Mehr als 20 Full-Length-Konzertvideos der Alternative-Rocker stehen auf YouTube in bester Qualität zur Verfügung. Ein ergebener Fan stellte die Sammlung aus den unterschiedlichsten Quellen zusammen.

Stafford (hohl) - Der 24-jährige Engländer Austin Brock hatte wohl etwas zu viel Zeit. Seit seinem zehnten Lebensjahr großer Fan der experimentierfreudigen Briten, nahm er sich in den vergangenen Monaten 23 Radiohead-Konzerte vor. Verschiedene Festivalauftritte, darunter Glastonbury und Bonnaroo, aber auch Gastauftritte bei Later with Jools Holland, bei dem die Gruppe von einem Bläser-Septett begleitet wird, sind dank seiner akribischen Codier- und Recodier-Arbeit nun in HD-Qualität zu bewundern.

Als Quellmaterial dienten ihm zum Beispiel Live-DVDs und verstreute Web-Schnipsel, teilweise reichen die Videos bis in die mittleren Neunziger zurück. Damit bieten sie den bisher vielleicht komplettesten Gesamtüberblick über große Teile der Schaffensphase. Man sieht die Band etwa in jungen Jahren bei einem Auftritt auf dem Reading Festival 1994 - also noch kurz vor Erscheinen von "The Bends".

Initialzündung: Glastonbury 2003

Brock beschreibt als ursprüngliche Motivation für die Arbeit, dass er einen bekannten Glastonbury-Auftritt nirgends online finden konnte und sich daraufhin entschloss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Angespornt vom vielen Lob im Gästebuch, führte er die Sache weiter. Was Yorke und Kollegen von der Aktion halten, ist ungewiss. Gut möglich, dass Radiohead bei der Copyright-kritischen Aktion eines treuherzigen Fans beide Augen zudrücken.

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Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Radiohead,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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24 Kommentare

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« @Paranoid_Android (« ein metal-fan wird mit denen wenig freude haben.

    meine freude wäre auch begrenzt, wenn ich mir die musik deiner favoriten anhören müsste. »):

    Stimmt nicht, ich höre Metal, aber demnoch gefällt mir Radiohead ^^ »):

    Wenn man Opeth Metal nennen darf, dann ich auch :D

  • Vor 11 Jahren

    also coldplay sind definitiv um einiges overrateder als radiohead, da geb ich dir recht...

  • Vor 11 Jahren

    @NONONO («
    Zitat (« dass zum beispiel coldplay und viele weitere bands die grossen erfolg haben ohne radiohead nicht denkbar wären finde ich aber ein fakt »):

    Da geb ich dir absolut recht. Kein Coldplay & Consorten ohne "The Bends". Dieses Album ist der Bauplan für so ziemlich jede Pop-Rock-Band (nennen wir es einfach mal so). Das kann man einfach nicht abstreiten... »):

    'The Bends' in allen Ehren, aber derartige Besserwisserei auf einen Grossteil aller heutigen 'Pop-Rock' Bands zu generalisieren, ist ganz schön blöde. Ein gewisser Einfluss ist mit Sicherheit nicht abzustreiten, das Album als Blaupause für Bands wie Coldplay oder Travis zu betrachten, ist jedoch ziemlich kurzgegriffen. Das ist bloß polemisches, pseudo-kritisches *ich-hab-den-durchblick' Gefasel, wenn man bedenkt, dass gerade Coldplay auf ihren früheren Alben bereits ein völlig eigenen Pop-stil entwickelt haben (der nicht jedem gefallen muss). Höchstens dem Debut von Muse ist der durchdringende Einfluss auch wirklich noch anzuhöhren.