Gestern ging in Köln das fünftägige Musikfestival c/o pop zu Ende. Vergangenen Donnerstag eröffnete Patrick Wolf dort die Bühne am Offenbachplatz. Sein Auftritt endete im Aufruhr gegen den Veranstalter.

Wolf fordert zum Tumult auf

Bereits kurz nach dem letzten Song betrat einer der Organisatoren …

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  • Vor 11 Jahren

    @Managa (« Seine Reaktion kann man schon nachvollziehen, schliesslich ist die c/o pop, wie ja auch im Artikel erwähnt, auch als Messe der Industrie gedacht. Wenn dem armen Kerl dann schon nach einem Lied die Möglichkeit genommen wird sich zu präsentieren ist seine Aufregung schon verständlich, so extrem hätte es vielleicht nicht sein müssen.
    Versteh eh nicht warum um 10 Schluss sein muss, wo war das denn in Köln, musste da noch nie um so früh nach Haus weil der Strom abgeschaltet wurde.
    Davon abgesehen hat Patrick Wolf schon sein viertes Album raus, und ist sehr talentiert, spielt für seine Albumaufnahmen fast alle Instrumente selber, sollte man auch mal anerkennen. Die Mucke ist allerdings nicht ganz mein Fall. »):

    also schuldigung aber ich hab in köln noch nie was erlebt, wo um 22 uhr NICHT der strom abgedreht wurde. egal ob das im mediapark oder im jugendpark oder sonstwo war. sobald das open air ist, ist da 22 uhr schicht im schacht. egal wer da spielt. da ist auch herr wolf nix besonderes.

  • Vor 11 Jahren

    Gut, wenn's Open-air war nehm ich's zurück

  • Vor 11 Jahren

    @heidi.golightly (« also schuldigung aber ich hab in köln noch nie was erlebt, wo um 22 uhr NICHT der strom abgedreht wurde. egal ob das im mediapark oder im jugendpark oder sonstwo war. sobald das open air ist, ist da 22 uhr schicht im schacht. egal wer da spielt. da ist auch herr wolf nix besonderes. »):
    Ändert überhaupt nichts an meiner Solidarität mit dem mir bis eben unbekannten Künstler. Derart provinzielle Regelungen in einer so genannten Großstadt, die natürlich gewissenhaft duckmäuserisch befolgt werden (Wir sind hier schließlich nicht in Vietnam..), können für so ein Verhalten einfach keine Entschuldigung sein.
    Einem Künstler um Punkt 10 den Saft abzudrehen ist nun einmal scheiße – sich als Veranstalter dann hinter städtischen Auflagen zu verstecken, mindestens feige.

  • Vor 11 Jahren

    man hätte es ja auch indoor machen können da sagt ja keiner was. ich finde es auch nicht immer gut, dass die so früh schluss machen müssen, tun sie aber doch. und ich bezweifle ernsthaft, dass der nicht wusste, dass um 22 uhr curfew ist und da können die typen von hinterm mischpult ja nix für und sollten doch auch bitte nicht beworfen und bespuckt werden (was ja mal sowas von ekelhaft und widerlich ist - da fehlen mir die worte).

  • Vor 11 Jahren

    Der Mann war wütend. Und das zu recht.

    Dass er sich in dem Zustand offenbar nicht so richtig unter Kontrolle hat, ist ne andere Sache.

  • Vor 11 Jahren

    wo war das denn gerechtfertigt. der hat das vorher gesagt bekommen und dann offenabr einen auf revoluzzer gemacht und mit schimpfwörtern um sich geschmissen und es drauf angelegt. das war eine durch und durch egozentrische aktion. er stellt seine kunst über die eventuellen interessen der anwohner und regeln die vom veranstalter/der stadt nunmal vorgegeben sind.

    dieser mann hat sich in meinen augen durch diese respektlose aktion in meinen augen sehr unsympathisch gemacht.

  • Vor 11 Jahren

    Benjamin beleidigt mich schon wieder! :cry:

    Ihr habt mich überzeugt. Ich bereue.

  • Vor 11 Jahren

    @heidi.golightly (« wo war das denn gerechtfertigt. der hat das vorher gesagt bekommen und dann offenabr einen auf revoluzzer gemacht und mit schimpfwörtern um sich geschmissen und es drauf angelegt. »):
    Abgesehen davon, dass du hier ziemlich viel mutmaßt (das meiste davon kann ich der News nicht entnehmen), rechtfertigt das trotzdem niemals, den Auftritt auf die Sekunde genau abzuwürgen. Er wollte noch genau einen Song spielen. Was wäre so schlimm daran gewesen?@heidi.golightly (« das war eine durch und durch egozentrische aktion. er stellt seine kunst über die eventuellen interessen der anwohner und regeln die vom veranstalter/der stadt nunmal vorgegeben sind... »):
    "Es gibt gewisse Regeln. Und an die hat man sich zu halten." Darauf kann man es natürlich immer reduzieren. Die Regeln sind aber für'n Arsch. Und man hätte sie aus Respekt vor der Kunst ja wohl einfach mal etwas beugen können. Die Anwohner gehen mir da wirklich mal am Arsch vorbei. Wir reden hier von 10 Uhr Abends und nicht von 3 Uhr früh.

  • Vor 11 Jahren

    Zum mutmaßen: es gibt Videos und einen FestivalPlan und ich habe ne Freundin die da war. zum anderen: kein grüner Zweig für uns 2 und ich hab keine Lust mich wegen So einem zu streiten.

  • Vor 11 Jahren

    Komisch, dass der in diesem Forum - immer noch oder bereits wieder? - so unbekannt ist. Bei der absolut faszinierenden Musik, die der macht. Es gibt ja auch vorliegende Laut-Reviews. Gewiss eine schwierige Persönlichkeit. Macht nix. (Zumindest solange niemand zu Schaden kommt und sich alle rechtzeitig ducken). Vollkommen schwachsinnig finde ich allerdings dieses Union-Jack-Outfit.

  • Vor 11 Jahren

    @Kukuruz (« ....(Zumindest solange niemand zu Schaden kommt und sich alle rechtzeitig ducken). .... »):

    das ist der punkt, rumschreien und schimpfen, ja bitte, da ist sein recht, da die aktion der veranstalter natürlich nicht gut ist

    aber es gibt eben die grenze zur gewalt
    ... schweres gerät durch die gegend schmeißen und spucken, pfui

    ein arroganter, überheblicher, dummer rüpel ist das, sonst nix :mad: :|

  • Vor 11 Jahren

    @Fear_Of_Music (« @Kukuruz (« ....(Zumindest solange niemand zu Schaden kommt und sich alle rechtzeitig ducken). .... »):

    das ist der punkt, rumschreien und schimpfen, ja bitte, da ist sein recht, da die aktion der veranstalter natürlich nicht gut ist

    aber es gibt eben die grenze zur gewalt
    ... schweres gerät durch die gegend schmeißen und spucken, pfui

    ein arroganter, überheblicher, dummer rüpel ist das, sonst nix :mad: :| »):

    so ein quatsch!
    Was soll der Scheiß?

  • Vor 11 Jahren

    @slartan (« @heidi.golightly (« also schuldigung aber ich hab in köln noch nie was erlebt, wo um 22 uhr NICHT der strom abgedreht wurde. egal ob das im mediapark oder im jugendpark oder sonstwo war. sobald das open air ist, ist da 22 uhr schicht im schacht. egal wer da spielt. da ist auch herr wolf nix besonderes. »):
    Ändert überhaupt nichts an meiner Solidarität mit dem mir bis eben unbekannten Künstler. Derart provinzielle Regelungen in einer so genannten Großstadt, die natürlich gewissenhaft duckmäuserisch befolgt werden (Wir sind hier schließlich nicht in Vietnam..), können für so ein Verhalten einfach keine Entschuldigung sein.
    Einem Künstler um Punkt 10 den Saft abzudrehen ist nun einmal scheiße – sich als Veranstalter dann hinter städtischen Auflagen zu verstecken, mindestens feige. »):

    Halt dich doch einfach mal an die Fakten:

    1.Der Veranstalter bezahlt diesen "Künstler" also ist er ihm Weisungsbefugt was den Rahmen (nicht die künstlerische Darbietung) angeht.
    2. Hält sich ein Veranstalter nicht exakt an die Bühnenanweisung eines Künstlers und besorgt z.B. das falsche Mineralwasser, gibt es direkt einen Heiden-Aufstand von Seiten der Entourage, aber der Künstler kann die (wenigen) Anweisungen ignorieren?
    3. Stell dir folgende Schlagzeile vor: "Genehmigung für Festival abgelehnt, nachdem sich Veranstalter im Vorjahr nicht an die Absprachen mit der Stadt gehalten hat"
    a. In diesem Fall ist mal wieder der Veranstalter Schuld
    b. Aufgrund eines Liedes verlieren hunderte Menschen Geld

    Bis vor ein paar Jahren hättest du mal versuchen können z.B. in London nach 23 Uhr ein Bier zu bekommen

    P.S. Vietnam ist ein tolles Land von dem wir in mancher Hinsicht noch was lernen könnten

  • Vor 11 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« @.ashitaka (« Es gibt echt NICHTS ätzenderes, als bei jeeedem Popel "PR AKTION!!!11" zu schreien. Als ob das nicht auch Menschen wären und auch mal echt ausrasten können. »):

    genau!

    bitte auch mal pro künstlerische leidenschaftz!
    pro anschreien!
    gegen musikbeamte von der geheiligten lärmschutztruppe.
    ....köln ist ja scheinbar wie die cdu.....

    die sind es gar nicht wert, den tollen songwriter wolf zu hören. »):

    aber dann bitte ohne fucking motherfucking fuck fuck.
    Das ist nämlich furchtbar langweilig und einfallslos.
    Köln wie die CDU? Groß, flach, nah am Wasser gebaut hmhm :D

  • Vor 11 Jahren

    Immer wieder faszinierend, wie brav und anständig die Anhängerschaft eines großen deutschen Musikmagazins doch ist. Wird ein Musiker mal etwas lauter, weil er und eine große Masse von Menschen sich noch auf wenigstens einen Song gefreut haben, dann kommen gleich die stellvertretenden Herren Ordnungsamt auf laut.de und wedeln ihre Zeigefinger. Ihr werdet den Begriff "Rock" nicht in 20 Jahren verstanden haben, hochverehrtestes Moralkommittee.

  • Vor 11 Jahren

    Wie kann der es aber auch wagen, 5 Minuten überziehen zu wollen. Böser Patrick! Dem hätte ich auch sofort den Strom abgestellt, denn als Veranstalter hab ich ja die Macht und muss auch nicht mit mir reden lassen. Die zusätzliche Lärmbelästigung, die für eventuelle Anwohner dadurch entsteht, ist nun weiß Gott völlig untragbar.

  • Vor 11 Jahren

    DIE GANZE VERANSTALTUNG STAND AUF DEM SPIEL MEIN GOTT!!!

  • Vor 11 Jahren

    @Ragism (« Immer wieder faszinierend, wie brav und anständig die Anhängerschaft eines großen deutschen Musikmagazins doch ist. Wird ein Musiker mal etwas lauter, weil er und eine große Masse von Menschen sich noch auf wenigstens einen Song gefreut haben, dann kommen gleich die stellvertretenden Herren Ordnungsamt auf laut.de und wedeln ihre Zeigefinger. Ihr werdet den Begriff "Rock" nicht in 20 Jahren verstanden haben, hochverehrtestes Moralkommittee. »):

    Den kriegst du unterschrieben.

    Wenn jemand ein Mikro durch die Gegend schmeißt, wird hier von Gewalt gefasselt.
    Ihr spinnt doch!
    Die Nummer hätte ich zu gern bei einem Klaus Kinski erlebt. Da wären ganz andere Sachen geflogen.