CGI-Vögel, Schlittenhunde und erotische Gucciletten. Was ist da bitte los?

Rüsselsheim (end) - In einer Woche kommt Meros Debüt-Album "Ya Hero Ya Mero" in die Läden. Vorab veröffentlicht der Rüsselsheimer mit "Wolke 10" jetzt die dritte und letzte Vorab-Single. Die ist an Geschmacklosigkeiten kaum mehr zu überbieten: Nicht nur lässt Mero seinen Jeep von Schlittenhunden durch den Schnee ziehen, auch billige CGI-Vögel flattern dramatisch durchs Bild.

"Wolke 10" ist dann wohl die Steigerung vom Verliebt sein auf Wolke Sieben. Bei Lines wie "Bin besessen, ihre Blicke machen mich an, so wie Gucciletten" oder "Lass uns lieber weggeh'n, meine Batzen könn'n wir beide zähl'n" weiß man nicht, ob man lachen oder kotzen soll. Das ist Materialismus in Reinform und hat mit Romantik überhaupt nichts zu tun.

Dazu Reime und Metaphern, die sich ein Fünftklässler ausgedacht haben könnte: "Baby, komm, wir geh'n Richtung Wolke zehn / Wo wir sind, kann uns keiner seh'n / Und ich weiß, du stehst auf Mero."

Und die Melodie kommt einem auch irgendwie bekannt vor, oder?

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laut.de-Porträt Mero

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