Der US-Musiker frönt offenbar der Phantasterei: Er erfindet Dates, behauptet die Schauspielerin. Auch Lana Del Rey will Moby näher gekommen sein.

New York (dok) - Vor Kurzem veröffentlichte Moby seine neue Autobiographie "Then It Fell Apart". Darin behauptet der 53-jährige Musiker, Natalie Portman in den ausgehenden 1990er Jahren gedatet zu haben. Diese reagierte umgehend und wies die Behauptungen als "verstörend" zurück. Zudem empörte sie sich, dass Mobys Buch vor der Veröffentlichung keinem Faktencheck unterzogen wurde. Für Portman war Moby nichts weiter als ein - Zitat - "viel älterer, gruseliger Mann".

Portman sei zur damaligen Zeit ein Fan von Moby gewesen und man habe sich nur wenige Male getroffen. Die Schauspielerin zeigte sich entsetzt, dass Moby "die kurze Zeit, die ich ihn persönlich traf, als Dating empfand".

In seinem Buch schreibt er: "Wir hatten gerade eine Show in Austin beendet. Wir spielten vor 450 Leuten in einer Location, die 500 Menschen fasst. Ich lief in Richtung Backstagetür und war mir sicher, dass das ein Missverständnis oder ein Witz war, aber dort stand, geduldig wartend, Natalie Portman. Sie starrte mich mit schwarzen Augen an und sagte "Hi"".

Der glatzköpfige Kampftrinker und der Filmstar

"Ich war ein glatzköpfiger Kampftrinker, der nach modrigen alten Ziegeln stank, während Natalie Portman ein schöner Filmstar war. Aber sie war in meiner Ankleide und flirtete mit mir", fährt er fort.

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I recently read a gossip piece wherein Natalie Portman said that we’d never dated. This confused me, as we did, in fact, date. And after briefly dating in 1999 we remained friends for years. I like Natalie, and I respect her intelligence and activism. But, to be honest, I can’t figure out why she would actively misrepresent the truth about our(albeit brief)involvement. The story as laid out in my book Then It Fell Apart is accurate, with lots of corroborating photo evidence, etc. Thanks, Moby Ps I completely respect Natalie’s possible regret in dating me(to be fair, I would probably regret dating me, too), but it doesn’t alter the actual facts of our brief romantic history

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Moby geht in seinen Ausführungen sogar noch weiter und erzählt von einem weiteren Aufeinandertreffen, das 1999 während Portmans Studienzeit in Harvard stattgefunden habe. "Ich nahm mir ein Taxi, um Natalie zu treffen. Wir hielten Händchen, liefen um Harvard und küssten uns unter den Jahrhunderte alten Eichen. Um Mitternacht brachte sie mich in ihr Schlafzimmer und wir legten uns nebeneinander auf ihr kleines Bett. Nachdem sie eingeschlafen war, wandt ich mich aus ihren Armen und nahm mir ein Taxi zurück zum Hotel".

Moby traf auch Lana Del Rey

In seinem Buch beschreibt Moby außerdem, wie er noch einen anderen Star traf: Lana Del Rey, die zum damaligen Zeitpunkt noch unter ihrem bürgerlichen Namen Lizzy Grant firmierte. Sie habe ihm 2006 einen Song vorgespielt, den er als "tief bewegend" empfunden habe. Lanas Stimme lobt Moby dabei als "dunkel, aber stark". Del Rey stand zur damaligen Zeit noch bei keiner Plattenfirma unter Vertrag.

Dem voraus geht die Beschreibung eines gemeinsamen Abendessens in einem Restaurant in Manhattan. Moby zeichnet die Szenerie im selben selbstgefälligen und kaum erträglichen Altherrenton wie bereits bei Portman. Er habe gefragt, ob sie einen Drink wolle. Sie habe mit dem Hinweis nüchtern zu sein, abgelehnt: "Das überraschte mich, denn wir trafen uns eine Woche vorher nachts um drei in einer Bar, und ich dachte, dass jeder nachts um drei in einer Bar genauso besoffen ist, wie ich es war. Lizzy war aus Albanien. Sie hatte kurzes gebleichtes Haar und sah aus wie eine wunderschöne Elfe. Kurz bevor die Bar um vier dicht machte, küssten wir uns, und ich forderte sie auf, mit mir nach Hause zu gehen".

Lana habe gelächelt und abgelehnt: "Sie würde nicht so kurz nachdem sie mich getroffen habe, mit mir nach Hause gehen, aber sie würde sich über ein Date freuen, wenn ich sie anrufen und danach fragen würde. Ich rief sie am nächsten Tag an, und wir unterhielten uns 30 Minuten über Musik, Politik und das Aufwachsen in den Vorstadtbezirken. Sie war wunderschön, schlau und bezaubernd. Mich mit ihr zu treffen, war sowohl das, was ich wollte, als auch das, was mir mein neuer Therapeut aufgetragen hatte".

Reagiert auch Lana Del Rey?

Sollten die ganzen Begegnungen respektive intimen Schilderungen frei erfunden sein, wäre die Konsultation eines Therapeuten wohl erneut anzuraten. Oder heischt Moby einfach nur auf plumpe und übergriffige Art und Weise nach Aufmerksamkeit auf Kosten dritter? Was nicht weniger zu verurteilen wäre. Man darf auf Lana Del Reys Reaktion gespannt sein.

Fotos

Moby und Lana Del Rey

Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Florian Schade) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Moby und Lana Del Rey,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug)

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