Das lange erwartete Comeback-Album "Fear Inoculum" der Prog-Legenden von Tool erscheint zwar erst kommenden Freitag, doch schon am Wochenende wurde es vorzeitig geleakt. Der von Tools Fanbase als Held gefeierte Reddit-Nutzer nahm dafür eine wahre Odyssee auf sich.

Zunächst tauchte am vergangenen …

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  • Vor 11 Monaten

    Wer macht hier eigentlich die Album-Rezi? Wurde das schon ausduelliert?

  • Vor 11 Monaten

    Verstehe die News nicht.
    Wo ist der LINK?!

  • Vor 11 Monaten

    Die Menschheit muss einfach aussterben. So viel Aufriss und Dummheit wegen eines Albums. Egal ob Promomove oder nicht.

  • Vor 11 Monaten

    Vielleicht kann ich das nicht ganz nachvollziehen, weil ich kein Hardcore-Fan eines bestimmten Acts bin, aber was soll der Quatsch? Nach 13 Jahren kann man ja wohl eine Woche länger warten. Finde ich echt albern, wenn deshalb am Ende jemand seinen Job verliert.

  • Vor 11 Monaten

    Klingt am Ende eh gleich wie alle anderen Tool Lieder

  • Vor 11 Monaten

    Hahaaaa, wie alle komplett am durchdrehen sind! Ich freu mich auf Freitag...

  • Vor 11 Monaten

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 11 Monaten

    Habs eingesehen, bin ein Assi und habs mir angehört. So ist das halt mit den Nerds, da lassen sie einen 13 Jahre warten und dann nur noch 4 mal schlafen. Habt ihr einen Vogel, nichts mehr warten. Angehört und direkt gelöscht da illegal, klar und meine Mama hat Elvis geküsst.

    Wenn man mich nun sehen könnte, meine Oberlippe verdeckt meine Stirn und die Unterlippe rollt sich unter die Fussnägel. Bekomm meinen Mund nicht mehr zu, sorry!

    Sieben mal Reverenz!

    Led Zeppelin irgendwo gehört, kann einpacken und an das Schlagzeug reichen die nicht mal annähernd ran, selbst wenn Bonham noch leben würde.

    Pink Floyd gehört, kann einpacken. Kusch inne Ecke der Wall und schämen.

    Kraftwerk, ja richtig gelesen, die olle Elekrotruppe. Können ihre Computer einpacken und bei Atari zum umtauschen ins Regal legen.

    Korn, hatten die mal einen Leadsänger? Können sie nun ersetzen mit Maynard James Keenan oder auch gleich Gott!

    Drei fehlen noch, klar! Ænima, Lateralus, 10,000 Days ohne Existenzberechtigung, schwöre ich feierlich!

    Eine Textstelle lautet "Control Your Illusion"! NEVER!

    Gruß Speedi

  • Vor 11 Monaten

    Für mich ist folgendes klar...das Produkt war wohl schon sehr viel früher als zum 30.8 fertig. Was soll also ein unnötig verlängertes Hinschieben auf die Veröffentlichung. Wer annähert mit der Zeit geht haut sein Zeug spontan raus ... wenns fertig ist und wenns gut ist wird es sich schon rumsprechen. Aber der Dino Tool spielt halt gern mit den unermesslichen Erwartungen seiner Sektenjünger.

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 11 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Oder ganz vielleicht ist ein Produkt weltweit an den verschiedensten Orten und bei den verschiedensten Händlern auch einfach logistisch etwas komplizierter als dass es rechtfertigt zu sagen: "die haben's ja schon, ist also offensichtlich schon fertig, was soll denn sowas, lololol."

    • Vor 11 Monaten

      Über die Klickzahlen bei Spotify und Co. wird nicht genügend Geld kreiert, deswegen so ein Medienhype immer wieder, gerade von Band´s (jetzt Tool, gestern Rammstein) die es sich leisten können oder wollen. Das der "Markt"!

      Wobei die Kampane sich jeweils unterscheidet und mehr oder weniger unterhaltsam ist. Brauchen tu ich es aber auch nicht. Die seeligen Zeiten als man in der frisch gedruckten Bravo hinter Doktor Sommer die nächsten Veröffentlichungen fand, brauchte ich aber auch nie.

      Den Zeiten als man die Kassetten auf dem Schulhof tauschte, waren einfach gemütlicher und entspannter. Mit dem Bootleg unterm Arm dazu oft noch spannender.

    • Vor 11 Monaten

      Also ich finde es ganz schön, ein Veröffentlichungsdatum zu haben, auf das man sich freuen kann. Hab auch 0 probleme damit, zu warten. bin doch kein 8-jähriges Kind an Heiligabend... Hat für mich auch nix mit "mit der Zeit gehen" zu tun.

    • Vor 11 Monaten

      Mal ehrlich das Produkt Musik auf CD ist doch kaum noch jemand etwas wert und auch in digitaler Form murren die Leute über nen 10 € Musikflat z.B. bei Spotify. Wer da heutzutage denkt Releaseverzögerung und absurde Special Edition bring das Geschäft noch von den Toten zurück... Alles Plattenlabelromantik und total an der Realität vorbei. Die meisten Musiker brauchen doch nur noch neues Material um die deutlich lukrativen Touren zu bewerben... Sicher ich bin auch noch erfreut über ne schöne Vinyl mit liebevollen Design auch drumrum aber dem Künstler wird sowas doch kaum noch gefankt vom Konsumenten.

    • Vor 11 Monaten

      Wenn man es nicht anbietet, kann es einem natürlich auch nicht gedankt werden.

  • Vor 11 Monaten

    ach reddit..quell unerschöpflicher freuden. so simpel, so genial

  • Vor 11 Monaten

    Was für ein Trauerspiel: "Ich leake jetzt das Album!" "Oh, das ist ja illegal und ich könnte meinen Job verlieren!" Was für'n Lurch.

  • Vor 11 Monaten

    Ich finde diesen Leak irgendwie scheiße. Die Band ist mir egal. Die werden so oder so einen Reibach machen. Aber ich hab Bedenken, wie in Zukunft mit physischen Releases umgegangen wird. Es wurde ja eine CD entwendet, gerippt und veröffentlicht. Das geht mit digitalen Alben halt nicht so einfach, denn da entscheidet ein kleiner Personenkreis über die direkte Veröffentlichung. Ein Buttonklick und das Ding ist draußen. Da kann man nichts entwenden, es sei denn, jemand hackt sich in die Server rein, aber ein physicher Leak ist wesentlich leichter zu vollbringen. Im Grunde kann jeder Mitarbeiter in einem Versandhandellager eine Kopie klauen und veröffentlichen.

    Meine Angst also: Es wird in Zukunft komplett auf physische Releases verzichtet und rein auf digitale Veröffentlichung gesetzt. Bye Bye zur Magie, wenn man zum ersten mal das Album in der Hand hält, die Folie entfernt, das Album öffnet, die Aufmachung beäugt, die CD voller Erwartung rausnimmt und ins CD-Fach reinschiebt, das Booklet rausholt, auf Play drückt, die Musik genießt und gleichzeitig im Booklet die Texte mitverfolgt.
    Das klingt jetzt sehr romantisiert und für Millenials vielleicht unverständlich, aber ich sehe Musik halt noch als Handwerk an und zelebriere jeden neuen Song der Bands, die ich in meinen persönlichen Kreis des Interesses reinlasse.

    Bei einem reinen digitalen Release habe ich diese Magie nicht. Es fühlt sich unmotivierter und liebloser an. Wir bekommen nur die nackte Musik und ein kleines Bild des Albumcovers... Na toll. Das ist nichts, worauf ich stehe.
    Aber Unternehmen sind immer auf Gewinnmaximierung aus und wenn physikalische Releases sich nicht mehr rechnen, dann fallen die eben halt weg - egal ob die wenigen Leute auf die Barrikaden gehen. Die werden eh die Minderheit sein, weil ja im Grunde alle Spotify und Konsorten nutzen. Musik wird mehr und mehr zum Fast Food und der Leak schubst die Entscheidung diese Richtung. Ich finde das sehr traurig.

    Ihr müsst das halt so sehen. Die Plattenfirma will ein Album rausbringen und knapp eine Woche vor Release leakt jemand das Album. Es wird also weniger Geld eingespielt. Da hat also ein Fan etwas gemacht, was zwar höchst illegal ist, aber von tausenden im Netz gefeiert wird. Plattenfirma denkt sich: Nagut, dann halt keine CDs mehr. Basta. Case Closed.

    Also danke CircleofN9ne und briznitch, dass ihr ein Teil dazu beigetragen habt, dass es langsam keinen Markt mehr für CDs gibt.

    • Vor 11 Monaten

      Toller Beitrag. Ich kann dir da nur zustimmen.

      "Musik wird mehr und mehr zum Fast Food [...] Ich finde das sehr traurig."
      Genau das passiert gerade. Und ich denke gerade durch Spotify und co. (mag ja an sich eine gute Idee sein) verstärkt sich der Effekt, dass die Konsumenten einzelne Lieder hören, also Playlists und keine wirklichen Alben mehr, was nur noch mehr dazu führt, dass Musik zu einem "FastFood"-Produkt wird.

    • Vor 11 Monaten

      ja. denn das tonträger vor erscheinen geleaked werden und musik durch den cornucopiaeffekt beliebig wird, ist ein Signum von2k19. das gabs vorher nicht...

    • Vor 11 Monaten

      "Bei einem reinen digitalen Release habe ich diese Magie nicht. Es fühlt sich unmotivierter und liebloser an."

      Das sehec ich anders.
      Denn uuuhh....dieser Klick beim Kauf. Orgasmisch. Dann...das REINLADEN in den vlc. Ich bin schon mega feucht.

      Scheiß auf CDs, die Musik ist die Magie, nicht das Medium.
      Und für wen Musik durch Spotify und co. zum Fastfood wird, der hat sie nie wertgeschätzt.

    • Vor 11 Monaten

      Habe dazu eigentlich keine 100% festgefertige Meinung, möchte aber der Diskussion halber trotzdem ein paar Gegenpunkte einbringen.

      1) Die CD ist sicherlich mehr oder weniger im Sinkflug. Vinyl aber nicht. Für Haptikfreunde und Audiophile gibt es also durchaus noch Markt und Angebot.
      2) Die CD ist, auch verglichen mit Vinyl, ein Scheißmedium und existiert hauptsächlich, weil es lange Zeit schlicht das mit Abstand Praktischste war. Klar, ein Albumthumbnail in der Playlist gibt nicht viel her. Ein CD-Cover ist aber auch nicht gerade riesig/immer hochwertig. Großflächige Vinylcover oder anständige Art-Prints geben da mehr her. Ähnliches gilt für Booklets. Warum sich irgendein friemeliges CD-Booklet anschauen, wenn man auch einen etwas anständigeres Booklet/Bildband herausbringen kann. Die CD ist in der Hinsicht ein Konsensmedium, das vieles auf einen kleineren gemeinsamen Nenner reduziert. Manche wollen Cover und Texte/Fotos, andere rippen sich die MP3s und die CD verstaubt im Regal, also trifft man sich bei etwas mittelwertigen, mit dem beide Seiten bzgl Preis/Mehrwert leben können. So ein Kompromiss ist aber heute in Zeiten von Internethandel und modernen Vertriebswegen schlicht nicht mehr nötig. Die Casuals streamen den Scheiß einfach, die Hardcorefans holen sich das 72-seitige Artbooklet dazu oder die Limited Edition. Und beide sind damit ihren Interessen nach besser bedient.
      3) Auch bezüglich Spotify kann mehr Wahl- und Entscheidungsfreiheit eigentlich kaum etwas Schlechtes soll. Wer es will kann sich das Album ja immernoch am Stück anhören. Und wer lieber randomisierte Playlists mag, bekommt die auch, inklusiver neuer Empfehlungen und der Möglichkeit, einfach in neue Mukke reinzuschnuppern.

      Von daher sollte man ja eigentlich meinen, dass es "heutzutage" viel mehr und bessere Möglichkeiten gibt, sich Kunst so zu erschließen, wie es für jeden den größten Mehrwert bietet.

    • Vor 11 Monaten

      Danke! Das war der lustigste Beitrag seit langem.

    • Vor 11 Monaten

      "Wer es will kann sich das Album ja immernoch am Stück anhören. "

      Funktioniert nur solange noch ganze Alben veröffentlicht werden.
      Wenn es sich mehr und mehr nicht mehr rechnet oder einfach mit Einzeltiteln deutlich mehr Gewinn gemacht wird haben sich Alben erledigt.

      Solche Leaks können natürlich auch dazu führen, dass Alben in Zukunft digital früher veröffentlicht werden und physikalisch erst nachträglich und natürlich teurer als bisher nur noch für Enthusiasten auf den Markt kommen.

    • Vor 11 Monaten

      So lange es einen Markt gibt, sind physische Datenträger nicht tot zu bekommen. Beispiel: Das Tonbandgerät oder die Super8 Kamera. Gerätesammler gibt es noch, auch alte Medien auf Flohmärkten, aber keine neuen Medien mehr. Sprich für die Masse ist das Medium tot. Auf einem Tonbandgerät aus den 60igern hab ich erstemal eine Liveaufnahme von Patti Smith gehört und der Augenblick als das Tonband eingespult wurde über zig Umlenkrollen über den Tonabnehmer hab ich noch auf dem Schirm, das war Großartig! Oder mein erster Plattenspieler der automatisch die Nadel aufsetzte wie von Geisterhand, großartig.

      Auch schätze ich die großen Plattenhüllen mit teils wirklich tollen Covern. Als die CD endstand hatte man nie das Gefühl, da viel kleiner das Cover, das ist doch ganz große Kunst. Beispiel: Alan Parsons - Tales of Mystery and Imagination, das Album verehre ich noch heute, obwohl die CD besser klingt nie gekauft.

      Also weiter das kaufen was man mag, dann gehen CD u. LP nicht unter.

    • Vor 11 Monaten

      Als Vinylsammler das was Gleep sagt! Nieder mit der CD und Tod König Luiiiiiiiiii.....

    • Vor 11 Monaten

      "Wenn es sich mehr und mehr nicht mehr rechnet oder einfach mit Einzeltiteln deutlich mehr Gewinn gemacht wird haben sich Alben erledigt."

      Ist das denn so? Wie wird das denn beim Streaming genau abgerechnet? So oder so ist das ja aber eine Frage des verwendeten Algorithmus und nichts, das dem Streaming als Medium inhärent ist. Das ist also höchstens eine Kritik an Streaming Stand jetzt und nicht im Allgemeinen.

    • Vor 11 Monaten

      Wie alle davon ausgehen, dass der leak zu einem Verlust führt. Wer es sich kaufen wollte, der kauft es sich, wer es loadusern wollte, der nicht. Glaube nicht, dass mehr als ganz kleiner Anteil vorhatte, das Album ungehört zu kaufen, es noch nicht vorbestellt hat, dann entschied den Leak anzuhören, und deswegen das Album doch nicht mehr kaufte. Macht eh keinen Sinn.

      Die alte Mär von den bösen Raubkopien und den Milliardenverlusten war doch eigentlich schon überover.

    • Vor 11 Monaten

      Also ich kann die Ansichten schon verstehen, aber hey: Letztendlich ist doch was man selbst draus macht! Mal abgesehen davon, dass Streaming für die Künstler zum Nachteil ist, (Fakt, und das finde ich auch richtig kacke), hat es für uns Endkonsumenten doch nur Vorteile. Die ganze Musikwelt, nur einen Klick entfernt! Ich finde das immer noch faszinierend und richtig Geil! Ich kann soviel Musik entdecken. Und das Beste: Wenn Bands mich richtig interessieren, habe ich nach wie vor die Möglichkeit mir physische Kopien in Form von CDs oder Vinyl ins Regal zu stellen. Besser geht's doch gar nicht?! Wer sich also das zelebrieren und die Magie nicht nehmen lassen will, der kann doch weiterhin auf den Release warten, sich die CD kaufen und Zack! Glücksmomente!

      Und Mal ganz ehrlich: Die Kunst ist doch vor allem die Musik! Ich höre durch das Streaming kein bisschen weniger Intensiv und die CD Booklets sind zwar schön anzuschauen (zumindest wenn der Künstler sich Mühe gegeben hat), aber das ist doch nicht worum es eigentlich geht. Das ist doch nur Beilage! Hätte es diese physischen Medien nie gegeben hätte sie doch auch nie jemand vermisst. Das ist doch "nur" Nostalgie. Genau wie früher den halben Abend vor dem Radio zu hängen und auf das eine Lied zu warten um es sich dann auf Kassette aufnehmen zu können. Schöne Erinnerungen, aber doch eigentlich total unsinnig :-D

      Aber wie gesagt, es ist ja nicht weg und am Ende des Tages hat man selbst die Wahl:-)

    • Vor 11 Monaten

      "Die alte Mär von den bösen Raubkopien und den Milliardenverlusten war doch eigentlich schon überover." Wieso? Spotify hat doch Millionen von Nutzern. Was anderes als legales Raubkopieren ist aus Sicht der Künstler doch nicht. 10€ im Monat für fast JEDES Album, da kann ja gar nichts bei den Künstlern hängenbleiben.

    • Vor 11 Monaten

      Bei normalen Plattenverkäufen von herkömmlichrn Labels bekommen Künstler ja auch nichts ab. Nach allem, was ich von Produzenten erfahren habe, hat ein Musiker schon einen ziemlich guten Deal gemacht, wenn er 1% von den Einnahmen bekommt.

    • Vor 11 Monaten

      Spotify ist nicht raubkopieren und davon sprach ich auch gar nicht. Ich wollte lediglich den Trugschluss "Album geleakt => Verluste " aus dem OP als solchen entlarven.

      Ich bin übrigens Anti und zahle nichts für Spotify

    • Vor 11 Monaten

      "Mal abgesehen davon, dass Streaming für die Künstler zum Nachteil ist, (Fakt, und das finde ich auch richtig kacke)"

      Kacke ist vor allem, dass es eigentlich keinen mediumsinhärenten Grund gibt, warum das so sein MUSS, dass ein Künstler am Streaming so wenig verdient.
      Man sollte ja eigentlich meinen, dass jetzt, wo man nur noch irgendwo auf den Upload-Button drücken muss, um seine Musik mit der ganzen Welt zu verteilen, alte Vertriebswege und -strukturen und damit auch die Majorlabels an Macht und Anteil verlieren würden. Genauso wie es eigentlich nicht unmöglich sein sollte, eine Streamingplattform so dezentral und gatekeeperlos aufzubauen, dass niemand außer den Künstlern wirklich Gewinn daraus schlägt. Vielleicht kommt so etwas ja auch noch auf Krypto/Ethereum/Decentralized Apps/wasweißich-Basis. Aber so wie es Stand jetzt ist haben sich an einer eigentlich vielversprechenden Technologie nervige kalitalistische Mittelmänner mal wieder einen übertrieben großen Teil vom Kuchen gesichert.

    • Vor 11 Monaten

      @Gleep:

      Wenn es um Künstler geht, bei denen die jeweiligen Labels neben dem üblichen, teuren Marketing auch die Produktion einer Platte finanzieren, haben sie unabhängig vom Medium natürlich einen Anspruch auf einen guten Teil vom Kuchen.
      Aber wie gesagt - es ergibt keinen großen Unterschied, ob wir streamen oder in den Laden rennen. Das eigentliche Problem sind veraltete Vertragsformen und Rechtewirrwar, die dafür sorgen, daß wenig Geld für die Künstler übrig bleibt. Und das seit einem Jahrhundert schon.

      Aber wie Du auch schreibst - heute sind Labels weniger relevant und Musiker können sich unabhängiger und schneller um Promotion kümmern. Die Profiteure werden gerechter werden oder verschwinden müssen

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Ich muss schon sagen, auch als großer (sehr großer) Musikliebhaber, wenn ich mich in der Wohnung so umsehe, ist der einzige funktionierende CD-Player die Xbox der Kinder. Mein Laptop hat kein Laufwerk, das CD-Fach am Rechner seit Jahren defekt, meine Frau besitzt nicht eine CD und meine Sammlung verstaubt ebenfalls. Habe seit Jahren die Devise, mir Alben, die es wirklich Wert sind oder mir was bedeuten, auf Vinyl anzuschaffen... Plattenspieler ist immerhin vorhanden. Aber hey...wenn ich ehrlich bin... Ich höre Musik eigentlich nur noch über Youtube, Spotify und Radioeins, was im Grunde alles Streaming-Varianten sind. Und ich bin ehrlich heilfroh, dass Tool es endlich auf Spotify geschafft haben, denn die habe ich wirklich selten gehört, einfach weil es mir zu nervig und umständlich ist, die mp3s aufs Handy zu ziehen. Und dann "nur" wegen Tool Itunes wieder zu nutzen.

      Insgesamt ist das doch jetzt das gleiche wie damals in den 80ern, als man die CD als Musikträger in den Massenmarkt eingespült hat. Da haben sich auch alle aufgeregt, dass das überhaupt nichts mehr persönliches ist und das Cover so klein und Blabla.. Hatten ja auch Recht die Leute aber der Musik an sich hats nicht geschadet. Es wurde weiter fröhlich komponiert und veröffentlicht und wir haben weitere 35 Jahre Musik konsumiert... und wir konnten die Dinger plötzlich im Auto und im Bus hören ohne nach 22min die Kasette drehen zu müssen. Jetzt ist es Streaming... ich habe zum Beispiel heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit seit Ewigkeiten mal wieder die "Catch without Arms" von Dredg gehört. Was für eine Freude! Ohne Streaming wäre ich vermutlich gar nicht auf die Idee gekommen. Wer weiß... Und selbst wenn, hätte ich sicher gedacht: Hey, die musst du dir mal wieder rauf ziehen! aber bis zum Abend hätte ich das wieder vergessen gehabt...

      Wo ich ein größeres ""Problem" sehe ist aber folgendes: Durch die ständige Verfügbarkeit greift sich die Musik gefühlt schneller ab. Ihr werdet sehen, 1-2 Wochen nach dem Release spricht kein Mensch mehr vom neuen Tool Album. Die Künstler sehen, dass es mehr Klicks und mehr Aufmerksamkeit und dadurch vielleicht auch bessere Verkaufszahlen gibt, wenn man übers Jahr verteilt 3 EPs raushaut oder 8 Singles statt einem einzigen Album. Viele kleine Aufmerksamkeitspeaks bringen mehr als ein großer.
      Dadurch sehe ich das Album als Kunstform bedroht und das wäre insgesamt schon ziemlich schade...

    • Vor 11 Monaten

      Zumal die Stücke auf der Platte zum Großteil über 10 Minuten lang sind. Für solche Werke ist das Format "Album" noch wichtig. Und der wichtigere Aspekt, nämlich der Künstlerische, wird auch dafür sorgen, daß die 40-60minüter nicht aussterben werden. Es ist nun mal eine ideale Zeitspanne, um in eine in sich geschlossene "Soundwelt" abzutauchen, ohne daß die Aufmerksamkeit zu sehr strapaziert werden muß.

      Ich sehe Singles, EPs und Playlists da sogar als Vorteil, weil die Entscheidung, eine LP aufzunehmen, heute eine kreative ist. Man füllt nicht mehr zwanghaft alle zwei Jahre eine Platte mit Songs, weil man das eben so macht.

    • Vor 11 Monaten

      "Ihr werdet sehen, 1-2 Wochen nach dem Release spricht kein Mensch mehr vom neuen Tool Album."

      Seit 13 Jahren spricht man immer wieder davon das es endlich erscheint, das glaub ich also nicht, zumal ich es schon gehört habe und wirklich glaube nichts derartiges dieses Jahr gehört zu haben. Trotzdem ist etwas dran an deiner These.

      Die Halbwertzeiten von Alben sind kleiner durch die vorgeblich schnellere Verbreitung von Musik. Studio im Wohnzimmer, Künstler XYZ fertig, Upload innerhalb von Sekunden aus dem letzten Winkel des Planet, noch ne Flag dran wann online, Onkel Rockpop glücklich am anderen Ende der Leitung, klar.

      Nur, welche Künstler die interresiert sind das ihre Musik als Kunst wahrgenommen wird, agiert den so? Mag ja sein das die die so agieren sogar in der Mehrheit sind. Für wirkliche Fans spielt das keine Rolle, sollen sie ihre schnellen Euros doch ruhig machen. Mir völlig egal.

      Wenn eine neue Scheibe erscheint und erstmal vorstellig wird bei Spotify und Co. wird hingehört. The "New" Radio ist das, mehr nicht. Musik wird auf CD oder LP gekauft, so wie früher, setzt sich der Ohrwurm fest will ich das ganze Werk hören und in den Händen halten. Das ist abhängig dann von wie sieht die Scheibe aus und wieviel Budget hab ich zur Verfügung. Einfache Formel und da sind wir alle gleich, Bedürfnisse befriedigen und Wert ermitteln, ein und das selbe.

      Wieviel Geld beim Künstler hängen bleibt, hängt nicht von Plattenumsätzen ab, das hat sich geändert. Wer heute eine Scheibe in den Stream stellt und nicht live spielen/singen kann, der verdient kein Geld. Wer also vor hat von seiner Musik zu leben und Millionär zu werden tingelt durch die Clubs, macht sich einen Namen und läßt es wachsen. Irgendwann füllste Hallen, dann Stadien und wenn du entsprechendes Management hast, haste Milliarden Steamklicks und Millionen auf der Bank.

    • Vor 11 Monaten

      Sehe ich im Grunde auch so, Speedi. Aber daß Musiker mit Tonträgern im Grunde kein Geld machen, war schon immer so. Insofern war das Argument, man bestehle mit Raubkopien die armen Künstler, auch stets ein sehr dürftiges. Daß man mit Konzerten, PR-Deals und ähnlichen Möglichkeiten die Kassen füllen muß, ist für sie ein ewiges Gesetz.

    • Vor 11 Monaten

      Ich meine mich erinnern zu können, zu Zeiten als die LP ganz hoch im Kurs stand, bekammen die Künstler die es geschaft hatten ungefähr 1 DM von den 12-15 DM die damals eine Scheibe kostete. Wenn man also 1 oder 2 Millionen Platten verkauft hatte, war man Millionär. Heute bewegt sich das im Promillebereich, da kann man schon zum Alki werden, wenn man gerademal 10000 Klicks generiert. Schließe mich dem an was Ragism sagt, fadenscheinge Argumente hatte die Industrie schon immer zu bieten. Geh sogar noch weiter, als MP3 Tauschbörsen (Napstar und Co.) den Markt kaputt machten, haben in Wirklichkeit die Manager der Industrie gepennt und nicht die bösen Raubkopierer.

    • Vor 11 Monaten

      Ui, ich sehe jetzt erst, dass ich mit meinem Post eine gehörige Diskussion ausgelöst habe. Freut mich echt!

      Hier treffen zwei Lager aufeinander: Diejenigen, die in Spotify eine große Chance sehen und es für die logische Weiterentwicklung des Musikmarkts sehen und die Konservativen, die auch in Zukunft CD und/oder Vinyl haben wollen und mit Streaming einen Halbwertszeitverlust der Musik befürchten.

      Ich bin dann unter den Koservativen obwohl ich kein CDU-SPD-Wähler bin (aber ich will jetzt auch keine politische Diskussion anschmeißen). Wie auch andere schon geschrieben haben, befürchte ich halt, dass physiche Releases weniger werden. Ganz werden sie wohl nie sterben, aber durch die geringere Stückzahl würden diese teurer und limitierter werden. Ist ja ne alte Weißheit: Wenn man etwas in Massen produziert, dann wird es halt billiger.

      Andere haben auch geschrieben, dass das Konzept eines Albums sterben könnte beziehungsweise seltener wird. Das befürchte ich leider auch. Das neue Konzept wären viele einzelne Singles, die auf keinem Medium zusammengefasst veröffentlicht werden.

      Ich hatte mal eine Idee für einen Spotify-Konkurrenten, die genau diese Mechanik nutzen würde:
      User abonieren einen Künstler mit einem gewissen geringen Betrag (sagen wir mal 25 Cent). Dieser Künstler ist dann verpflichtet einmal im Monat einen neuen Song rauszuhauen. Alben gibt es dann nicht. Vielleicht könnte man Quartals- oder Monatslisten machen, wo man die aktuellsten Songs sehen kann. Eine Gesamtliste zeigt natürlich alle herausgegebenen Songs an. Mit dem Abo hat der User dann natürlich Zugriff auf alle Songs des Künstlers.
      Mir ist bewusst, dass Spotify für User immer noch attraktiver wäre, aber meine Idee wäre fairer für den Künstler, der halt wirklich pro Person bezahlt wird und ein regelmäßiges monatliches Einkommen hat.

      Der Nachteil wäre halt der Druck, dass man einmal im Monat einen Song rauszuhauen muss. Die Gefahr auf belanglose, unmotivierte und schlicht schlechte Songs ist dann natürlich groß, da man bei einer Schreibblockade trotzdem was veröffentlichen muss. Das wäre wirklich vollverendete Fast-Food Musik: Neuer Song da, wird ein paar Mal gehört, dann wartet man auf den nächsten. Ein bleibender Eindruck und große Kunst ist dann schwierig.
      Die Idee könnte aber natürlich mich als Erfinder reich machen, aber ich finde sie moralisch nicht vertretbar. Wenn das jemand gut findet: Klau von mir aus die Idee und wandel sie nach deiner Devise um. Mir ist es egal xD Ich könnte es nicht mit mir vereinbaren Musik in so eine Belanglosigkeit zu verwandeln.

      Ich muss auch mal darauf eingehen, dass jemand geschrieben hat, dass die eigentliche Musik die Magie ist und der Rest (Booklet, Hülle usw.) egal ist. Grob gesagt stimmt das natürlich, aber für mich ist Besagtes das, was die Sache für mich rund macht. Es serviert dir die Musik einfach besser. Im Restaurant heißt es ja auch immer: "Das Auge isst mit". Das Ganze gibt mir eine Gefühlslage vor, bei der sich der Künstler im besten Fall auch was dabei gedacht hat. Ein helles Album wirkt freundlicher und ein dunkles Album düsterer, mal als simples Beispiel. Das ist für mich halt Teil des Erlebnisses. Bei der Musik hört man ja nicht nur die Musik alleine, sondern die Musik erzeugt ja auch Bilder im Kopf. Wenn da ein Booklet mich darauf einstimmt, ist das nur vorteilhaft. Aber ich rede schon wieder zu romantisiert - ich weiß.

      Ich kann halt nur für mich sprechen, dass ich das einfach nicht missen will. Wie gesagt: Jeder muss selbst entscheiden, wie man Musik konsumieren will. Ich für meinen Teil mag die CD.

    • Vor 11 Monaten

      Zum Ausgangspost sei gesagt, dass ich nicht glaube, dass ein Leak in diesem speziellen Fall für Einbuße sorgen wird. Es gibt ja nur die physische limitierte Version, die wird eh planmäßig ausverkauft sein, obwohl der Preis völlig irre ist. Die digitale Version wird sich so oder so mäßig verkaufen, da es diese auch for "beinahe" free bei Spotify gibt.

      Zu der Sache mit dem Streaming. Ich sehe da nicht das Argument, dass man als Künstler oder sonstwer Geld verdient, dass macht man, wie oben schon erwähnt, mit Livekonzerten. Aber es ist eine Sache der Relevanz. Das haben Tool erkannt. Bei last.fm gab es ca. eine Verzehnfachung der Scrobbles. Tool wird also wieder mehr gehört und darum wird es der Band wohl am ehesten gehen.
      Und dort setzt Spotify auch für mich an. Ich kann durch Streaming so viele neue Acts entdecken, die ich dann auch mit Glück live erleben kann. Das ist die Win-Win-Situation.

    • Vor 11 Monaten

      Wenn ich z. B. bei Bandcamp mir ein Album eines Künstlers kaufe (egal in welcher Form), dann wird er anteilig mehr davon bekommen, als würde ich den gleichen Betrag an Spotify überwiesen. Eventuell müsste ich dann bei Spotify ausschließlich das eine Album des Künstlers hören, damit sich die Beträge angleichen, aber das ist ja unrealistisch.

      "Ein Musiker ohne Vertrag, der sein Album bei Bandcamp für 10.00 US-Dollar anbietet, müsste für das angenommene US-Mindestmonatsgehalt von 1.260 US-Dollar 148 Alben verkaufen und würde jeweils 8.50 US-Dollar vom Verkaufspreis behalten." (https://www.metal-hammer.de/infografik-wie…)

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Also im Bezug auf das was Speedi hier erzählt hat, hoffe ich auch, dass man am Ende länger als 1-2 Wochen über das Album sprechen wird. Ist es wirklich SO gut?

      Tool beweisen übrigens grad das Gegenteil zum vermeintlichen Trend. Aktuell sind in den amerikanischen "Hard-Rock-Charts" 18 der oberen 20 PLätze Tool Songs. Ist gleichzeitig irgendwie weird und ziemlich cool.

      Was die Verdienstmöglichkeiten angeht: Habe kürzlich ein Interview mit Henning May von AnnenMayKantereit gehört. Der Mann hat nach eigener Aussage mit mitte/ende 20 ausgesorgt! Also so richtig nie-mehr-arbeiten und auch eigentlich nicht mal mehr weiter musizieren-müssen-ausgesorgt!
      Da muss man vor allem bedenken, dass es diese kleine deutsche Band seit vieleicht 6(?) Jahren gibt und die vielleicht höchstens zweieinhalb Alben rausgebracht haben? UND die kennen gar keine andere Veröffentlichungsrealität als Streaming, Youtube usw... Klar verkaufen die auch CDs und Platten und T-Shirts usw. Aber alle, die in diesem (noch aktuellen Jahrzehnt) ihre Karrieren begonnen haben, kennen den Struggle nicht, dass man physische Einheiten verkaufen MUSS.
      Klar, das große Geld wird mit Konzerten und Touren verdient. Aber ich mach mir ehrlich gesagt keine großen Sorgen, dass die Künstler nicht genug verdienen.

      Noch kurz zu LevelFears Geschäftsidee: Es gibt doch Patreon. Da kann man Künstler oder Produzenten auch mit Kleinstbeträgen unterstützen und ich höre (zumindest unter den Youtubern) nur gutes und viel Dankbarkeit im Bezug darauf.

    • Vor 11 Monaten

      Warum wurde wohnwagenpoebel denn gelöscht? Sein Kommentar war zwar drastisch, aber nicht beleidigend oder diskriminierend. Verstehe ich nicht.

    • Vor 11 Monaten

      Wurde wahrscheinlich gemeldet und war schon unter Beobachtung. Der hat ja eine Vorgeschichte hier mit zahlreichen Accounts, die alle gelöscht wurden. Naja, Siegertypen nicht, noch nicht.

    • Vor 11 Monaten

      Ok, naja dann...

    • Vor 11 Monaten

      AnnenMayKantereit sind aber eher große Ausnahme, wenn die Aussagen überhaupt stimmen.
      Marketing und medialer Hype bis in Kulturmagazine im TV hat da gut Werbung gemacht. Da kommt dann schon Geld in die Kasse. Perfektes Marketing.

      Daraus schließen Musiker würden alle sehr gut verdienen ist da an der Realität vorbei.
      Viele Musiker, auch mit mehr veröffentlichten CDs brauchen noch Nebenjobs.

      Die wie wirklich gut von ihrer Mucke nach ein paar Jahren ausgesorgt haben, sind recht überschaubar.

    • Vor 11 Monaten

      @m4nic86 Ja genau. Letztendlich wie Patreon, nur anders. Patreon ist jetzt, glaube ich, nur eine Plattform für Video-Content-Ersteller. Also Musik dürfte da nur eine Nische sein (YouTuber, die Musik machen, also sowas wie Rezo oder so).
      Und da kommen die Künstler zur Plattform und nicht die Plattform zu den Musiklabels und den Künstlern. Das wäre nämlich meine Vorgehensweise: Ich gehe auf die Musiklabels zu und mache mit denen den Deal. Die Abo-Gelder werden dann aufgeteilt und der Künstler müsste dann einmal im Monat einen Song machen. Ziel wäre es halt mit allen großen Labels einen Vertrag auszumachen und das gesamte Game auf den Kopf zu stellen. Aber wie gesagt: So würde das ein Geschäftsmann machen. Ich will damit nichts zu tun haben, aber das wäre meinen Millionenidee (also eine Idee, mit der man reich wird).

    • Vor 11 Monaten

      Auch wenn der seltene Fall eintritt, daß in diesem Geschäft ein Musiker vermögend wird, werden das kaum die Plattenverkäufe sein. Da schon eher Airplay oder eine andere kommerzielle Nutzung von Songs. Aber es geht hier ja um Plattenverkäufe. Und von denen können nur Labels leben, nicht die Künstler.

    • Vor 11 Monaten

      @
      "Ich gehe auf die Musiklabels zu und mache mit denen den Deal. Die Abo-Gelder werden dann aufgeteilt und der Künstler müsste dann einmal im Monat einen Song machen."
      Ähm, der Künstler als Dienstleister der zu liefern hat was von ihm verlangt wird? Also mehr so die Handwerkerabteilung und nix mehr Kunst. Für Session Musiker bestimmt kein Unterschied zu vorher und der Rest, der macht in Zukunft was anderes.
      War anders gemeint, oder?

      @Ragism
      So ist das. Kapieren nur die Fans nicht. Hat ne CD oder läuft im Radio? Boah ey voll der Millionär ey.

    • Vor 11 Monaten

      @Julymorning

      Ich habs ja auch nur als Idee verfasst und hab es nicht ins letzte Details geplant. Wie gesagt. Ich will diese Dienstleister-Musik ja auch gar nicht haben. Aber ich kann mir vorstellen, dass sie funktionieren würde für die Künstler, die sich drauf einlassen würden.

    • Vor 11 Monaten

      @LevelFear

      Alles klar. :) So macht es Sinn.

    • Vor 11 Monaten

      "Ist es wirklich SO gut?"

      0:01 Freitag hier lesen: http://ancientcave.blogspot.com/

    • Vor 11 Monaten

      Speedi ich bin gespannt!

  • Vor 11 Monaten

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 11 Monaten

    Mal noch was anderes. Ich hab ja kein Bock auf die 80€-Sucker-Version, will mir aber das Album auch nicht unbedingt als 160k-MP3 bei Spotify geben.
    Gibt es die digitale Version dann auch irgendwo als verlustfreie FLAC- oder WAV-Variante zu ordern?

  • Vor 11 Monaten

    @bigpoofighter: "Für mich ist folgendes klar...das Produkt war wohl schon sehr viel früher als zum 30.8 fertig. Was soll also ein unnötig verlängertes Hinschieben auf die Veröffentlichung. Wer annähert mit der Zeit geht haut sein Zeug spontan raus "

    die wahrheit ist ja schon etwas komplexer. da gibt es nicht nur die konsumentensicht. wer sein zeug raushaut, muss dies ja ach logistisch mit medienecho, interviews, auslieferung etc koordinieren. als global player hat man da ja nun diverses zu berücksichtigen.

    ein gesichtspunkt ist etwa, dass scheiben immer freitags erscheinen (jedenfalls in d und eu, bei usa bin ich nicht sicher). hierbei achten die acts auch darauf, einander nicht das licht zu klauen. wenn etwa slipknot an einem freitag erscheinen, werden toll einen anderen wählen. und das mit berechtigung. denn reizüberflutung nützt niemandem. man sieht das ja immer zu weihnachten, wie es nicht gut ist, wenn alllle gleichzweitig losgurken.

    @schwinger: "die Musik ist die Magie, nicht das Medium.
    Und für wen Musik durch Spotify und co. zum Fastfood wird, der hat sie nie wertgeschätzt."

    finde ich schön auf den punkt gebracht. würde aber ergänzen, dass man heute einfach alle fetische abdecken muss. die einen wollen es lecken, schmecken, riechen, anfassen. vollden mutlisinnlichen kick einfahren. die anderen gehen eher rein übers ohr an die musik heran und können auf schnickschnack verzichten. gerade, weil man alle fraktionen bedienen muss, ist so ein leak natürlich doppelt zum anpissen.

    • Vor 11 Monaten

      Aber soweit ich Tool immer verstanden habe, scheren sie sich einen Dreck um Ihre Fans und von der Presse ganz zu schweigen. Auch prahlen sie gerne damit von einem Status ganz unabhängig von der Einmischung der Plattenfirma zu sein. Dieser Veröffentlichungsfreitag ist eine Erfindung der Musikindustrie und die denken damit erst einmal nur an Ihre Belange damit. Mit dem Alltag oder Schaffensrhythmus eines Künstlers hat das mal gar nix zu tun. Sicher der konservative Fan schafft sich dadurch Vorfreude und eine gewisse Sicherheit das begehrte Stück als CD oder Vnyl am besten limitiert zu erwerben. Glückwunsch Du bist vom aussterben bedroht und hast meine Bewunderung für Deine Musikkultur. Der rest shared, streamed und füllt seine Playlist mit einzelnen Songs. Daher sollte beim digitalen Release der Künstler sich mehr Freiheit gönnen, da gibs ja auch meist weniger Geld...eine Art Marketing für Live. Wo z.B. Platten in die Laden gestellt werden müssen, darf ruhig weiterhin etwas klassischer zugehen.

    • Vor 11 Monaten

      Dem Handel geht es dahingehend schon schlecht genug. Am meisten Platten werden nunmal zum Release vertickt. Eine losgelöste digitale Veröffentlichung würde den Kaufreiz schmälern und somit dem Handel noch mehr schaden. Daher dagegen.

  • Vor 11 Monaten

    Habe 13 lange Jahre auf dieses Album gewartet, aber 80+ Taler für eine Grabbelkiste voll Eletronikschrott (plus CD!!) zu löhnen sehe ich absolut nicht ein. Hoffe ja, dass das ein irgendwie subversiv gearteter Mittelfinger Richtung Label ist, weil die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt stirbt, aber selbst dann: Hallo Spotify, hallo Loadusertum.

    • Vor 11 Monaten

      Am Ende lacht immer das Internet am lautesten und die Band im Dollarbad über Ihre Schafe die solch einen überteuerten limitierten Sondermüll kaufen (beinhaltetet Musik mal ausgenommen)

  • Vor 11 Monaten

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