Nichts erscheint in der zunehmend sensibilisierten Deutschrap-Landschaft des Jahres 2020 anachronistischer als ein Album von Rhymin Simon. Doch nach 15 Jahren setzt der Berliner mit dem Doppelalbum "Essi Duz It/Letzte Liebe" wahrhaftig seinen Weg zur raptechnischen Totalverweigerung fort. Den angekündigten …

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  • Vor 8 Monaten

    Kann man Ihn wie Frank Zander als Musiker für Netto buchen?
    2 Sterne gehen klar aber die Thematik vom zweiten Album wären bei Kallwas besser aufgehoben, dann doch lieber die alte Schiene als Mixtape.

    • Vor 8 Monaten

      "Kann man Ihn wie Frank Zander als Musiker für Netto buchen?"

      Ich glaube kaum, hat er doch etwas gelernt, womit er mehr als mindestens 90% der deutschen Vollzeitrapper verdienen sollte.

  • Vor 8 Monaten

    Review suckt. Von der ersten Hälfte nur zwei Tracks erwähnt, inhaltliche Leere suggeriert. Aber storyteller wie "Ute und Ilona" oder "Mein Volvo" nicht erwähnt. Gelangweilter Vortrag? Heißt nicht automatisch langweilig, eher arrogant oder laid-back. Produktionen erfüllen ihren Zweck, drängen sich nicht in den Vordergrund. Sind keine 10/10 Banger, aber auch nicht "träge". Der zweite Teil erzählt Recht geschickt über mehrere Tracks von Simons Ehe, inklusive Entwicklung des Charakters. In manchen Tracks tatsächlich unreflektiert, aber die sollte man schon im Verbund betrachten. Zwischendurch immer Mal wieder "Auflockerung" mit Tracks wie "Torch".

    "Gott, muss ein weibliches Wesen ohne Herz sein."

    Dieses Zitat zeigt das Unverständnis des Rezensenten. Es ist natürlich "Gott muss ein weibliches Wesen ohne Herz sein.", was Simon da rappt.

    Mein Fazit: Erstaunlicherweise trotz der Länge nicht langweilig geworden, gute Tracks dabei, aber auch nicht so gute. Zwei Individuelle Releases wären wohl dichter gewesen, wobei bei Seiten schon Berührungspunkte haben. Entgegen des Eröffnungssatzes der Review eines der gelungsten comebacks der letzten Zeit. Und Null anachronistisch. 3,5/5

  • Vor 8 Monaten

    Abi, Dipl., Doktor. 5/5

  • Vor 8 Monaten

    Whut?! Das sind wohl mal eher 3 bis 4 Sterne.

    Wer hat von RS denn bitte SO ein Album erwartet? Hätte er seine alte Schiene weiter gefahren, wäre das sowohl aus der Zeit gefallen, als auch absolut unauthentisch. So ist das Album einfach mal n krasser Seelenstrip. Selbst die erste Platte, die ja eigentlich eher die fröhliche Seite darstellen soll, ist teils recht depri und wird es von Track zu Track immer mehr. Wenn das an sich kein roter Faden ist, weiß ich auch nicht. Auch wird in der Regel innerhalb des Albums immer wieder Bezug zu Themen aus vorherigen Tracks genommen, um dann am Ende der Platte die traurige Erkenntnis er erlangen, dass das alles nix bringt, wenn man seine Ehe so vor die Wand gefahren hat.
    Und von "Zeit" abgesehen unterhält mich jeder Track der ersten Platte ziemlich gut.

    Und mal so am Rande, wenn man die Zeile (Alles, was mich juckt, sind Fler-Interviews) schon zitiert: RS zitiert hier wiederum selber 3Plus, der dazu einen entsprechenden Track hat. Und wie soll ein Track in dem es ums passiv breit sein von jemandem geht, der kein Weed verträgt, denn bitte sonst klingen? Der Soundteppich fängt das ganze Thema doch ziemlich gut ein.

  • Vor 8 Monaten

    Uhhhhh da hat sich der Autor wohl in seiner concious Awareness getroffen gefühlt. Uhhhhh. That's so not PC

  • Vor 8 Monaten

    ich gehe mit caps und darkO. album super, rezi teile ich nicht.

    v.a.
    "Die Frage bleibt bestehen, wieso etwa Bass Sultan Hengzt mehr Verstand und Witz auf Alben versprüht, deren Titel bereits die Abwesenheit eines Abiturs unterstreichen, als der gebildete Simon." ist halt schon der knaller. als ob auf lauch.de Bass Sultan Hengzt je positiv bewertet/erwähnt worden wäre, insbes im kontext von "witz und verstand". vor allem der (kursiv, unterstrichen, dick, betont) bass sultan hengzt von 2003 und 2005.
    absolut kein h88 gegen hengzt. die alten sachen sind klassikaz, auch das riot 2ahltag album war burner...aber ist schon befremdlich wie er jetzt hier positiv erwähnt wird

    • Vor 8 Monaten

      Spätestens wenn dieser "Witz und Verstand" dann doch mit den eigenen hehren Idealen bzgl. Genderflexibilität und Wokeness kollidiert, holt sich der Hengzt wieder seine 1/5, inkl. vorausgehender Moralpredigt ab.

  • Vor 8 Monaten

    Bin froh, dass die Alteingesessenen sich hier schon zu Genüge für Simon eingesetzt haben, kann mich dem nur anschließen.
    Einzig und allein "Früchtchen" ist für mich sehr schwer anzuhören, weil dieser Nazi-Twist so unnötig und cringy wirkt.

    • Vor 8 Monaten

      Ich schätze, das hat er für die Fler Line gerne in Kauf genommen. :D

    • Vor 8 Monaten

      Habe mich sehr an den Tarek-Part von "Der schöne und das Biest" erinnert gefühlt bei dem Ding.

      In Summe ist das Album aus meiner Sicht auch sehr gelungen - aber wenn man die Review eines Rhymin Simon Albums an den neuen Frauenbeauftragten gibt, war eine andere Wertung nicht zu erwarten