Da der nächste Eurovision Song Contest im Mai 2009 in Moskau ausgetragen wird, denkt man in Estland laut darüber nach, den Wettbewerb zu boykottieren. Grund dafür ist die russische Georgienpolitik, so der estländische Rundfunkchef Magnus Allikmaa.

Auch die anderen baltischen Länder Lettland und …

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  • Vor 12 Jahren

    Was für ein Schwachsinn. Aber was soll man von Estland auch halten, die reagieren selten rational und adäquat. Natürlich können die sich den Contest in Estland vorstellen...was für Vollidioten.

  • Vor 12 Jahren

    Was Russland mit Georgien macht, dass ist absolut inakzeptabel. Irgendwie muss man diesem Land zeigen, dass es so nicht weiter geht. Ob allerdings eine Boykottierung des Grandprix die Lösung ist? Man könnte ein solches Ereignes auch nutzen, um sich wieder näher zu kommen.

  • Vor 12 Jahren

    Ja Georgien wollte zurückerobern. Auch nicht richtig, doch wie Russland dann reagiert hat, dass war mehr als abartig. Georgien ist hier auf keinsten Fall die arme Opferrolle, denn die steht den Zivilisten zu, die unter der Situation leiden müssen.

  • Vor 12 Jahren

    ist der kalte krieg eigentlich schon vorbei? dem bösen roten iwan muss wiedermal gezeigt werden, was die freie welt von ihm hält, die csu will in bayern einen "kreuzzug"(sic!!!) gegen die linke führen..
    :alt:
    :kack:

  • Vor 12 Jahren

    aus aktuellem anlass nochmal der musikalische friedensappell an beide seiten einer direkt betroffenen georgierin:

    www.myspace.com/zizino

  • Vor 12 Jahren

    @Anonymous (« Estland reagiert selten rational und adäquat? Von was redest du? »):

    estland reagiert in allen russland betreffenden fragen nahezu nie rational, sondern extrem emotional aufgeladen. d.h. sie lassen keine gelegenheit aus der russischen föderation mit schmackes vors schienbein zu tretten. ebenso alle anderen osteuropäischen staaten. das mag mit blick auf die geschichte zwar verständlich sein, ist aber für konflikte und wie diesen und deren lösung eher problematisch und wenig zielführend.

  • Vor 12 Jahren

    vernunft ist schwer, das zu vermitteln, wenn die kriegsgewinnlertrüffelschweine den großteil der staatlichkeit und bevölkerung stellen.

    osseten und abchasier sind ja nur jeweils ca 60.000 leute.

    die völkerrechtliche erklärung ist ja auch ihnen gegenüber erfolgt.

    die uno teilte mit, das die voraussetzungen oökonimischer und verwaltungsstruktureller natur zur gründung einer nation in beiden fällen nicht erfüllt sind.

    dennoch bot georgien beiden eine weitgehende autonomie an, vergleichbar mit jener, die tibet anstrebt und palästina innehat.

    wenn jene trüffelschweine aber von einem konflikt mehr profitieren (kriegsgewinnler halt) und dafür gern den preis von der "eigenen" zivilbevölkerung zahlen lassen, hat man da keine chance.

    jene aus der zivilbevölkerung, die was merken und was auf dem kasten haben hauen ohnehin - sobald sie volljährig sind - nach tiflis, russland oder europa ab.

    das macht es den warlords allgemein natürlich einfach

  • Vor 12 Jahren

    "Der Aufschrei des russischen Nato-Botschafters Dmitri Rogosin in Brüssel anlässlich der russischen Aggression, "Amerikas Lieblingskind fährt jetzt zur Hölle!“ findet vielfache Zustimmung: 37 Prozent der Russen sind zufrieden darüber, wie ihr Präsident in der Krise gehandelt hat. 23 Prozent hätten sich sein Vorgehen dagegen deutlich härter gewünscht."

    deckt sich mit meinen informationen aus georgien direkt von betroffenen.

    die typische politik der verbrannten erde, das vernichten von ernten, verbrennen von dörfern und drangsalieren der bevölkerung (genug übung ist ja vorhanden).

    wer - wie rogosin - so über ganze länder sippenhaftartig destruktiv spricht - die zivilbevölkerung als geisel nimmt - und dem gesagten die entsprechenden völkerrechtswidrigen taten folgen läßt, verabschiedet sich aus der staatengemeinschaft der vereinten nationen.

    interessant wird die medienschlacht der russischen staatsanwälte sein, die hier ja kaum zu bremsen sind, internationale vertreter und ermittler der uno nicht reinlassen und noch nie einen fuß nach tschetschenien zur dortigen ermittlung gesetzt haben.

    das schlimme ist:

    im konkurrenzkampf der großmächte wird vor allem die uno zur bloßen quatschbude degradiert.

    auf die vor der krim stationierte schwarzmeerflotte im hoheitsgebiet der ukraine schaut im moment kein mensch.
    auch diese drohgebärde ist krass völkerrechtswidrig gegenüber einem souveränen (von russland vertraglich anerkannten) staat und dessen territorialer integrität.

    von tschetschenien ganz zu schweigen....

  • Vor 12 Jahren

    @Anonymous (« ma kopiert und gepastet, weil gute zusammenfassung.

    südossetien ist ein gebiet im kaukasus. geografisch gesehen liegt es im ehemaligen sowjetreich, auf der politischen karte gehört südossetien jedoch zu georgien. »):

    lol. danach hab ich nicht mehr weitergelesen...

  • Vor 12 Jahren

    @Anonymous (« ma kopiert und gepastet, weil gute zusammenfassung.

    südossetien ist ein gebiet im kaukasus. geografisch gesehen liegt es im ehemaligen sowjetreich, auf der politischen karte gehört südossetien jedoch zu georgien. »):

    lol. danach hab ich nicht mehr weitergelesen...

  • Vor 12 Jahren

    Ich glaube, dass hier nur die Hälfte mal selber nachdenkt. Die andere Hälfte lässt sich von der amerikanischen anti-russland-propaganda füttern.
    Gab ja schon genug Diskussionen über die so durchschaubare amerikanische Reaktion und die amerikanische Marionette Saakaschwili.
    Russland hat nur ihre eigenen Landsleute vor dem Genozid beschützt. 90% aller Süd-Osseten haben die russische Staatsbürgerschaft.
    Aber mal vor der Politik abgesehen und auf das Thema zurückkommend:
    Kann man diese Grand-Prix-Aktion von Estland rational nennen? Was hat die Musik und der musikalische Wettbewerb mit der Politik zu tun (mal davon abgesehen, dass Estland bei beiden wirklich keine zu bedeutende Rolle spielt)? Und schon die Aussage, dass die Estländer sich den Grand-Prix in Estland als Alternative vorstellen können, zeugt doch nur von Egoismus.
    Ich hasse diese Ami-Speichellecker! Das ist jetzt nicht auf die Völker bezogen, sondern ausschließlich auf die Staatsoberhäupter.

  • Vor 12 Jahren

    1.

    warum haben 90% (im übrigen stimmt die zahl nicht annährend) die russische staatsbürgerschaft?

    weil die angeblichen russischen "friedenssoldaten" dort mithilfe der paramilizen in südossetien russische gratispässe verteilt haben.

    mit solchen taschenspielertricks wir versucht das völkerrecht ad absurdum zu führen.

    wenn deutschland mal eben ganz moskau bundesrepublikanische pässe schenken würde, wäre moskau deshalb ja auch nicht auf einmal deutsches territorium.

    2.
    http://www.welt.de/politik/arti2368089/Rus…

    die russische führung demaskiert sich nachprüfbar immer weiter als eigensüchtiger verächter des völkerrechts.

    das stetige abzielen auf Zerstörung der rein zivilen infrastruktur widerspricht schon im kriegszustand der haager landkriegsordnung, an die russland sich selbst vertraglich nachprüfbar gebunden hat.

    die krönung ist das legen von landminen, die zu recht nach internationalem uno-recht geächtet sind.

    es war russland seit jahren ein dorn im auge, dass georgien die "unverschämte" majestätsbeleidigung besaß, seinen eigenen weg selbstbestimmt wählen zu wollen.

    wichtig:
    die bevölkerung georgiens empfindet sich seit jeher kulturell und politisch als europäisch.
    entsprechend wurde tatsächlich viel getan, um die voraussetzungen einer beitrittskandidatur zu schaffen.

    so hat man beispielsweise mit internationaler hilfe ein fortschrittliches demokratisches zivilrecht installiert, welches (unter deutscher hilfe) inhaltlich sogar in teilen moderner ist als das bgb.

    dies alles soll natürlich mit aller macht verhindert werden.

    das die russischen soldaten fernseher und co klauen (gori, poti) ist dabei ja nichts neues. egal ob man das ehemalige ostpreußen, polen oder die ex-ddr nimmt. solches verhalten war immer kennzeichnend für die marode großmacht.

    es bleibt zu hoffen, dass die weltgemeinschaft nicht weiterhin so butterweich zuschaut, bis ein ganzes volk so sehr im eimer ist, dass es automatisch radikalisiert wird.

    3. das die aktion saakaschwiliys ebenso völkerrechtswirdrig durchgeführt wurde, ist klar. hierbei kann man rechtlich jedoch nur das "wie" infrage stellen, nicht das "ob".

    wenn sich im eigenen land ein staat im staate entwickelt, der paramilitärische einheiten bildet und waffen- bzw derogenhandelssubzentren bildet, darf natürlich von der staatsgewalrt inform der armee aufgehalten werden.

    doch hätte sich auch dies ausschließlich gegen diese einheiten richten dürfen.

  • Vor 12 Jahren

    @SilverRing (« Was für ein Schwachsinn. Aber was soll man von Estland auch halten, die reagieren selten rational und adäquat. Natürlich können die sich den Contest in Estland vorstellen...was für Vollidioten. »):

    Schonmal darüber nachgedacht, dass die Esten wie viele andere ehemalige SU-Völker einen guten Grund haben, diese Putinsche Reimperialisierung mit all dem chauvinistischen Gedöns wie zu schlimmsten Sowjet-Zeiten als extremste Bedrohung ihrer staatlichen Souveränität (die Georgien auch über Südossetien und Abchasien ausgeübt hat!) zu empfinden?

    Ein Großmachtsüchtiges Moskau hat einst die Ermordung und die Deportation Abertausender Menschen dieser Völker angeordnet!!! Und jetzt beschwört man im Kreml wieder diese alten "glorreichen" Zeiten herauf... Und da sollen die ruhig sitzenbleiben!?

    Warum versuchen Völker und Politiker, die die Russen nie erlebt haben, den Völkern, die diese in oft schrecklicher Weise erlebt haben, zu erklären, wie die Russen sind? Widerliche westeuropäische Arroganz!

  • Vor 12 Jahren

    Zitat (« dennoch bot georgien beiden eine weitgehende autonomie an, vergleichbar mit jener, die tibet anstrebt und palästina innehat. »):

    den beiden gehts ja auch soo gut ...

    Zitat (« auf die vor der krim stationierte schwarzmeerflotte im hoheitsgebiet der ukraine schaut im moment kein mensch. »):

    ohja, der hübsche raketenkreuzer moskwa ist da der hund im garten
    http://de.wikipedia.org/wiki/Slawa-Klasse
    bei bedarf 'war' georgien mal ;) ...
    http://de.wikipedia.org/wiki/SS-N-12

  • Vor 12 Jahren

    @dein_boeser_Anwalt (« 3. das die aktion saakaschwiliys ebenso völkerrechtswirdrig durchgeführt wurde, ist klar. hierbei kann man rechtlich jedoch nur das "wie" infrage stellen, nicht das "ob".

    wenn sich im eigenen land ein staat im staate entwickelt, der paramilitärische einheiten bildet und waffen- bzw derogenhandelssubzentren bildet, darf natürlich von der staatsgewalrt inform der armee aufgehalten werden.

    doch hätte sich auch dies ausschließlich gegen diese einheiten richten dürfen. »):

    und das stimmt eben so nicht. südossetien und abchasien sind stabilisierte de-facto-regime. und die dürfen genauso wenig mit einem offensivkrieg überzogen werden wie völkerrechtlich anerkannte staaten. d a s ist eben auch völkerrecht. und der krieg begann nun mal mit einer aggression georgiens gegen südossetien.
    außerdem geht es natürlich nicht um 2 unbedeutende bergregionen an der peripherie europas. o-ton eu/nato/usa: "die territoriale integrität georgiens ist zu achten". ach? und die territoriale integrität serbiens? der westen schützt jetzt moralisch einen verbündeten staat. das ist in ordnung. und russland revanchiert sich für die fortlaufende zerstückelung serbiens (ein verbündeter staat, auch in ordnung) durch die abspaltung montenegros, die noch nachvollziehbar war, und des kosovos. davor wurde mehrfach von russischer seite gewarnt. ohne eine entsprechende reaktion hätte man moskaus drohungen in zukunft nie mehr für voll genommen. es geht hier doch vor allem um weltpolitik und die funktioniert nun mal leider nicht mit blümchen im haar.
    zudem kann man russland paranoia in bezug auf die nato vorwerfen, aber eine einkreisung durch die nato ist nun mal auch nicht von der hand zu weisen, spätestens wenn auch georgien beitritt.

  • Vor 12 Jahren

    @DBA
    Deine Ausführungen stimmen soweit auch wenn ich Saakaschwiliys für einen erbärmlichen Verbrecher halte, wie seinen Freund Busch, nun aber doof gegfragt, was wäre passiert wenn Rußland nicht eingegriffen hätte?

    Städte sind ja auch taktisch sehr wertvolle Ziele und als Anwalt sollten bei dir eigentlich auch alle Alarmglocken angehen wenn ein Staatsbürger auf de facto andere Staatsbürger schießt.
    Der Westen hat ja nur genickt und vlt Böse (weg)geguckt.

    Das jetzt der Bock zum Gärtner wurde ist schon schlimm, aber das sich nur der Bock bereit erklärrt hat überhaubt was zu machen ist noch schlimmer!

    Dann noch diese Betroffenheits-Flokaties ala Busch Condoleezza Rice, das ist dann das schlimmste Verbrechen, da sagt man sich, es kann keinen Gott geben, denn sonst hätte sie schon der Blitz erschlagen wegen grenzenloser Dummheit.

    2tens Flotte. Na und? Raketenschild in Polen? Was soll das? Bin Laden ist fort also brauchen wir wieder einen Feind damit einen das lieb gewordene Weltbild nicht ins wanken gerät?

  • Vor 12 Jahren

    @maomoondog («
    Ein Großmachtsüchtiges Moskau hat einst die Ermordung und die Deportation Abertausender Menschen dieser Völker angeordnet!!! Und jetzt beschwört man im Kreml wieder diese alten "glorreichen" Zeiten herauf... Und da sollen die ruhig sitzenbleiben!?

    Warum versuchen Völker und Politiker, die die Russen nie erlebt haben, den Völkern, die diese in oft schrecklicher Weise erlebt haben, zu erklären, wie die Russen sind? Widerliche westeuropäische Arroganz! »):

    Die Tatsache, dass Menschen aus dem Baltikum in weit enfernte Gebiete deportiert wurden, um ein "Sowjetvolk" zu schaffen war ebensowenig eine Idee oder Eigenschaft "der Russen" wie die Tatsache, dass das Vorrücken der Roten Armee das Ende der Vernichtungslager in Auschwitz und anderen Orten einläutete sondern Auswirkung bestimmter Macht- und Kräfteverhältnisse sowie der Wahnideen der jeweils Mächtigen. Wer über die Macht der Meinungsbildung verfügt, kann die Dinge so lange so erscheinen lassen, dass irgendwann eine Mehrheit tatsächlich glaubt, es wären die Völker und nicht die Mächtigen, die gegeneinander stehen und irgendwann handeln sie auch danach. Das Patentrezept gegen diese verhängnissvolle Entwicklung heißt Information und Aufklärung. Viel besser als ein Boykott wäre daher eine unermüdliche Enthüllung und Bloßstellung der Machtstrukturen. Das erste was man dabei feststellen wird, ist, dass die Mächtigen untereinander auf ethnische Vorbehalte in den meisten Fällen pfeifen (siehe Hitler/Stalin oder Putin/Schröder). Sie sind das Instrumentarium für Bild- oder Zhizn-Leser.

    So. Mal wieder ein paar altkluge Sprüche losgeworden.

  • Vor 12 Jahren

    Die Beziehung zwischen Russland und den USA sind schon länger angeschlagen. Die vertrauen sich seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Ich glaube also nicht, dass die USA Russland als Feind darstellen möchte. Das wäre nen äußerst dummes Feindbild, denn dieses Feindbild könnte ganz fies zurückschlagen.
    Der Eingriff von Russland ist ja noch nicht mal das Schlimmste, aber heute fürht man keinen Krieg mehr, indem man alles niederballert. Was Russland da gemacht hat, war ne mehr als übertriebene Reaktion.

  • Vor 12 Jahren

    Da gebe ich Kukuruz irgendwie Recht.

  • Vor 12 Jahren

    @ratte40k (« Die Beziehung zwischen Russland und den USA sind schon länger angeschlagen. Die vertrauen sich seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Ich glaube also nicht, dass die USA Russland als Feind darstellen möchte. Das wäre nen äußerst dummes Feindbild, denn dieses Feindbild könnte ganz fies zurückschlagen.
    Der Eingriff von Russland ist ja noch nicht mal das Schlimmste, aber heute fürht man keinen Krieg mehr, indem man alles niederballert. Was Russland da gemacht hat, war ne mehr als übertriebene Reaktion. »):

    Das schlimme ist ja, das sie die einzigen waren die ihren Arsch hoch gekriegt haben. Alle anderen erst als Rußland plötzlich da war, was fällt den ein Angriffskriege darf nur noch die USA führen.
    Zudem sie stellen es nicht dar, sie tun es einfach wozu sonst die Installation eines Raketenabwehrssystems das (okay zugegeben) theoretisch nur russische Raketen abfangen würde.