Weibliche Popstars reagieren mit Empörung auf die jüngsten Aussagen des Grammy-Chefs.

New York (maxi) - In der Diskussion um die Frage der Gleichbehandlung weiblicher und männlicher Stars bei den Grammys ergreift nun auch Pink das Wort. Grammy-Präsident Neil Portnow hatte zuvor unterstellt, Musikerinnen würden sich weniger anstrengen als ihre männlichen Kollegen.

In einer handgeschriebenen Notiz, die sie auf Twitter postete, findet der Popstar deutliche Worte: "Frauen in der Musikindustrie müssen sich nicht steigern – Frauen sind seit Anbeginn der Zeit stark". Und weiter: "Das letzte Musikjahr GEHÖRTE den Frauen".

Die Leistungen weiblicher Künstlerinnen, die sich trotz widriger Umstände behaupteten, müssten geehrt und gewürdigt werden. Nur so zeige man zukünftigen Generationen, was Gleichheit und Fairness bedeute.

Kurz darauf sprang ihr Katy Perry zur Seite, die Pink als "leuchtendes Beispiel" einer starken Frau bezeichnete und verlangte, den "absurden Mangel" an Gleichberechtigung überall dort anzuprangern, wo er existiere.

Ungehalten äußerte sich auch Charli XCX: "Frauen machen momentan TOLLE Musik. Worüber zur Hölle redet der Kerl?".

Grund für die harschen Reaktionen war Portnows Aussage kurz nach der Grammy-Verleihung, dass es wohl an den Frauen selbst läge, dass wieder mal vor allem männliche Künstler die Nase vorne hatten: Die Frauen müssten "sich steigern", wenn sich das in Zukunft ändern solle.

Portnow ruderte mittlerweile wieder zurück: Er sei bei seinen Aussagen "nicht so eloquent" gewesen, wie es der Sachverhalt erfordert hätte. Er räumte zudem ein, dass Frauen mit Hindernissen zu kämpfen hätten, denen sich Männer nicht stellen müssten.

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Katy Perry und Pink

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