Manchmal ist die Musik von Trespassers William kaum da, so sanft, fragil und leise ist sie. Man spürt sie, aber nimmt sie kaum wahr. Vielleicht ist das der Grund, warum sie so häufig für den Soundtrack von Film- und Fernsehproduktionen genutzt wird.

Vermutlich hat schon fast jeder einmal einen …

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  • Vor 11 Jahren

    Ich sage hier ja nie, dass ich eine Rezension schlecht finde, aber bei dieser geht es gar nicht anders. Die Musik ist ganz falsch beschrieben.

    Die Lieder werden kaum als solche wahrgenommen, die Songs sind gemuetlich und angenehm, die Band gibt ein gutes Gefuehl? Wer letzteres denkt, weiss wohl ueberhaupt nicht, was Schmerz heisst, damit sind die Songs der Band naemlich voll. Keiner singt sich so kaputt wie Anna-Lynne, keiner schreibt solche Texte. Wenn die das alles wirklich gefuehlt hat, wovon sie da singt, dann kann man sich teilweise schon wundern, dass sie noch lebt und nicht an dieser unendlichen Sehnsucht verreckt ist oder sich kein Messer in den Hals gesteckt hat.

    Wer sowas als Hintergrundmusik hoert, hat sie einfach nicht mehr alle. Das ist doch keine Schmusemusik, es ist voellig depressiv.

  • Vor 11 Jahren

    haste recht. allerdings: subjektivität. ich habe es gestern mit jemandem zu tun gehabt, der gerade the xx entdeckt hatte und das album jetzt einer depressiven freundin zum aufheitern schenken wollte. weil es so schön "unbeschwert" klingt. :rayed:. vielleicht fehlt manchen menschen einfach diese melancholische grundnote in ihrem leben. mit anna-lynne fühlt man sich dann eben wohl.