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Im Osten nix Neues

Weder einen neuen Song geschweige denn ein neues Album sind bei System Of A Down in Sicht. Machte Drummer John Dolmayan Ende Mai diesbezüglich noch Hoffnungen, als er sagte, 15 neue Songs wären fertig geschrieben, verneint Basser Shavo Odadjian nun jegliche Albumpläne. Auf dem Weg zum Park Live Festival in Moskau hielt er via Instagram ein Q&A ab und addressierte das Thema: "Ich weiß, auch ich warte auf ein neues Album. Es passiert nicht, warum weiß ich nicht. Ich weiß nicht, wann es soweit sein wird. Jetzt gerade jedenfalls nicht."

Schon seit Jahren werfen die Bandmitglieder in der Öffentlichkeit mit gegensätzliche Aussagen um sich: Sagt einer, dass neue Songs in Arbeit sind und jederzeit Aufnahmen starten könnten, gibts in der Regel ein paar Wochen später das Veto eines Kollegen, der ganz andere Dinge erzählt. Dabei zeichnete sich über die Jahre ein recht deutliches Bild, wer in der Band pro und wer contra Recording ist: Während John Dolmayan und Shavo Odadjian immer wieder betonen, wie gern sie ins Studio gehen würden, propagierte Sänger Serj Tankian stets weiter den Aufschub. Gitarrist und Hauptsongwriter im SoaD-Kosmos Daron Malakian äußerte sich noch gar nicht zu dem Thema und hält sich generell fern von öffentlichen Kanälen. Das höchste aller Gefühle in Sachen 'Interview' ist in seinem Fall ein Zusammentreffen mit TMZ, die ihn 2015 am Flughafen mit Fragen zu Hillary Clintons Spotify-Playlist nervten, obwohl er die nicht mal kannte.

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