Zuletzt überraschte Till Lindemann durchaus mit stilistischer Varianz: Das orchestrale "Lubimiy Gorod" sang er auf Russisch, den 20er Jahre-Evergreen "Alle Tage Ist Kein Sonntag" präsentierte er akustisch und mit David Garrett an der Violine.

Der neue Solosong des Rammstein-Sängers wandelt nun …

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  • Vor 3 Monaten

    Meine Oma hört den auch sehr gern.

  • Vor 3 Monaten

    Leider irrelevanter, nach Schema F komponierter und getexter Bullshit. "Zwischen den Zeilen" hin oder her, belangloser als die Strophen über ein schreiendes Kind im Flugzeug kann es kaum werden. Und zumindest da gibt es auch keinen doppelten Boden oder irgendwas spannendes zu entdecken.

  • Vor 3 Monaten

    Ist das der Young Böhmermann im Video?

  • Vor 3 Monaten

    Liebe Laut Redaktion: Reduziert doch bitte die Lindemann/Rammstein Berichte(rstattung) auf ein erträgliches Maß.

    • Vor 3 Monaten

      This.
      Glaube aber kaum, dass Berger dazu imstande ist.

    • Vor 3 Monaten

      Dafür! Größte Opfer-Kapelle ever.

    • Vor 3 Monaten

      Ahhhh, sogar hier werden jetzt Künstler bzw. der Musikgeschmack anderer User zum Stillschweigen gebracht wenn es denn nicht mit dem eigenen Geschmack konform geht, oder der eine oder andere einen Künstler nicht mag?
      Das erinnert mich frappierend an Politik wie sie derzeit in unserem Land gehandhabt wird.
      Na zum Glück ist das immer noch ein freies Land und dafür liebe ich und schätze ich es.
      Ich hasse auch so manchen Künstler oder so manche Musikrichtung, deswegen würde mir aber nie im Traum einfallen Rezessionen über diese Künstler oder deren Musik hier verbieten zu lassen.
      Pfui schämt euch

    • Vor 3 Monaten

      Gut getroffen, den Duktus. :klatbier:

    • Vor 3 Monaten

      "Ahhhh, sogar hier werden jetzt Künstler bzw. der Musikgeschmack anderer User zum Stillschweigen gebracht"

      Ich denke, das wird bei rammstein eher nicht funktionieren.

  • Vor 3 Monaten

    Wieso reduzieren? Deutschland wichtigste und größte Band nach der Wende und auch künslerisch ein einmaliges Phänomen. Lindemanns Lyrik kam selbst im Feuilleton sehr gut weg und nicht wenige ziehen den Rilke-Vergleich.

    Selbst auf Gymnasien werden Lindemanns Texte im Deutschunterrichrt behandelt.

    • Vor 3 Monaten

      "Lindemanns Lyrik kam selbst im Feuilleton sehr gut weg und nicht wenige ziehen den Rilke-Vergleich."

      Quelle?

    • Vor 3 Monaten

      Das Dschungelcamp hat auch nen Grimme-Preis...

    • Vor 3 Monaten

      ZDF Aspekte haben den Satz mal gesagt, das mit dem Rilke Vergleich zumindest.

    • Vor 3 Monaten

      "Deutschland wichtigste und größte Band nach der Wende"

      Welche Kriterien waren denn ausschlaggebend, um sie in der Wichtigkeit noch über Landser einzuordnen?

    • Vor 3 Monaten

      "Deutschunterrichrt" In Gymnasien sollte man einen größeren Fokus auf Grammatik legen.

    • Vor 3 Monaten

      Ach nur der übliche Beißreflex falls mal ein Fanboy um die Ecke biegt. Leute kommt runter, gönnt ihm/ihr doch, das bischen schwärmen.

    • Vor 3 Monaten

      "ZDF Aspekte haben den Satz mal gesagt, das mit dem Rilke Vergleich zumindest."

      Tja nun. Leute erkennen auch keinen qualitativen Unterschied zwischen Vonnegut und Fitzek.

    • Vor 3 Monaten

      Ob Rammstein = Lindemann und/oder NDH Alleinstellungsmerkmal, allzu unsympatisch sind mir die Leute nicht. Ihre Musik muss nicht gefallen, will Rammstein gefallen? Ist mir egal......

      Die zwei Shows die ich gesehen habe, sagen mir es geht nicht um Musik, man muss/soll das Ganze sehen und möglichst hören. Eine gute Veranstaltung Düsseldorf/ISS Dome, eine wirklich mies Dresden/Messehalle, da Lokation nicht gescheit beschallt. Realtiv langes aber schmalles Gebäude, Decke relativ niedrig. Beschallen einer Colabüchse in Groß!

      Beim Konzert in Dresden bin ich etwa 20 min. vor Ende der kurzen Show (keine 80 min.) gegangen und die Lokalpresse hat ihr Geld am Ende zurück gefordert. Das lag auch am Sound, nur wirkt halt Rammstein nicht, wenn am Gesamten etwas fehlt.

      In Düsseldorf war das anders, die Halle ist eher hoch und bietet viel für ausufernde Showeffekte. Rammstein konnte sich voll ausleben bzw. hatten merklich Spaß daran, alles an Elemeten wie ein Zirkus halt (Lindemann ist das einzige Tier), abzuspulen. Über 2 Stunden gespielt und vom Schlauchboot, über brennende Kinderwagen u. Badewannen, Konfettiedöddel, unzählbaren Pyroeffekten inc. Knalltrauma alles dabei.

      Damit glaube ich bis heute genug gesehen zu haben, von Lindemann/Rammstein. Finde auch nicht, dass es kein Recht gibt, die Kuh so lange zu melken, wie die Milch noch warm ist, irgendwie ihnen böse auszulegen. Jeder würde das so machen...es sei den man lebt hinterm Mond!

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Ist halt fremdschamstiftend, wenn minderbemittelte Edgebois einen auf hart machen. Dabei war schon in den 90ern keine Sau von der Musik geschockt, und hart war die Musik mit ihrer Überproduktion und peinlichem Synthesizergebrauch halt auch nie. Es waren schon immer die größten Opfer, die das gefeiert haben.

      Und das mal völlig unabhängig davon, daß die eine krasse Pyroshow usw. hinlegen. Die Ehrlich Brothers sind sicherlich auch sehr gute Showmänner.

    • Vor 3 Monaten

      Signed. Ich hab mit 13 Rammstein gehört und das spricht beileibe nicht für sie... Analog zu den Onkelz.

    • Vor 3 Monaten

      Alles was Ragi sagt. Hab die 97 auf dem Bizarre gesehen und da war schon Fremdscham.

    • Vor 3 Monaten

      Lauti, ich glaube dir nicht! Warum? Nicht weil du 97 auf dem Bizarre warst, sondern weil das Bizarre zu der Zeit ein Sammelsurium an Leuten u. Musiker war, die alle etwas seltsam waren und sich für garnix schämten.

      Ragi, das alles kein Grund um Rammstein zu haten, das spricht vo allen so Leute an, die auf dem Bizarre meinen sich fremd zu schämen. :P

    • Vor 3 Monaten

      Wenn sich Künstler für gar nichts schämen, ist das doch die beste Voraussetzung für Fremdscham beim Publikum. Nicht?

    • Vor 3 Monaten

      Eigentlich ja, nur nicht beim Publikum vom Bizarre, das hat nicht ohne Grund seinen Namen.

    • Vor 3 Monaten

      Keine Ahnung, was Speedi meint, habe das Bizarre in den Jahren nicht großartig anders wahrgenommen als andere Festivals zu der Zeit.

    • Vor 3 Monaten

      "...habe das Bizarre in den Jahren nicht großartig anders wahrgenommen als andere Festivals zu der Zeit."

      Ging mir ähnlich... war im Folgejahr, also 1998, dort... ganz normales Festival mit ziemlich durchmischtem Lineup, ganz normale Kundschaft: Freaks, Normalos, Spießer bunt durchmischt...

      So richtig zum Fremdschämen war da iirc eigentlich nur der Auftritt von Danzig.
      Höhepunkte: Iggy Pop, Portishead, Page + Plant

    • Vor 3 Monaten

      P.S.: gerade wieder eingefallen: Knorkator waren auch ganz ganz übel... gewissermaßen die 1998er Entsprechung zu Rammstein...

    • Vor 3 Monaten

      Knorkator verarschen doch seit jeher Rammstein, und machen dabei alles zehn mal besser. Auf Albenlänge gehen die auf keinen Fall. Aber die Liveshows sind tierisch gut. Vielleicht gabs die 1998 noch nicht so lange.

    • Vor 3 Monaten

      Ohne Rückendeckung von virpi trau ich mich gar nicht, hier Rammstein ein wenig zu verteidigen. :-( Zumal ich die persönlich auch nicht so gut finde/höre. Finde nur, dass die meiste Rammstein-Kritik ziemlich am Ziel vorbeigeht und die die Ästhetik, die sie verfolgen eigentlich auch relativ kompetent umsetzen. Gefallen muss es einem deswegen natürlich trotzdem nicht.

    • Vor 3 Monaten

      Ich finde eher, daß alles, was an Rammstein gemocht wird, ziemlich am Ziel vorbeigeht. Laibach hatten genau diese Ästhetik, die Rammstein zu kopieren versucht, ohne das fremdschämige "Guck mal, wie provokant ich bin, höhöhö!", viel besser und verspielter umgesetzt.

      Und nicht zuletzt weil die Live-Pyroshows als erste Verteidigung der Band herangeführt werden, ist völlig klar, daß weder Musik noch Texte ihre Stärke sind.

    • Vor 3 Monaten

      Case in point.

    • Vor 3 Monaten

      100% Zustimmung bei Ragi.

      "Guck mal, wie provokant ich bin, höhöhö!"

      Exakt so sieht das mal aus. Und dann stelle man sich die Fans vor, die davon beeindruckt sind..

    • Vor 3 Monaten

      "die Ästhetik, die sie verfolgen eigentlich auch relativ kompetent umsetzen"

      Ok Laibach, wie konnte ich die auch nur vergessen?

      Bevor hier wieder die jammernde Verständnisfrage gestellt wird. Natürlich haben Laibach ihre Verdienste und sind Vorreiter, was Provokation etc. betrifft. Nur höre ich mir das auch tatsächlich an? Nein, eigentlich höre ich mir das nicht an! Es ist eine Nische die Laibach bedient, selten findet man mich in Nischen. Ich behaupte, dass die wenigsten von uns allen wirklich Nischen Musik hören, sondern die meisten sich am Mainstream orientieren.

      Die Zeit sich intensiv mit der oder der Provokation auseinander zu setzen, nehmen sich die wenigsten oder sie verstehen sie erst gar nicht, zumindest ordnen sie sie falsch ein.

      Das ist wie beim guten Essen kochen, ein richtig gutes Sushi braucht einen Koch in der Vorbereitung, der für sein Handwerk Jahre unterwegs ist und selbst dann ist nicht alles perfekt, also tun sich die meisten das gar nicht an und halten das Sushi von der Ladentheke bei Rewe schon für was besonderes.

      Analog dazu sehe ich Rammstein, ihre Show verkaufen sie so wie Sushi bei Rewe, ist ja nicht schlimm das es sich so verkauft und die Leute/Hörer denken es ist etwas besonderes.

    • Vor 3 Monaten

      "Ich finde eher, daß alles, was an Rammstein gemocht wird, ziemlich am Ziel vorbeigeht"

      Distorsiver Gitarrensound? Errungenschaften auf dem Sektor erschwinglicher und qualitativ höherwertiger digitaler Produktionstechnik für zu Hause? Hab diesbezüglich schon mal in deine Richtung gefragt...

      Das, was die Rammsteine mit dem Sound tatsächlich aufnehmen - bin ich bei dir, Ragi, aber der Gitarrensound von der bspw. der "Rosenrot" für die hartwurstigen Parts von z.B. Isis' "Panopticon"? Träumt Growlin' Turner vermutlich insgeheim selber von...

    • Vor 3 Monaten

      Ich finde, man kann sich zu Rammstein durchaus ein richtig solides Greatest-Hits-Ding zusammenbasteln mit 13, 14 Songs oder auch etwas weniger. Wo dann die originellsten Kracher drauf sind, denn Rammstein leidet ja darunter: recht originelle Idee aber in der Masse dann einfach "ah ok, ich hab's jetzt verstanden - langweilig."

    • Vor 3 Monaten

      Danke Souli, aber was ist "Distorsiv" im Zusammenhang mit Gitarrensound? Ich liebe speziellen Gitarrensound, bei der Rosenrot ist die Gitarre sicherlich sehr prägnant, allerdings wird Flake mit seinem exzellenten Keyboard/Synthesizer schon immer sehr unterschätzt. Schon immer ist der Sound nämlich das verbindende Glied zwischen Rhytmusabteilung und Soundwall (Gitarren)und zieht sich durch alle Alben. In Verbindung mit Tills gerolltem R, kann der Titel noch so banal sein, seine Wirkung (Nackenhaare) hat er.

      Will Rammstein nicht kaputt analysieren, weil so schrecklich viel ist das vermutlich nicht. Nur das ihnen lassen was sie haben, darum bitte ich!

    • Vor 3 Monaten

      Distorsiv - bewusst "falsch" eingedeutscht von Distortion (engl.) für Verzerrung.

      Wie gesagt kann ich mit den Texten, dem Vortrag, dem Image, eigentlich so ziemlich gar nichts von denen was anfangen. Gitarrensound war in deutschen Produktionsstübchen die 90er durch unstrittig state of the art und hat mMn auch lange Zeit mit jeder neuen VÖ den Standard gesetzt. Darüber hinaus muss ich Kruspe und Landers zugestehen, dass sie auch live einen Weg fanden, mit "nur" zwei tatsächlichen Gitarrenspuren den Gitarrensound so brachial Breitseite klingen zu lassen, wie Du es heutzutage digital im Wohnzimmerstudio von vorneherein mit mind. 4 Spuren für 2 Gitarren beginnen würdest, um es zu ner ähnlichen Wall of Sound zu weben...

      ...bei bereits genannten Isis hab ich auf dem damals sehr zu empfehlenden Obstwiesenfestival in Ulm dank den Argusaugen des 1,98m Hünen-Kumpels mal mitbekommen, dass die das für solche Passagen (bspw. Abgang in "Grinning Mouths") mit Keyboarder an dritter Gitarre und Loopgeräten lösen, so dass dann eben zeitweise 6-8 Gitarrenspuren über 2-3 Full Stacks + Anlage kommen...

    • Vor 3 Monaten

      Also mit Beginn von "Sehnsucht", sollte klar sein, auch wenn das Debüt schon deutlich oberer Durchschnitt war, wenn Göttingen und zu derzeit gängige Thumb-Produktionen als Vergleich gelten dürfen...

  • Vor 3 Monaten

    Musik für Andrej Borowikow... oh wait...

  • Vor 3 Monaten

    ich erwarte eine queerfeministische nachspielversion "ich hasse Tinder"

  • Vor 3 Monaten

    Rammstein und modern Talking sind Merkels Versuch, das russische Volk unter Kontrolle zu halten. Daher kann da auch an Sound, auftreten und Thematik erstmal nix geändert werden, denn es klappt eigentlich ganz gut bisher.

    • Vor 3 Monaten

      Achso, die annektion der Krim hängt übrigens erwiesenermaßen mit der Tatsache zusammen, dass Till sich mit schwulen solidarisiert hat. Seitdem werden keine weiteren Experimente mehr gemacht.

  • Vor 3 Monaten

    Reicht nichtmal für eine Knorkator B-Seite.

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Lindeblödmann gehört verboten!

  • Vor 3 Monaten

    Na toll so tief sind wir schon gesunken, das die Texte von denen im Deutschunterricht in Gymnasien behandelt werden!?
    Sollen lieber die Texte von den Onkelz nehmen die sind wenigstens Kreativ!!!