In einem Land vor unserer Zeit war Olli Schulz einmal Musiker. Zusammen mit dem Hund Marie veröffentlichte er 2006 das ziemlich großartige "Warten Auf Den Bumerang". Danach verwandelte er sich allerdings nach und nach in Sideshow-Olli. Heute kennt man ihn eher als den Kerl mit dem Hausboot, Sidekick …

Zurück zum Album
  • Vor 2 Monaten

    Passt für mich auch seit jeher ganz gut in den Nahbarkeitsappeal, der Mann. In jedem erweiterten Freundeskreis gibts so einen Typen mit Gitarre, der solche Lieder schreibt und spielt.

    • Vor 2 Monaten

      "Sehr Vergleichbares habe ich über die Jahre aus zig Proberäumen schallen gehört."

      Variierst du dieses Argument eigentlich nur? :D

    • Vor 2 Monaten

      Machst du selbst doch mit sämtlichen Argumenten zu deutlich wichtigeren Themen...

    • Vor 2 Monaten

      Is' halt kein Argument, Schätzchen.

    • Vor 2 Monaten

      Doch. Damit willst du ja belegen, dass es sich hierbei um beliebige Musik handelt. Zufall, dass es hier mal wieder um deutsche Musik geht?

    • Vor 2 Monaten

      Au weia...

    • Vor 2 Monaten

      Keine weiteren Fragen.

    • Vor 2 Monaten

      Abgesehen davon, dass ich es schön finde, dass du ein Thema gefunden hast*: Ich würde sagen, auf den guten Alben von Olli Schulz (und er hat ein paar) arbeitet diese Nahbarkeit im besten Sinne für ihn. Der Typ war einfach ein menschgewordener Nick Hornby Roman. Lustig ein bisschen deep, mit ein paar Sprüchen, die dir so nicht jeder drückt und noch besser, wenn man schon zwei Bier getrunken hat; abei in Wortwahl und Swagger eigen.
      Die neue Platte hab ich erst einmal beim Kochen gehört. Ich würde aus Sympathie 3/5 geben, sehe aber auch, dass dieser Alterspathos ohne das Skurille nicht mehr ganz so orginell ist.

      Ganz allgemein will ich dir gar nicht widersprechen, finde aber das Problem nicht. Pop Musik lebt doch von einer gewissen Nahbarkeit und es ist ja nicht so, dass komplexe Musik nicht wie von der Stange klingen kann. Micht nervt eher, dass sich textlich immer weniger getraut wird, weil gefühlt alle Acts dieselbe Therapie machen.

      *Witzig, dass du dich davor jahrelang über großkotzig von 100 Songwritern zusammengeschriebenen Megalomaniepop aufgeregt hast.

    • Vor 2 Monaten

      Ich glaube, das musikalische Spektrum ist ähnlich wie das, was wir ungefähr bei Filmen abgesteckt hatten. Einerseits die Franchise-Megaproduktionen mit zig Bezeiligten, aber keinen Verantwortlichen - andererseits die französischen Gute-Laune-Frau-findet-sich-selbst-und-verliebt-sich-in-den-Badminton-Lehrer-beim-Urlaub-in-Marokko-Filmchen, die wohlfühlig sind und nach spätestens einer Stunde komplett vergessen sein werden. Dazwischen finde ich meistens die mir liebsten Schätze, und je weiter es in die Extreme beider Richtungen geht, umso langweiliger finde ich es. Logisch gibt es da noch sehr spezielle Genre- und Untergrundperlen, sowohl beim Film als bei der Musik.

      Olli Schulz war mir schon immer zu sehr in der Richtung "Kulturkino für 50-60jährige Verheiratete". Lieb und nett, und schnell vergessen.

    • Vor 2 Monaten

      c984h und Ragismo...Kampf um die Doofus-Krone. :lol:

    • Vor 2 Monaten

      ..., lachte Haii von seinem Thron herunter ;)

    • Vor 2 Monaten

      Heißt das, dass du deinen Hofnarrenstatus jetzt akzeptiert hast?

    • Vor 2 Monaten

      Ich akzeptiere Haii als Clownkönig - nicht, wie er seinen Hofstaat besetzt. Ich behalte mir Schritte vor, ihn derweil zu stürzen und den Thron zu usurpieren.

  • Vor 2 Monaten

    Irgendwie eignen sich die Lieder weder zum mitsingen, dafür sind die Texte zu unausgegoren, aber auch nicht zum am Lagerfeuer nachspielen, dafür sind die Lieder zu spärlich und auf Platte einfach mit vielen Spuren überzogen. Also nicht dass was man sich bei Songwritern wünscht.

    Man merkt schon eine Melancholie, eine Trauer und auch etwas Optimismus. Erstere kommt im stimmlichen Vortrag besonders zur Geltung.
    Aber die Plattitüden in den Texten und Mangel an eleganten Bildern hindern die Verbindung zum Erzählten.

  • Vor 2 Monaten

    Mir fällt grad auf, dass ich den immer mit Olli Dietrichs verwechselt habe und wundere mich, dass ich mich nie gewundert habe, warum in seinen Rezensionen nie "die doofen" erwähnt werden.

    Ps: was macht eigentlich wigald boning?

  • Vor 2 Monaten

    Noch nicht gehört aber das muss man eigentlich auch nicht unbedingt. Olli ist ein live-Künstler.., und der größte Wert liegt in seiner Performance. Der Abend, den er dir beschert, kann sowieso kein Album der Welt reproduzieren. Es ist gut, dass er weiter Alben macht, weil das bedeutet, dass er auf Tour geht. Die Musik ist eigentlich nur Beiwerk, was zählt ist Olli als Typ.

    By The Way, der Hund Marie steht neben ihm auf der Bühne und spielt Gitarre, ist also mitnichten an irgendeiner Raststätte ausgesetzt worden. Review klingt bisschen biased, aber wie gesagt...die Platten sind an sich egal.

    • Vor 2 Monaten

      "Die Musik ist eigentlich nur Beiwerk, was zählt ist Olli als Typ."

      Dafür ist er sicher sehr dankbar.

      Wenn ich die Mugge nicht geil finde, wird mich auch die Performance nicht abholen, was ist denn das für eine Logik. Ja klar ist Olli ein symphatischer Typ, aber darum geht es halt weder hier noch auf einem Konzert. Wenn ich lustige Geschichten anhören möchte, mach ich halt den Poddi an oder guck mir was mit ihm an, aber geh nicht auf ein Konzert, zu dem größtenteils diese langweiligen Songs gespielt werden.

  • Vor 2 Monaten

    Ach muss diese Review wirklich in dieser Art erfolgen?
    Ich habe zwar das Album noch nicht angehört und kenne aktuell nur die Singles, aber bereits aus dem ersten Absatz ist die Intention des Autors erkennbar, nämlich einen Verriss zu schreiben.
    Zumal das alles leider nicht so richtig korrekt ist.
    Beispiele: Er war schon längere Zeit kein „Sidekick“ von Joko und Claas und „den Hund“ hat er nicht ausgesetzt sondern er spielt seit längerer Zeit in seiner Band. Wenn man seinen Werdegang kennen würde, dann würde man erkennen das es ihm wichtig ist, nicht mehr als „Sideshow-olli“ gesehen zu werden. Also alles so ziemlich mäßig recherchiert…
    Die ersten Singles von ihm waren jedenfalls deutlich besser - vor allem Live - als beim letzten Album.
    Andere Musikseiten haben das Album deutlich besser bewertet…

    • Vor 2 Monaten

      Nachtrag:
      Album jetzt angehört.

      4 von 5 gehen aus meiner Sicht. Schöne Songs, erstaunlicherweise finde ich das Duett mit Ina Müller nicht so wirklich gelungen - für mich derzeit der schwächste Song der Platte. Da war die Live-Version auf der Tour letztes Jahr deutlich besser.

      Aber ganz klar eine deutliche Steigerung im Vergleich zum letzten Album. Hätte auch gerne etwas länger sein können als 37 Minuten.

  • Vor 2 Monaten

    Finde die Review (vor allem der erste Absatz) sehr voreingenommen. Der „hund“ ist zum Beispiel schon länger wieder in Ollis band und ihn bei „fest und flauschig“ als Sidekick zu bezeichnen wird ihm da auch nicht gerecht.

    Die Behauptung das Album bestehe aus „elf Liedern über die Nichtigkeit des seins“, stellt die Platte meiner Meinung nach ziemlich falsch dar. Das Album ist zwar von einer gewissen Melancholie durchzogen, ist dabei aber keinesfalls nihilistisch. Die Lieder vertonen hier viele negative und auch positive Emotionen in einem. Auch wenn die Texte nicht frei von Plattitüden und manchmal etwas schnörkellos sind, ist das von Max Giesinger immer noch Meilen weit entfernt.

    Das Album ist sicher nicht fehlerlos. Es fängt sehr stark an (einfach so, falsch erzählt, hamse nicht), hängt in der Mitte etwas durch und findet dann zu einem schönen Schlussteil (hoch geflogen, bessere version). Nach dem ziemlich schwachen letzten Album „Scheiß leben, gut erzählt“ ist das hier meiner Meinung nach ein schönes Comeback, was die ziemlich positive Rezeption auf anderen Seiten (rolling stone, musikexpress, visions, mopop…) auch widerspiegelt.

  • Vor 2 Monaten

    schwieriges Album. Man möchte es mögen und doch wird man nicht warm damit. Einerseits zuviel belanglose LaLa-Mucke und zum anderen versprüht Olli immer den Charme des leicht verpeilten Kumpel-Typ, bei dem man sich wohlfühlt. Live ist immer super aber die Studio-Alben entfalten einfach keine Wirkung (vielleicht nur noch live-Alben?)

  • Vor 2 Monaten

    Musik für Leute, die täglich auf laut.de kommentieren.

  • Vor 2 Monaten

    Bestandsaufnahme halt. Musik für Leute, die da sind, wo er jetzt ist.

  • Vor 2 Monaten

    Ungehörte Musik für Leute, die gern Ungehört 1/5 geben.

  • Vor 2 Monaten

    Die Kritik enthält leider Fehler. Der Hund Marie ist weiterhin Teil der Band und spielt sowohl auf der Platte als auch live mit. Das macht die Kritik für mich unglaubwürdig. Bitte ordentlich recherchieren!!!

  • Vor 2 Monaten

    Guten Morgen allerseits. Erst einmal danke, dass mich ein paar von euch auf meinen Fehler bezüglich dem Hund Marie aufmerksam gemacht haben. Bzw wollte ich einfach nur etwas flapsig darauf hinweisen, dass der Hund Marie eben aus dem Namen verschwunden ist und eine Weile ja auch nicht dabei war. Ging wohl schief, deswegen kommt es jetzt weg.
    Ich kann allerdings nicht bewerten, wie Livekonzerte von ihm sind oder wer da an seiner Seite steht. Einerseits meint Olli - wie viele andere auch - nicht in meine Nähe kommen zu müssen. Anderseits ist es auch nicht meine Aufgabe, in diesem Text Livekonzerte zu bewerten. Ich bewerte dieses Album.
    Leider habe ich vor dem Release auch nur die Songs im Stream zu Verfügung. Bei diesem steht nicht dabei, wer da die Instrumente übernimmt. Hätte ich das in dem Fall gehabt, hätte ich das wohl nicht geschrieben. Dabei hatte ich mich vorher noch extra umgeschaut, aber wie gesagt: Fehler passieren. Also, sorry. My fault.
    Der Satz kommt nun also weg. Meine Meinung zu dem Album bleibt. Wer aber denkt, ich wäre Olli gegenüber voreingenommen, sollte vielleicht auch schauen, dass ich in dem Text "Warten Auf Den Bumerang" ziemlich großartig nenne und "Feelings Aus Der Asche" damals 4/5 Punkte gegeben habe. In der Bewertung geht es mir alleine um "Vom Rand Der Zeit".

    • Vor 2 Monaten

      Danke für die Bezugnahme. Du musst das auch nur ändern oder löschen, wenns dich selber juckt. Warum bei mir der Eindruck entsteht, dass die Review bisschen biased ist: Der erste Satz "In einem Land vor unserer Zeit war Olli Schulz Musiker." ist schon ziemlich abwertend, vor allem, weil dir ja in dem Moment ein Album von ihm vorliegt, er also offensichtlich nicht aufgehört hat, Musiker zu sein. Dass du damit darauf anspielst, dass er früher vielleicht besser war, oder dir besser gefallen hat, - geschenkt aber es beweist ja, dass du sehr wohl das neue Album in den Kontext der alten Alben stellst (was ja völlig ok ist) - gerade bei einer Figur wie Olli ist es auch ein bisschen schwieriger, sich nur auf seine Musik zu konzentrieren. Aber auch bei der Aufzählung dessen, wofür man ihn sonst noch kennt, kam er mMn nicht besonders gut weg. Aber alles cool. Wie gesagt...versuch ihn mal live zu sehen wenn du kannst.

    • Vor 2 Monaten

      Der erste Satz bezieht sich eigentlich nur darauf, dass er seit sechs Jahren kein Album veröffentlicht hat und bei all den anderen Aktivitäten fast schon in Vergessenheit gerät, dass er mal eben als Musiker bekannt wurde. Wie gesagt ist das mit den Livekonzerten im Raum Konstanz so ein Ding.

    • Vor 2 Monaten

      Es ist also wie bei Finch. Obwohl der Namenszusatz weg ist, ist er eigentlich noch da.

    • Vor 2 Monaten

      Eure konstantinische Lage hält nicht nur Künstler vom Auftreten ab, sondern auch Redaktionspraktikantinnen vom Praktizieren...

      Ah, so kann man das natürlich auch sehen. Aber ich weiß auch, dass es schwer ist, beim Gedanken an Olli nicht auch gleichzeitig auch an Dinos zu denken.

  • Vor einem Monat

    1/5 so überflüssig wie die Ohrenschmerzen die man von ihm bekommt.

  • Vor einem Monat

    Die einen sagen so, die anderen so. Großartiges Album, grandiose Tour, stabiler Typ. Der Verriss oben ist unangebracht.