Um seine neue Platte "Egypt Station" zu promoten, singt Paul McCartney sogar mit James Corden Beatles-Lieder.

London (emi) - Paul McCartney veröffentlicht am 7. September sein neues Album "Egypt Station". Die Platte ist bereits die 17. Solo-LP des Ex-Beatle, der erst am Montag seinen 76. Geburtstag feierte. Zwei Songs veröffentlicht er bereits jetzt in einer Doppel-Single: "I Don't Know" beschreibt er selbst als nachdenkliche Ballade, "Come On To Me" als stampfenden Rocksong.

Die Visuals sind an McCartneys eigenes Gemälde angelehnt, das ebenfalls den Titel "Egypt Station" trägt. Das Kunstwerk soll auch in leicht veränderter Form das Albumcover schmücken. Für "Egypt Station" war McCartney in Los Angeles, London und Sussex im Studio. Produziert wurde das Album fast ausschließlich von Greg Kurstin, der auch schon mit Adele, Beck und Foo Fighters zusammenarbeitete. Zu dem Titel sagte McCartney: "Ich mag die Worte "Egypt Station". Es erinnert mich an die Alben, die wir früher gemacht haben." Jeder Song auf dem Album sei wie eine andere Station. "Ich betrachte es als einen Traumort, von dem die Musik stammt."

Auch US-Talkmaster James Corden durfte die Pop-Legende ein bisschen herumfahren:

Fotos

Paul McCartney

Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Paul McCartney,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug)

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2 Kommentare

  • Vor 2 Jahren

    Paul McCartney ist so ein geiler Dude...

  • Vor 2 Jahren

    Das Irre ist ja, dass der jugendlich fröhliche, spontane, aufgeschlossene Greis, den wir in diesem Video sehen, einerseits mit Ruhm und Geld überschüttet ist wie kein zweiter Musiker, und andererseits oft eine Verachtung und Geringschätzung abkriegt, als wäre er nur irgendein billiger Schlagerheini. Dass er das selbst merkt und gelegentlich vorsichtig zu korrigieren sucht, wird ihm dann auch noch als unangebrachte Selbstverliebtheit ausgelegt.

    Aller Welt Augen ruht auf dem legendären, durch die anderen drei Genies bereicherten Beatles-Schaffen, dabei ist dies nur der erste Abschnitt, welcher derart einschneidend war, dass dagegen sogar die Erinnerung an die Wings verblasst, als wären sie nicht eine der größten Bands der 70er Jahre. Für einen McCartney-Fan waren sein 70. und 75. Geburtstag inklusive der Revision, die er selbst durch die Veröffentlichungen als "Archive Collection" hervorrief, eine echte Befreiung, denn die Pressestimmen ließen endlich eine Annäherung an die angebrachte Wertschätzung vermuten, die der Jahrhundertmusiker Paul McCartney verdient und von journalistischer Seite aus nie gekriegt hat. Wenn er dann stirbt, wird man sicherlich doch noch verstehen, was die Welt an einem Mann hatte, der auf jedem seiner Alben MINDESTENS 3 Songs aufbieten konnte, wie sie sich jede Band als einzelnen vorzeigbaren Welthit wünschen würde, jeweils im akustischen Gewand des entsprechenden Jahrzehnts - und zwar, während er gleichermaßen Trend mitmachte wie experimentell und progressiv unterwegs war. Man wird sich noch erinnern an den Protopunk von "Rode all Night", die Außergewöhnlichkeit von "Monkberry Moon Delight", den Proto-Elektropop von "Temporary Secretary", um nur sehr wenige Beispiele zu nennen, und generell das vollkommene Protokoll eines ganzen Menschenlebens - vom pubertär-optimistisch Zuneigung heischenden "Love me do" bis zum erfahren-altersgekrächzten "In the Blink of an Eye". Songs zur Dokumentation von sowohl Musikgeschichte als auch jeder Biographie, während nebenher ernstzunehmende Beiträge zu Pop, Rock, klassischer Musik und Ambientklängen abfielen, ganz zu schweigen von all den Genre-Sprengungen und meisterhaften Melodien, die ja offenbar als selbstverständlich betrachtet werden, wenn es um Pauls Musik geht. Denkt an meine Prophetie: Wenn McCartneys Diskographie mal ernsthaft reflektiert wird, dann wird für keinen anderen Musiker mehr Raum zur vergleichbaren Legende sein.

    ...sprach der gefrustete McCartney-Fan. Was meint ihr denn eigentlich so?