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Hello Hannes

Und wenn wir schon von Hyperpop sprechen: Den gibt es langsam aber sicher auch in Deutschland. Das jüngste Haiyti-Album "Speed Date" hat die Gabber-Bumsbeats erstmals für ein großes Publikum in unsere Sprachgefilde übersetzt, aber schon gut ein halbes Jahr davor hat ein bestimmter Hello Hannes, der damals noch Haribo Hannes hieß, diese Sounds in sein eigenes Schaffen integriert.

Das Witzige an ihm müsste aber die Peripherie zum Lil Peep- und Juice WRLD-Erbe sein. Denn so eingängig sein melodisches Singen und Rappen auf diesen Hyperpop-inspirierten Trapbeats auch sein mag und so gut er sich diese Soundeffekte und Autotune-Klangfarben auch zu eigen macht, er gehört doch eindeutig in die Sparte des Emo-Raps. Was amerikanisch von Leuten wie Glaive gestartet wurde, geht nahtlos in seine Banger wie "Hate Crime Against Myself" über: Der Junge hat die Looks, die Energie und die Angstiness, um seine ganz eigene Lane zu finden.

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