laut.de-Kritik

Typischer Street-Rap wechselt sich mit Singsang ab.

Review von

Anders als die Kollegen Gölz und Fromm halte ich Seyed für keinen Totalausfall. Thematische Monotonie? Durchaus. 08/15? Womöglich. Luft nach oben? Definitiv. Und doch bringt er alles mit, was einen Streetrapper auszeichnet. Er hat ein Händchen für Refrains, eine angenehme Stimme und seine Technik ist auch nicht die schlechteste. Nur inhaltlich muss langfristig mehr kommen.

Er muss ja nicht gleich ein zweiter Bushido, ein zweiter Kollegah oder ein zweiter Farid Bang werden. Und dass Kollegah Leute unter Vertrag nimmt, die noch etwas Feinschliff benötigen, passt für viele auch nicht in das Bild des sonst so erfolgreichen Bosses

Die "D.F.K.A.G.D."-EP (die Abkürzung steht übrigens für: Der fresheste Kanacke aus ganz Deutschland) umfasst sechs Songs und ist der nächste Versuch Seyeds, seinen Status aufzupolieren. "Was für oberflächlich? Die Liebe steckt im Detail, denn ist so, als hätte Picasso meine ganze Crip designt."

Tatsächlich gibt es 'im Detail' einiges zu beanstanden. Gleich zu Beginn hagelt es Kritik dafür, dass "Dämonen" auf der EP fehlt. Der von Neo Unleashed produzierte Song kam sogar bei der sonst so kritischen Hörerschaft gut an. Das liegt zwar auch an Neo, der hier einfach einen mega Beat beisteuert, aber der Track taugt was. Auch Seyeds Auftritt bei RadioJAMFM überzeugt. Ob deswegen "D.F.K.A.G.D." gleich positiv aufgenommen wird, steht natürlich auf einem vollkommen anderen Blatt.

Stilistisch legt Seyed mit seiner neuen EP nämlich einen Spagat hin. Typischer Street-Rap wechselt sich mit Singsang ab. Obwohl er schon auf "Cold Summer" sang und auch Autotune auf seine Stimme legte (z.B. "Bubble Butt", "Jet Ski", "Sean Combs", "Böse"), erreicht das auf der EP ein anderes Level. Man ahnt bereits, dass er damit die Zielgruppe von Alpha Music Empire ein weiteres Mal verfehlen wird. Da Kollegah auf "JBG 3" Autotune noch verteufelte, wirkt es jetzt etwas unglücklich, wenn sein Schützling auf genau diesen Zug aufspringt - schließlich dürfte er die meisten Hörer aus dem Labelumfeld bekommen. "Jeder von uns stirbt, doch nicht jeder von uns lebt."

Dafür taugen die Produktionen allesamt und tragen dazu bei, dass Seyed sich im Vergleich zu eben jenem "Cold Summer" gesteigert hat. Was den Inhalt von"D.F.K.A.G.D." betrifft, bleibt nicht allzu viel hängen. Die Anspieler sind leicht verdaulich und können gut nebenbei gehört werden. Es gibt Sound für die Jungs ("Uno"), eine Erklärung, weswegen nicht jede Frau "eine Prinzessin unter Millionen" sein kann ("No Romeo"), aber auch einen weiteren Beweis dafür, warum Geld nicht stinkt ("Money Paper Flouz"). Auf "Corleone" fallen die generischen Lines von Seyed etwas mehr auf, da sie nicht durch eine eingängige Hook kompensiert werden. "S.O.S." ist so over the top, dass es gut rein geht. "Was bringt es dir reich und glücklich zu sein, kannst du es nicht mit der richtigen teil'n?"

Beschäftigt man sich ernsthaft mit Seyed, braucht man eine Menge Toleranz. Aber die klangliche Gestaltung zeigt, dass er Potential hat und man ihn nicht zu früh abschreiben sollte.

Trackliste

  1. 1. Uno
  2. 2. Aphrodite (feat. RIO)
  3. 3. S.O.S.
  4. 4. Money Paper Flouz
  5. 5. Corleone
  6. 6. No Romeo

Videos

Video Video wird geladen ...

Weiterlesen

LAUT.DE-PORTRÄT Seyed

Gangstarap und kein Ende: Seyed Mohammad aus Wiesbaden macht auf seinem Debüt "Engel Mit der AK" 2016 Straßenrap nach Formel, wenn er in typisch betitelten …

13 Kommentare mit 45 Antworten

  • Vor 9 Monaten

    1/5 für das Album und für die Review. Seyed ist der Totalausfall der seinesgleichen sucht, was soll diese gequirllte kacke.

    • Vor 9 Monaten

      Word! Seyed und Potential, guter Witz.

    • Vor 9 Monaten

      Unterschreib ich.

    • Vor 9 Monaten

      Review ist on point. Hater löschet euch.

    • Vor 9 Monaten

      Die Review ist unfassbar schlecht geschrieben. Handwerklich schlecht. Hat nichts mit hate zu tun.

    • Vor 9 Monaten

      Wenn du so viel von dem Handwerk verstehst, solltest du hier vielleicht die Reviews schreiben. Die Redaktion sieht das ja anscheinend anders, sonst würde sie ihre Autoren wohl kaum beschäftigen.

    • Vor 9 Monaten

      Zum Glück ist bekannt, dass Trolle oft nur neidisch sind und Dinge kompensieren müssen.

    • Vor 9 Monaten

      "Wenn du so viel von dem Handwerk verstehst, solltest du hier vielleicht die Reviews schreiben."

      Genug um es bewerten zu können alle Male. Reviews schreiben könnte ich vielleicht auch, aber da hab ich kein Bock drauf.

      "Die Redaktion sieht das ja anscheinend anders, sonst würde sie ihre Autoren wohl kaum beschäftigen."

      Das ist eine falsche Schlussfolgerung, die Redaktion kann diese Reviews durchaus Scheisse finden und den Lukas trotzdem beschäftigen.

    • Vor 9 Monaten

      "Zum Glück ist bekannt, dass Trolle oft nur neidisch sind und Dinge kompensieren müssen."

      Du legst hier aber das Gebaren eines Trolls zu Tage. Ich bin hier schon länger unterwegs, habe mich nicht erst heute angemeldet, ich schreibe hier zu verschiedenen Themen und bin nicht butthurt, wenn jemand Sachen, die ich gut finde, nicht gut findet. Außerdem habe ich Geschmack.

    • Vor 9 Monaten

      "Genug um es bewerten zu können alle Male. Reviews schreiben könnte ich vielleicht auch, aber da hab ich kein Bock drauf."

      Wer will, findet einen Weg. Heiße Luft sonst nichts.

      "Das ist eine falsche Schlussfolgerung, die Redaktion kann diese Reviews durchaus Scheisse finden und den Lukas trotzdem beschäftigen."

      Das habe ich so nicht geschrieben. Die können die Reviews von Herrn Rauer durchaus beschissen finden. Ist doch auch legitim. Jeder hat eine andere Meinung. Als ob die sich intern immer einig sind. Aber wenn sie sein Handwerk schlecht fänden, würden sie ihn wohl kaum beschäftigen.

    • Vor 9 Monaten

      "Du legst hier aber das Gebaren eines Trolls zu Tage. Ich bin hier schon länger unterwegs, habe mich nicht erst heute angemeldet, ich schreibe hier zu verschiedenen Themen und bin nicht butthurt, wenn jemand Sachen, die ich gut finde, nicht gut findet. Außerdem habe ich Geschmack."

      Nö. Ich halte euch Trollen nur mal den Spiegel vors Gesicht. Mehr nicht. Was Geschmack ist, wird also von Dir definiert? Und wenn jemand einen anderen Geschmack hat, ist er also wack. Ich lerne doch tatsächlich etwas Neues. Ich bin nicht butthurt, weil Seyed gehated wird. Ich könnte der einzige Fan eines Rappers sein, wenn mir seine Mukke gefällt höre ich sie. Ich brauche keine Bestätigung irgendwelcher Internet-Gees. Mich kotzt nur an, dass Leute wie du ständig die Autoren angreifen. Ich lese hier seit Monaten mit und kann nur mit dem Kopf schütteln.

    • Vor 9 Monaten

      >>"Die Redaktion sieht das ja anscheinend anders, sonst würde sie ihre Autoren wohl kaum beschäftigen."

      Das ist eine falsche Schlussfolgerung, die Redaktion kann diese Reviews durchaus Scheisse finden und den Lukas trotzdem beschäftigen.

      "Das habe ich so nicht geschrieben. Die können die Reviews von Herrn Rauer durchaus beschissen finden. Ist doch auch legitim. Jeder hat eine andere Meinung. Als ob die sich intern immer einig sind. Aber wenn sie sein Handwerk schlecht fänden, würden sie ihn wohl kaum beschäftigen."

    • Vor 9 Monaten

      Äh, genau das hast du doch geschrieben. Und es gibt durchaus Gründe ihn zu beschäftigen, selbst wenn er nicht gut ist (was ich allgemein nicht einmal behauptet habe, ich sagte nur, dass diese Review schlecht sei). Zum Beispiel könnte er günstig sein. Oder er könnte der einzige Mensch in ganz Konstanz sein, der sich für Geld eine Seyed-EP anhört. Vielleicht macht er auch super Kaffee. Oder ist der Sohn von einem Teilhaber. Braucht aber auch gar keinen spezifischen Grund, um zu zeigen, dass deine Folgerung falsch ist. Er wird von laut.de beschäftigt impliziert nicht er hat hier eine gute Review geschrieben, auch nicht er hat je eine gute Review geschrieben und auch nicht er kann gute Reviews schreiben. So weit offensichtlich?

      "Wer will, findet einen Weg. Heiße Luft sonst nichts."

      Wie kommst du dazu, mir zu unterstellen, dass ich will, insbesondere als Antwort darauf, dass ich schrieb, dass ich nicht will. Das ist troll style.

    • Vor 9 Monaten

      "Nö. Ich halte euch Trollen nur mal den Spiegel vors Gesicht. Mehr nicht."

      Wo verhalte ich mich denn wie ein Troll?

      "Was Geschmack ist, wird also von Dir definiert? Und wenn jemand einen anderen Geschmack hat, ist er also wack."

      Ne, ich sagte nur, dass ich Geschmack habe, das ist alles. Der Rest wurde von dir erfunden, wie das Trolle so machen.

      "Mich kotzt nur an, dass Leute wie du ständig die Autoren angreifen. Ich lese hier seit Monaten mit und kann nur mit dem Kopf schütteln."

      Gibt hier keine Leute wie mich außer mir. Und ich greife nicht ständig Autoren an, aber wenn ich eine schlechte Review lese, dann darf ich das ja wohl noch anmerken.

    • Vor 9 Monaten

      "Wie kommst du dazu, mir zu unterstellen, dass ich will, insbesondere als Antwort darauf, dass ich schrieb, dass ich nicht will. Das ist troll style."

      Du hast doch vorhin geschrieben, dass du könntest, wenn du wolltest. Offenkundig denkst du also, dass du weißt, wann eine gute Review gut ist und wie eine Review aufgebaut werden sollte. Es sagt sich immer leicht, dass man etwas kann. Vielleicht überschätzt du einfach deine Skills? Man weiß es nicht. Da du mir entsprechende Beweise schuldig bleiben wirst, ist die Sache für mich gegessen. Geschwätz bleibt Geschwätz.

    • Vor 9 Monaten

      Ich kann die handwerkliche Qualität von Schreibe beurteilen. Das war das, was ich geschrieben habe. Und das ich vielleicht auch Reviews schreiben könnte. Habe ich noch nie versucht, denn, wie ich bereits zwei Mal schrieb, ich habe da kein Bock drauf.

    • Vor 9 Monaten

      Apropos Beweise schuldig bleiben: Bei den anderen Punkten stimmst du mir mittlerweile zu? Okay.

    • Vor 9 Monaten

      "Äh, genau das hast du doch geschrieben. Und es gibt durchaus Gründe ihn zu beschäftigen, selbst wenn er nicht gut ist (was ich allgemein nicht einmal behauptet habe, ich sagte nur, dass diese Review schlecht sei). Zum Beispiel könnte er günstig sein. Oder er könnte der einzige Mensch in ganz Konstanz sein, der sich für Geld eine Seyed-EP anhört. Vielleicht macht er auch super Kaffee. Oder ist der Sohn von einem Teilhaber. Braucht aber auch gar keinen spezifischen Grund, um zu zeigen, dass deine Folgerung falsch ist. Er wird von laut.de beschäftigt impliziert nicht er hat hier eine gute Review geschrieben, auch nicht er hat je eine gute Review geschrieben und auch nicht er kann gute Reviews schreiben. So weit offensichtlich?"

      Ich glaube, wir können uns darauf einigen, dass du nur Stuss von dir gibst. Eine Seite wie laut.de beschäftigt niemanden, nur weil er billig ist. Ich habe übrigens nie behauptet, dass er von laut.de beschäftigt wird, weil diese Review hier gut sei. Ich schrieb, dass laut.de schon etwas in ihm sehen wird, wenn sie ihn beschäftigen. Sonst würden sie ihn wohl rauswerfen und jemanden beschäftigen, von dem sie überzeugter sind. Ergo hat er bereits gute Reviews geschrieben und ergo kann er auch gute Reviews schreiben.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      "Wo verhalte ich mich denn wie ein Troll?"

      Du provozierst überall und heißt die Troll-Kommentare deines Dunstkreises gut. Das macht dich in meinen Augen auch zu einem Troll. Wer Wörter wie "furchtbare Grütze" benutzt, um seine Meinung über ein Album oder ein Mixtape mitzuteilen, kann nicht für voll genommen werden. Ist deine Meinung und die ist subjektiv, aber einen normalen Umgangston hast du oftmals nicht drauf.

    • Vor 9 Monaten

      "(ich) bin nicht butthurt, wenn jemand Sachen, die ich gut finde, nicht gut findet. Außerdem habe ich Geschmack." Deine Worte.

      Demzufolge hat jemand, der positives über Seyed schreibt, keinen Geschmack.

    • Vor 9 Monaten

      Wir könnten noch Stunden weiter diskutieren, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade. Im Gegensatz zu Leuten wie dir, von denen es unzählige gibt, habe ich ein Leben fernab des laut.de Formus. Unsere Wege werden sich unter weiteren Artikeln kreuzen.

    • Vor 9 Monaten

      "Wer Wörter wie "furchtbare Grütze" benutzt, um seine Meinung über ein Album oder ein Mixtape mitzuteilen, kann nicht für voll genommen werden."

      Hast du dir die Reviews zu "Engel mit der AK" und "Cold Summer" mal durchgelesen? Schon gewusst? laut.de bezahlt Leute, die in Reviews Sätze wie "Ein Track wie der Allmachtsfiebertraum eines grenzdebilen 'Mitten im Leben'-Darstellers." oder "Lyrik? Am Arsch!" fallen lassen. Ob diese Rezensenten für voll genommen werden können, ist noch umstritten, aber auf alle Fälle können sie gute Reviews schreiben (sonst wären sie nicht da, wo sie sind).

    • Vor 9 Monaten

      "Anders als die Kollegen Gölz und Fromm halte ich Seyed für keinen Totalausfall. Thematische Monotonie? Durchaus. 08/15? Womöglich. Luft nach oben? Definitiv. Und doch bringt er alles mit, was einen Streetrapper auszeichnet."

      Holpriger Einstieg. Er sagt hier nicht, was er mitbringt, nur dass es einen Streetrapper seiner Meinung nach auszeichnet.

      "Er muss ja nicht gleich ein zweiter Bushido, ein zweiter Kollegah oder ein zweiter Farid Bang werden. Und dass Kollegah Leute unter Vertrag nimmt, die noch etwas Feinschliff benötigen, passt für viele auch nicht in das Bild des sonst so erfolgreichen Bosses. Die "D.F.K.A.G.D."-EP umfasst sechs Songs und ist der nächste Versuch Seyeds, seinen Status aufzupolieren. "Was für oberflächlich? Die Liebe steckt im Detail, denn ist so, als hätte Picasso meine ganze Crip designt.""

      Sehr später Bezug auf das, worum es eigentlich geht. Das Zitat steht in keinerlei Zusammenhang mit dem Geschreibsel. Keine Überleitungen.

      "Gleich zu Beginn hagelt es Kritik dafür, dass "Dämonen" auf der EP fehlt. Der von Neo Unleashed produzierte Song kam sogar bei der sonst so kritischen Hörerschaft gut an. Das liegt zwar auch an Neo, der hier einfach einen mega Beat beisteuert, aber der Track taugt was. Auch Seyeds Auftritt bei RadioJAMFM überzeugt. Ob deswegen "D.F.K.A.G.D." gleich positiv aufgenommen wird, steht natürlich auf einem vollkommen anderen Blatt."

      Bezug? Die ganze Zeit geht es nicht Mal um die EP, wobei die doch eigentlich rezensiert werden soll. Welche kritische Hörerschaft? Wo ist der rote Faden, es ist ein hin und her zwischen Schnipseln ohne Bezug und Überleitungen.

      "Stilistisch legt Seyed mit seiner neuen EP nämlich einen Spagat hin. Typischer Street-Rap wechselt sich mit Singsang ab. Obwohl er schon auf "Cold Summer" sang und auch Autotune auf seine Stimme legte (z.B. "Bubble Butt", "Jet Ski", "Sean Combs", "Böse"), erreicht das auf der EP ein anderes Level. Man ahnt bereits, dass er damit die Zielgruppe von Alpha Music Empire ein weiteres Mal verfehlen wird. "Jeder von uns stirbt, doch nicht jeder von uns lebt.""

      Endlich geht es um die EP. Spagat? Eigentlich ist das doch eine dieser Tage Recht naheliegende Mischung. Typischer Street-Rap. Singsang. Autotune. Das ist alles, was wir hier über die Musik erfahren, leider. Wodurch oder wie er ein neues Level erreicht und was für ein Level weiß ich nicht. Der Autor? Warum die Zielgruppe von Alpha Music? Ist das eine so homogene Gruppe? Ist man jetzt Fan eines Labels? Schon wieder ein Zitat ohne Bezug.

      "Dafür taugen die Produktionen allesamt und tragen dazu bei, dass Seyed sich im Vergleich zu eben jenem "Cold Summer" gesteigert hat. Was den Inhalt von"D.F.K.A.G.D." betrifft, bleibt nicht allzu viel hängen. Die Anspieler sind leicht verdaulich und können gut nebenbei gehört werden. Es gibt Sound für die Jungs ("Uno"), eine Erklärung, weswegen nicht jede Frau "eine Prinzessin unter Millionen" sein kann ("No Romeo"), aber auch einen weiteren Beweis dafür, warum Geld nicht stinkt ("Money Paper Flouz"). "Was bringt es dir reich und glücklich zu sein, kannst du es nicht mit der richtigen teil'n?""

      Wie sind die Produktionen? Der Leser erfährt hier nichts über die musikalische Gestaltung. Absolut nichts. Und wie kann sich seyed dadurch steigern? Er hat nicht produziert, oder? Ein Satz über die Inhalte der Texte ist auch ein bisschen wenig, selbst für eine EP von Seyed. Wieder Zitat, diesmal mit Bezug, deswegen kann man auch nicht behaupten, dass das ein Stilmittel wäre, was ja irgendwie was hätte.

      "Beschäftigt man sich ernsthaft mit Seyed, braucht man eine Menge Toleranz. Aber die klangliche Gestaltung zeigt, dass er Potential hat und man ihn nicht zu früh abschreiben sollte."

      Hm, Rezension schon vorbei? Hätte gerne etwas über die Musik erfahren. Der erste Satz erschließt sich mir nicht. Warum braucht man eine Menge Toleranz, wenn man sich ernsthaft mit ihm beschäftigt? Die klangliche Gestaltung? Abgesehen davon, dass mir nichts davon erzählt wurde, was ist das bitte für ein Synonym für Musik?

      Es gibt auf laut genug gute Reviews von Leuten, die wissen, wie man sowas macht. Fromm, Kubanke, Kabelitz, Gölz oder Hartleib um nur einige zu nennen. Aber das hier, auch zu dir, Lukas, das war wohl nix!

    • Vor 9 Monaten

      "Ich glaube, wir können uns darauf einigen, dass du nur Stuss von dir gibst."

      Keine Argumente, sondern Beleidigungen. Diskutieren ist nicht dein Steckenpferd?

      "Eine Seite wie laut.de beschäftigt niemanden, nur weil er billig ist."

      Schon mal was von Praktikanten gehört?

      "Ich habe übrigens nie behauptet, dass er von laut.de beschäftigt wird, weil diese Review hier gut sei. Ich schrieb, dass laut.de schon etwas in ihm sehen wird, wenn sie ihn beschäftigen."

      Das ist nur umformuliert und das hast du da oben auch nicht so geschrieben. Du gehst von der Annahme aus, dass die Verantwortlichen qualitativ hochwertigen Content wollen, aber eigentlich wollen sie nur Klicks, idealerweise von Leuten ohne Adblocker. Die bekommt man auch mit schlecht geschriebenen Reviews.

      "Sonst würden sie ihn wohl rauswerfen und jemanden beschäftigen, von dem sie überzeugter sind. Ergo hat er bereits gute Reviews geschrieben und ergo kann er auch gute Reviews schreiben."

      Du scheinst nicht zu wissen, was ergo heißt. Es verwirrt mich immer ein bisschen, wenn ich mit Leuten zu tun habe, die nichtmal die Grundlagen der Logik ansatzweise verstehen.

      "Du provozierst überall und heißt die Troll-Kommentare deines Dunstkreises gut."

      Trotzdem haben meine Posts in der Regel mehr Substanz, als alles, was du hier von dir gegeben hast. Aber genau genommen sagst du ja, dass ich mich nicht wie ein Troll verhalte. Ich provoziere, aber nicht überall, nur manchmal. Und selbst wenn ich trolling gutheißen würde, würde mich das nicht zu einem Troll machen. Logik, du weißt.

      "Wer Wörter wie "furchtbare Grütze" benutzt, um seine Meinung über ein Album oder ein Mixtape mitzuteilen, kann nicht für voll genommen werden."

      Habe ich nicht benutzt.

      "Ist deine Meinung und die ist subjektiv, aber einen normalen Umgangston hast du oftmals nicht drauf."

      Ist unsere Meinung, und die ist intersubjektiv. Objektive Meinungen gibt es a priori nicht. Was meinst du mit normalen Umgangston?

      "Demzufolge hat jemand, der positives über Seyed schreibt, keinen Geschmack."

      Nein, dass habe ich nicht gesagt, ist wieder eine Folgerung von dir. Das mit den Folgerungen solltest du übrigens lassen, kannst du nämlich nicht.

      "Wir könnten noch Stunden weiter diskutieren, aber dafür ist mir meine Zeit zu schade. Im Gegensatz zu Leuten wie dir, von denen es unzählige gibt, habe ich ein Leben fernab des laut.de Formus. Unsere Wege werden sich unter weiteren Artikeln kreuzen."

      Du meinst: "[...], aber dafür habe ich nicht genug Argumente."

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      "Wer Wörter wie "furchtbare Grütze" benutzt, um seine Meinung über ein Album oder ein Mixtape mitzuteilen, kann nicht für voll genommen werden."

      Ach, du meinst beim Haiyti-Tape. Joa, dann liegst du aber auch falsch. Ich meinte ausschliesslich den Track "Homezone". Und ich sagte, dass ich den als furchtbare Grütze empfunden habe. Was ja nochmal was ganz anderes ist.