Postrock aus Australien. Das hatte man auch noch nicht so oft. Das Herkunftsland dürfte in diesem Fall keine besonders große Rolle spielen, denn Sleepmakeswaves klingen eben wie eine instrumentelle Postrock Band zu klingen hat. Da ist es relativ schnurz ob sie aus Japan, Schottland oder den USA kommen.

Den …

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  • Vor 7 Jahren

    Bäm!
    Hammer Album. Für mich bislang ihr bestes. Der neue Drummer knallt gut, die Songs wirken weniger zerfahren als auf dem Vorgänger und mit "Perfect Donator", "Emergent" und "The Stars Are Stigmata" sind echt gute Bretter drauf. Morpho, Dude, soulburn - hört hier mal rein!

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    hammer, dass laut.de das album bewertet abseits der üblichen verdächtigen im post-rock. finde es auch verdammt gut, aber es ist nicht komplett meins. finds geil, wie wiederkehrende motive und melodien in den songs verwendet werden, natürlich abgewandelt, um die songs für post-rock eher untypisch rund wirken zu lassen, fast schon wie refrains. und irgendwie stimmt die mischung hier tatsächlich perfekt, wie in der rezension beschrieben - es ist alles dabei, ohne dass zuviel oder zuwenig von jeder zutat dabei ist. einnehmende atmosphäre, die aber endet, bevor die schwelle zum tagtraum erreicht ist. diese motive und melodien, die sich eben refrainartig wiederholen, die songs aber nicht dominieren oder kitschig wirken. harte gitarren und ordentliche riffs, aber auch mal frickeliges oder ruhiges, dennoch verspieltes gitarrenspiel. piano und zum ende hin vermehrt elektronische klänge. alles klingt dabei wie aus einem guss, verdammt abwechslungsreich und tatsächlich individuell, obwohl die musik natürlich eklektisch zusammengesetzt aus diesen und jenen quellen. aber dennoch habe ich bei diesem album nicht die totalen emotionalen ausraster wie bei anderen post-rock-alben, die zwar weniger abwechslungsreich und song-orientiert sind, dafür aber irgendwie "atmosphärischer", so schwammig der begriff auch sein mag. und da fallen mir eben auch die 2 anderen australischen post-rock-bands bands ein, die ich neben sleepmakeswaves kenne und die die diese wirkung eher auf mich haben - 1) this is your captain speaking, 2) laura. dennoch - "love of cartography" ist ein post-rock-album, das mir aufgrund dieser perfekt ausgewogenen mischung seiner zutaten und seiner rockigen, emotional helleren ausrichtung sehr gefällt und stellenweise begeistert, mich aber nie emotional so richtig fesselt und mitreißt, sodass ich alles um mich rum vergessen könnte.

  • Vor 6 Jahren

    vorhin live gesehen :) sympathischste leute vonne welt, auch allesamt bisle sentimental, weil letztes konzert der tour, dementsprechend wirklich bewegend die ansagen zwischendurch. mein eindruck: einige songs scheinen echt nur bedingt live-tauglich, auch wenn sie auf dem entsprechenden album mitreißen. andere songs, von denen manche auf dem emtsprechenden album von mir eher als mittelmäßig empfunden werden, brennen live aber alles ab!!!
    der band sei allerdings geraten, die passagen zwischen den höhepunkten, die im album atmosphäre schaffen und spannung aufbauen, live besser umzusetzen und weniger auf laut und krachig zu machen. und ich fands bisle anstrengend, dass der eine der gitarristen so übertrieben am posen war, wohl mit der absicht, auch wirklich jeden zu unterhalten, auch die mitgeschleppte freundin oder den nüchternen reporter. da war mir der andere lieber, der konzentriert am shoegazen und spielen war ^^ insgesamt muss ich aber sagen: musikalisch eine der originellsten und für mich besten post-rock-bands heutzutage und unglaublich nette leue (konnte mit dem "poser" noch nach dem konzert reden), live allerdings mit schwächen, die nicht nur in der darbietung, sondern auch im songwriting zu stecken scheinen.