Mit Newcomerin Billy Nomates gegen Brexit-Johnson: Die Mods kündigen ihr neues Album an.

Konstanz (mis) - Für Bands, die soziale Ungleichheiten und politische Desillusionierung zu ihrem Thema machen, könnte es keine besseren Zeiten geben. Nach der wuchtigen B-Seiten-Best Of "All That Glue" aus dem Frühjahr halten Sleaford Mods auf "Mork N Mindy" ihren Mittelfinger wieder direkt vor Boris Johnsons Visage. Ihr typischer Mix aus Hip Hop, Punk und Elektro ruht wieder auf einem infektiösen Groove, auf dem neben Jason Williamson auch die britische Newcomerin Billy Nomates zu hören ist.

Der Song ist der Vorbote des neuen Albums "Spare Ribs". Dort tritt auf einem Song auch Amy Taylor, Sängerin der australischen Punkband Amyl & The Sniffers, in Erscheinung. Das Album nahm die Band binnen dreier Monate im Lockdown auf, der Titel bezieht sich auf die Corona-Krise in England und kritisiert die politischen Eliten, für die das Leben ihrer Mitmenschen verzichtbar erscheint. "Spare Ribs" erscheint am 15. Januar.

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