Porträt

laut.de-Biographie

Payy

Als Payy erste Aufmerksamkeit zuteil wird, treibt er sich schon länger in der Rap-Szene herum, als den meisten bewusst ist.

2010 fängt er einen engen Kontakt mit der Famefabrik an. Ein Mitarbeiter gründet das Label First Love Music und nimmt Payy, der sich damals noch Pay nennt, als erstes Signing unter Vertrag. Um ihn vorzustellen, lädt der Kanal wöchentlich einen 16er von Pay hoch.

Payy wird als Payman Ghalami 1988 im Iran geboren. Er wächst in Mannheim. Viel mehr weiß man nicht, Einblicke in seine Kindheit oder Jugend gestattet Payy der Öffentlichkeit nicht. 2013 erscheinen mehrere Features mit Credibil, solo hört man aber nichts von Payy.

Im Jahr darauf nimmt Payman an einem Projekt des Deutschen Kinder-Schutzbundes teil. Dort verbringt er Zeit mit jugendlichen Rappern, gibt ihnen Tipps und dient als Identifikationsfigur. Er erzählt den Jungs, wie er rechtzeitig die Kurve bekommen hat und in einer Ausbildung zum Bürokaufmann steckt.

Wenige Monate später, Anfang 2015, nimmt Kurdo ihn bei seinem Label Almaz Musiq unter Vertrag. Payy bleibt lange das einzige Signing. Er und Kurdo sind Freunde, gehen auf Tour, und Payy veröffentlicht sein Mixtape "Panik In Der Szene".

Bereits 2017 verlässt Payy Almaz Musiq wieder, mit Kurdo hat das allerdings nichts zu tun: Sie bleiben einander gewogen, lediglich geschäftlich haben sich die Wege getrennt, im Guten, wie beide betonen.

Sein Debüt-Album "Zero" veröffentlicht Payy im Januar 2018: Er kündigt es mit einem Kurdo-Feature an, rappt mit seiner unverkennbar tiefen Stimme auf Trap- und Cloud-Rap-Beats.

Die Inhalte des Iraners haben sich über die Jahre verändert: Was mit sit systemkritischen Texten auf Straßen-Sound oder tragischen Piano-Loops begann, verlagert den Fokus bei der Zusammenarbeit mit Kurdo auf die Straße, bis Payy immer entschiedener auf den Erfolg versprechenden Trap-Zug aufspringt.

Nach acht Jahren Rap hat Payy sein Debüt vorgelegt. Inzwischen verbuchen seine Musikvideos teilweise Klicks im Millionenbereich: So langsam sprechen die Leute über ihn.

Alben

Surftipps

Noch keine Kommentare