Eine gute Minute lang sitzt man zu Beginn des neuen Zedd-Albums mit gespitzten Lauschern vor den heimischen Boxen. Sanfte Synthiesphären und die Stimme einer Dame der Girlgroup Bahari lassen das überproduzierte EDM-Gewitter von vor zwei Jahren tatsächlich in Vergessenheit geraten. Doch der Schein …

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  • Vor 6 Jahren

    So langsam geht ihr echt komplett den Bach runter, laut. Was diese Review mal wieder für eine substanzlose Frechheit ist, ich kann es kaum in Worte fassen.

  • Vor 6 Jahren

    Ich glaub einfach dass das Problem ist, dass die meisten der höheren Semester, die mit ganz anderer Musik aufgewachsen sind, einfach gar kein Verständnis und Gefühl für EDM, Dubstep etc. entwickeln können. Klar, EDM ist zum größten Teil großer Schrott, das sag ich als 22 jähriger der in der Hinsicht eigentlich noch ziemlich anpassungsfähig ist. Aber es gibt vereinzelt auch gute Sachen, vor allem weil das ja nicht nur alles Dubstep-Krach ist, sondern auch Progressive House oder Complextro. Und Zedd ist hier sicher kein Meisterwerk der elektronischen Musik gelungen, aber es ist ein ganz unterhaltsamer und kurzweiliger Pop/Electro-Trip, der zumindest mehr Substanz hat als Musik von Katy Perry oder David Guetta, die hier ja immerhin mit zwei oder drei Sternen und positiveren Reviews noch viel besser wegkomme. Aber wie gesagt, ein alter Herr der mit Rockmusik sozialiert wurde, hört da nur Lärm. Am besten sowas dann gleich nicht rezensieren ;)

  • Vor 6 Jahren

    Und klar, so ein Song wie der mit Selena Gomez, ist übelste Grütze, aber sowas sollte man ein ganzes Album reduzieren.

  • Vor 6 Jahren

    Es ist schon recht interessant zu sehen, wenn man mal nach Interviews mit EDM-gängern von Festivals auf youtube sucht, dass EDM ihnen scheinbar zum ersten mal das Genre der elektronischen Musik näher gebracht hat. Ich erinnere mich noch daran, als Bands wie Linkin Park mir Metal näher gebracht haben. Nun ja, Jahre später halt ich den kompletten Output für sehr schlecht. EDM-Fans werden hoffentlich auch mal sowas wie die Detroiter-Musikszene oder auch New Yorks House-Entwicklung entdecken. Insofern bin ich bei den Fans immer recht tolerant, vor allem, wenn sie noch jünger sind. Bei den 'Künstlern' an sich? Oh man, ich erinnere mich noch daran, als Calvin Harris in den frühen 2000ern Sachen released hat. Niemand wurde aus den Latschen gefegt, aber es war ganz guter, brauchbarer House mit Electro-Anteilen, der ins eine Ohr rein und aus dem anderen raus ging. Wenn ich jetzt Calvin Harris, aber auch Steve Aoki etc. auf youtube suche, dann bin ich doch schockiert, wie beide ihren Sound so runtergeschraubt haben, dass er unglaublich flach, blechern und billig klingt. So schlecht wie er ist, da kann ich mir den Müll von Skrillex schon eher geben, was aber auch zeigt, wie seltsam die Anwendung des Trendbegriffs "EDM" auf so unterschiedliche Stile ist (man denke auch an Grunge zurück). ;)

  • Vor 6 Jahren

    P.S.: Rezension an sich ist natürlich wieder mal Laut'sche Trollkunst sondergleichen.

  • Vor 6 Jahren

    Klingt nach den Cubase-Gehversuchen eines 14jährigen, der sich die Software letztes Wochenende aus dem Internet gesogen hat. Unterlegt mit dem Gesang von Drittplatzierten des Singstar-Contests 2008.

  • Vor 6 Jahren

    Kann hier mal jemand eine Rezension zu "Drei" von Emika schreiben? Die würde mich dann mehr interessieren als die Besprechung dieses Albums von Zedd.

  • Vor 6 Jahren

    "du Grammy prämierter Regler-Fetischist" :D