Moment alle Zweifel beiseite wähnt.

"Map Of The Soul: 7" ist ein turmhohes Monument auf das koreanische Leistungsdenken. Die Liebeslieder und Balladen wirken kaum noch an reale Liebesinteressen adressiert, sie sprechen die ARMY direkt an. Sie ist der Grund für ihren Erfolg. Der Struggle, der nie ausgeführt wird, konnte überkommen werden, weil die Fans ihre Band genug geliebt haben, und sollten sie aufhören, kommt er womöglich wieder. Es ist ein Gewinnen um des Gewinnens willen. Man versteht nicht einmal so recht, was überhaupt der Wettkampf sein soll. Man spürt nur eines überdeutlich: BTS gewinnt in der Tat. Im Laufe des Tapes finden sich Nummern wieder, die handwerklich, ästhetisch und energetisch weit über allem stattfinden, was man von westlichen Boybands erwarten würde. Es ist eine isolierte Mutation der Popmusik mit fast maschineller Perfektion. Dazwischen wabert aber viel Füllwerk, viele Plastik-Emotionen und Balladen, die ohne viel Bias einfach nicht berühren wollen, was dem fast 70 Minuten erfüllendem Album eine Länge verleiht, die auch leblos perfekter Pop nicht gänzlich tragen kann.

Trackliste

  1. 1. Intro: Persona
  2. 2. Boy With Luv (feat. Halsey)
  3. 3. Make It Right
  4. 4. Jamais Vu
  5. 5. Dionysus
  6. 6. Interlude : Shadow
  7. 7. Black Swan
  8. 8. Filter
  9. 9. My Time
  10. 10. Louder Than Bombs
  11. 11. ON
  12. 12. UGH!
  13. 13. 00:00 (Zero O'Clock)
  14. 14. Inner Child
  15. 15. Friends
  16. 16. Moon
  17. 17. Respect
  18. 18. We Are Bulletproof: The Eternal
  19. 19. Outro: Ego

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13 Kommentare mit 62 Antworten

  • Vor 8 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 8 Monaten

    ui, deutschlands fachspezialisten geben sich wie so oft supidupischlau die ehre.
    ich bin 48, seit 1989 in tonstudios auf bühnen und in der produktion im pop, dance, rock, hiphop, rnb, soul tätig. in den usa bei jam&lewis, und jetzt gerade in seoul, sub label von bighit. es gibt viele tolle künstler in germany. aber auch viele flaschen. die trap hip hop welle auf deutsch ist zu 80% money fake. auf den tracks muss man nur die vocals austauschen, der shit klingt fast immer gleich und jeder hat mal wieder dicke eier. NIEMALS kämen von Jam&Lewis, Babyface oder PDiddy solche naiven wanna be kommentare über ne sache wie bts wie hier. habe in seoul auch mit den nervigen oder kritischen seiten des kpop zu tun. stehe dann teils zwischen hart arbeitenden jungs und mädels, die wie asiaten nunmal so sind, NIE verstehen würden, dass ihr harter fleiss kritisiert wird. würde ich zb sagen: ja wir schaun mal, take it easy...dann würden die denken ich spinne. ich wär meinen job los, selbst die boys würden denken ich ACHTE IHRE ANSTRENGUNGEN NICHT. kommerzieller pop...ja und? schön mit dem hinterm vom warmen sessel aus hier schlaue untertöne droppen, das ist easy. mittendrin sein und was am laufen halten ist was andres. es heisst music BIZNESS, nicht hobby. hatte mit an bts geglaubt da war deren company fast pleite und die jungs hingen auf zwei matratzen am pennen im studio. tee haben die mir an den tisch gebracht, wie kleine schüler und dann haben die 12 stunden am stück den arsch durchgedrückt ohne zu mucken. bts sind keine puppets. keinen scheiss cent wollt einer auf die geben. nichtmal 40% der artists in germany hauen so rein wie die die ich hier erlebe. es gibt tolle deutsche künstler. aber mit der grund warum ich nie auf die idee komme, etwas vergleichbares wie Kpop könne mal aus Germany kommen, spiegelt sich auch in der art und weise solch naiver wannabe untertöne über bts hier wieder.

    • Vor 8 Monaten

      Deutschrap wird hier eigentlich noch viel härter zerpflückt. Wie hart die Jungs arbeiten, interessiert die Hörer nicht und das muß es auch nicht. Manche der legendäreren Songs der Musikgeschichte sind innerhalb weniger Stunden entstanden, und manche 4 Minuten Muzakdreck haben Wochen verschlungen.

      Wenn Du deren Businessmentalität und ihr Branding bewerten willst, biste hier auf der falschen Seite.

    • Vor 8 Monaten

      Deine Einschätzung kann ich, zumindest was ich als Genrefremder durch das Erzählen meiner Töchter höre, teilen.
      Das ist ja nicht nur hier und da mal ne Single oder ein Album, was die Groups der K-Pop-Szene da veröffentlichen. Was die abseits der Musik an Videos auf ihren eigenen Channel raushauen, das muss man sich erstmal zu Gemüte führen. Die sind sind quasi omnipräsent, was Multimedia angeht.
      Und zwar nicht (nur) durch irgendwelche externen Ghostwriter, die Zwitscher und Fressebuch mit Floskeln bedienen, nein... die großen K-Pop-Gruppen hauen videomäßig einen unglaublichen Content raus, dass einem schon schwindelig wird.
      Über irgendwelche irrwitzigen Gameshows oder Inside-Stories, es ist der absolute Wahnsinn.
      Wer Teil einer solchen KPop-Gruppe ist, der hat definitiv kein Privatleben mehr. Da ist 24/7 Programm und keine Floskel.
      Man mag es mögen oder auch nicht. Die jungen Leute, die sich in dieser Maschinerie erfolgreich behaupten, verdienen Respekt. Die Rollen sind innerhalb der Groups auch relativ klar verteilt. Einige beschränken sich aufs Singen oder auf Instrumente (und können es auch), andere sind mehr auf den Showpart und Artistik fokussiert (und können es auch).

      Ich mag es aufgrund meiner rocklastigen NWOBHM Präferenz kaum zugeben, aber was die südkoreanischen KPop Gruppen da teilweise liefern, ist schon große Unterhaltung.
      Und wie die Teenager sich da fanmäßig reinknien, das ist schon fast unheimlich.
      Natürlich hat jeder Fan ein mehr oder weniger fundiertes Hintergrundwissen über seine favorisierten Bands, erst recht, wenn man schon ein paar Jährchen länger durch die Welt taumelt.
      Aber in der KPop Welt bekommt das nochmal einen gänzlich anderen Drive. Von der Schuhgröße bis hin zum Lieblingsessen ihrer Idole saugt die pubertäre Fan-Klientel wirklich exzessiv alles in sich auf, was es über die jeweilig favorisierte KPop-Gruppe zu wissen gibt.

      Wenn das im realen Leben in der Schule bei den binomischen Formeln auch mal so klappen würde......!

    • Vor 8 Monaten

      Wie Ragi sagte, spielt die Arbeitsmoral und Hingabe keine Rolle, wenn das Endprodukt nichts taugt. Macht die Sache eher tragischer, dass bei all dem Aufwand musikalisch nichts Gutes rumkommt.

    • Vor 8 Monaten

      @Luise:
      Da ist sicherlich viel Wahres dran, aber für meinen Geschmack sparst du bei deinen Beschreibungen die Schattenseiten der ganzen Sache etwas zu sehr aus.

      Dazu gehört halt auch, das ein Großteil der K-Pop-Maschinerie ein hyperkapitalistisches, ausbeuterisches Unterfangen ist. Das fängt damit an, dass der Weg vom hoffnunsvollen Bewerber zum K-Pop Artist mit unglaublich viel Drill verbunden ist und da dann auch knallhart aussortiert und munter zusammgestellt wird und entsprechend auch Leute auf der Strecke bleiben. Und das endet damit, dass man, sobald man es durch diesen Prozess geschafft hat, oft schlicht und einfachb kein selbstbestimmtes Leben außerhalb des Berufs hat. Und dann ist es halt irgendwann die Frage, ob wir hier tatsächlich Leuten Respekt zollen, die super fleißig und engagiert sind oder ob wir Leuten Beifall klatschen dafür, dass sie sich kaputt arbeiten. Man kann das kurios finden, dass Fans bis auf die Schuhgröße alles über ihre Lieblinge wissen, sollte dann aber auch nicht vergessen, dass diese Leute zur Wahrung ihrer Vermarktbarkeit oft ihr Privatleben vorgeschrieben bekommen, inklusive archaischer Kacke wie Partner-/Sexverbot etc..

      Es ist halt auch eine Industrie an der eine Menge Leute schlicht und einfach zerbrechen oder sich nie zu erwachsenen Menschen mit entsprechender Autonomie und Selbstwertgefühl entwickeln können. Das taucht natürlich in irgendwelchen K-Pop-Magazinen nicht auf und die relativ junge Zielgruppe wird da auch noch nicht das politische Bewusstsein haben, diese Zusammenhänge zu erkennen, was halt auch hilft die ganze Sache ein Stück weit zu normalisieren.

    • Vor 8 Monaten

      "Der Schwinger Vor 5 Tagen
      Wie Ragi sagte, spielt die Arbeitsmoral und Hingabe keine Rolle, wenn das Endprodukt nichts taugt. Macht die Sache eher tragischer, dass bei all dem Aufwand musikalisch nichts Gutes rumkommt."
      Na ich denke die können damit leben, immerhin verdienen die damit genug und letztendlich ist DAS der Erfolgsmaßstab. Willkommen im globalisierten Kapitalismus.

  • Vor 8 Monaten

    K-Pop ist ein Phänomen, dem ich mich seit 2 Jahren eher ungewollt widme. Ist es doch in meiner Familie nahezu allgegenwärtig, seitdem mein mittlerweile 16jähriges Pubertier immer noch ungebremst auf BTS, Blackpink und anderen südkoreanischen Retortenbands steil geht.
    Ich selbst wurde u.a. von Helloween, Iron Maiden, Pantera und Queensryche sozialisiert. Natürlich wuchsen auch meine Töchter in mehr oder weniger ähnlich rockig gearteter Beschallung auf, .... um mich nunmehr mit dieser Plastikmusik zu widerlegen.
    Wobei das Phänomen K-Pop durchaus interessant wird, wenn man es sich von der jüngeren Generation mal näher erklären lässt.
    Trotzdem wird es musikalisch nicht meines, ich arrangiere mich damit um des familiären Friedens willen.

    Glück im Unglück: Es hätte weitaus schlimmer für mich kommen können. Durch die Präsenz des K-Pop bleiben mir musikalische Tiefschläge wie Deutsch-Rap glücklicherweise nahezu gänzlich erspart und auch Autotune verirrt sich nur selten in unser Audio-Universum.

    Munter bleiben!

    • Vor 8 Monaten

      Wird ein ganz schön fordernder Account, dieses Projekt namens "Luise Linsenhoff". Aber wenn Dus durchziehst - Chapeau!

    • Vor 8 Monaten

      Moin! Ich bin für gewöhnlich passiver Mitleser, was Threads in Foren diverser Communities angeht.
      Seit ungefähr einem Jahr lese ich regelmäßig auf laut.de und wollte es eigentlich auch hier bei stiller Teilhabe belassen.
      Der Onkelz Thread hat mich dann doch irgendwie spontan getriggert, so dass ich mir ein Profil erstellte und meinen Senf dazugab.
      Und wie es halt so ist: Ist man erst mal angemeldet, schreibt man auch weiter.
      Soll beileibe kein Projekt sein und vor allem auch kein Dauerzustand werden und eigentlich möchte ich auch gar keine ewiglangen Kommentare posten. Manchmal passiert es halt einfach.

      Warum Luise Linsenhoff?
      Vor einem halben Leben hatte ich seinerzeit auf Vinyl Otto Waalkes gehört. In einem Sketch, den ich heute noch zum Totlachen finde, hieß eine Protagonistin Luise Linsenhoff. Der Name begleitet mich seitdem durch mein Leben. ;-)

    • Vor 8 Monaten

      Mach dich jetzt schon mal drauf gefasst, dass man dich für irgendeinen anderen Account halten wird ;)

    • Vor 8 Monaten

      Nein Maren, nur du bist Sancho. Luise ist Luise und das ist gut so. :)

    • Vor 8 Monaten

      Oha, ich habe wirklich nur diesen einen Account und darüberhinaus weder die Zeit noch die Lust, gleichzeitig ein weiteres Profil zu betreiben.
      So ergötzend empfinde ich virtuelle Mehrfachidentitäten nämlich auch wieder nicht.

      Ein kühles Bier mit dem Nachbarn am Gartenzaun gibt mir da zumindest in der sonnigen Jahreszeit mehr, als mich am Rechner in diversen Scheinidentitäten zu verheddern. ;-)