Die unlängst verurteilten Betreiber der Filesharing-Seite "Pirate Bay" haben eine Spenden-Aktion gegen den Anwalt der Gegenseite gestartet. Offiziell will die Webseite internetavgift.se, die der Homepage der schwedischen Gebühreneinzugszentrale nachgebildet ist, krisengeschüttelten Banken helfen, …

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  • Vor 11 Jahren

    Finde ich schon richtig, dass sie sich wehren. Pirate Bay wird kämpfen bis zum bitteren Ende, recht so!

  • Vor 11 Jahren

    Totgesagte leben länger.
    Ich denke sowieso nicht dass irgendjemand den illegalen Downloads jetzt noch das Wasser abgraben kann.
    Vielleicht vor zehn Jahren, aber inzwischen ist das doch alles viel zu verwebt und undurchsichtig. Schlägt man einen Kopf ab, wachsen zwei nach und der andere steht unter anderem Namen wieder auf.

  • Vor 11 Jahren

    Hahaha, findige Leute, diese schwedischen Freibeuter.

  • Vor 11 Jahren

    Auf sowas muss man erstmal kommen...coole Sache ^^

  • Vor 11 Jahren

    genial.
    ich wünsche ihnen, dass sie den prozess doch noch gewinnen.

  • Vor 11 Jahren

    Bei aller Zuneigung zu den "Underdogs", die es den "Großen" einmal zeigen wollen (und die ich zugegebenerweise oft auch empfinde): ich verstehe die Sympathie für die "Pirate Bay" überhaupt nicht. Erstens kämpfen die nicht für die angebliche Freiheit der Internetnutzer und Musikbegeisterten, sondern ausschließlich für ihre eigenen Interessen.

    Zweitens sollte sich langsam auch beim letzten die Erkenntnis durchsetzen, dass die illegalen Downloads die Vielfalt von Musik, Film und Kunst bedrohen, den Künstlern - vor allem den nicht zu den Topverdienern gehörenden - schaden und maßgeblich dazu beitragen, dass die Labels immer weniger bereit sind, Risiken durch die Produktion von Nachwuchskünstlern zu tragen.

    Es wird höchste Zeit, dass die "Piraten" mit allen rechtsstaatlichen Mitteln "versenkt" werden und eventuelle Nachahmer als das behandelt werden, wass sie sind: gewöhnliche Kriminelle!

  • Vor 11 Jahren

    @hela2902 (« B
    Zweitens sollte sich langsam auch beim letzten die Erkenntnis durchsetzen, dass die illegalen Downloads die Vielfalt von Musik, Film und Kunst bedrohen »):

    schwachsinn

  • Vor 11 Jahren

    @hela2902 (« Bei aller Zuneigung zu den "Underdogs", die es den "Großen" einmal zeigen wollen (und die ich zugegebenerweise oft auch empfinde): ich verstehe die Sympathie für die "Pirate Bay" überhaupt nicht. Erstens kämpfen die nicht für die angebliche Freiheit der Internetnutzer und Musikbegeisterten, sondern ausschließlich für ihre eigenen Interessen.

    Zweitens sollte sich langsam auch beim letzten die Erkenntnis durchsetzen, dass die illegalen Downloads die Vielfalt von Musik, Film und Kunst bedrohen, den Künstlern - vor allem den nicht zu den Topverdienern gehörenden - schaden und maßgeblich dazu beitragen, dass die Labels immer weniger bereit sind, Risiken durch die Produktion von Nachwuchskünstlern zu tragen.

    Es wird höchste Zeit, dass die "Piraten" mit allen rechtsstaatlichen Mitteln "versenkt" werden und eventuelle Nachahmer als das behandelt werden, wass sie sind: gewöhnliche Kriminelle! »):

    hört sich ja ganz nach einem von der Musikidustrie an. Ich kenn viele Bands, die nicht grad reich sind und es einfach zum spaß machen.

    die labels haben jährlich (immer noch) miliardenumsätze und insbesondere die kleinen Bands bekommen oft nur einen geringen anteil.

  • Vor 11 Jahren

    @mfizzo (« @hela2902 (« B
    Zweitens sollte sich langsam auch beim letzten die Erkenntnis durchsetzen, dass die illegalen Downloads die Vielfalt von Musik, Film und Kunst bedrohen »):

    schwachsinn »):

    Wie wäre es mal mit begründeten Argumenten, statt mit solchen Schlagworten zu agitieren? Dafür reichts offensichtlich aber weder bei Dir noch bei dem anonymen Feigling...

  • Vor 11 Jahren

    @1993andi («
    hört sich ja ganz nach einem von der Musikidustrie an. Ich kenn viele Bands, die nicht grad reich sind und es einfach zum spaß machen.

    die labels haben jährlich (immer noch) miliardenumsätze und insbesondere die kleinen Bands bekommen oft nur einen geringen anteil. »):

    Auch bei Dir siehts mit Argumenten ziemlich lau aus...

    Vielleicht helfen Dir und all denen, die das illegale Runterladen noch immer für einen Akt der Freiheit halten, ein paar Denkanstöße:

    1. Geld verdienen die Labels in erster Linie mit einigen wenigen Top-Acts. Ca. 80 % aller CD-Produktionen sind mehr oder weniger ein Verlustgeschäft. Sobald die Umsätze/Gewinne sinken, wird wie überall an der Kostenschraube gespart. Nun ratet mal, wer da als erstes rausfliegt? Ganz sicher nicht diejenigen, die schon etabliert sind bzw. die gut verkäufliche Massenware anbieten.

    2. Mit dem Internet hat bei vielen eine Mentalität Einzug gehalten, dass ich alles, was mir gefällt, sofort und gratis bekommen kann. Das führt dazu, dass viele gar nicht mehr nachdenken, was sie da eigentlich runterladen und folglich auch jeder Schwachsinn, der sonst keine Chance hätte, Verbreitung findet. Wenn ich zehn oder 15 Euro für eine Platte bezahlen muss, überlege ich schon genauer, für was ich eigentlich mein Geld ausgebe.

    3. Grundsätzlich steht es niemandem zu, sich an der Arbeit und Kreativität anderer einfach ohne dessen Zustimmung zu bedienen. Denjenigen, die hier so eifrig Partei für die "Piraten" ergreifen, kann man nur wünschen, dass sie im eigenen Leben auch einmal auf Leute stoßen, die genauso verfahren. Vielleicht spart Euer Chef künftig einfach Euren Lohn ein, um seinen Kunden zu ermöglichen, sich kostenlos zu bedienen.

    Erschreckend, wie wenig wirtschaftlicher Sachverstand hier in einigen Köpfen herrscht.

    PS: ich habe persönlich absolut nichts mit der Musikindustrie zu tun, nutze allerdings meinen Kopf nicht nur zum Musikhören, sondern auch ab und zu zum Denken.

  • Vor 11 Jahren

    Das Problem ist eher, dass das hier alles schon in gefühlten hundert Threads durchgekaut wurde. Dass illegale Downloads die Vielfalt der Musik bedrohen, wage ich auch zu bezweifeln. Wenn ich auch deinen Unmut über das dreiste Raubkopieren absolut verstehen kann.
    Das mangelnde Unrechtsbewusstsein ist in der Tat ein Ärgernis.

  • Vor 11 Jahren

    illegale downloads sind verbrechen ohne sichtbare opfer. es ist ja keine leiche da oder kein eingeschlagenes fenster, keine cd, die irgendwo fehlt.

    und das macht es für viele leute verlockend.. vor allem, wenn man sich in deren lage reinversetzt: sie haben ja erstmal geld fürs internet bezahlt (also den zugang), also ist da auch der gedanke: dann will ich davon was haben. z.b. musik. das ist sonst wie ein freizeitpark, bei dem man nach dem eintritt sieht: hier kostet ja nochmal alles extra.

    und diese leute sind meistens sehr knapp mit ihrem geld (das real verfügbare einkommen sinkt seit jahren, da schaut man, wo man spart). die werden in der wirtschaft eben auch knapp gehalten und sie hätten sich die cds EH NIE kaufen können. also macht man ihnen zum vorwurf, etwas nicht bezahlt zu haben, was sie nie gekauft hätten.

    der mensch ist eben nun mal ein tier, was den weg des geringsten widerstandes geht. wer so einfach kostenlos ran kommt, wird sich dreimal überlegen, ob er noch dafür bezahlt. vor allem, wenn er jeden tag vorgeführt bekommt, wie profitgier und bescheissen diese gesellschaft regieren. das färbt ja auch auf die kleinen idioten auf der straße ab, wenn sie sehen, WER für die wirtschaftskrise blutet und WER schon wieder 25% rendite einfährt.

  • Vor 11 Jahren

    @hela2902 (« @mfizzo (« @hela2902 (« B
    Zweitens sollte sich langsam auch beim letzten die Erkenntnis durchsetzen, dass die illegalen Downloads die Vielfalt von Musik, Film und Kunst bedrohen »):

    schwachsinn »):

    Wie wäre es mal mit begründeten Argumenten, statt mit solchen Schlagworten zu agitieren? Dafür reichts offensichtlich aber weder bei Dir noch bei dem anonymen Feigling... »):

    Ich hab Eins.
    Wie wäre es mit MySpace, da kann ich den ganzen Tag kostenlos Musik hören. Und ich hab nicht den Eindruck das MySpace die Vielfalt von Musik, Film und Kunst bedrohen. Ganz im Gegenteil!

    Ja und noch was, das Musik nicht als wertvoll angesehen wird, daran ist ja wohl auch die Musikindustrie schuld. Wer jahrzehntelang jeden Scheiß auf CD gepresst und somit Musik zu einem inflationären Gut gemacht hat, soll sich nicht wundern wenn die Konsumenten eben dieses Gut nicht als etwas besonderes ansehen.

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« Hi Leute. Ich geh am 30.6. zum Nine Inch Nails-Konzert. Die haben mit ihrem letzten Album als freien Download sicher REKORDVERLUST erlitten, touren aber irgendwie trotzdem. »):

    Mit vollen Hosen kann jeder stinken.

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« @hela2902 (« @1993andi («
    2. Mit dem Internet hat bei vielen eine Mentalität Einzug gehalten, dass ich alles, was mir gefällt, sofort und gratis bekommen kann. Das führt dazu, dass viele gar nicht mehr nachdenken, was sie da eigentlich runterladen und folglich auch jeder Schwachsinn, der sonst keine Chance hätte, Verbreitung findet. Wenn ich zehn oder 15 Euro für eine Platte bezahlen muss, überlege ich schon genauer, für was ich eigentlich mein Geld ausgebe. »):

    Und das spricht jetzt gegen Musik downloaden weil ....?
    Jeder hat doch das Recht den Scheiß zu hören den er will. :) »):

    das zitat ist nicht von mir

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« @hela2902 (« @1993andi («
    2. Mit dem Internet hat bei vielen eine Mentalität Einzug gehalten, dass ich alles, was mir gefällt, sofort und gratis bekommen kann. Das führt dazu, dass viele gar nicht mehr nachdenken, was sie da eigentlich runterladen und folglich auch jeder Schwachsinn, der sonst keine Chance hätte, Verbreitung findet. Wenn ich zehn oder 15 Euro für eine Platte bezahlen muss, überlege ich schon genauer, für was ich eigentlich mein Geld ausgebe. »):

    Und das spricht jetzt gegen Musik downloaden weil ....?
    Jeder hat doch das Recht den Scheiß zu hören den er will. :) »):

    das zitat ist nicht von mir

  • Vor 11 Jahren

    Also gut.
    Zunächst einmal: Lustige Idee.

    Dann mal zur Diskussion. Illegale Downloads beeiträchtigen sicher nicht die Vielfalt, das ist lächerlich. Gerade durch MySpace, über das man ja auch "illegale Downloads" tätigen kann, verbreitet tonnenweise Musik, mehr als mir z.B. lieb ist.

    Dass bei illegalen Downloads aber keine sichtbaren Opfer/Täter gibt, stimmt. Es gibt sicher genug Leute, die das Zeug aus Spaß laden, aber das sind ohnehin sowieso die, die es nicht gekauft hätten.

    Die Problematik ist einfach diese, dass Musik zu teuer geworden ist. Vieles ist austauschbar, oder gar Schrott. Es gibt so viele Leute, die sich ein Album vor Erscheinungsdatum runterladen, um es probezuhören, was, wie ich finde, nicht falsch ist. Ich persönlich habe einfach keine Lust, bei einem Blindkauf auf die Fresse zu fliegen.

    Die Musikindustrie sollte sich zudem auch nicht wundern. Das ist in jedem Genre so, mittlerweile werden Bands von großen Labels unter Vertrag genommen, ohne dass diese sich die jemals angehört hätten, und das ist der Punkt. Es wird sich darüber beschwert, dass sich jemand die Scheiße runterläd, gäbe es diese Scheiße nicht, würde es sich auch nicht jemand runterladen. Bei allem Respekt, aber was heutzutage alles auf den Markt kommt, sei es Eisblume, sei es Tokio Hotel, sei es US5, das ist einfach unter aller Sau, und eine Frechheit für die Menschen. Man muss sich so vieles bieten lassen, für teilweise unverschämte Preise. Qualität ist selten gegeben, Quantität ist 100%ig da, und wird dabei noch für viel Geld verkauft.

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« Oder geht noch jemand von euch in den Plattenladen und hört sich ihm unbekannte Bands mit Kopfhörern an??? »):

    Japp. Aber nicht nur wegen des Kopfhörers. Ist ohnehin meistens auf einer Seite kaputt ...

    Zitat (« Das ganze Geseiere illegale Downloads lassen die die Musiker hungern ist reine Propaganda der Plattenfirmen, oder wie erklärt es sich das der Live-Sektor im ersten Quartal 2009 (also ohne die Festivals9 einen Umsatzplus von 22 % verbucht hat »):

    Jetzt machst Du genau dasselbe wie die Plattenfirmen, die die ganze Zeit zu Propagandazwecken irgendwelche Umsatzzahlen vor sich her schieben.
    Erstens: der Umsatz sagt rein gar nichts über den Gewinn aus, und ich hoffe, daß Dir das als Veranstalter klar ist, sonst bist Du es nicht mehr lange.
    Zweitens: wenn nicht dazu gesagt wird, auf was sich eine Prozentzahl bezieht, dann ist diese Angabe es wert, mit Herzenslust zugeschissen zu werden.

    Gruß
    Skywise