"Stell dir vor, du wachst früh morgens auf und du kannst alles neu machen. Das ist doch toll. So gehe ich durchs Leben."

Berlin (dill) - Es ist ein gewagter Versuch, fremde Menschen zum Gespräch über mentale Gesundheit zu treffen. Wobei mir diese Menschen nicht fremd sind: Sie stehen in der Öffentlichkeit. Ich kenne ihre Gesichter, sogar ihr Innenleben, das sie mitteilen, kodiert in ihrer Kunst. Ich hingegen bin der Fremde, nur ein flüchtiger Fragensteller. Mein journalistischer und menschlicher Anspruch besteht darin, möglichst erwartungsfrei in diese Gespräche zu gehen. Ansonsten kann ich nicht wirklich in Kontakt treten. Wäre das nicht auch für unsere Gesellschaft zu wünschen? Bleibt bloß die Frage: Habe ich Joy oder Joy Denalane zum Gespräch getroffen? Deren neues Album "Let Yourself Be Loved" erschien nämlich am 4. September.

In seiner Reihe "Kunst & Kopfkrieg" spricht Laurens mit großen und kleinen Größen im Biz über allerhand emotionale Themen, von Selbstverwirklichung bis hin dazu, wie sich die Gefühlswelt in der Kunst widerspiegelt.

Laurens Dillmann: Was denkst du zum Thema mentale Gesundheit?

Joy Denalane: Das Thema hat großen Stellenwert. Ich habe das Gefühl, unsere Leistungsgesellschaft sollte sich damit auseinandersetzen. Wir werden angehalten, das beste aus uns zu machen, uns zu optimieren und ständig zu übertreffen. Uns selbst und unsere Mitstreiter. Durch soziale Medien und das Informationszeitalter, in das wir gemeinsam wachsen, potenziert sich das noch. Vor allem jüngere Menschen erfahren sicherlich eine besondere Form von Druck. Wir brauchen eine Offenheit für dieses Thema. Ich komme noch aus der Generation, in der Therapie eher ein Unwort war. Das wandelt sich ganz allmählich. Menschen in der Öffentlichkeit sprechen über ihre mentale Gesundheit oder Ungesundheit, und diese Geschichten und auch die Haltung dahinter verbreiten sich.

Welche Gefühle verbindest du mit dem Thema?

Das kann ich dir ad hoc nicht beantworten. Ich wünsche mir einfach, dass eine Natürlichkeit für den Umgang damit entsteht. Dass es eine neue Anerkennung genießt.

Bist du Kopf- oder Bauchmensch?

Eine Mischung. Ich habe direkt ein Gefühl zu allen möglichen Dingen. Ich habe zum Beispiel auch ein Gefühl zu dir. Dieses Gefühl rücke ich ins Verhältnis und versuche auch, es analytisch zu betrachten. Mich von meinen Gefühlen nicht übermannen zu lassen. Das gelingt mir natürlich nicht immer.

Welche Rolle spielt für dich die Kunst bei diesem Thema?

Für alle Menschen, die sich kreativ ausdrücken, spielt es eine große Rolle. Ob durch Literatur, bildende Kunst, Musik. Kunst ist ein toller Kanal, die eigenen Gefühle zu filtern. Auf eine sublime Form Eigentherapie zu machen. Ohne dass man sich dessen immer so bewusst ist. In meinem Fall: Wenn ich texte, setze ich mich damit auseinander, was ich erlebt habe. Wenn ich auf der Bühne stehe und Ausdruck in ein Lied hineinbringen will, muss ich diese Gefühle aus mir herausholen. Das muss authentisch sein. Dafür steht die Kunst.

Wie bist du damit sozialisiert, dein Innenleben nach außen zu zeigen? Welche Werte hast du vermittelt bekommen?

Ich komme aus einer Familie mit fünf Geschwistern und sehr liebevollen, netten Eltern, die sich auch beruflich verwirklicht haben. Hier in Berlin konnte man seine Kinder in den 70er Jahren schon sehr früh in den Kindergarten geben. Meine Mutter ist sechs Wochen nach jeder Geburt bereits wieder arbeiten gegangen. Weil sie das toll fand und weil sie die Möglichkeit hatte.

So sind wir alle – wir sechs – sehr früh über unsere Eltern hinaus mit sehr vielen Menschen in Berührung gekommen. Ich weiß einfach, ich habe Liebe und Aufgeschlossenheit erlebt. Meine Eltern waren sehr aware. Der zweite Weltkrieg war noch nicht lange her. Mein Vater aus Südafrika, und meine Mutter aus Deutschland. Die beiden waren ein sehr auffälliges Paar. Ich denke, dass beide sich innerlich auf Widerstand vorbereitet haben. alleine durch die Tatsache, dass sie sich füreinander entschieden habe und das so ungewöhnlich war. Sie haben uns Kindern diese Festigkeit und Stabilität vermittelt. Für sich selbst einstehen. Sich nicht von einer allgemeinen Meinung verunsichern lassen, sondern diese zu hinterfragen und zu untersuchen. Und auch sich selbst reflektieren.

Helfen dir heute die Erfahrungen in deiner Familie, deine Kunst der Welt zu zeigen?

In meiner Familie bin ich die einzige, die so einen extrovertierten Beruf ausübt. Obwohl wir alle mit ähnlichen Werten aufgewachsen sind, bin ich die einzige, die so nach vorne prescht. Ich denke, es gibt eine innere Dringlichkeit, unabhängig von frühkindlichen Erfahrungen. Dieses Wohlgefühl, das ich auf der Bühne erfahre. Der Drang, sich mitzuteilen. Insofern kann ich nicht sagen, dass ich den Weg auf die Bühne gefunden habe, nur weil ich meine Familie als sicheren Halt empfunden habe. Da gibt es etwas in uns, das gegebenenfalls stärker ist als alle erlittenen Verletzungen. Ich vermute, es gibt viele Kolleg*innen, die wesentlich traumatischere Dinge erfahren haben. Und sich trotzdem auf der Bühne von allen Orten am sichersten fühlen. Die Bühne ist der geschützte Raum, in (oder auf?) dem man anderen Menschen näher kommt. Es ist sicher ein Heilungsweg, sich auf diese Weise mitzuteilen.

Wie ist das für dich, wenn du dein Album releast, und du wirst bewertet oder sogar zerrissen?

(Lacht) Das ist immer total schade! Also, es kommt darauf an: Für wen schreibt er oder sie, und was. Du hast ja deine Rankings: Wer soll dich mögen, wer nicht. Natürlich will man am besten bei allen auf Liebe stoßen. Aber gerade das haben mich meine Eltern sehr früh gelehrt: Es werden dich nicht alle lieben. Meine Biographie ist alleine durch mein äußeres Erscheinungsbild in einer weißen Mehrheitsgesellschaft so politisch geprägt – das Gefühl der Ablehnung ist ein Teil meines Grundrauschens.

Ich bewege mich mit Selbstbewusstsein durch die Welt, aber dieser Blick wird nicht von jedem geteilt. Damit muss ich klarkommen, musste ich schon immer. Deswegen ist Kritik für mich auch nicht so verletzend. Ich denke heute noch: Du kannst mich für jeden Fehler kritisieren, den ich mache. Du kannst und sollst mich auch damit konfrontieren. Natürlich kannst du auch sagen, ob dir etwas an meinem Ausdruck gefällt oder nicht. Aber wenn Kritik unter die Gürtellinie geht, kann man sie sich auch sparen.

Unser Interview ist da recht exemplarisch. Wir lernen uns jetzt kurz kennen, haben ein paar Minuten Zeit miteinander. Wir machen das Bestmögliche daraus. Aber du kommst auch mit einer bestimmten Vorstellung in diesen Raum. Du weißt, du triffst mich, hast dich vorbereitet, hast etwas im Kopf, das du finden oder bestätigt haben möchtest. Ich glaube, so funktioniert Kommunikation. Du gehst mit einem Bild durch die Welt und suchst eine Entsprechung auf dieses Bild. Ich denke, du wirst mich abbilden, wie du mich siehst. Nicht wie ich mich selbst sehe.

Und wie ist das für dich, wenn die Marketingkampagnen für deine Kunst anlaufen?

Da gibt es mittelschwere und sehr schwere Missverständnisse. Wenn man seine Kunst teilt, wenn man in einem Interview etwas sagt, und man wird missverstanden oder falsch wiedergegeben. Ich habe ja kein Recht darauf, dir vorzuschreiben, wie du mich finden sollst, oder wie du meine Worte filterst. Das liegt mir fern.

Ich finde einfach gut, wenn es nah ist an dem, was man lossendet. Das ist das Spiel zwischen Kunst und medialer Vermarktung. Auf diesen Deal lasse ich mich ein. Auch da kann ich dir sagen: Die Dinge kommen nicht so nah an mich ran. Nochmal, das hat viel mit meiner Erziehung zu tun. Es gibt einen Unterschied zwischen äußerlicher Wahrnehmung und Innenleben. Das zu erkennen, ist wichtig. Ich glaube, daran scheitern schon viele Leute. Menschen, die oft bewertet werden, haben die Tendenz, sich selbst ständig mit den Urteilen und Bewertungen von außen abzugleichen. Und diesen Urteilen zu glauben.

Ich habe einfach eine starke Stabilität in mir. Es haut mich nicht um. Und das finde ich gut.

Was glaubst du, warum heben manche Künstler und Künstlerinnen ab?

Das ist ein schmaler Grat. Ich lebe sehr zurückgezogen. Und ein bisschen scheu bin ich auch. Das geht mit meinem Beruf einher. Es ist in meinem Fall auch eine doppelte Belastung, da mein Mann auch in der Öffentlichkeit steht. Wenn wir zusammen auftauchen, potenzieren sich die Reaktionen. Ich überlege mir auch, bevor ich bestimmte Kreise oder Räume betrete: Ist das ein Raum, in dem ich nur Joy bin? Oder bin ich dort Joy Denalane?

Ich bin wirklich gerne alleine. Ich lebe gerne zurückgezogen. Ich genieße das und das liegt sicher auch an meinen frühen Erfahrungen. Insgesamt acht Menschen. Bei uns war so viel los, das war auch toll und schön. Aber es war immer laut, aus irgendeinem Zimmer plärrte ein Kind, man hörte Musik, Lachen, Weinen, was auch immer. Das, gepaart mit diesem viel Unruhe erzeugenden Beruf ... Kampagnenphasen wie jetzt ... Ich stoße ständig auf Menschen, die ich nie zuvor getroffen habe. Wir sind sofort im tête-à-tête-Modus. Das ist vollkommen ungewöhnlich und fordert viel Konzentration.

90,95 Prozent aller Berufe sind sicher nicht so ausgelegt, dass du die ganze Zeit auf Menschen stößt, mit denen es direkt ans Eingemachte geht. Dass ich hier mit dir über meine Kunst spreche, mein Innenleben, Familie, meine Kunst, dass ich so viel preisgebe, ist wirklich eher ungewöhnlich. Und das ist auch ein Grund, warum ich die Zurückgezogenheit als Ausgleich schätze.

Was für einen Eindruck hast du: Wie ist der Gesundheitszustand unserer Gesellschaft?

Über "Gesellschaft" per se ist es schwer, eine Aussage zu treffen. Wir leben alle in Blasen. Ich betrachte die Gesellschaft aus meiner Blase, aus meinem Wertesystem, auf das ich zurückgreifen kann. Was ich sehe und worauf ich mich mit meinem Kreis verständige, spielt in anderen Kreisen keine Rolle.

Wer bin ich, andere zu beurteilen, wenn ich sie nicht persönlich kenne? Es gibt offensichtlich sehr unglücklich wirkende Menschen. Aber auch viele Pokerfaces, bei denen man es gar nicht einschätzen kann. Menschen, bei denen man vielleicht nach einem emotionalen Ausbruch sagt: Damit hätte ich gar nicht gerechnet, du hattest doch alles, du wirktest doch so aufgeräumt. Und dann bekommst du mit, dieser Mensch war depressiv oder hat sich etwas angetan.

Grundsätzlich habe ich das Gefühl, wir sind nicht besonders gut darin, einander wirklich zuzuhören. Eigentlich wollen wir immer eine Botschaft oder Meinung über Thema X an den Mann bringen. Als Gesellschaft sind wir nicht besonders diskursfähig. Wir haben diese "Ja, aber"-Krankheit. Das treibt uns ziemlich um. In der Gesprächskultur könnten wir wirklich besser werden. Einander auf Augenhöhe begegnen. Was mein Gegenüber zu sagen hat, könnte von Wert sein. Ich will es abgleichen mit meinen Vorstellungen. Vielleicht lerne ich was daraus. Vielleicht nehme ich es hinzu. Oder ich lasse es weg, weil es gar nicht meins ist. Diese Möglichkeit gibt es natürlich auch. Aber oft kommen wir gemeinsam gar nicht an diesen Punkt.

Ist es auch ein Zeichen von mentaler Ungesundheit, wenn man intolerant gegenüber anderen Meinungen und Ansichten wird? Wenn man sich moralisch über andere erhebt?

Es gibt Denkmuster, die dermaßen weit auseinander liegen. Manchen Ansichten möchte ich nicht folgen und ich verstehe sie nicht. Aber erstmal sollte man versuchen, nachzuvollziehen, warum jemand überhaupt etwas denkt. Manchmal hilft es auch, wenn Leute sich erklären. Wenn sie in meinen Augen kritische Meinungen haben, kann ich sie auffordern, sich zu erklären. Oft führt das schon zur Selbstreflexion.

Aber dieses Sprechen in Schlagzeilen. Postulieren von sogenannten Fakten. Sich gegenseitig hochschaukeln. Das ist ein Problem und das fällt mir auf. Das wird mit einer Vehemenz und aggressiven Energie gemacht – du bekommst einfach keine Möglichkeit, einen echten Dialog herzustellen. Natürlich verhindert das, als Gesamtgesellschaft wirklich miteinander in Kontakt zu kommen und zu einer Gemeinschaft zu werden.

Was bedeutet für dich Gesundheit? Was verbindest du damit?

Gesundheit ist für mich das höchste Gut überhaupt. Ich habe meine Mutter vor über 20 Jahren an Krebs verloren. Das hat ein wahnsinniges Loch gerissen. Vor allem meine jüngeren Geschwister waren viel zu jung. Ich war 27, da war ich stabil genug. Seitdem ist dieses Thema für mich wahnsinnig präsent. Wenn es darum geht, was man sich wünscht, habe ich immer die Antwort "Gesundheit" gegeben. Ich wünsche mir, dass wir gesund bleiben. Das beinhaltet natürlich auch mentale Gesundheit.

Hast du Alltagstipps, was tust du, wenn es dir selbst schlecht geht?

Schweigen (lacht). Stille finde ich irgendwie gut. (Überlegt) Vielleicht geht es mir einfach nicht oft schlecht und ich musste bislang keine Strategien dafür entwickeln. Das ist kein Grundgefühl in meinem Leben. Ich wache nicht auf und mir geht es schlecht. Da gibt es ja viele Leute, die morgens aufwachen und eine Schwere in sich haben. Als Dauerzustand, als ständigen Begleiter in ihrem Leben.

Für mich ist schwer, das nachzuvollziehen. Ich sitze auf der anderen Seite. Für mich ist jeder Tag: Wow, nochmal von vorne. Für mich beginnt jeder Tag neu! Da ist immer alles wieder drin. Stell dir mal vor, du wachst früh morgens auf, und du kannst alles neu machen. Du kannst etwas ändern, du kannst es besser machen. Das ist doch toll. So gehe ich durchs Leben. Dauergutgelaunt bin ich nicht, versteh mich nicht falsch. Ich bin oft streng, mit mir und anderen. Aber insgesamt funktioniert es einfach für mich am besten, positiv auf das Leben und mich selbst zu blicken. Mich selbst okay zu finden, so wie ich bin. Mit all meinen Fehlern, die ich natürlich auch habe.

Ich kenne viele schwermütige Menschen. Ich habe immer das Gefühl, diese Menschen haben nicht wirklich gelernt, darüber zu sprechen. Die aus Familien kommen, wo keine Kommunikation über tiefgehende Gefühle herrschte. Aus meiner kenne ich das überhaupt nicht. Man konnte immer über alles reden, alles durfte einen Platz haben. In vielen Familien in der deutschen Gesellschaft habe ich den Eindruck, dass dieses freie Sprechen einfach nicht möglich ist. Wie Fische, die man aufs Trockene wirft und die gar nicht mehr wissen, wie sie sich bewegen sollen. Es ist wirklich verrückt, mit was für unterschiedlichen Voraussetzungen man ins Lebensrennen losgeschickt wird.

Experiment zum Schluss: Ich nenne dir fünf Gefühle und du mir Musik, die du damit verbindest. Traurigkeit.

"A Change Is Gonna Come" – Sam Cooke.

Wut.

Ein Lied von mir: "Nie Wieder, Nie Mehr."

Freude.

Das ist zwar sehr platt, aber: Maze ft. Frankie Beverly - "Joy And Pain”. Dieses Lied macht etwas Gutes. Das fühlt sich gut an.

Angst.

Nina Simone - "Four Women"

Liebe.

"Love's In Need Of Love Today" - Stevie Wonder

Wenn du heute dir selbst, am Tiefpunkt deines Lebens, einen Satz ins Ohr flüstern könntest:

Dust yourself up and try again.

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laut.de-Porträt Joy Denalane

Joy ist Englisch und bedeutet Freude. Was für eine Freude, dass es im deutschen Soul so jemanden gibt wie Joy Denalane (das spricht man übrigens D-i-n-a-l-a-n-i …

2 Kommentare mit 22 Antworten

  • Vor 14 Tagen

    Werde nie die Story von nem Kumpel vergessen, der sie in einem Hotel getroffen hat. Er fragte nach einem Autogramm, aber niemand hatte was zu schreiben, so hat sie einfach Ihre Lippen nachgezogen und ein Kussmund auf das Booklet von Ihrem Album gemacht und ihm geschenkt. Beste Frau!

  • Vor 13 Tagen

    Bin vielleicht etwas ignorant, aber was war denn der Aufhänger des Interviews? Da muß mir was entgangen sein. Man trifft sich doch nicht einfach so mit Joy Denalane, um über mentale Beschwerden zu sprechen.

    • Vor 13 Tagen

      warum laurens das macht: wenn man 'ne interviewreihe über mentale gesundheit hat, dann kann das schon passieren.

      warum frau denalane das macht, erklärt sich aus dem ersten Absatz: "... neues Album 'Let Yourself Be Loved' erschien nämlich am 4. September."

    • Vor 13 Tagen

      Ach, das ist ne Reihe? Er fragt ein paar Promis nach psychologischen Problemen, von denen sie vermutlich ebenso viel Ahnung haben wie Jutta F. aus Krefeld? Na gut. Ist ja nicht so, als gäbe es sonst irgendwelche wirklichen Gründe, sich mit einem Künstler zu unterhalten.

    • Vor 13 Tagen

      Es geht ja offenbar um Erfahrungen von Musikern mit psychischen Hürden und Problemen. Wen soll er denn sonst fragen?

      Ändert freilich nix daran, dass sie Resultate selten über hochmütige Phrasendrescherei hinausgehen.

    • Vor 13 Tagen

      "Bin vielleicht etwas ignorant,"
      Etwas? Der war gut!
      Echt Ragism, du schießt dir hier schon wieder einmal ins eigene überhebliche Knie.

      Schwinger bringt es perfekt auf den Punkt: Wen soll er denn sonst fragen?

      Wenn man so dermaßen überheblich seine vermeintliche geistige Überlegenheit in die Welt trägt und gleichzeitig, wie ein zurückgebliebener Fünftklässler rüberkommt, dann ist das fast schon eine Leistung.
      Bist schon ein besonderes Exemplar, Ragism.

    • Vor 13 Tagen

      Deshalb hab ich ja gefragt. Inwiefern lohnt es sich, Joy Denalane nach diesem Thema zu fragen? Ich kenne mich wenig mit deutscher Prominenz aus.

    • Vor 13 Tagen

      Deine Eingangsfrage war ja noch okay, nur was dann kam "Ach, das ist ne Reihe? Er fragt ein paar Promis nach psychologischen Problemen, von denen sie vermutlich ebenso viel Ahnung haben wie Jutta F. aus Krefeld? Na gut. Ist ja nicht so, als gäbe es sonst irgendwelche wirklichen Gründe, sich mit einem Künstler zu unterhalten." ist an Dummheit kaum zu überbieten.
      Wir wissen alle, um es mal etwas überspitzt auszudrücken, das du alle(s) Deutsche für Müll (oder Schlimmeres) hältst.
      Warum überhaupt die ursprüngliche Frage? Interesse kann es ja wohl nicht sein.
      Du wolltest einen Aufhänger, um großkotzig deine geistige Überlegenheit zu präsentieren und eine deutsche Künstlerin als dumme Trulla von nebenan darstellen. Ist nur, zum wiederholten Male, kläglich gescheitert. Lass den Mist doch einfach.

    • Vor 13 Tagen

      Ich weiß ja nicht, auf was für einem Film Du bist, aber gut, dann beantworte die Frage halt nicht. Ich habe gefragt, weil der Einleitungstext überhaupt nichts vom Anlaß oder Grund berichtet. Und so kam es mir erst mal vor, als werde jemand X-Beliebiges nach Tiefseetauchen o.Ä. befragt. Nach den freundlichen Reaktionen gehe ich jetzt einfach mal davon aus, daß die Denalane unter Depressionen oder sowas leidet.

    • Vor 13 Tagen

      Er hat doch recht... Peinliche Beißreflexe in wonniger Anonymität hier immer... Joy ist musikalisch zu einer Sarah Connor 2.0 mutiert und kann sich hier selbst ein wenig ikonisieren. Bei männlichen Schwafelheini-Pendants wie Max Herre stößt das hier auf weniger Gegenliebe...

      Recht hat Joy natürlich mit der Notwendigkeit eines Dialogs, aber das ist ja keine neue Erkenntnis. Die Lösung hat sie leider auch nicht parat.

    • Vor 13 Tagen

      Ha, dieser unberechenbare Thread gefällt mir jetzt schon! :D

      Ich fing an mit einer harmlosen Frage und leichter Kritik am Verfasser/Interviewer und bekomme ähnlich anlaßlos einen auf den Deckel wie mir schon das Interview vorkam. Und jetzt habe ich zu allem Überfluß offenbar auch noch Joy Denalane gedisst, während Joy Denalane wohl eine Schwafeltrulla sei. Fehlt nur noch ein Tiefseetaucher, der mir zum Geburtstag gratuliert.