Natürlich muss die Geschichte noch einmal erzählt werden: Wie die Strokes 2001 die Pop- und Rockmusik aus der lähmenden Umklammerung von abgeschmacktem Nu Metal und glattpoliertem Diven-Pop befreiten. Wie sie dem traumatisierten New York nach 9/11, auch als Wegbereiter der Yeah Yeah Yeahs, der Liars …

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  • Vor 7 Jahren

    Irgendwie verwundert es mich kaum, daß die Rezension einer Platte, die unter dem Genre "Indie" einzuordnen ist, eine Diskussion über Schuhmode den größten Raum einnimmt.

    Wie auch immer, "Angles" gefiel mir sehr viel besser als die aktuelle. "Comedown Machine" hat mir irgendwie viel Staub angesetzt, sowohl was das Songwriting als auch den Sound betrifft.

  • Vor 7 Jahren

    Ich glaube die Strokes sind zu einer jener Bands verkommen, an der sich schlussendlich die Geister scheiden, wie bei vielen Bands die länger als 3 Jahre im Geschäft sind.
    Es herrscht dann immer eine Meinung vor, eine Band habe so oder so zu klingen. Dafür gibt es ja genug Beispiele.
    Was schon alleine die Disskussion zu "First Impression of Earth" zeigt. Für die Einen ein Meilenstein für die Anderen ein schwaches Album mit vielen Lückenfüllern, völlig das Konzept des Projekts verkennend.
    Mit Abstand am Besten gefallen mir dann immer diese Insider, die Strokes selber würden finden, dass das Album viele Lückenfüller habe. Oder die Strokes würden ihr Album "Angels" mittlerweile hassen. Was für aus dem Zusammenhang gerissene Phrasen sind das denn!?
    Das neue Album kommt für mich, wie auch schon Angels, erst beim mehrmaligen Durchhören in Fahrt.
    Wobei ich den Anfang (Titel 1-5) schon ziemlich stark finde. Dannach fällt es in ein kleines Loch und kommt nach hinten heraus nocheinmal an das Niveau vom Anfang. Der einzige Wehrmutstropfen ist das Fehlen dieser ganz großen Melodien, oder Intros ala "Under the Cover of Darkness", "Someday" usw...

    Klasse bei laut.de auch, das sich in Rezensionen zwar brav auf die Vorgänger Alben bezogen wird, man aber Rückwirkend zu immer anderen Bewertungen kommt.
    "Besser als Angels" ließt man da, guckt, hat aber weniger Sterne als "Angels". "Ihr viertes Album ist immerhin das Drittbeste", hat aber am wenigsten Sterne (zu dem damaligen Zeitpunkt). Die so in den folgenden Rezensionen abgefeierten Debutalben haben 4 Sternen, wo sie doch den Rock gerettet haben!? Sowas komplett dummes!!!

  • Vor 7 Jahren

    unheimlich unterschärtzt. In meinen Augen das drittbeste bzw. schlechteste Strokesalbum. Bei Weitem nicht so viel belangloses Zeugs wie auf Angels oder First Impressions Of Earth. Der Negativhype wird einfach fortgesetzt. Große melodien gibt es hier auch. das Tap out, Refrain von One Way trigger, Welcome To Japan (das Highlight des Albums), Slow Animals, Happy Ending etc.

  • Vor 7 Jahren

    @dulf (« @ag0 (« Was genau treibt eigentlich Reszendenten dazu, Retro-Bands wie the Strokes als neuesten Shit zu bezeichnen und gleichzeitig Nu metal als "abgeschmackt"? Nu Metal mag heute nicht mehr aktuell sein, war aber zur damaligen Zeit mit Abstand das Coolste und Innovativste (damit meine ich nicht Limp Bizkit) »):

    ist schon ein wenig kompliziert mit zwei ebenen, was?
    damals waren the strokes als kontrastprogramm zum damaligen musikgeschehen eben der neuste shit und nu metal schon am abstinken. heute sind the strokes quasi der nu metal von damals.
    wie man allerdings etwas, dessen name mit "nu" beginnt, als innovativ bezeichnen kann, finde ich schon lustig. »):

    Der Crossover von Metal- und Elektro-Elementen war innovativ, vollkommen egal wie das irgendjemand nennt, der das Ergebnis vermarkten will. Das was die Strokes machen war NIE innovativ, es war höchstens zur damaligen Zeit nicht dem mainstream entsprechend.

    @Apple: Kommt drauf an was du unter Nu Metal verstehst...bei Limp Bizkit und Ähnlichem geb ich dir recht, das liegt aber nicht an der Musikrichtung sondern an peinlichen Texten und peinlichem Auftreten.

  • Vor 7 Jahren

    Innovativ mag ja gut sein, aber nicht jeder Hirnfurz rechtfertigt auch Musik: http://www.youtube.com/watch?v=oAEcHsJ0sH0

    Eurodance-Metal bestes Beispiel ...

  • Vor 7 Jahren

    @JaDeVin: Das kannte ich nicht. Aber so etwas als Hirnfurz zu bezeichnen ist schon stark. Denkst du wirklich jemand meint so eine Musik ernst?? ich finds total lustig und abgesehen davon sehr gut produziert.

  • Vor 7 Jahren

    Nach vielmaligem Hören finde ich da keinen schlechten Song mehr drauf, dafür viele sehr, sehr gute. Man sollte 2001 mal ruhen lassen, das läuft ja nicht mehr weg. Dann erkennt man nämlich, was diese Platte ist: Ein grandioses Album!

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    Wer gerne über Schuhmode sprechen will, der soll das bitte mit seinem Zalando Kundenbetreuer tun, wer über Nu-Metal reden möchte, der kann das mit seinem Spiegel besprechen. Meiner Meinung nach, und ich weiß, das ist eine sehr eigenartige, sollte diese Kommentarecke unter dem neuen Album der Strokes auch dafür genutzt werden, um Kommentare zum neuen Album der Strokes abzugeben.

    in diesem Sinne nun zum Album: geht den Weg seit Angles konsequent weiter, braucht allerdings einige Anläufe um zu zünden. Wenn man "Comedown Machine" diese Zeit gibt, wird man fast durchgehend belohnt. Highlights für mich: Partners in Crime, Welcome to Japan, Tap Out und Slow Animals
    für mich 4/5

  • Vor 7 Jahren

    The Strokes sind und waren schon immer ultra-lame! Ein Sänger, der nicht singen kann und Gitarren die teilweise klingen wie ausm Gameboy.
    Unnötig - und den Rock haben die gewiss niemals "gerettet".

  • Vor 7 Jahren

    geniale Band - grandiose Platte

  • Vor 7 Jahren

    Beste Platte des Jahres bis jetzt.
    Da stimmt alles.
    Auch wenn es nicht an "Is this it" dran kommt rocken The Strokes immer noch ziemlich geil.
    "Call it fate call it Karma" ist meiner Meinung nach der einzige Schwachpunkt aber "Welcome to Japan" ist ja so gut wie 4 Songs also geht das klar