Porträt

laut.de-Biographie

The Blackout

Seit wann gibt es die Blackouts? Eine gute Frage. "Wir stammen alle aus der selben Stadt und kennen einander seit Gott-weiß-wann. Meine Mutter brachte mich zur Kindertagesstätte und ich hing dort mit Sean schon als Kleinkind rum", beschreibt Sänger Gavin Butler die Anfänge. The Blackout entstand dann als "Beiprodukt der Freundschaft".

Merthyr Tydfil in Südwales heißt also das verbindende Element, das die Sänger Sean Smith und Gavin Butler und die Instrumentalisten James Davies (Gitarre), Matthew Davies (Gitarre), Rhys Lewis (Bass) und Gareth Lawrence (Schlagzeug) irgendwann zwischen 2003 und 2005 auch musikalisch zusammenbringt.

Als eigentliches Geburtsjahr von The Blackout gilt jedoch 2006. Gemeinsam mit den Kumpels von Lostprophets tourt das Sextett im Rahmen der Liberation Tour 2006 durch Großbritannien, spielt auf dem Give It A Name-Festival und veröffentlicht seine Debüt-EP "The Blackout The Blackout The Blackout" auf Fierce Panda. Nebenbei werden The Blackout im selben Jahr für den Kerrang! Award für den besten britischen Newcomer nominiert.

Von da an geht es Schlag auf Schlag. Bereits im nächsten Jahr bespielen sie Bühnen in Japan und den USA sowie das Leeds and Reading Festival und veröffentlichen ihr erstes Studioalbum "We Are The Dynamite" - nur um bereits 2008 mit "The Best In Town", einem zusammen mit Jason Perry in einem Studio mitten in der texanischen Wüste aufgenommenen Album, nachzulegen.

Mittlerweile auf Epitaph Records unterwegs, geht es live weiter, unter anderem auf Europatournee mit Limp Bizkit, wo Sean auf persönlichen Wunsch von Fred Durst gemeinsam mit der Band performt. Fortan sind The Blackout fester Bestandteil der europäischen Festival-Szene.

Für das nächste Album "Hope" sitzen Philip Jenkins von Kids In Glass Houses und Tom Winch von Hexes an den Drums, da sich der hauseigene Stickhalter bei einem Wettrennen (!) mit einem Geparden (!!) im Zoo von Bristol die Schulter gebrochen hat.

Ihre Musik bezeichnen The Blackout als eine Form des Eskapismus. "Wir schreiben darüber, Spaß zu haben und nicht ständig nur besorgt zu sein", so Gavin Butler. So ist auch ihr viertes Studioalbum "Start The Party" vor allem Ausdruck der guten Laune. "Es handelt vom Positiv-Denken, vom Weiterkommen und davon, sich mit dem Leben zu arrangieren", ergänzt Sean Smith.

Am besten vermittelt die Band dieses Gefühl jedoch bei ihren Live-Performances. Besonders der enge Kontakt zu den Fans ist The Blackout wichtig: "Wir sind eine sehr interaktive Band und wir lieben es, die Leute zu treffen, die uns am Laufen halten."

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