Ein Gottesgeschenk für Nerds: Das kultige Videogame von Activision kehrt mit legendärem Skatepunk-Soundtrack zurück. Was kann das Remake?

Warehouse (rnk) - "100.000! Endlich!" Diese Nachricht bekomme ich um 3 Uhr morgens und mir ist sofort klar, dass es nicht um einen Lotto-Gewinn, sondern um einen Highscore geht. Das Remaster von "Tony Hawk's Pro Skater 1 und 2" ist nach 20 Jahren zurück und geistert schon seit Tagen weltweit durch Insta-Stories. Noch während ich den Artikel schreibe und mich selbst auf die virtuellen Bretter begebe, folgt die Meldung, dass Activision aus dem Stand eine Million Exemplare verkauft hat. Sphären, in denen sich sonst nur neue Blockbuster wie "Last Of Us 2" oder "Ghost Of Tsushima" bewegen. Wie kann eine Neuauflage eines 20 Jahre alten Spiels so etwas nur schaffen?

Auf die Bretter, die die Welt bedeuten

"Top Skater" von Sega ist der eigentliche Vorreiter. Ein Arcade-Game für die Spielhallen, steuerbar über ein angeschlossenes Skateboard. Die Musik für den Soundtrack kommt von der Punkband Pennywise, die fünf Songs für das Spiel freigegeben hat. Eine großartige Idee, die aber nur auf den Spaß in der Halle beschränkt bleibt.

Ob die Entwickler von Neversoft auch ein paar Grinds auf dem Brett der Konkurrenz übten, ist nicht klar. Sie finden jedenfalls schnell Gefallen an dem Gedanken, mit Motion Capture-Technik und dem weltbekannten Profi-Skater Tony Hawk ein Game für die Konsolen zu entwerfen. Dass der kurz vor der Premiere sogar noch den 900er schafft, natürlich ein weiterer PR-Schub.

Das Spiel ist ein Gottesgeschenk für Nerds. Klar, auch ich habe am jahrelangen Skate-Hype partizipiert, aber nach genau zehn Ollies mein unfassbar uncooles Board von Karstadt in die Ecke geworfen. Das hatten mir meine Eltern zu Weihnachten gekauft, was alles eigentlich nur noch schlimmer macht.

Jetzt kann man sich endlich das Profi-Gefühl nach Hause holen und nahezu unmögliche Halsbrecher-Flips hinlegen. Es gelingen Sprünge und Kombos, die im Real Life wohl erst nach Jahren und mehreren Krankenhaus-Besuchen möglich wären. Die Grafik sieht für die damalige Zeit zudem sehr schick und detailliert aus, aber fast noch wichtiger ist der Soundtrack.

Skaten und Punk gehen als Jugendkultur schon länger eine Symbiose ein oder wie Tony Hawk im Interview mit Loudwire erzählte: "Skateboarding war Gegenkultur, daher interessierten sich (Skater) für eine andere Art von Soundtrack. Do-it-yourself, gegen das Establishment, ich war begeistert und wollte tief in die Kultur und den Lebensstil des Skatens und die Musik einzutauchen. Beim ersten Spiel war mein Einfluss hauptsächlich das ältere Punk-Zeug."

In der Neuauflage tönen zu Backflips-Reverts und 360er-Ollie die alten Bekannten wie "You" von Bad Religion, "No Cigar" (Millencolin) und "May 16" (Lagwagon) aus den Boxen, aber auch Machine Gun Kelly mit der überraschend okayen Bubblegum-Pop-Nummer "Bloody Valentine" und das immer noch geile Grime-Monster "Shutdown" von Skepta. Skatepunk-Puristen können übrigens schnell skippen. Bei Powerman5000 und ihrem maximal stumpfen New Metal in "When Worlds Collide" kommen eher unangenehme Guilty Pleasure-Gefühle von einst hoch. Ja, diese CD lag zur Jahrtausendwende tatsächlich neben ebenfalls unguter Musik von Trapt, Adema und Drowning Pool. So schön wie ein Sturz auf die Fresse, wie es sie auf Anfänger-Niveau nicht selten gibt.

Zur Strafe fährt das Game während der Sekunden zum Re-Spawn das Volume nach unten, dazu der immer noch nervige Fun-Ska von Reel Big Fish, den Less Than Jake im Vergleich immer besser drauf hatten. Viel besser dagegen alte Underground-Goldstücke wie "Subculture" von Styles Of Beyond, der launige Funk-Rap von Baker Boy oder der druckvolle Neo-Alternative-Rock von den blutjungen JunkBunny.

Am Gameplay hat sich nicht viel geändert, am etwas umständlichen Menü auch nicht. Das eigentlich ausführliche und sinnvolle Tutorial muss der Spieler unter "Extras" suchen. Gerade Neulinge können zwar recht schnell selbst wie in seligen Street Fighter-Zeiten einfach ein paar Knöpfe ausprobieren und damit per Zufall eine Traum-Kombo landen, aber wer Level freischalten und Highscores erreichen möchte, sollte doch erst einmal ein paar Runden auf dem Trainings-Parcours drehen und mehrfach das Board ... ähm ... den Controller in die Ecke werfen.

Der große Suchtfaktor überwiegt trotzdem, so dass auch nach dem x-ten Flug auf die Fresse der Wunsch besteht, es doch irgendwie noch zu schaffen. Gerade im Splitscreen daheim oder im Multiplayer möchte man sich ja doch nicht die Blöße geben. Und wenn nach ein paar Stunden endlich die 100.000-Kombo gelingt, teilt man das wie anfangs erwähnt voller Stolz noch mitten in der Nacht. "Weiter, weiter, immer weiter" wie es uns schon die Testo-Päpste Olli Kahn und Bastian Yotta eindringlich ins Gewissen riefen. Was natürlich gleich die nächste Frage aufwirft ...

Nur Kerle?

Frauen gab es damals auch, sie waren eher der Grund, warum man selbst als Körperklaus Flips und Grinds überhaupt (kläglich) versuchte. Immerhin im Remake dürfen nun mehr weibliche Avatars verwendet werden, im Original war es mit Elissa Steamer gerade mal eine Frau. Die Skate-Legende steht nun zusammen mit jungen erfolgreichen Skaterinnen wie Nishimura und Lizzie Armanto zur Auswahl. Letztere schaffte sogar den 360er von Tony Hawk und mit Leo Baker rollt auch der erste Transgender-Skater über die Pipes.

Deadman, Alien und Jack Black als Officer Dick

Auch Freunde von extraterrestrischen Wesen kommen auf ihre Kosten, allerdings erst nachdem sie alle Alien-Gimmicks einsammeln. Zurück auf die Erde oder eher six feet under befindet sich wohl die Herkunft des "Deadman". Das fies lachende Skelett ist in der Deluxe-Version sofort spielbar. "Officer Dick" steht nach ein paar Highscores auch wieder zur Verfügung. Der kultige Staatsdiener wird diesmal von Schauspieler Jack Black verkörpert und der hatte wirklich Spaß an den Dreharbeiten für das Motion Capturing:

Die eigene Jugend anschauen, das kann man entweder auf peinlichen Dia-Abenden, dem ollen Facebook-Konto oder dem ersten unbeholfenen Youtube-Video. Die Jugend dagegen noch einmal aktiv durchspielen bleibt ein Privileg der Gamer und wer es wegen Flugangst nie an den sonnigen Strand von Venice Beach schafft, dreht in dem wirklich atemberaubend schönen Setting entspannt seine Runden. Es ist eben doch so, wie es Goldfinger in "Superman" sangen: "So here I am / Growing older all the time / Looking older all the time / Feeling younger in my mind".

Tony Hawk's Pro Skater 1 + 2*

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Fotos

Bad Religion, Millencolin und Co

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4 Kommentare mit 31 Antworten

  • Vor einem Monat

    Fangt schon mal an, irgendwas mit Frauen und Brettern zu schreiben, ich buttere derweil die Pfanne.

    • Vor einem Monat

      Muss das nicht "Frauen an die Pipe" heißen?

      Bitteschön...

      Ich finde Egalität wichtig und gut. Was Transgender-Charaktere angeht, glaube ich allerdings, dass nur der kleine Prozentsatz diese nutzt, der sich selbst dort zugehörig fühlt. Just sayin'.

    • Vor einem Monat

      Reicht ja auch.

    • Vor einem Monat

      Ja klar. Aber aller PC zum Trotz wird sich kein Gamer (m/w) freuen "Fett, die sind jetzt auch dabei!" Also eher ein Gimmick für das Image und gute Publicity.

    • Vor einem Monat

      Warum eigentlich nicht? Weil alle Nicht-Transgender-Personen so eine starke Abneigung haben, dass sie so einen Charakter nie spielen würden oder generell niemand Charaktere eines anderen Geschlechts spielt?
      Ich hätte jetzt gedacht, dass das hauptsächlich von Faktoren wie Style/Persönlichkeit/Fame/Trickrepertoire beeinflusst wird, welche Charakter favorisiert werden. Habe das Spiel aber persönlich auch nie gezockt und bin mit der Skaterszene auch nicht sonderlich vertraut. Vielleicht kann der curb-waxende lauti hier ja mal seine Erfahrung einbringen.

    • Vor einem Monat

      der post von chris was gebacken ist ein musterbeispiel für passiv-aggressives verhalten ggü einer minderheitengruppe.

    • Vor einem Monat

      das ist zu verurteilen. aber kein einzelfall. das transfeindliche laut.de hat aus lauter passiver aggression gegen diese minderheitengruppe glatt das quarantäne-album von laura jane grace unterschlagen, das letzten freitag erschien

    • Vor einem Monat

      "Ich hätte jetzt gedacht, dass das hauptsächlich von Faktoren wie Style/Persönlichkeit/Fame/Trickrepertoire beeinflusst wird, welche Charakter favorisiert werden."

      this. Wobei "Style" (nicht Klamotten, die Art und Weise wie man einen Trick macht) wohl das maßgebliche ist.

      Ich zocke mit Andrew Reynolds, aus alter Verbundenheit und wegen seines Überstyles.

      Aber ich kenne auch einige, die z.B. Nyjah Huston nicht spielen, weil sie die Persönlichkeit / Fame wack finden.

    • Vor einem Monat

      Okay, vllt unterschätze ich die heute Gamer Generation. Wenn das gelebte Toleranz ist und nicht nur ein Image Gimmick des Herstellers und argemongo stellvertretend für das Gros steht, dann chapeau.

    • Vor einem Monat

      bei nem spielbaren videospielcharakter dürften die meisten menschen eher nach fähigkeiten und talenten selekterien. und weniger nach anderen merkmalen. aber es gibt schon die tendenz, dass gewisse charektere ohne not schwul oder schwarz gemacht werden in comicverfilmungen. das brauchs halt nicht. ich meine, nick fury ist der proto wütende alte weiße Mann. so sehr ich samuel jackson auch mag. sollen sie lieber coole charaktere entwickeln, die seit jeher schwarz sind (blade zb)

    • Vor einem Monat

      Hatte das mal irgendwo aufgeschnappt und Wikipedia scheint das auch so zu sehen. Von Nick Fury gab es ja schon eine Comicversion, die direkt von Samuel L Jackson inspiriert war, bevor es die Filme überhaupt gab, oder nicht? Von daher vielleicht nicht das beste Beispiel.

    • Vor einem Monat

      tatsächlich habe ich nick fury 2009 erstmal als von SLJ inspiriert gesehen. im comic. dann habe ich einen anfall bekommen und es versucht zu ignorieren. dann kamen die adaptionen. für mich war da wenig zeit dazwischen. für mich ist eine derartig drastische änderung der figur nicht ersichtlich. außer halt quoten und zielgruppen.
      es ist ok, dass iceman und sein feuerfreund die ersten offen schwulen charaktere bei den x-men waren. das konnte man gut als geschichte darstellen. natürlich war das auch ein quoten und zielgruppending. aber es hat an den figuren und ihren charakteren für mich wenig geändert.

    • Vor einem Monat

      War ja klar. Da ist man mal fünf Minuten weg und schon wird über anderes geplaudert. Immerhin ein Altherrenwitz, den ich meinem Lieblingstaxidermisten erzählen kann, wenn ich ihm Fifi bringe. RIP.

    • Vor einem Monat

      Nicht tolerant, weltoffen und divers genug!
      Hier dürfte sich eine moslemische Feministininin - zutätowiert, gepierct, mit regenbogenfarbenem Bart und idealerweise transdosendeckelschwul - diskriminiert fühlen.
      Besonders eine/r/s/*, welche sich für ein einen mintgetupften porzellanaffenförmigen Feuerlöscher hält.
      Ein entsprechender DLC muß nachgereicht werden!

  • Vor einem Monat

    Remake ist absolut top, quasi in eins weggezockt, ca. 20 Stunden Spielzeit, absolute Suchtung. Neue Skater und erweiterter Soundtrack ebenfalls dope.

  • Vor einem Monat

    ich hoffe auf den bam magera DLC, wo es dann darum geht binnen kürzester zeit alk und drogen zu verfallen, kontrolle über sein leben zu verlieren und fett zu werden

  • Vor einem Monat

    Nicht tolerant, weltoffen und divers genug!
    Hier dürfte sich eine moslemische Feministininin - zutätowiert, gepierct, mit regenbogenfarbenem Bart und idealerweise transdosendeckelschwul - diskriminiert fühlen.
    Besonders eine/r/s/*, welche sich für ein einen mintgetupften porzellanaffenförmigen Feuerlöscher hält.
    Ein entsprechender DLC muß nachgereicht werden!

    • Vor einem Monat

      war's jetzt nötig, diesen Scheiß zweimal zu posten?

    • Vor einem Monat

      Zumindest nötiger als dieser und andere Beiträge von LAUT.

    • Vor einem Monat

      Solange blinde Skater nicht Supported werden können die ihre weiße, alte Männer Scheiße für sich behalten.

    • Vor einem Monat

      Du sagst es!
      Der DLC muß die Erblindung aller Skater inkludieren.
      Wir wollen schließlich keine Blinden diskriminieren.

      Wobei ich dafür wäre, die alten weißen Männer gänzlich aus dem Spiel zu streichen.
      Die Entwickler des Spiels sind auch bestimmt alte weiße Männer und müssen allesamt entlassen werden.
      Natürlich ist meine Forderung nicht rassistisch, sondern tol(l)erant.
      Hach, was bin ich doch für ein guter Mensch!