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Morrissey: Konzertabbruch nach Umarmung

Talking of fallen legends: Morrissey hat am Samstag in San Diego ein Konzert abgebrochen, nachdem ihn ein Fan auf der Bühne umarmt hat. So sollten heute nach Meinung des Sängers oder jener seines Managers Peter Katsis die Schlagzeilen im Netz lauten (diesem Wunsch kommen wir gerne nach). Stattdessen konnte man jedoch überall Dinge lesen wie: "Morrissey im Konzert ins Gesicht geschlagen":

Dies entspricht im Morrissey-Camp einem Akt des Hochverrats, denn sonst könnte ja irgendein Leser auf die Idee kommen, einen Schlag ins Gesicht mit den zunehmend kritischen Tönen in Verbindung zu bringen, die sich der frühere Smiths-Sänger zuletzt eingehandelt hat. Daher ließ Katsis wissen, dass es sich in San Diego nicht um einen Hieb, sondern nur um "eine etwas aggressivere Form" der Annäherung gehandelt habe, wie sie "in den letzten 30 Jahren" eigentlich fast immer vorkomme.

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1 Kommentar mit 2 Antworten

  • Vor 3 Jahren

    Morrissey ist zwar leider etwas wirr geworden in den letzten Jahren, aber hier hat er tatsächlich mal recht: Niemand wurde geschlagen, und der rituelle Brauch, ein Morrissey-Konzert zum Ende hin zu "stürmen" ist seit Jahren Brauch. Die Bühnen-Invasionen der Fans sind legendar ... siehe z. B. die Dallas '91-DVD oder diverse (ältere) Youtube-Mitschnitte.

    • Vor 3 Jahren

      Im übrigen äußert sich der "Angreifer" selbst im dem Thread auf Morrissey Official und erklärt seine .... ähm ... bedingslose Liebe zum Meister und seinen guten Absichten.

    • Vor 3 Jahren

      Hab ich auch gesehen, dann aber weggelassen. Sieht man im Video eigentlich gut, dass das kein Schlag war. Ist daher alleine schon eine Meldung, da Morrissey plötzlich mal recht hat ;)