Porträt

laut.de-Biographie

MHD

Wenn es einen Namen gibt, der beinahe schon symbiotisch mit der Genre-Neuschöpfung "Afro-Trap" verbunden zu sein scheint, dann ist das MHD.

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Als Sohn eines neuguineischen Vaters und einer senegalesischen Mutter wird er 1994 im Westen Frankreichs geboren, im beschaulichen Städtchen La Roche-sur-Yon. Relativ schnell nach Paris umgesiedelt, lernt er im 19. Arrondissement der französischen Hauptstadt früh deren von düsterem Sound bestimmte Hip Hop Kultur kennen - im Alter von 16 Jahren beginnt er erstmals, selbst Texte zu schreiben, wird Mitglied des Rap-Kollektivs 19 Réseaux. Doch weil seine afrikanischen Wurzeln prägend für ihn sind, fügt er sich nicht in die breite Masse der Pariser Straßenkids ein, die von großen Karrieren und einem damit verbundenen sozialen Aufstieg träumen, so zumindest die Hoffnung.

Mohamed Sylla entwickelt seinen eigenen Stil, mit seinen Freestyles sticht er aus der Masse heraus. Flow, Reimtechnik, ausgewählte Beats, das alles orientiert sich nicht an den üblichen Vorbildern, sondern an afrikanischer Musik und afrikanischen Künstlern.

Vom als Pizzalieferant verdienten Geld erspart sich MHD 2015 eine Auszeit vom Alltag im Süden der Republik und filmt sich dort dabei, wie er am Ende eines Songs von P-Square (Nigeria) einfach eigenständig weitersingt. Dieser Clip katapultiert ihn anschließend auf die Bildfläche des französischen Musikzirkus: Zurück in Paris macht er aus diesen wenigen Zeilen einen ganzen Song, dreht ein Musikvideo (Afro Trap Part 1) und beginnt, sich professionell um seine Karriere zu bemühen. Kurze Zeit später wird der Manager des französischen Superstars Booba auf den jungen Rapper aufmerksam und verpflichtet ihn kurzerhand als Voract für dessen Tour.

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Dadurch werden die Plattenlabels auf den Plan gerufen, auch die ganz großen sind dabei. Schließlich unterschreibt MHD (eine Abkürzung seines Vornamens 'Mohamed') bei Universal und veröffentlicht 2016 im Alter von gerade einmal 20 Jahren sein Major-Debüt "MHD". Mehrere große Konzerte schließen sich an, darunter eines in der Hauptstadt Guineas vor fast 200.000 Menschen (da jedoch nur 50.000 Zuschauer zugelassen sind, wird der Auftritt in Conakry abgebrochen). Der Sportartikel-Hersteller 'Adidas' verwendet 2017 den achten Teil seiner Afro Trap Reihe für eine groß angelegte Werbekampagne mit Fußball-Star Paul Pogba.

Für viele Afrikaner, insbesondere auch außerhalb Frankreichs, ist er mittlerweile ein Sprachrohr geworden, auch weil seine Musik nicht mit dem Zeitgeist geht, sondern bewusst seine heimischen Wurzeln widerspiegelt - und damit den Zeitgeist erst prägt. Wichtig sei ihm immer, betont MHD in einem Interview, trotz dieser großen Bekanntheit und seinem Major-Deal die absolute Handlungsfreiheit in seinem musikalischen Wirken nicht aus der Hand zu geben. Denn er weiß: Nur so kann Großes entstehen.

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Termine

Di 20.02.2018 Hamburg (Fabrik)
Mi 21.02.2018 München (Muffathalle)
Do 22.02.2018 Stuttgart (Im Wizemann)
Fr 23.02.2018 Wien (Grelle Forelle)

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