Rami Malek überzeugt als Freddie Mercury - mehr als gute Unterhaltung liefert "Bohemian Rhapsody" gleichwohl nicht.

London (rnk) - An einem Tag im Juli 1985. Im mondänen Bademantel stolziert ein Mann durch sein extravagantes Haus, vorbei an edlen Katzen, steigt in den Wagen mit Chauffeur und steht wenig später im Backstage-Bereich, wo ihn die Anwesenden ehrfürchtig bis bewundernd anblicken. Der Vorhang zur Bühne öffnet sich und man sieht eine kaum überschaubare Masse an Menschen in einem Stadion. Der Name des Mannes, der in der ganzen Sequenz niemals in der Totalen gezeigt wird, lautet Freddie Mercury, er wird wenige Augenblicke später mit seiner Band Queen einen der denkwürdigsten Auftritte der Rockgeschichte hinlegen.

Aus Farrokh wird Freddie

So weit, so bekannt. Doch Freddie war nicht immer Mercury, sondern trägt als Farrokh Bulsara in jungen Jahren am Heathrow Airport Koffer durch die Gegend. Daheim muss er seinem strengen Vater erklären, warum er nicht mehr aus seinem lotterhaften Studenten-Leben macht. Das ist noch nicht das große 'Larger Than Life'-Feeling von Queen, vielmehr das Leben eines jungen Mannes, der in einer Immigranten-Familie groß wird und abends zu einem Auftritt der Gruppe Smile geht.

Die Band hatte sich unter Musikfans einen guten Ruf erarbeitet, deren Sänger Tim Staffel hatte aber trotzdem keine Lust mehr, nur vor ein paar Kunststudenten spielen. Er wird diesen Moment später in Interviews bereuen - sich aber damit trösten, dass ohne seinen Ausstieg die Geschichte von Queen gar nicht stattgefunden hätte.

Farrokhs Auftritt mit seiner neuen Band gibt schon einmal einen Vorgeschmack darauf, wie gut die Liveszenen in "Bohemian Rhapsody" nachgespielt wurden: Die Kamerafahrten fangen die Dynamik eines Rockkonzerts ein, und "Mr. Robot"-Darsteller Rami Malek gibt sehr überzeugend den selbstbewussten Frontmann, der die anderen Bandmitglieder gleich mal mit seiner Eigenwilligkeit schockt.

Rami interpretiert Mercury

Ursprünglich war Sacha Baron Cohen, besser bekannt als 'Ali G' oder 'Borat', für die Rolle Freddie Mercurys vorgesehen, er stieg aber aufgrund kreativer Differenzen aus. Regisseur Bryan Singer wird in den Credits genannt, ihn ersetzte zum Ende der Dreharbeiten aber Dexter Fletcher.

Die ersten Fotos Maleks im bekannten Bühnen-Outfit, weißes Feinrip-Hemd und ausgebleichte Jeans, sorgten gleichwohl nicht für Begeisterung, aber die Kritik der Freddie-Jünger hätte wohl jeden getroffen. Rein äußerlich mutet dies tatsächlich zunächst wie eine Karikatur an, die Ähnlichkeit ist nicht wirklich vorhanden. Die Schlupflieder und das dürre Erscheinungsbild von Malek passen nicht und bleiben gewöhnungsbedürftig. Auch der markante Überbiss, für den sich Mercury Zeit seines Lebens schämte, geriet in der Maske etwas zu stark.

Was die schauspielerische Leistung angeht, wirkt die Performance aber glaubwürdig. Malek interpretiert Mercury angemessen. Er stellt die Facetten der Figur zwischen Arroganz und sanfter Unsicherheit überzeugend dar. Der Rest seiner Schauspielkollegen, gerade der verblüffend ähnliche Gywlim Lee als Brian May, konnte sich ja von den lebenden Queen-Mitgliedern beraten lassen und sich deren Habitus aneignen.

Schöne Bilder, wenig Tiefgang

Die Zeit der späten 70er, in warmen anlogen Farbtönen dargestellt, geht der Film mit großer Detailfreude an, auch wenn das CGI mitunter recht künstlich wirkt. In einer Szene an der Themse und mit der Tower Bridge im Hintergrund wirken die Bilder deutlich nach Blueprint. Dr. Brian May, großer Fan der Stereoskopie, öffnete 2017 das Archiv und zeigte viele Fotos aus dieser Zeit, die er bearbeitet in dem Buch "Queen 3-D" veröffentlichte.

Ein bisschen wirkt auch "Bohemian Rhapsody" wie ein Bildband, an dessen schönen und tollen Bildern man sich ergötzt, der aber schnell durchgeblättert ist. Gerade die Anfangszeit mit Smile zieht rapide schnell vorüber, und der innere Konflikt Freddies mit seiner Sexualität wird im verschämten Flirten mit dem Manager, an einer Herrentoilette und später in den Schwulenclubs abgebildet. Dieses zentrale Thema bleibt im Biopic zu stark an der Oberfläche. Auch wäre es schön gewesen, die wenig bekannte Frühzeit in Zanzibar näher zu beleuchten: Die von Auftritten vertraute Boxergeste und auch der Name Freddie haben dort ihren Ursprung.

Konsens zwischen Fans und Kinobesuchern

Eine gewisse Tiefe gewinnt die Figur erst in jenen Momenten, wenn das Bühnenlicht wegfällt und Einsamkeit in Freddies pompöser Wohnung herrscht. Die Bandmitglieder haben nun selbst Familie. Die mittlerweile Ex-Verlobte Mary Austin, gespielt von Lucy Boynton, der Freddie seine Homosexualität gestanden hat, ist noch zu verletzt, um einfach zu einem normalen Verhältnis überzugehen. Diese Szenen sind weit entfernt von dem imposanten Einstieg des Films und zeigen einen verlorenen Menschen, der sich nach aufrichtiger Liebe und Freundschaft sehnt. Das zärtliche Spiel zwischen dem Paar, das später zu besten Freunden wird, bleibt eines der darstellerischen Highlights.

An dieser Stelle muss man sich natürlich vor Augen halten, dass Brian Singer gleich mehrere Fraktionen zufrieden stellen musste: die Fans, die ihren Freddie sehen und ihr Bild nicht zerstört haben wollen, die Bandmitglieder, deren Einfluss man nur erahnen kann, die aber auch nicht an einer Entmystifizierung interessiert waren, und natürlich auch die Filmkritiker, die, anders als der Fan, die schonungslose Aufarbeitung bevorzugen. Dies fertigzubringen, erscheint eigentlich fast unmöglich - aber Bryan Singer, respektive Dexter Fletcher, hat einen zufriedenstellenden Mittelweg gefunden.

Mehr Musical als Doku

Schafft man es, sich vom Anspruch einer Dokumentation zu lösen, ist "Bohemian Rhapsody" ein guter Unterhaltungsfilm, gerade in seinen komödiantischen Momenten, die von einem trockenen und gut pointierten britischen Humor leben. Die Sticheleien der Bandmitglieder und die herrlich übertriebene Aufnahmesession zu "Bohemian Rhapsody" auf einem Bauernhof sind für einige herzliche Lacher gut.

Ein lustiger Kniff ist auch die Besetzung von Mike Myers, der "Bohemian Rhapsody" in dem 90er-Comedy-Kultfilm "Waynes World" verewigte und in dem Queen-Film den granteligen EMI-Chef Ray Foster spielt. Der fiktionale Charakter ist an den damaligen EMI-Chef Ray Featherstone angelehnt. Ob sich alle Bürositzungen zum Album "A Night At The Opera!" genau so zugetragen haben, und der mürrische Labelboss tatsächlich mit langem Gesicht den Wembley-Auftritt im Radio verfolgte, bleibt jedenfalls fraglich. Auch hier muss man sich im Klaren sein, dass es der Film nicht immer allzu genau mit den Fakten nimmt.

In dem Moment, in dem sich Mercury vor der Band zu seiner Aids-Erkrankung bekennt, wird die bedrückende Situation mit einem flapsigen Spruch aufgelockert (in Wirklichkeit fand dieses Outing später statt). Düsternis und Drama gehören dazu, doch bleibt das Biopic näher am Musical "We Will Rock You" als an einer Biografie. Dem Showman Mercury, der selbst in der Endphase seiner Erkrankung seinen Abschied mit viel Verve und Leidenschaft im Musikvideo "These Are The Days Of Our Lives" dirigierte, wäre dies vielleicht auch genau so recht gewesen.

Noch einmal siegt das Leben

Es gehörte zu Mercurys beeindruckenden Charakterzügen, niemals aufzugeben und Widerständen zu trotzen. Ob es die bigotte amerikanische Gesellschaft war, die sich an Frauenkleidern im Video störte, oder der Kampf gegen die tödliche Immunkrankheit. Siechtum und Tod Freddies im Jahr 1991 werden am Ende des Films ausgelassen, stattdessen wird der triumphale Comebackgig in Wembley gezeigt.

Eine wirklich beeindruckende Kamerafahrt über die Menschenmenge im Stadion hinweg - und Queen gewinnen in diesem legendären Moment den Kampf gegen die internen Streitigkeiten, die verloren geglaubte Relevanz, und auch Freddie Mercury bäumt sich noch einmal gegen Krankheit und persönliche Dämonen auf. Der ganze Auftritt wird in seinen 21 Minuten originalgetreu wiedergegeben. Noch einmal wird das Leben groß gefeiert. Grauer Durchschnitt war eben nie eine Option für das Migrantenkind, das zu einem der größten Rockstars aller Zeiten aufstieg.

Fotos

Queen

Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler) Queen,  | © laut.de (Fotograf: Andreas Koesler)

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7 Kommentare mit 18 Antworten

  • Vor 2 Monaten

    Also wie bereits abzusehen war ein belangloses, mutloses und schablonenhaftes Biopic von der Stange: Ein paar künstlerische Underdogs/Outsider treffen sich, werden über Nacht berühmt, der Ruhm und der Exzess steigt zu Kopf, Band am Tiefpunkt, anschließend das große Finale in welcher die Gruppenmitglieder endlich lernen, dass es um die Musik und um die Familie geht und nicht ums böse, böse Geld, zum Schluss noch ein paar Tearjerker Momente und zack fertig ist ein 08/15 Biopic, welches man nach zwei Tagen wieder vergessen hat. Selbst als großer Queen Fan - kein Interesse.

    • Vor 2 Monaten

      Ich sehe es zwar generell wie du und fand den Abgang von Cohen schon scheiße aber ich werde den Film gucken, da er ja immerhin die Bühnenpräsenz der Band perfekt einfängt und ich über jeden Einblick in deren Biographie dankbar bin, auch mit dem Vorwissen, dass einiges verwässert wurde.

  • Vor 2 Monaten

    Also Glückwunsch Laut.de ich habe schon so viel über Queen, Freddie und diesen Film gelesen aber keiner hat es bisher für nötig gehalten, Freddies Migrationshintergrund so hervorzuheben. Ich finde die politisierung von allen möglichen Themen zur unterstützung der eigenen Meinung, egal aus welchem Lager zum kotzen. Aber ihr habt es ja auch geschafft die Chebli in eure News zu bekommen. Ich hatte in meinem ersten Post noch danke gesagt, da ihr mich auf ein geniales Album gebracht habt aber anscheinend geht es dieser Seite nur noch sekundär um Musik.

    • Vor 2 Monaten

      In der ganzen Rezi wird wenn ich mich nicht verzählt habe zweimal sein Migrationshintergund erwähnt und wird auch nicht wirklich im Diskurs weiter ausgebreitet. Und ich verstehe auch beileibe nicht, wie du auf die Idee kommst, jemand würde hier seine politische Meinung ausbreiten. Bin ich jetzt schon politisch, wenn ich nur das Wort "Migrant" benutze? Ist das so ein Reizthema für dich, dass du dich bei jeder Erwähnung des Wortes wegducken musst?

    • Vor 2 Monaten

      Ja zwei mal. Und das zweite mal genau am Ende. Das ist ja quasi als Statement zu verstehen. Um dir deine Fragen zu beantworten und dir meine Kritik verständlicher zu machen: Wenn ich einen Beitrag über ein Verbrechen lese, in dem detailiert das Vorgehen des Verbrechers beschrieben wird und der dann mit "diese ganze Mühe hat es sich für sein Verbrechen gemacht, das Migrantenkind", was meinst du was es für einen Aufschrei geben würde? Wenn ich überall propagiere, dass solche Fakten NICHTS mit irgendwelchen Umständen zu tun haben, dann muss ich sie selbst auch rauslassen. Und nein ich ducke mich nicht weg, ich spreche es ja offen an. Das Reizthema für mich ich Heuchelei und Doppelmoral, das hab ich, denke ich, schon mehrfach deutlich gemacht. Aber alleine deine Gegenfrage zeigt doch, dass man sowas heute nicht mehr kritisieren darf ohne das die Antwort einen in eine gewisse Richtung drängen würde. Also kannst du mir beantworten, was die Tatsache, dass er ein Migrantenkind war mit seinem Erfolg, dem Film oder diesem Artikel zu tun hat? Du sagst doch selbst, es wurde erwähnt ohne wirklich im Diskurs berücksichtigt zu werden. Ist das nicht gerade das, was alle an den Rechten kritisieren wenn sie mal wieder "ein Verbrechen für sich instrumentalisieren?" Ach und wie ich auf die Idee komme? Willst du abstreiten, dass die Autoren hier bei Laut nicht ihre Artikel nutzen, um ihre politische Einstellung kund zu tun?

    • Vor 2 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Monaten

      ja schön und gut, nur hast du hier keinen Nachrichtenartikel über ein begangenes Verbrechen in einer einzelnen Tat vorliegen, sondern eine Rezension über eine filmische BIOGRAPHIE. Also die Darstellung des Leben und Werdegangs einer bzw. mehrerer berühmter Personen. Und da ist es dann auch üblich und normal, dass man die anfänglichen Bedingungen und Lebensumgebung einer Person erwähnt, sowie den Werdeganh und das Ende. Und da ist es dann auch üblich, dass man das in Kurzform am Ende der Rezi nochmal zusammenfasst. Vom Tellerwäscher zum Millionär, vom Migrantensohn zum Rockstar. Wäre das jetzt eine Biographie eines Drogenbarons etc. wäre das genauso legitim. Vom Migrantensohn im sozial schwachn Viertel zum gefürchtestens Verbrecher südlich des Panamakanal.
      Du beschwerst dich, dass hier Politik in alles gebracht wird, bist aber selber derjenige, der das eigentlich tut und hier irgendwelchen politischen Standards zieht, die für den vorliegenden Worterguss einfach vollkommen überzogen sind.

    • Vor 2 Monaten

      Moment du sagst mir, man hat keine detaillierte Zusammenfassung sondern ein Biopic? Was ist ein Biopic? Und ich erwähnte extra zu Beginn, dass es bei allem was ich sonst über Queen, den Film und besonders Freddie gelesen habe NIE darum ging dass er es als Migrantenkind geschafft hat. Aber lustig dass du mir jetzt den schwarzen Peter zuschieben willst, obwohl du nicht mal auf meine Frage geantwortet hast. Ach doch du meintest "schon gut" wohl in dem Wissen, dass die Faktenlage dann doch auf meiner Seite ist. Ich beschwere mich nicht zu Unrecht und kann das beweisen während du versuchst jegliche Kritik zu ersticken und mich zum schuldigen zu machen. Wieso machst du dir dann überhaupt die Mühe und erweckst den Eindruck, dass du an einem Diskurs interessiert bist?

    • Vor 2 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Monaten

      Moment du sagst mir, man hat keine detaillierte Zusammenfassung sondern ein Biopic? "

      Nein, ich sage dir dass, was ich geschrieben habe. Bitte genauer nachlesen.

      "...obwohl du nicht mal auf meine Frage geantwortet hast"

      Du hast in deinem Artikel zig Fragen gestellt. Ich habe versucht das auf die Substanz runterzubrechen. Wenn du meinst, das ist mir nicht gelungen, stelle bitte die Frage, um die es dir geht kurz neu.

      "Ich beschwere mich nicht zu Unrecht und kann das beweisen"

      Na dann mal los. Bin gespannt. Bis jetzt hast du nur erwähnt, dass andere Rezis den Migrationshintergrund nicht erwähnt haben. Was beweist das jetzt deiner Meinung nach?

    • Vor 2 Monaten

      @Aqualung:
      Man muß ja nicht darauf herumreiten, daß "er es als Migrantenkind geschafft hat", aber man kann bei einer Biographie durchaus erwähnen, daß er in einem anderen Umfeld aufgewachsen ist, eine andere Kultur kennenlernte, andere Wege gehen mußte als der Rest der Band, und nicht zuletzt kann man auch drüber nachdenken, ob diese Zeit selbst oder die Entscheidung, der Heimat den Rücken zu kehren, in der Person oder der Kunst irgendwie nachgewirkt hat. Man muß ja nicht gleich die politische Keule schwingen.
      Zu den Einflüssen von Freddie Mercury habe ich nun wiederum von verschiedenen Personen sehr widersprüchliche Angaben gefunden. Wie so oft scheint hier ein Unterschied zwischen dem privaten Mr. Mercury und dem öffentlichen Freddie zu bestehen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Monaten

      nur mal so am rande, ich glaube übrigens, dass die musik von queen auch ohne migrationshintergrund des sängers ein schlimmes übel darstellen würde :-)

    • Vor 2 Monaten

      soviel steht zweifelsfrei fest!

    • Vor 2 Monaten

      Queen-Bashing ist so 1995. Die waren ne herausragende Rockband.

    • Vor 2 Monaten

      Mit Queen-Bashing hätte man bereits 1969 beginnen sollen.

    • Vor 2 Monaten

      Wurde ja, aber sie habens trotzdem gepackt. Qualität setzt sich eben durch.

    • Vor 2 Monaten

      Wo wir schon bei Queen sind... ich mache mir Sorgen um unseren Meurer! Der war hier schon länger nicht mehr aktiv und selbst diesen Thread scheint er auszulassen. :(

    • Vor 2 Monaten

      Queen-Bashing wird nie unangebracht sein. Ganz fürchterliche Jaulbande.

    • Vor 2 Monaten

      @Mundi:
      Der rennt gerade dreimal pro Tag ins Kino. Dauert wahrscheinlich noch ein, zwei Wochen (oder bis der Film aus den Kinos ist) bis der hier wieder aufschlägt.

    • Vor 2 Monaten

      Immer mit einer Rolle Dick & Durstig bewaffnet.

  • Vor 2 Monaten

    Die Produzenten wollten wohl eine Jugendfreigabe erzwingen, hätten die es mal lieber nicht gemacht, dann wäre der Film wohl besser geworden. Freddies ausschweifende Zeit in München wird nur angedeutet. Schade aber die Musik bleibt trotzdem gut. Das passiert eben wenn man über zehn Jahre an einem Film doktert.

  • Vor 2 Monaten

    Zu einem gute BioPic gehört es auch die „vermeintlichen“ Schattenseiten (Drogen, ausschweifenden Sexualität, ...) zu verfilmen. Nur so kann man ein rundes Bild des Menschen/Künstlers zeigen. Das was die gemachten haben, ist Freddies Leben zu zensieren, um ein Feelgood-Movie zu fabrizieren. Als ich den ersten Trailer sah, dachte ich der Film ist eine Verarsche. Der Hauptdarsteller spielt vielleicht gut (im Rahmen seiner Möglichkeiten), aber das Aussehen passt überhaupt nicht. Sascha Baron Cohen wäre definitiv die bessere Wahl gewesen. Naja, da hat jeder seine Meinung.

  • Vor 2 Monaten

    Werde das Biopic irgendwann mal schauen, wahrscheinlich im Free TV, falls es das dann noch gibt. ;)

    Was auffällig ist, bei sämtlichen Reviews, die vermeidlich kritisch ausfallen. Man gesteht den Restmembern von Queen ihre Sicht der Dinge nicht zu. Im Popgeschäft nennt man das ganze künstlerische Freiheit. Ohne diese, hätte es Queen nie gegeben.

    An den Herrn Schuh, wenigstens Veto eingelegt, gegen die doofe (Film)Kritik, in einem Musikmagazin? Dem Praktikanten, nen schönen Gruß, das hier nicht Filmstarts.de.

  • Vor 2 Monaten

    Schluß! Aus! Es reicht! Ich werde immer Fan der unglaublich guten Musik von Queen bleiben. Aber das Bandkapitel hätte schlicht nach Made in Heaven geschlossen werden und auch bleiben sollen. Ich ertrage die Ausschlachtung durch Taylor und insbesondere May (einst mein großes Idol und Vorbild an der Gitarre) nicht mehr. Wie lange will man die Kuh Queen noch melken? Das geht nun länger ohne als mit Freddie und dieser Film ist nichts als eine wohlfeile Selbstdarstellung, die schlicht an der Realität vorbei geht. Cohen wäre sicherlich um einiges besser für den Film geworden, aber das hätte sicher an der unendlichen Eitelkeit von May gekratzt ...