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I Prevail - Trauma

Um alle niederschmetternden Erfahrungen in ein einziges, großes Wort zu packen, tauften I Prevail ihr Zweitwerk auf den Namen "Trauma". Das Ziel, gebrochene Herzen mit fest geklopften Depri-Schablonen abzuholen, ist mehr als offensichtlich. Wenn es nur die biedere Berechnung statt der 13 Songs wäre, die seelische Narben hinterließe, würde die Bewältigung leichter fallen. Aber Pustekuchen.

Und nein, als poppige Core-Variante wie sie etwa A Day To Remember pflegen, geht das auch nicht mehr durch. Vielmehr schreien von Autotune und Synthesizer überlagerte Passagen, wahlweise gerappt oder gesungen, nach verkrampftem Kommerz. Charttaugliche Rezepte werden halbgar in einen Topf geworfen. Was dabei rauskommt, ist ungenießbar.

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