laut.de-Kritik

Den letzten Tropfen Galle ausgespuckt.

Review von

2010: Während Lena Meyer-Landrut in Oslo von Satelliten singt und Thilo Sarrazin unter dem Deckmantel des Utilitarismus gegen Muslime hetzt, beginnt in einer kleiner Berliner Rap-Redaktion unter Marcus Staigers Leitung eine Freundschaft zweier zugezogener Dorfjungs, die vom großen Rapper-Dasein träumen.

Erstmal nichts besonderes, nur blicken jene Dorfjungs heute auf zehn Jahre Bandgeschichte zurück und haben zwei Top-20-Alben in der Tasche. Mit ihrer dritten LP ziehen die beiden nun Bilanz über "10 Jahre Abfuck". Dabei blickt das Duo weniger auf eine Dekade voller Sex, Drugs & Rock'n'Roll zurück, als vielmehr auf ein Jahrzehnt voller Volksfeste, Alkoholvergiftungen und in Frage gestellter Männlichkeit.

Fler und Silla dürften glatt nach Bayern auswandern, wenn sie hören, wie unverkrampft und verletzlich ihre zugezogenen Namensvettern über psychische Probleme, Erfolgsdruck und toxische Männerbilder reden. Dabei dreht sich auf "10 Jahre Abfuck" gewiss nicht alles um die Emanzipierung von Grim104 und Testo. In gewohnt zynischer Manier nimmt das Duo auch sämtliche gesellschaftspolitischen und musikalischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre unter die Lupe, respektive in die Mangel.

Das fängt mit dem Rechtsruck und lüsternen Incels in der U-Bahn an und endet mit angekratzten Hetero-Egos und den Deluxe-Fanboxen eurer Lieblingsrapper. Selbst die finale Erkenntnis "Es War Nicht Alles Schlecht" wirkt eher wie ein gleichgültiges Achselzucken vor dem "Exit" als ein ernst gemeintes optimistisches Schlusswort.

Zugezogen Maskulin lenkten mit "Alle Gegen Alle" ihren reduzierten, harten Sound in eine zugängliche und poppige Richtung. Mit "10 Jahre Abfuck" vereinen sie nun beides, liefern eine kleine Werkschau, wenn man so will. Auch wenn große Teile ihres neuen Streichs noch giftiger als zuvor klingen und Grims teils fast schon geschriene Vocals die Messlatte in Sachen Aggressivität ziemlich hoch legen, markiert die Instrumentation von "10 Jahre Abfuck" ihre bislang detaillierteste und vielseitigste.

Ahzumjot und Silkersoft entlocken ihren Laptops nämlich nicht nur knallharte, hypnotische Banger wie auf "Rap.de" und dem Titeltrack, sondern beweisen, dass ihre Reichweite von minimalistischem Trap ("König Alkohol") bis hin zu charttauglichem Pop-Rap ("Sommer Vorbei") reicht. Mit Mut zur Kante wird es gerne auch etwas experimentell - am Ende vom "Dunkle Grafen" findet sich sogar eine schnappatmige Horrorcore-Detour. Das volle Programm, also.

Inhaltlich weicht die auf "Alle Gegen Alle" prominente Melancholie einem noch galligeren Zynismus. Songs wie "Plattenbau O.S.T" oder "Der Müde Tod" sucht man vergebens. Stattdessen trollen die beiden auf Songs wie "Echte Männer Freestyle" um die Wette und beißen sich mit Schaum vor dem Mund durch die eigene Biographie.

"Rap.de" erzählt vom Kennenlernen beim Praktikum unter Staiger, von Panikattacken auf dem 50 Cent-Konzert, von einem rückblickend irrwitzig anmutenden Interview mit Deso Dogg und der bitteren Erkenntnis, dass der Erfolg, den man sich damals so sehnlich wünschte, nicht glücklich macht. "Du willst Platin? Dann werd Praktikant!", schreit Grim. Es klingt eher nach einer Warnung als nach einem motivierenden Schulterklopfen.

Kai der Brecher stimmt anschließend zum Saufgelage ein. Die beiden stoßen etwas zu herzlich an und erklären sturztrunken "König Alkohol" ihre Liebe, frei nach dem Motto: "Zu lange Ned Flanders gespielt [...] jetzt wird eskaliert." Das deprimierende Bild des Alkoholismus, das vor allem Testo hier zeichnet, hat relativ wenig mit den eigenen Alkoholeskapden zu tun, die sie auf dem "Normiefest" erleben, wo Grim Räucheraal fressend über DJ Ötzi nachdenkt und Testo einer Frau backstage eine Line vom Bushido-Bauchtattoo zieht. Dem ein oder anderen dürfte anhand dieser Beschreibung eine andere deutsche Rap-Truppe in den Sinn kommen. Testo und Grim kommen aber sämtlichen K.I.Z.-Vergleichen zuvor, indem sie einfach Nico die Hook singen lassen. Nicht mal als Feature haben sie ihn gelistet, diese Schelme.

Das Lachen bleibt einem spätestens bei "Jeder Schritt" im Hals stecken. Testo mimt einen notgeilen Incel und Grim einen feministischen Fuckboy, beide artikulieren sich zwar unterschiedlich, haben erschreckenderweise aber fast die gleiche misogyne Weltanschauung. Es ist eklig, fühlt sich fast schon zu real an und ist gerade deshalb auch unfassbar wichtig. In einem Genre, in dem Sexismus zum guten Ton gehört, sollte man sich darüber unterhalten, ob Menschen, die zu wenig Stoff als Einladung verstehen, von Prollo-Porno-Phantasien noch mehr beflügelt werden.

Fragen über Fragen. Nur waren Zugezogen Maskulin noch nie besonders für ihre profunden Antworten bekannt. Auch auf ihrem vierten Langspieler reichen die nicht über ein paar "Schüsse ins Genick" hinaus. Gegensätzlich zu der von Testo aufgegriffenen Annahme, dass Kunst immer einen Lösungsansatz liefern muss, beweisen die beiden, was es für eine therapierende Wirkung haben kann, sich einfach mal gebührend auszukotzen.

Mit leerem Magen und dröhnendem Kopf sehnen sich die beiden Dorfjungs von damals nun nach etwas Ruhe. Sie haben erstmal genug von all dem Schmutz, liebäugeln gar mit dem "Exit". "10 Jahre Abfuck" haben Spuren hinterlassen. "Ich will raus, ich will raus", fleht Testo, während er Grims Hand hält und die Relikte ihrer Karriere in Flammen aufgehen. Alles deutet auf einen stillen Abschied hin. Nur Grims Worte auf dem Titeltrack lassen aufhorchen: "Jetzt kommen die 20er, der Abfuck ist längst nicht zu zu Ende". Wer weiß, vielleicht ist da ja doch noch ein wenig Galle in ihren grummelnden Bäuchen übrig.

Trackliste

  1. 1. 10 Jahre Abfuck
  2. 2. Der Erfolg
  3. 3. Tanz Auf Dem Vulkan
  4. 4. Rap.de
  5. 5. König Alkohol
  6. 6. Normiefest
  7. 7. Echte Männer Freestyle
  8. 8. Sommer Vorbei
  9. 9. Dunkle Grafen
  10. 10. Jeder Schritt
  11. 11. Fans (feat. Ahzumjot)
  12. 12. Es War Nicht Alles Schlecht
  13. 13. Exit

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7 Kommentare mit 31 Antworten

  • Vor einem Monat

    Mehr als ein Unique Selling Point kann der Antisexismus in der Musik überhaupt nicht sein. "Wichtig" ist er schon mal gar nicht. Das, was ich bisher gehört habe, war ungefähr so aufregend wie ein Dinkelkeks. Nicht schlimm, nur größtenteils harmlos.

    • Vor einem Monat

      "Mehr als ein Unique Selling Point kann der Antisexismus in der Musik überhaupt nicht sein."

      Doch, kann weit mehr sein. Führt mindestens dazu, dass die Hörer da Mal ganz kurz darüber nachdenken. Der ein oder andere wird dann auch sein eigenes Verhalten reflektieren und sich ändern.

      "Das, was ich bisher gehört habe, war ungefähr so aufregend wie ein Dinkelkeks."

      Bei diesen Wie-Vergleichen kann man dich ja gar nicht mehr genrefremd schimpfen.

    • Vor einem Monat

      Ragizzle muss schauen nicht zu weit aus fenster von haus. Dinelkek kan sein sante fur alle leute und leber. is gute sache fur verdau.

    • Vor einem Monat

      Noch n Wie-Vergleich gratis obendrauf:
      Genauso wie man sicherlich mal ne Sekunde innehält und ins Grübeln gerät, ob Enthauptungen und Blutbäder nicht doch ganz okay sind, wenn man Death Metal hört.

      Aber ernsthaft: Kunst und Kultur haben nur Einfluß auf schwer Geisteskranke. Ist zwar ne romantische Idee, daß sie Menschen erziehen oder gar verändern können, aber die ist auf dem Holzweg gewachsen. Zumal Kulturfeinde eben diesen Mythos immer wieder als Begründung aufgreifen, um sie zerstören zu können.

      Bei Rap mit Chauvinismus und Sexismus halte ich es so wie mit diesem bekannten USP der "antisexistischen" Bands - bestenfalls sind sie für nen Lacher gut, sehr viel mehr können sie in meinen Augen nicht.

    • Vor einem Monat

      "Genauso wie man sicherlich mal ne Sekunde innehält und ins Grübeln gerät, ob Enthauptungen und Blutbäder nicht doch ganz okay sind, wenn man Death Metal hört."

      Der Vergleich hinkt. Enthauptungen und Blutbäder sind nicht Alltag in Deutschland. Sexismus schon.

      "Aber ernsthaft: Kunst und Kultur haben nur Einfluß auf schwer Geisteskranke."

      Ich glaube kaum, dass das irgendwie haltbar ist. Sogar Werbung hat Einfluss auf Menschen, und wohl kaum nur auf Geisteskranke. Medien die wir konsumieren können wie Interaktionen mit Menschen Veränderungen in der Gedankenwelt hervorrufen.

      "Ist zwar ne romantische Idee, daß sie Menschen erziehen oder gar verändern können, aber die ist auf dem Holzweg gewachsen."

      Die romantische Idee ist wohl eher, dass unser Gehirn so statisch ist, dass EIndrücke von außen keine Veränderungen hervorrufen. Das Medien Menschen verändern ist eher eine sachliche Sichtweise. Unser Bewusstsein ist Produkt unser Erfahrungen, beeinflusst durch unser Erbgut. Medien können Erfahrungen sein, Musik kann Erfahrung sein. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Filme, die ich gesehen, die Bücher, die ich gelesen, die Musik, die ich gehört habe, mich zu einem Teil zu dem gemacht haben, der ich heute bin, und verändern auch, wie ich die Welt sehe. Und ich kann mit sehr hoher Sicherheit sagen, dass das bei dir auch so ist, sofern du Medien konsumiert hast.

    • Vor einem Monat

      Vorab: Das sind keine komplett verkehrten Einwände.

      Werbung ist ein Sonderfall, der am ehesten mit Propaganda in der Kultur vergleichbar ist. Sie wird meistens als solche erkannt, und verändert am Charakter und den Überzeugungen der Empfänger nichts. Sie macht höchstens kurzfristig Lust auf ein Produkt, ähnlich wie wenn Nicki Minhaj mit dem Poppes wackelt.

      Und so sachlich ist es überhaupt nicht, daß Menschen durch Medien verändert werden. Bei so ziemlich jedem Amoklauf wird ja aufgrund des Mythos vom schädlichen Einfluß der Kultur behauptet, da habe jemand zu viele Videospiele gespielt. Früher war es dann Rock'n'Roll, davor Bücher, Theaterstücke usw. Diese Behauptung wird aber heute praktisch sofort durch seriöse Studien widerlegt. Zumindest wird durch sie klar, daß ohne vorherige Geistesstörung nichts von einem schädlichen Einfluß auffindbar ist.

      Kultur ist in meinen Augen also kein Beeinflusser, sondern viiiiiiiiiel eher ein Spiegel von dem, was faktisch oder in der Phantasie ohnehin da ist.

      Dieses Wiedererkennen ist die Erfahrung, von der Du sprichst. Denn im Gegensatz zu den meisten "echten" Erfahrungen wird es Dir vermutlich sehr schwer fallen zu erklären, wie und in welchem Maße Dich ein Song oder ein Buch beeinflußt hat. Und da es schon bei einer Person kaum möglich ist, Kausalität bei einem Werk und ihrer Psyche herzustellen, ist es noch viel gewagter, das vei "Gesellschaften" zu versuchen. Das nur als weiterer Aspekt, der die Sache komplizierter macht. Erst mal: Wenn es einen schädlichen Einfluß gibt, so halte ich ihn für minimalst.

      Gibt da noch ganze Seiten mit zu füllen. Und über den vermeintlich schlimmen "Sexismus" im Rap hab ich noch gar nicht angefangen. Ich schreibe diese Dinge aber nicht, um Kultur schlechtzureden, sondern um sie vor Idioten zu schützen. So kitschig das klingt - Kultur ist meine ewige und unanfechtbare Liebe.

    • Vor einem Monat

      "Sexismus schon."

      Die ewig gestrige Sexismuskeule, sorry mir wird da immer übel, speiübel! Why?

      Nun, der Mensch ist ein sexuelles Wesen, der Sexualtrieb ist neben dem Überlebenstrieb der stärkste Trieb der uns leben läßt und zwar kulturhistorisch tief verankert. Essentiel sozusagen.

      Was in der jeweiligen Sexualität des Einzelnen ausgelebt wird, ist unendlich von den Möglichkeiten. Verpönnt in unserer westlichen Kultur ist z.b. Gewalt beim Sex und Sex mit Kindern. In früheren Kulturen hatten die Menschen oftmals Sex mit Menschen die ehrheblich jünger waren, als wir heute als zulässig erklären und empfinden. Das hatte legitime Gründe, z.b. der oben genannte Überlebenstrieb. Eine sehr junge Frau hatte beste Chancen, in einer von Gewalt geprägten Gesellschaft Kinder zu gebären und sie in ein übelebensfähiges Alter zu bringen.

      Im Umkehrschluss erklärt sich das "Hier und Jetzt" als Zustand von allein. Bestandsaufnahme! Dafür benötigt es ein bisschen Bildung, z.b. durch Musik und dem erleben eben dieser. Man kann also davon ausgehen, dass der halbwegs gebildete Mensch heute sich nicht durch radikale, gewalttätige, vor sexueller Übergriefkeit strotzende Musik wesentlich verändert und sich zurück entwickelt zu einer Art "Tier", was ausschließlich seinen Trieben nachgibt.

      Deshalb kann man sich die Sexismusdebatte eigentlich sparen und stiftet nur Verwirrung! Ich habe sie richtig satt sogar! Verständlich?

      Gruß Speedi

    • Vor einem Monat

      Leider ja, lösch dich!!!

    • Vor einem Monat

      Ich denke ragis hat gute idee und rede den kultus is kein charakter. massiv oft traurig und dan erst hort birdy und nicht umkegert.

    • Vor einem Monat

      "Die ewig gestrige Sexismuskeule, sorry mir wird da immer übel, speiübel! Why?"

      Genauso übel wie mir bei wirschen Kommentaren von Beinahe-Incels, die unreflektiert auf ihren fetten, weißen, mitteleuropäischen Ärschen vor Bildschirmen sitzend den Sexismus für nicht-existent erklären.

      "[...] Deshalb kann man sich die Sexismusdebatte eigentlich sparen und stiftet nur Verwirrung! Ich habe sie richtig satt sogar! Verständlich?"

      Ich habe Mal alles ausgespart, was nichts mit Sexismus zu tun hat. Ich finde deine Aussagen wirklich ekelhaft, mag dem Umstand geschuldet sein, dass dein Horizont ein Tellerand ist und du deshalb solche Themen nur aus dem eigenen Blickwinkel betrachten kannst. Verständlich ist da nur, dass du in deinem auf Bequemlichkeit "optimierten" Leben die Diskreditierung einer der wenigen Innengruppen, mit der du dich identifizieren kannst, der Männer, satt hast. Deine Verwirrung ist auch nichts neues.

    • Vor einem Monat

      @ragism: Antworte später.

    • Vor einem Monat

      bruder goncales du must in haus mit viele leute so sin wie du un nehme medikation. vielleihct mit weise anorak an un gebunene hande an ruken.

    • Vor einem Monat

      Capsli war schneller und absolut on point.

      Nur mal kurz zur Erinnerung: Der reaktionäre Wohlstandsmüll, der den Kommentar da oben verfasst hat, sagte mal von sich selbst, seine Denke sei "ultraprogressiv".

      Sie glauben, diese Geschichte kann nur erfunden sein? Da muss ich Sie leider enttäuschen. Sie ist wahr. Etwas Ähnliches ereignete sich im Ruhrgebiet der späten 2010er Jahre.

    • Vor einem Monat

      "Ich habe sie richtig satt sogar! Verständlich?"

      Und genau deshalb wird es weiterhin nötig bleiben, Typen wie dir damit immer weiter auf den Sack zu gehen. Vor allem, wenn sie komplett am Thema vorbei argumentieren.

    • Vor einem Monat

      ich denke ruhr hat auch gut type wie zb ragizzle. zum gluck imer mehrer leute vive an selbe ort.

    • Vor einem Monat

      Ach, Speedi hat nur getrollt. Will ich zumindest für ihn hoffen. Würde höchstens akzeptieren, daß ein Ausdruck von Geilheit, oft sogar Notgeilheit nicht gleichzusetzen ist mit Sexismus, was bei vielen für Verwirrung sorgt. Also wenn er es denn gemeint hat.

    • Vor einem Monat

      ragizzle sollte nicht uberforder leute mit hohhe differenzierte sprechen. viele verstehe das nich un sehe imer nur eine extreme punkt.

    • Vor einem Monat

      Bilder!

      Bildung?

      Perspektive?

      Hineinversetzen in die Situationskomik?

      Lachen.....über den falschen Fuß.....gestolpert, und? War spät und entschuldigt nix! Wichtig...ja klar, unglaublich mich wichtig nehm!

      Klartext! Caps u. Morpho, ihr geht mir mit eurem "pseudo intelektuellen Hassgebrabel" ......... ich versuche da gegen gar nicht erst anzustinken, ihr kommt doch klar, also was solls?

      Nur ein paar Beispiele, zuordnen könnt ihr selbst.

      "dass dein Horizont ein Tellerand ist"
      "auf Bequemlichkeit "optimierten" Leben"
      "Der reaktionäre Wohlstandsmüll"
      "Typen wie dir"

      Wäre ich eine Frau und hätte oben das raus gehauen, hättet ihr beiden "Arschkricherbequemmacher" den Kommentar abgefeiert und mich zur neuen Ballkönigin der MeToo Bewegung ernannt. Arme Großhirnrinde ertrinkt im Adrenalin. Fahradkette an die Seite pack.....

    • Vor einem Monat

      Ich denke spedi sagt auch richtige sache nähmlich das wen alle denke das nur fraue recht is andere extreme punkt un helfe geselschaft nich weitr. vielleicht alle sollte zusam rede an Tisch und uberleg was richti auch Wege moral un so. nur Frau oder nur man is nich gut fur alle un infants.

    • Vor einem Monat

      "Und genau deshalb wird es weiterhin nötig bleiben, Typen wie dir damit immer weiter auf den Sack zu gehen."

      Q.
      FT!

    • Vor einem Monat

      komm speedi, busbauen...

    • Vor einem Monat

      Na Stephan, hast mal wieder ein Bisschen zu tief ins Glas geschaut? :D

      Finde es super, dass Du Dich hier ein weiteres Mal als die Nullnummer entlarvst, die du schon immer warst.

      Und hör auf Dich wieder als Opfer darzustellen, du fabulierst hier über Steinzeit-Vergewaltigungen und dass das ja mal ganz normal war und führst das als Begründung an, wieso Du ein Problem mit der "Sexismus Keule" hast.
      Aber was will man von Jemandem erwarten, der selbst so niedrig ist, dass er die Eskapaden der eigenen Tochter im Internet breittritt? Sicher nicht, dass er eine irgendwie geartete Empathie für Frauen hat.

      Lösch Dich einfach!

    • Vor einem Monat

      .... dass er die Eskapaden der eigenen Tochter im Internet breittritt?

      Auf Prodigy abzugehen ist doch keine Eskapade?

    • Vor einem Monat

      ihc denke mani viel zu seh nahcdenke uber stepha.

  • Vor einem Monat

    Mglaw muss der Praktikant noch einmal recherchieren. Sarrazin wird vorgeworfen, gegen MUSLIME zu hetzen während er anführte, dass uns (osteuropäische) JUDEN in vielen Belangen überlegen sind, da diese im Schnitt über einen höheren IQ verfügen. Demnach musste sich dann sarrazin bei plasberg Michel Friedmann (♥ ) stellen.... Der das dann wiederlegen sollte. Oder so.

  • Vor einem Monat

    Dachte nach der letzten Single (Sommer vorbei) die hätten keine Puste mehr, aber die Platte ist krass gut. Ahzumjot killt an den Reglern. Schöne Beatwechsel und Experimente dabei. Fand “Jeder Schritt” nicht so toll. Dafür “König Alk”, “Rapde” und “Intro” richtig krasse Brecher. Fuck.

    Die Sexuellen Erfahrungen mit Männer von Testo auf “Echte Männer Freestyle” sind doch eine Deutschrappremiere oder? Richtig Eier bewiesen.

    9/10

    • Vor einem Monat

      "Die Sexuellen Erfahrungen mit Männer von Testo auf “Echte Männer Freestyle” sind doch eine Deutschrappremiere oder? Richtig Eier bewiesen."

      Vandalismus vor ein paar Tagen ziemlich eindeutig auf "Maskulina". Und ich fand ja immer, dass Nico KIZ ziemlich 'schwule Lines' hatte. "Setze mich an den Computer und check meine Shemales", "Bus bauen", dieser Song auf dem letzten Album, wo das lyrische Ich in einem Part einen berühmten Gangstarapper mit Rücken (ohne Namen zu nennen, ich denke Bubu ist gemeint) mit Waffengewalt zu sexuellen Handlungen zwingt, etc. Und hier könnte es Real Talk sein, aber auch eine Geschichte.

    • Vor einem Monat

      danger dan hat mit dem hoffentlich bald diabetistoten von fsff rumgemacht

    • Vor einem Monat

      Ich finde erfahrung sexuell mit manni is gut fur jede der mag gerne horen genesis.

  • Vor einem Monat

    Ist ein bisschen das KIZ Problem: Alles nicht unintelligent, aber so nervig vorgetragen, wie es nach der frühen MOR Phase, bei denen man das nur als Mangel an Alternativen nicht als Ohrenkrebs abgetan hat, nicht mehr zu rechtfertigen ist.

    • Vor einem Monat

      Da sachste was. Ist schade, daß moderne Lauchs solche Probleme mit Gewitztheit haben. Kennt man auch aus Komödien oder Sketchserien - bevor jemand was Lustiges sagt, muß er erst mal zwanzig Meter Anlauf nehmen und es möglichst albern ankündigen. Achtung, jetzt kommt gleich was Witziges/Ironisches, hihi! Ist einfach sehr penetrant, sowas.

    • Vor einem Monat

      nin. KIZs "unique selling point" war, dass sie sprechgesang für "meddl-leude"gymnasiasten gemacht haben, die dann alle mal "hurensohn" sagen konnten/durften

    • Vor einem Monat

      und bevor jetzt jemand kommt. ich habe kiz zwischen 2006-08 3x live gesehen. einmal, 2007 beim free&easy im münchner backstage, habe ich sogar einen kollegen mitgenommen. dachte, ich mache dem ne freude, weil der hauptberuflich hiphop gehört hat. aber halt so blumentopf, freundeskreis und zeug. der war an dem abend nicht sehr glücklich. und 80% auf jedem konzert waren dudes in metal/EMPshirts

    • Vor einem Monat

      Ja ZM haben nach oder schon mit Alle Gegen Alle meiner Meinung nach ihr Mojo verloren. Das war zur selben Zeit, als auch Audio88 und Yassin damit anfingen ihre Angriffsfläche auf das rechtsextreme Klientel und andere übliche Verdächtige zu beschränken.

      Nicht falsch verstehen, ich bin da voll auf der Seite der Künstler, die sowas machen, und würde sie niemals canceln wegen "linksgrünversifftheit", nur nimmt es dem Ganzen ein wenig die Unberechenbarkeit und das Besondere weg. Es ist einfach für mich nicht wirklich herausfordernde Kunst.

    • Vor einem Monat

      Is was dran, CoolerTyp. Ist eben Zielgruppenmusik, die natürlich auch ihre Berechtigung hat. Aber irgendwann wurden die jeweils ein-zwei großen Hymnen mal auf jeder Tanzdemo rauf- und runtergespielt. Und weil die Künstler meist nicht mehr in petto haben oder sich sonst nix trauen, isses das dann auch mit der Langlebigkeit.

  • Vor einem Monat

    Sehr gutes Album. Für mich etwas weniger stark als die beiden Vorgänger, weil sich dieser Thementrackrap dann doch irgendwie abnutzt und die ganz großen Hits fehlen, aber trotzdem ein schönes Ding. Krass gute Beats, gute Zeilen und teils richtig geile Hooks. Ich mags wie Testo seine Stimme einsetzt und Grim auf rap.de ist richtig geil.

    Ich finde die auch von der Attitüde geil. Die bringen Sachen oft mit einer Attitüde auf den Punkt, von der die ganzen anderen Studentenrapper nur träumen können, während sie sich selbst nicht zwischen Zeigefinger und Clownskostüm entscheiden können.

    Jeder Schritt hätte noch geiler sein können, wenn Testo nicht full incel gegangen wäre und ich hab 2 Wochen gebraucht, um zu checken, dass Grim bei Echte Männer komplett nur Billie Eilish ins Deutsche übersetzt :D