Bulgarien setzt sich gegen Israel durch und gewinnt die 70. Ausgabe des Eurovision Song Contests. Deutschland landet auf Platz 23.
Wien (mag) - Der Glitzerwahnsinn mit einem Hauch von Musik ist vorbei. Ganze vier Stunden Programm gab es am verregneten Samstag in der Wiener Stadthalle, am Ende lieferten sich zwei Überraschungsländer ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Dara aus Bulgarien hat die Nase mit Song "Bangaranga" 173 Punkten Abstand zum Zweitplatzierten Israel deutlich vorne und rettet so wahrscheinlich den Frieden in der Halle. Zwar bleiben Buhrufe während Noam Bettans Performance von "Michelle" aus, als sich Israel zum temporären ersten Platz entwickelt, beginnt die Menge dennoch zu kochen.
"Close to the edge, I can feel it inside / Bodies on bodies and sparks about to fly? / I, I, I'm 'bout to lose my mind, mind". Siegerin Dara klingt in ihrem Song fast so, als hätte sie die angespannte Stimmung vor der Entscheidung schon erahnt. "Bangaranga" sei Rebellion und Chaos, und mit ihrer starken Tanzperformance verteibt Dara gemeinsam mit maskierten Figuren böse Geister. Und das ist ihr in den Augen von Europa auch gelungen - dass sie genau Israel vom vorübergehenden Thron stößt, kann schon fast kein Zufall sein.
Neben Israels umstrittener Teilnahme ist auch der dritte Platz des ESC heiß diskutiert. Alexandra Căpitănescu kuschele laut Kritiker*innen ein bisschen zu eng mit gewaltverherrlichenden Sexualpraktiken in ihrem Song "Choke Me". Dass sich der Wettbewerb nicht nur um Musik dreht, bestätigen auch die Outfits von Rumänien, Belgien, Litauen und Co. Denn hier sieht es fast nach einem Contest für die wildesten Schulterpolster aus: klarer Gewinner der Litauer Lion Ceccah.
Kein Gewinner wird das eigentlich als Sieger prognostizierte Geigen-Gesangs-Duo aus Finnland. Linda Lampenius und Pete Parkkonen belegen den sechsten Platz, zwei Ränge weiter nach vorne schafft es die australische Top-Favoritin Delta Goodrem von der anderen Seite des Globus. Griechenland landet mit dem konsumkritischen Spaßsong auf Platz zehn und damit vor der 17-jährigen Monroe, die mit französischer Dramatik den elften Platz ersingt.
Deutsch(land) bleibt erfolglos
Die Flammen lodern im Takt, ein mittelmäßig spektakulärer Outfitwechsel und Bodentanz. Sarah Engels liefert eine solide Performance von "Fire" ab, am Ende ist das einzige was brennt, jedoch die Bühne und nicht die Begeisterung über die Punkte. Von der Jury gibt's immerhin insgesamt 12, leer geht Engels beim Publikum aus und landet damit auf dem drittletzten Platz des Wettbewerbs. Als eines der Schlusslichter des Rankings ist Deutschland mit Gastgeberland Österreich in vertrauter Nachbarschaft. Das Gastgeberland staubt nur sechs Punkte mit Song "Tanzschein" ab, fast schon traurig, dass Wiener Charme weder bei den Moderationen noch bei den musikalischen Darbietungen gut ankommt. Die rote Laterne trägt dann auch noch ein teilweise auf Deutsch vorgetragener Song von Look Mum No Computer. Sänger Sam Battle nimmt's humorvoll und grölt mit seinem Team im Chor "UK, ein Punkt".
4,5 Millionen Euro Schmuck und Katerstimmung
Obwohl sich Moderatorin Viktoria Swarovski mit millionenschweren Schmuck behängt hat und Michael Ostrowski als schillernder Aladdin auf die Bühne geht, sorgt das Duo für eine eher glanzlose Stimmung. Während die beiden in den Halbfinalen noch ihre eigene Gesangskünste zum Besten geben, läuft das Finale ohne skurrile Performances ab. Die gibt es nur von früheren ESC-Teilnehmer*innen, die einige der mittlerweile 1789 Songs im Schnelldurchlauf wiederbeleben.
Dass Livemusik noch nicht vollständig tot ist, will das ORF-Radio-Symphonieorchester beweisen, Vorjahressieger JJ beschallt das Publikum mit "Wasted Love", Cesár Sampson covert Billy Joels "Vienna Waits For You" - die Zwischenacts sind nett gedacht, können aber den Überraschungseffekt von Bulgariens Sieg nicht übertrumpfen. Was bleibt also vom Jubiläums-ESC? Neben leeren Ottakringerdosen auf den Fensterbrettern, dem ersten Sieg für Bulgarien und nassem Konfetti am Boden, vor allem ein Kater.
Foto: Corinne Cumming/EBU







7 Kommentare mit 62 Antworten
"Sarah Engels liefert eine solide Performance von "Fire" ab, " -Check. Und auch die Nummer,wie ich finde, ganz solide. Also woran liegts ? Vielleicht am (nur) "solide" ? Was dann doch eher untergeht unter vielem Ähnlichem, als sich hervorzuheben? Ein anders verpacktes "Ein bisschen Frieden" - Und der Sieg wäre sicher gewesen.
Wir hatten tatsächlich ein ein wenig anders verpacktes „ein bisschen Frieden“ eingeschickt. Mit Piano, Celli, Epik und einem deutschen Text der vereinend und Mut machend ist.
Ich glaube ohnehin, dass man mit was „echtem” und mit aus dem Konzept fallenden mehr Chancen hätte, als mit jeder Anbiederung an das, was fer ESC vermeintlich „braucht“.
"Sarah Engels liefert eine solide Performance von 'Fire' ab"
Sarah so "I AM THE GOD OFF HELLFIRE"
... and I bring you böhse Engelz!
hauptsache alessio geht es gut
So wie den ESC stelle ich mir die musikalische Hölle vor. Eine nie endende Folter, die jede Zelle des Körpers maltretiert. Ich kenne nichts, dass in wirklich jeder erdenklichen Hinsicht so viel Brechreiz auslöst.
Das meinte Zappa wohl, als er "The Torture Never Stops" schrieb.
Also, WENN schon, dann ist der Megapark die musikalische Hölle.
Beim ESC ist allein schon die Licht- und Bühnentechnik ziemlich sehenswert- egal, wer da spielt!
Naja, wenn man den ESC als das nimmt, was es ist, geht es eigentlich. Zumindest für den einen Abend ganz witzig
Als ob alles nur schlecht oder schwach wäre beim ESC. Maro, Katarsis, Zifferblat, Voyager, Gjon’s Tears, Maneskin haben mit toller Musik geglänzt in den letzten Jahren wie ich finde. Auch in diesem Jahr gefiel mir insbesondere Tschechien sehr gut. Auch eine spassige Nummer wie aus Griechenland geht für mich.
Mir macht der Wettbewerb immer wieder Spass und es ist spannend, was für Songs kommen und wie sie inszeniert werden.
Und man kann den ESC mögen und (so wie ich) alle Frank Zappa Alben auf CD und Vinyl zu Hause haben.
Es wird ja niemand dazu gezwungen, sich diese "musikalische Hölle" anzuschauen/anzuhören.
Ich bin jedes Jahr mit Freude dabei - inklusive Treffen mit Freunden, Grillen, Tippspiel ... ist jedes Mal ein sensationell unterhaltsamer Abend.
Ich denke mal, der entscheidende Kniff war, dass hinter dem Siegertitel eine professionelle K-Pop-Autorin steckt. Mit der Performance hat dann Dara nochmal einen draufgelegt. Verdient, weil eventuell der Song, der sich am Nachhaltigsten im Gehör festsetzt.
Was Sarah Engels angeht. So ein Dance-Pop-Beitrag wäre schon vor 10 Jahren veraltet gewesen. Da reißen es die Bühnenshow und der Gesang auch nicht mehr raus. Fand vielleicht nur noch Italien und Belgien schlechter. Italien klang noch abgestandener. Das war wirklich Schlager der schmierigsten Sorte. Fragt mich nicht, wie das dort oben landen konnte. Belgien fand ich gesanglich am Miesesten.
Mein Favorit ist übrigens die Ukraine gewesen. Einfach ein schöner Song. Bester Gesang des ganzen Abends, tolle Performance. Hatte irgendwie noch etwas Authentisches, aber auch etwas Verspieltes, Kunstvolles. Man hat schon gemerkt, dass da sehr viel Talent dahintersteckt.
Ukraine war für mich leider der traurigste Beitrag, denn ich weiß was sie sonst musikalisch macht. Da ist diese komplett überproduzierte Popnummer einfach traurig.
Dann höre dir mal ihre Folk Jazz-Sachen an. Die ist auch studierte Jazz-Sängerin und wurde schon für den Deutschen Jazzpreis nominiert. Die hat es meiner Meinung nach schon wirklich drauf.
Bei Italien muss man sich echt fragen, wie dieser Beitrag San Remo gewinnen konnte und hier auch noch so weit vorne landete...
"der Song, der sich am Nachhaltigsten im Gehör festsetzt."
Steile These. Für mich persönlich kann ich nur sagen, habe den Song einmal gehört und sofort wieder vergessen. War vielleicht auch ein Schutzmechanismus.
Die Frau macht als "DONBASGRL" auch ziemlich interessante Pop-Musik... für Leuten, denen "Folk Jazz-Sachen" zu langweilig sind.
Ich: "denn ich weiß was sie sonst musikalisch macht"
Toni: "Dann höre dir mal ihre Folk Jazz-Sachen an. Die ist auch studierte Jazz-Sängerin und wurde schon für den Deutschen Jazzpreis nominiert."
Äh...?
Ah. Sorry. Mein Fehler.
Alles gut.
Vertsehe nicht, wieso wir einen Song und Auftritt dahinschicken, bei dem man sofort weiss, dass man froh sein kann, wenn man damit nicht Letzter wird. Und diese Dilettanten scheinen Jahr für Jahr erneut an den Reglern zu sitzen.
Abor & Tynna letztes Jahr war okay. Mal etwas Frischeres, Mutigeres. Mag den Song im Grunde ganz gerne.
Da war ja ausnahmesweise mal wieder Raab an den Reglern. Er hat sich ja anschließend dafür entschuldigt, dass er gescheitert ist. Aber man fragt sich, wenn er gescheitert ist, was sind dann die Anderen??
Die gehören zur Kategorie "Weiter so"
Mir ist es ein Rätsel wieso Raab eine einzige Chance bekommen und die anderen gefühlt 20.
Für Bulgarien ist allerdings auch der erfolgereichste Popstar des Landes aufgetreten. Das wäre bei uns eher undenkbar; und irgendwie ist das auch gut so!
Jemand der in Deutschland halbwegs erfolgreich ist, hat auch keinen Grund für eine Teilnahme. Die Fallhöhe ist zu groß und wegen der Kohle muss man das nicht machen.
Außerdem ist es in Deutschland eh so, dass hier ziemlicher Rotz ziemlich erfolgreich ist, und so eine Scheiße wie Mark Forster & Co. beim Wettbewerb vermutlich genauso untergehen wird, wie jeder andere generische Rotz, den wir Jahr für Jahr dorthin schicken.
Wen juckt denn bitte der ESC und die deutsche Platzierung? Also wirklich mal im ernst, ist bei jemenschen U60 irgendwie relevant/interessant? Das interessiert doch höchstens noch Menschen, die in den 70ern sozialisiert wurden, wo das aufgrund der "Programmvielfalt" im TV quasi die einzige option war.
Nö, das interessiert meiner Erfahrung nach auch viele junge Leute, während viele, die das in den 70ern schon bewusst geschaut haben eigentlich nur noch darüber schimpfen, weil ihnen dass zu schrill, zu woke, zu laut oder zu sonst was ist. Das typische Boomer-früher-war-alles-besser-Geraune halt.
Die deutsche Platzierung... ja mei. Ich verfalle da jetzt nicht in Depressionen, wenn Deutschland da mal wieder im hinteren Drittel landet. Oft kann man sich ja da vorher schon drauf einstellen, und am Ende ist es eben auch nur ein Gesangswettbewerb mit maximal mittelgutem Unterhaltungswert.
"außerdem ist es in Deutschland eh so, dass hier ziemlicher Rotz ziemlich erfolgreich ist"
Ohne, dass ich die jetzt hören würde, aber jemand wie Nina Chuba würde auf dem ESC irgendwo Top 1-3 abräumen. Das ist so ziemlich gewiss! Nur jemand wie sie, würde sich dafür nie zur Verfügung stellen, zumindest wäre sie schön blöd, das zu tun! Und das ist das Problem des ESC, es ist eine witzige, unterhaltsame Show, mit Musikern die vielleicht sogar hier und da Talent haben. Aber für echte Musiker ist das eher ein Witz. Deshalb sollte man das und die Platzierungen auch nicht so ernst nehmen. Allerdings ist es schon erstaunlich, wie ideenlos und kreativlos sich Deutschland immer wieder zeigt. Vielleicht sagt das schon einiges über das Land und die Menschen hier aus. Undere Filmlandschaft ist ja auch boring as hell. Wenn es kein Kriegsthema ist, dann kriegen wir kaum etwas gebacken. Genre Kino aus Deutschland ist fast tot. Und da fragt man sich schon, woran das eigentlich liegt?
"Vielleicht sagt das schon einiges über das Land und die Menschen hier aus."
Aha. Etwas sagt vielleicht einiges aus.
Wieder ein typischer Schwingster. Sei doch einfach ruhig, wenn du nichts wirklich beizutragen hast
Ich dachte immer, ein typischer Schwingster würde mit "Seht, es ist ..." anfangen.
Puschel's These oben könnte man dadurch ins Wanken bringen, dass die beiden deutschen ESC-Siege von ungefähr 18jährigen Frauen errungen wurden, die vorher nicht wirklich kommerziell bekannt waren. Jemand Etabliertes hinzuschicken ging hingegen gerade dieses Jahr mal wieder daneben - der Grund dafür ist mMn. diesmal der chaotische Vorentscheid und dass der Song ein Rohrkrepierer ist. Aber was weiß ich schon...
Wieder ein typischer Puschel, der rhetorischen Nonsens salonfähig zu machen versucht. Ich bitte dich ja nur, mit rhetorischen Perlen wie "Etwas sagt vielleicht einiges aus" oder "Das ist so ziemlich gewiss!" im Facebook-Forum zu bleiben, wo sowas verdient 20 likes bekommt.
Zu deinem Pzunkt über die deutsche Filmlandschaft: Ist natürlich Quatsch, dass wir nur Kriegsfilme können. Hier sind neun bedeutende deutsche Filme der letzten drei Jahre die keine Kriegsdramen sind:
Das Lehrerzimmer (2023)
Sterben (2024)
September 5 (2024)
Roter Himmel (2023)
In die Sonne schauen (2025)
In Liebe, Eure Hilde(2024)
Sonne und Beton(2023)
Verbrannte Erde (2024)
Sieger sein (2024)
Nachtrag: Und guck mal Puschel was nach dänischem Vorbild gerade beschlossen wurde
https://www.tagesschau.de/kultur/neue-deut…
eee3: "Jemand Etabliertes hinzuschicken ging hingegen gerade dieses Jahr mal wieder daneben"
Es geht ja nicht darum, dass es jemand etabliertes ist, sondern dass es jemand mit Qualität ist, mit neuen Idee, mit Kreativität und der Möglichkeit, dass sie sich auch ausleben kann.
Schwingster: "Ich bitte dich ja nur, mit rhetorischen Perlen wie "Etwas sagt vielleicht einiges aus" oder "Das ist so ziemlich gewiss!" im Facebook-Forum zu bleiben, wo sowas verdient 20 likes bekommt."
Du kannst ja gerne dagegen argumentieren, mit Argumenten. Aber Aussagen von mir generell erstmal völlig nichtssagend als Schwachsinn abzutun, weil ich es nicht stichfest beweise, bringt jede Diskussion darüber erstmal auf ein ziemlich niedriges Niveau. Dann musst du dich nicht wundern. Das musst du dir dann selbst ankreiden!
Ich lasse es mir jedenfalls nicht von solchen Einfallspinsel wie dir nehmen, Meinungen kundtzutun, die ich vertrete und die ich auch gerne mit euch diskutiere. Aber wenn du meinst, dass du immer so darauf reagierst, dann schindest du von Beginn an Streit und nimmst uns jede Möglichkeit, sich sachlich darüber auszutauschen.
Deine aufgezählten Filme kenne ich natürlich nicht alle, aber vielleicht solltest du den Begriff Genre Filme noch nachschlagen, dann kannst du ad-hoc schon mal einige aussortieren.
Ich schaue ca. 60 Arthouse und Genre Film im Jahr, nur im Kino. Ich bilde mir ein, dazu durchaus eine nicht ganz weitgeholte Meinung vertreten zu dürfen - auch ohne es zu beweisen. Dann dient es halt nur als Diskussionsgrundlage.
Und ja, vorgestern habe ich mit ROSE auch erst einen tollen neuen Deutsch/Österreichischen Film gesehen. Aber auch dieser ist irgendwie... typisch deutsch. Das was wir halt können.
Das deutsche Problem ist, dass die ARD weiterhin meint, dass der Beitrag ein "Radiosong" sein muss. Mit der Begründung wurde damals Electric Callboy weggebügelt (ganz egal, was man von denen hält: die hätten den ESC gerockt). Und dann kommt halt ein Liedchen wie "Fire" raus, das so bieder und langweilig ist, dass dafür kaum jemand stimmt. Vor allem, wenn man nur 10 Stimmen zur Verfügung hat.
Das Schlimmste finde ich, das absolut NICHTS an dem Songs irgendwas mit Deutschland zu tun hat. Das ist so dermaßen generisch, dass jeder kulturueller Farbstrich zu 100 % ausradiert ist. Und damit raubt es dem ESC genau das, was ihn eigentlich interessant machen würde
"Du kannst ja gerne dagegen argumentieren, mit Argumenten."
In Ordnung, das habe ich ja bereits. Mein Argument war/ist: Aussagen wie "Etwas sagt vielleicht einiges aus" sind im besten Fall spekulativ und im schlechtesten Fall wertlos, da sie nichts bedeuten. Und Aussagen á la "Das ist so ziemlich gewiss! / das ist einfach Fakt" macht Dinge weder gewiss noch faktisch, nur weil du das eben gerne so hättest.
"Das musst du dir dann selbst ankreiden!"
Ich muss es mir selbst ankreiden, wenn du, social media Rhetorik verwendest? Kaum...
"Ich lasse es mir jedenfalls nicht von solchen Einfallspinsel wie dir nehmen, Meinungen kundtzutun"
Das will (und könnte) ich dir ja auch gar nicht nehmen. Aber wenn du Sophismen verwendest, könnten Einwände gegen diese kommen.
"Ich schaue ca. 60 Arthouse und Genre Film im Jahr"
Das freut mich für dich, damit hast du dir bestimmt genug credibility erarbeitet für...irgendwas. Nur hat das ja nichts mit deinem ursprünglichen Punkt zu tun, welcher lautete, Schland kriege kaum etwas gebacken außer Kriegsthematik - der Punkt ist eben unwahr.
… jemand wie Nina Chuba würde auf dem ESC irgendwo Top 1-3 abräumen. Das ist so ziemlich gewiss!…
Nein
Schwingster: "In Ordnung, das habe ich ja bereits."
Nein hast du nicht! Es geht nicht darum, ob meine Aussagen für dich wertlos sind, sondern es geht um deine Meinung zu dem Thema. ZU DEM THEMA, und nicht darum, ob du meine Meinung als wertlos ansiehst oder nicht. Konzentriere dich aufs Thema, dann können wir diskutieren. Und wenn du das nicht kannst, dann sei einfach ruhig. Danke!
7SuendenaufeinemStr: "Nein"
Ich finde Sie der Bulgarin garnicht unähnlich. Ich finde Nina Chuba lässt die Bulgarin, wenn sie will, ziemlich blass aussehen
"Und wenn du das nicht kannst, dann sei einfach ruhig. Danke!"
Ich schreibe wann ich will, wenn ich es will. Danke dir.
Ok, kannst du machen. Aber wenn es hier ausuftert und zu Streitgesprächen kommt, dann gib/gebt nicht mir die Schuld. Denn den Mist, den du da dann von dir gibst, der ist mit zu blöd, darauf gehe ich dann auch dementsprechend ein
Ich frage mich aber auch, ob Puschel nun
"jemand mit Qualität, mit neuen Idee, mit Kreativität und der Möglichkeit, dass sie sich auch ausleben kann."
oder
"Nina Chuba"
meint. Das passt irgendwie nichts zusammen, drei 3/5-Reviews auf laut.de von verschiedenen Autoren erklären ziemlich gut, warum. Vielleicht spricht da aber auch der Fanboy. Hör mal bei Paula Hartmann rein, die macht diesen Großstadt-Pop in viel besser.
Für den ESC hätten wir mit der Glamrock-Nummer von Wavvyboi oder der bockstarken Ballade von Molly Sue aus dem diesjährigen Vorentscheid zwei Vertreter gehabt, mit denen ein besseres Ergebnis drin gewesen wäre. Stattdessen hat aber Sarah Engels den Vorentscheid gewonnen (was von vornherein absehbar war). Die ist eigentlich auch eine fähige Sängerin, aber ihr Song klingt halt wie eine Parodie auf das, was normalerweise Spanien und/oder Zypern zum ESC schicken und damit irgendwas um den 23. Platz belegen.
ceee3 "Hör mal bei Paula Hartmann rein, die macht diesen Großstadt-Pop in viel besser.
"
Kenne ich und stimme ich dir voll zu. Die ist wirklich gut! Aber eigentlich auch schon wieder zu gut für das ESC.
Vielleicht schätze ich die Chuba auch falsch ein, hier war das eher eine Vermutung von mir.
Was deutsche Genre-Filme angeht, gibt es einige Perlen. Ich empfehle zum Beispiel "Verbrannte Erde" von 2024. Beim ESC sollten 2027 die Onkelz antreten, zusammen mit Ikkimel.
Seht, es ist Schwingster, der Einfallspinsel - gleich neben Puschel, dem Einfaltspinsel!
@Duri: Und wie nennt man eigentlich Leute die nichts beitragen und dann von außen draufhauen? Ich glaube einfach nur armselig
Dr_Mubasi: "Ich empfehle zum Beispiel "Verbrannte Erde" von 2024"
Könnte eine Empfehlung sein. Wobei Krimi jetzt nicht zwingend nach Genre Film klingt, aber vielleicht rechtfertig ja die Umsetzung diese Einstufung
Ach komm, den konnte ich halt nicht liegen lassen
@Puschel: Aber wenn du kein Pinsel bist, warum hast du dann einen Pinsel als Profilbild?
@ceee3: Wenn du's witzig findest, dann seis dir gegönnt
@ceee3:
"Für den ESC hätten wir mit der Glamrock-Nummer von Wavvyboi oder der bockstarken Ballade von Molly Sue aus dem diesjährigen Vorentscheid zwei Vertreter gehabt, mit denen ein besseres Ergebnis drin gewesen wäre."
Na ja, es gibt viele Möglichkeiten, wie man etwas besser machen kann. Pauschal gesagt kann man sich einfach mal in Deutschland umschauen, da laufen ja genügend Migranten unter den Musikern rum, mit denen man einen europäisch klingenden Titel produzieren könnte. Aber ich glaube, es würde schon ausreichen, wenn man einen Titel zum ESC schicken würde, der Ecken und Kanten hat, der meinetwegen polarisiert, aber das kriegt man halt nicht hin mit einer mehrköpfigen Jury, die gewollt oder ungewollt im Vorfeld schon mal die Kanten aussiebt, und mit einem Zuschauervoting, das dann auch noch die Ecken wegsortiert.
Ich mein' ... wenn man beim ESC-Finale einen Suppenkasper mit einem Scheißtitel hat, an dem aber ein Land einen Narren gefressen hat, während er in allen anderen Ländern auf dem letzten Platz landet, dann steht der halt am Ende mit 12 Punkten auf der Tafel. Nicht viel, aber wahrscheinlich mehr als die letzten Plätze. Hat man einen ordentlichen Titel, der massentauglich ist, der einem nicht weh tut, der halt auf Dudelniveau des Weges kommt, der in allen abstimmenden Ländern überdurchschnittlich auf Platz 11 des Votings oder der Jury liegt, dann ist der am Ende letzter Platz mit null Punkten. Ich denke, mit einem polarisierenden Titel fährt man grundsätzlich besser als mit einem gut gemachten Titel, der gut zum Auffüllen eines Albums taugt.
Gruß
Skywise
Der Songs selbst ist ja aber nur ein Aspekt. Die Bulgarierin hat nicht gewonnen, weil ihr Song so großartig, mutig und originell ist, ganz im Gegenteil
ich lese die tweets von anabel schunke bzgl dem esc(gewinner) und frage mich: was darf psychose
"ich lese die tweets..."
Classic mistake
Warum macht man sowas?
Was hat die Nazi-Frau denn dazu zu sagen?
Haii ich verstehe deine morbid curiosity, aber bitte lass keinen Twitter Slop insbesondere von Rechtsfluencern auch nur paraphrasieren. Ich betrachte die Kommentarspalten zuweilen als relativen safe space vor den reaktionären Dumbfluencern. Wir sollten versuchen dies zu erhalten...
Solange AS nicht über Männer und Frauen fabuliert (da ist wahrscheinlich sogar Mario Barth eine bessere Informationsquelle) oder sich ohne erkennbaren Grund für ihre Kinderlosigkeit rechtfertigt, ist es eigentlich erträglich.
OK, das Faible für die üblichen Luxusmarken ist auch etwas abstoßend...
Linda Lampenius und Pete Parkkonen sind für Finnland angetreten, nicht für Lettland.
Seht, es ist Linda Lampenius! Gleich neben Laura Leuchtmitteltaz!
Dieser Kommentar wurde vor einem Tag durch den Autor entfernt.
Seht, es ist Pete Parkkonen! Gleich neben Bruce Bannonen!
-O nein, es sind die Ävengers! Schnell Kimi, schlürf deinen Mämmi runter und versteck dich in der Sauna!!
-Aber Ville, die Ävengers sind doch die Guten.
-Jumalauta! Se on uskomatonta!
https://www.youtube.com/watch?v=Ksy1KlMsPjE
@Gleepi
nice one
Da hilft nur kalsarikännit.