Political Correctness und Kunst, das muss nicht immer Hand in Hand gehen, befindet Get Well Soon-Songwriter Konstantin Gropper. Daher hat er auch eine zwiespältige Sicht auf die aktuell hitzig geführten Diskussionen um die Vergabe des Echo-Preises an die Rapper Kollegah und Farid Bang.

"Wahnsinnig …

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  • Vor 3 Jahren

    "..aber eins muss doch klar sein: dass man so einen Preis nicht an Leute vergibt, die frauenfeindliche, schwulenfeindliche .. Sachen rappen"

    Wie viele Echos hat Bushido noch gleich? Hat damals niemanden gejuckt..

  • Vor 3 Jahren

    Jeder der den Echo und seine Regeln kritisiert ist generell erstmal auf der richtigen Seite. Jeder der das aber erst jetzt durch Farid und Kollegah macht, ist ein dreckiger Heuchler. Und jeder der den Heuchlerkönig Campino noch verteidigt, der fällt im Vorfeld schonmal durch.

  • Vor 3 Jahren

    Was genau ist denn jetzt an der Zeile von Farid antisemitisch? Kann mir das mal einer erklären?

    • Vor 3 Jahren

      Nichts. Man nimmt ihnen die Zeile übel, weil man ihnen einen antisemitischen Hintergrund zuordnet. Ein klassischer Zirkelschluss der übelsten Sorte: Die Zeilen sind antisemitisch, weil die beiden Antisemiten sind. Ohne eine antisemitische Lesart ist daran rein gar nichts antisemitisch.

    • Vor 3 Jahren

      Direkt antisemitisch ist die Zeile tatsächlich nicht. Unglaublich widerlich ist es trotzdem, wie das unbeschreibliche Leid von Auschwitzinsassen und deren Angehörigen gegen eine dumme Punchline aufgewogen wird.

  • Vor 3 Jahren

    Wenigstens stürzen sich jetzt die ganzen AfDler und die CSU/CDU-Überwachungsfreunde e.V. auf diese Strohmanndebatte und wollen das widerliche Anti-Hate-Speech Gesetz auf Raptexte ausweiten.

    Schön zu sehen, wie neuerdings "Linke" und "Rechte" bei solchen Themen in dasselbe Bockshorn blasen. Da die (intellektuelle :lol:) Linke und Konsorten schon lange handlungsunfähig geworden sind, ebnen sie heuer nur noch brav den Weg für die rechtskonservativen und -radikalen Kulturanpacker, die die Lorbeeren des kleinen bis mittelgroßen Mannes als Wahrer der Sicherheit und Ordnung einheimsen.

    • Vor 3 Jahren

      @Nicht Der Mundi:
      AfD will Anti-Hate-Speech ausweiten - die Meldung wär' heißer Anwärter auf den Brüller des Monats. Bis gestern hat die AfD doch noch zärtlich-liebevoll eine Ausweisung von Farid Bang gefordert.

      Die CSU kann man dieser Tage wahlkampfbedingt ohnehin nicht so ernst nehmen, das würde ich nicht überbewerten. Da greift auch gerade der Aberglaube wieder um sich. Die hängen jetzt Kreuze an die Wand, um sie später auf dem Stimmzettel wiederzufinden, habe ich mir sagen lassen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 3 Jahren

      *badumm-tss*

      Nicht schlecht, Herr/Frau Skywise.

    • Vor 3 Jahren

      Ich hoffe es. Bei der CDU bin ich mir allerdings nicht mehr sicher, gerade ein Jens Span macht einen eher Besorgnis erregenden Eindruck auf mich und es gibt immer mehr positiven Widerhall in der Bevölkerung fûr solche Einschnitte.

      Zur AfD: Dass die Genossen das nicht immer ganz durchdacht haben mit dem hate speech, ist kein Geheimnis. Nach deren Definition fällt natürlich nur linksversiffte Hetze darunter.

  • Vor 3 Jahren

    "Die Angelegenheit mit Kollegah und Farid Bang hat den Echo komplett ruiniert: Ein Preis, den man für solche Musik mit solchen Texten vergibt, ist als Preis nichts mehr wert."

    Blabla. Das kann man auch über Wincent Weiss' oder Helenes prämierte Audiogülle sagen. Der Echo ist allgemein nen Scheiß wert. Radiotaugliche Analschaschlik-Veranstaltung.

    • Vor 3 Jahren

      "Radiotaugliche Analschaschlik-Veranstaltung" gefällt mir bisher am besten zur Beschreibung der Echo-Verblödungsveranstaltung...( gibt ein Pluspunkt ! ) wobei man "Radiotauglich" weglassen kann......