Vor der Schlacht Not gegen Elend kommt der Kampf Realismus gegen Idealismus, scheint es. Während eine Seite des musikindustriellen Komplexes gegen Filesharing mit zunehmend radikaleren Maßnahmen ankämpft, versucht die andere, aus den gegebenen Umständen des digitalen Zeitalters das realistisch Machbare …

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  • Vor 11 Jahren

    Ich weiß ja nicht ob es jemanden interessiert aber Patrick Swayze ist heute gestorben...

    Ich schreibe das da er immerhin auch Musiker war und Laut.de die sonst über jeden Dreck der auch nur im Entferntesten was mit Musik zu tun hat berichten hierzu noch schweigt.

    R.I.P.

  • Vor 11 Jahren

    @.ashitaka (« Ach was, in der süßen, bunten Welt von lautuser braucht niemand Geld. Synthesizer und Gitarren fallen vom Himmel, ein Studio zum Songs aufnehmen braucht man nicht, wenn man sich 'nen Vier-Spur-Rekorder zusammenspart, und bekannt wird man von ganz alleine, wenn man nur FEST DARAN GLAUBT und sein Myspace-Profil up to date hält!! *___* »):

    :bub:

    is aber nix neues vor nem jahr gabs die selbe diskussion mit dem unterschied, dass da lautuser noch großkotziger wusste wie es in der musikindustrie aussieht/laufen müsste.

  • Vor 11 Jahren

    CDs von guten neuen Künstlern kauft doch eh kaum einer. Reicht ja für die Meisten, wenn man das Ganze auf der Festplatte hat. Warum auch kaufen, wenn man es so schön stehlen kann.

    Zum Schluss kommt dann dabei raus, dass sich vorallem viel anspruchsloeses gut verkauft.

    Bestes Beispiel ist ja Deutschland. Ohne Plattenfirma, wird hier eh nur Schwachsinn wie Schnappi und co berühmt.

    Warum sollten Plattenfirmen also Bands mit Talent suchen, wenn sich doch der anspruchslose Schrott so gut verkauft.

    Ja, jetzt kommen wieder die, dass man auch ohne Plattenfirma berühmt werden kann, aber die paar Ausnahmen, kann man an den Fingern abzählen.

    Würde es nicht die Möglichkeit geben, es sich illegal zu laden, würde auch mehr verkauft werden. Dieses "90% würden sich eh keine Musik kaufen, wenn es sie nicht illegal gebe" glaube ich einfach nicht.

  • Vor 11 Jahren

    @videodrone (« @.ashitaka (« Ach was, in der süßen, bunten Welt von lautuser braucht niemand Geld. Synthesizer und Gitarren fallen vom Himmel, ein Studio zum Songs aufnehmen braucht man nicht, wenn man sich 'nen Vier-Spur-Rekorder zusammenspart, und bekannt wird man von ganz alleine, wenn man nur FEST DARAN GLAUBT und sein Myspace-Profil up to date hält!! *___* »):

    :bub:

    is aber nix neues vor nem jahr gabs die selbe diskussion mit dem unterschied, dass da lautuser noch großkotziger wusste wie es in der musikindustrie aussieht/laufen müsste. »):

    Ok letzter Post zu dem Thema:

    Wie ihr merkt, ist lautuser ein verbitterter einsamer Hausmann irgendwo am Arsch der Welt. Anders lässt sich nicht die Zeit erklären, die er hier tot schlägt und seine Dummheit und sein Generve.

    Dafür ist es aber ok, wenn ein hartz IV Empfänger loadet. Also lautuser, Kopf hoch.

  • Vor 11 Jahren

    Es gibt genug gute Ansätze um der Problematik Herr zu werden, aber dafür müssten sich die Herren der Musikindustrie mal bewegen, was denen schwer fällt.
    Wenn wir früher (als Teenys)unsere Kassettenrekorder heisslaufen liessen um Musik zu kopieren oder aus dem radio aufzunehmen hat auch niemand den Untergang des Abendlandes beschworen.
    Jeder muss für sich selber die Entscheidung treffen ob er Musiker wird.
    Jeder muss für sich selber die Entscheidung treffen ob er sich CD's kauft (so wie ich) oder illegal downloaded.
    Beide Seiten haben ihre Argumente

  • Vor 11 Jahren

    Sich mit den Kassettenrekorder hinzusetzen, ist aber nicht damit zu vergleichen, Musik die oft noch nicht mal im Handel erhältlich ist, weltweit zum illegalen download anzubieten.

  • Vor 11 Jahren

    Ja die Dimension ist eine weitaus andere

  • Vor 11 Jahren

    @The|SquaLL (« Ja die Dimension ist eine weitaus andere »):

    Ist sie das???

    Für jede Platte die ich mir damals gekauft habe, hatte ich 20 vollgespielte Cassetten......und jeder den ich kannte war ähnlich aufgestellt.

    Es ist halt einfach eigenartig, dass heute noch massenweise Platten von Bands der 60er/70er/80er gekauft werden, aber jemand wie Oli P. nicht wirklich mehr Platten verkauft, obwohl er zahlreiche Top Ten Hits hatte

  • Vor 11 Jahren

    @.ashitaka (« Ich beschwere mich ja auch garnicht, weil es mir persönlich schlecht geht o.ä. Ich habe mit Filesharing etc. wenig Probleme, weil ich einfach weiß, dass das heutzutage eben so läuft. Wir denken sicherlich beide in eine ähnliche Richtung, was Eigenvermarktung und Online-Quatsch angeht. Mich nervt nur bei dir so sehr, dass du sämtliche Labelfatzken, die bösen und die guten, in einen Topf schmeißt, und OHNE EINEN FUNKEN AHNUNG ODER ERFAHRUNG großkotzig meinst, jeder kann es schaffen. Völlig mittellos. Das geht mir gehörig auf den Sack. Deine Diskussionsunfähigkeit, deine Scheuklappen und dein riesiges Brett vorm Schädel macht dich dabei zu einem unmöglichen Gesprächsparter, sorry. »):

    auch wahr.

    allgemein ist ja das problem der sinkenden cd-verkäufe, dass dies momentan die riesen noch nicht so trifft, da die noch immer massen an backkatalogen wiederveröffentlichen können(zero investment) und sich immer mehr durch 360° deals absichern. der "mittelstand" an plattenfirmen die oftmals in subgenres agieren und damit auch wirklich den aufbau von künstlern betrieben haben hat es dagegen viel härter getroffen, entweder sie wurden von majors einverleibt, sind insolvent oder haben sich auf ihre zugpferde spezialisiert und halten sich zusätzlich durch merch oder zweite standbeine wie kataloge mit irgendwelchem related krempel über wasser. es geht also gar nicht so sehr darum, dass für die künstler die cd-verkäufe die frühere überlebensgrundlage waren, den das waren sie bei durchschnittlich 3% vom kuchen auch nicht notwendigerweise, sondern das eine gewisse anzahl von verkauften cds die grundlage gebildet hat damit plattenfirmen in künstler investieren. selbst solche indieplattenfirmen signen heutzutage also auch nur noch schon etablierte künstler. effektiv werden letztendlich (das war früher auch nicht anders) nur noch trendwellen gesignt, bands die durchs raster fallen müssen schon massiv selbst investieren um sich irgendwie gehör zu verschaffen. und dazu reicht eben keine beepworld-mässige myspace seite mit demos aufgenommen im juz-studio.
    das zweite problem ist, das mal abgesehen davon das es gar nicht so einfach ist sich über touren zu refinanzieren, touren spielen ohne booking firmen extrem kostenintensiv und zeitaufwändig ist (selbst wenn man es in ein rooster geschafft hat sind touren nicht selbstverständlich, sondern man muss noch massiv selbst dahinter sein), kontakte zu venues und bookern kommen auch nicht aus dem nichts und gebucht wird man auch nicht nur weil man gute und passende musik macht. bei hobbybands ist es btw. eh schon usus das man grundsätzlich draufzahlt und sich für supportslots sogar bei größeren bands durch eine mindestanzahl an verkauften tickets einkaufen muss.
    und was ist mit einzelkünstlern oder projekten die gar nicht touren als option haben um sich ansatzweise zu refinanziern?

    ich hab btw. keinen bock für mp3's zu zahlen und mag den real deal in form von cd's oder vinyl(im gegensatz zu cd's btw. steigend in den absatzzahlen). wenn eine band also nur digital releast kriegt sie direkt für die musik von mir in der regel nichts, maximal vielleicht durch merchverkäufe etwas zurück. es hat schon seine gründe warum die meisten künstler etwas physisch fassbares erschaffen möchten, eine mp3 ist nichts von bestand.

  • Vor 11 Jahren

    @zack-zack..aber zack (« @The|SquaLL (« Ja die Dimension ist eine weitaus andere »):

    Ist sie das??? »):

    ja war es. 1. Kassetten überspielen viel mehr arbeit und nicht so einfach zugänglich. 2. immerhin trotzdem noch gekaufte Originale. 3. schau dir Verkaufszahlen an.

    Wenn dann kann man nur über eine Diskussion der Mentalität streiten auf die gesamte Bevölkerung übertragen. Denn auch Chartstürmer haben damals mehr verkauft.

  • Vor 11 Jahren

    http://www.guardian.co.uk/commentisfree/20…

    Lesen und applaudieren, denn der Typ hat sowas von den Nine Inch Nail auf den Kopf getroffen, daß Lily Allen heulen sollte vor Verzweiflung!

    P.S.: Die FAC hat übrigens meine vollste Unterstützung, weil sie das Ganze endlich mal authentisch angehen und versuchen zwischen Musikproduzenten und Musikkonsumenten einen tragfähigen Konsens zu finden, der letztendlich allen etwas einbringt!

  • Vor 11 Jahren

    Mal einfach so reingefragt: Mal angenommen die ganzen Filesharer würden brav, sagen wir mal utopisch, alle CDs kaufen die sie hören wollen. Vieleicht hätten die pösen pösen Plattenfirmen dann ja auch genug Mut(durch finanziellen Rückhalt), auch mal in unbekannte und nicht auf den ersten Blick übermäßig massentaugliche Bands zu investieren. Hab keine wirkliche Ahnung von der Industrie also korrigiert mich bitte wenn das totaler Blödfug ist(aber bitte nicht mit dem Argument das Plattenfirmen alle kapitalistische Bösewichte sind die das Geld nur scheffeln würden)^^.

  • Vor 11 Jahren

    @.ashitaka (« Jedes Mal, wenn ich diesen "Man braucht nur Myspace" Bullshit höre, könnte ich mich kaputtlachen.

    Die DIY-Schiene hat vielleicht bei ein-zwei Ausnahmen ins Schwarze getroffen, die einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren. Aber es ist so naiv und dämlich, zu behaupten, jeder könnte mit Hilfe von freien Massenmedien das next big thing werden. Unter Millionen von beschissenen Acts aufzufallen ist nicht einfach mit möglichst viel Talent zu bewältigen. Wer sein Ding zum Beruf machen will, auf Tour will, eine Platte raushauen will und damit auch noch erfolgreich sein will (!) ist auf weit mehr angewiesen als einen Youtube-Channel und eine Myspace-Seite. Ich gratuliere jedem, der es packt, aber ihr wisst echt nicht, was für einen Bullshit ihr da redet. :rayed:

    Ihr habt noch nie in eurem Leben eine Note Musik geschrieben, einen Song rausgehauen oder auf einer Bühne gestanden, aber labern geht immer. Awesome! »):

    Na du bist ja geil! Bist du selber Musiker oder so???
    awesome!

  • Vor 11 Jahren

    @kajsa747 (« Warum wird denn so viel runtergeladen, wenn doch anscheinend alles Schund ist? Ich würde meine Festplatte jedenfalls nicht mit Zeug vollstopfen, das ich eigentlich grottig finde. Und man kann sich ja auch einzelne MP3s kaufen, muss ja nicht das ganze Album sein, wenn einem der Rest nicht zusagt. »):

    Ich kenne genügend weniger Musikaffine Menschen die sich ihre Festplatte mit gesaugten MP3s vollstopfen, die sie im besten Fall nur 3x hören oder nur drauf haben, weil auf dem Album ein guter Song drauf war. Du kannst nicht von dir auf andere schließen.

    @mr_bad_guy (« @ Lautuser: Findest dus nicht irgendwie traurig, daß man als Musiker in einer Coverband in einer Nacht beispielsweise am Oktoberfest mehr verdient, als eine ambitionierte Kreative Newcommerband in mindestens einigen Monaten?

    Leuchtet dir das kein Bißchen ein, daß es schlecht ist für die Musikalische Entwicklung, wenn man mit professionellen Ambitionen höchstens noch im Sektor Klingeltöne, Werbejingles und als Auftragskomponist und Studiomusiker für Plastikpop bei Majorlabels einen Fuß fassen kann? »):

    Und was ist der Sinn dahinter ans Musik machen heranzugehen mit der Ambition "ich möchte damit viel Geld machen"? Das ist gleichzusetzen mit der Aussage "ich möchte Filmstar werden". Absolut realitätsfremd und unrealistisch. Jeder halbwegs intelligente Mensch, der Musik macht, ist sich dessen bewusst.

    Jetzt aber erstmal schluss mit den Zitaten. Nun aber mal zur eigentlich Diskussion. Beide Lager, die hier miteinander argumentieren, gehen das ganze einfach viel zu subjektiv aus ihrer Sichtweise heran.

    Da ich weder Pro noch Kontro zu dem Thema eingestellt bin, schreibe ich mal meine Gedankengänge auf, die ebenso subjektiv sein können.

    1. Musik ist Kunst. Egal was ihr hier sagt, es ist einfach Kunst bzw ein Kulturgut. Musik kann aber gleichzeitig auch ein Produkt sein, das sich gut verkauft. Das eine schließt das andere nicht aus, aber beide Eigenscahften können ohne die anderen auf Musik zutreffen. Es gibt Musikprodukte, die wenig bis garnicht anspruchsvoll sind und es gibt höchst anspruchsvolle Musik, die einfach nur ein geringes Clientel anspricht.

    2. Diejenigen, die über Raubkopierer rumjammern, sind doch letztendlich nur die Großen, die eine eingetragene Aktiengesellschaft sind, Aktionäre haben und jedes Jahr wachsen müssen, damit der Aktienwert nicht sinkt. Jeder normale Mensch weiß zwar, das unendliches Wachsen nicht möglich ist, aber so funktioniert nunmal das System. Wenn man nun den Aktionären und allen anderen erzählt, das die Raubkopierer daran schuld sind, ist das ein optimaler Sündenbock. Ähnlich wie bei Amokläufen es Killerspiele sind. Über die eigentlichen Gründe schweigt man lieber, die oftmals auf Unfähigkeit der Geschäftsführung hinauslaufen bzw im Beispiel des Amokläufers auf psychische Probleme.

    3. Wer Musik macht und nicht verblendet ist und damit das große Geld machen will, macht es zuallererst als Hobby. Ich kenne viele Leute die Musik nur für sich und Freunde machen und dafür rein garnichts verlangen. Und wie jedes Hobby ist/kann auch Musik kostenintensiv sein. Einnahmen sollte man daher viel eher als kostenreduzierung bzw kleines "Taschengeld" ansehen, denn als Ziel.

    4. Früher war ebend nicht alles besser. Auch damals wurde Musik kopiert. Die meissten sollte hier noch wissen, was Kassetten sind ;-)
    Im Gegensatz zu damals, kann man es heute aber bei Internetdownloads verfolgen.

    5. Ein Großteil der Leute, die Musik downloaden, würde sich die Musik auch nicht kaufen, wenn sie sie nicht downloaden könnten. Selbst wenn man gegen sie vorgeht, bringt das nichts, da man dadurch keine potentiellen Kunden gewinnt.

    6. Kunst kann man nicht stehlen. Man kann zwar den Datenträger, die Leinwand, etc. auf dem Kunst festgehalten wurde, stehlen, aber nicht die Kunst selber. Man stiehlt das Produkt, welches aus der Kunst gemacht wird, aber niemals die Kunst selber.

    Soviel dazu von meiner Seite aus.
    Im Übrigen: Ich mache beides. Ich downloade mir Musik, aber ich kaufe auch CDs. Nur das im Endeffekt ICH entscheide, welchen Künstler ich unterstützen will und welcher nicht meinen Geschmack trifft/meine Qualitätsansprüche erfüllt. Desweiteren unterstütze ich Künstler auch nur bis zu einem gewissen Bekanntheitsgrad, da es ab einen gewissen Punkt nichtmehr nötig ist, wenn die Massen den Künstler ausreichend unterstützen.

  • Vor 11 Jahren

    @lautuser (« @.ashitaka (« zu deiner weißen scheiße...

    "WeisseScheisse - Lach und die Welt weint mit dir hat 609 Freunde."

    "Profilaufrufe: 38513"

    So richtig durchgeschlagen haben die sich noch nicht, hm? »):

    Wer interessiert sich schon für wirtschaftlichen Erfolg? Spielt doch für die Musik selbst überhaupt gar keine Rolle. Es geht doch um Kunst. »):

    OHO !!! Große worte!

  • Vor 11 Jahren

    @IAMALADY (« @lautuser (« @.ashitaka (« zu deiner weißen scheiße...

    "WeisseScheisse - Lach und die Welt weint mit dir hat 609 Freunde."

    "Profilaufrufe: 38513"

    So richtig durchgeschlagen haben die sich noch nicht, hm? »):

    Wer interessiert sich schon für wirtschaftlichen Erfolg? Spielt doch für die Musik selbst überhaupt gar keine Rolle. Es geht doch um Kunst. »):

    OHO !!! Große worte! »):

    Aber sicher.

  • Vor 11 Jahren

    @Atze-Peng (« Über die eigentlichen Gründe schweigt man lieber, die oftmals auf Unfähigkeit der Geschäftsführung hinauslaufen. »):

    Ich glaube, ich habe im Laufe der Woche das Album von Semino Rossi in den Top Ten gesehen. Das spricht für mich nicht unbedingt für die Unfähigkeit irgendeiner Geschäftsführung oder für die Qualität der Musik von Semino Rossi, sondern eher für die allgemein miserablen Verkaufszahlen, die es Interpreten, die auf ihre zahlenden Fans vertrauen können, ermöglichen, sich so weit nach oben zu schwingen.

    Zitat (« 4. Früher war ebend nicht alles besser. Auch damals wurde Musik kopiert. Die meissten sollte hier noch wissen, was Kassetten sind ;-)
    Im Gegensatz zu damals, kann man es heute aber bei Internetdownloads verfolgen. »):

    Im Gegensatz zu damals ist es aber erstens scheißegal, wie häufig Du es kopierst. Bei Cassetten konntest Du vielleicht drei- oder viermal eine Kopie von der Kopie von der Kopie zurechtkopieren, danach war die Tonqualität im allgemeinen so unterirdisch, daß man das Album nicht mal mehr mit der Kneifzange angefaßt hat. Das digitale Kopieren fordert in der Regel keinen Tribut. Zweitens war früher meistens auch jemand mit dem Original in Deinem näheren oder erweiterten Dunstkreis. Und drittens konntest Du das Album im allgemeinen nur den Leuten aus Deinem näheren Dunstkreis anbieten - wenn Du heute eine Tauschbörse aufmachst, kannst Du Dir nicht sicher sein, ob derjenige, der gerade eine Datei von Dir nuckelt, in Baden-Baden, in Stockholm oder in Valparaiso sitzt.

    Zitat (« 6. Kunst kann man nicht stehlen. Man kann zwar den Datenträger, die Leinwand, etc. auf dem Kunst festgehalten wurde, stehlen, aber nicht die Kunst selber. Man stiehlt das Produkt, welches aus der Kunst gemacht wird, aber niemals die Kunst selber. »):

    Man kann die Rechte desjenigen unterlaufen, der die Kunst geschaffen hat.

    Zitat (« Desweiteren unterstütze ich Künstler auch nur bis zu einem gewissen Bekanntheitsgrad, da es ab einen gewissen Punkt nichtmehr nötig ist, wenn die Massen den Künstler ausreichend unterstützen. »):

    Wenn Du Dir ein Album kaufst, dann kannst Du davon ausgehen, daß Du den Künstler, den Du meinst, nur bedingt unterstützt. Aber Du kannst signalisieren, daß Du mit der Kunst des Künstlers weiterhin einverstanden bist, und anhand der Verkaufszahlen kann man ebenfalls ablesen, wie gut ein bestimmter Stil oder eine bestimmte Musik gerade ankommt, was dazu führen kann, daß man sich nach Künstlern umschaut, die auf einer ähnlichen Basis arbeiten. Ist ja nicht so, daß sich keine Plattenfirma der Welt Gedanken über ihre Verkaufszahlen macht.

    Gruß
    Skywise

  • Vor 11 Jahren

    @Atze-Peng (« Desweiteren unterstütze ich Künstler auch nur bis zu einem gewissen Bekanntheitsgrad, da es ab einen gewissen Punkt nichtmehr nötig ist, wenn die Massen den Künstler ausreichend unterstützen. »):

    Und du bist was Anderes als "die Massen"?
    Ich kaufe solange beim Becker bis er der größte der Region ist und von da an kann ich ihn ja beklauen weil die anderen Nasen bei ihm kaufen. Sorry, mal Abseits der Diskussion wie Labels oder Musiker ihre Produkte wieder attraktiver machen können, aber logisch und wirtschaflich fair ist das ganz sicher nicht.
    Prinzipiell sollte man sich ja im Klaren sein das jegliche Raubkopie nunmal Diebstahl ist(und jedes illegal beschaffte Produkt stört den Wirtschaftkreislauf inklusive der Steuern die dabei flöten gehen,auch ein bischen Solzialverantwortung, aber ich will hier nich zu sehr auf Oberlehrer machen bin ja noch neu^^).

    Dass grade eine Industrie die ein "Luxusprodukt" wie Musik verkauft das letztendlich auf die Sympathien, romantisch gesagt auf die Liebe seiner Käufer angewiesen ist, solche Probleme mit Raub bekommt finde ich allerdings immer wieder verwunderlich.

  • Vor 11 Jahren

    @The Gus («

    Dass grade eine Industrie die ein "Luxusprodukt" wie Musik verkauft das letztendlich auf die Sympathien, romantisch gesagt auf die Liebe seiner Käufer angewiesen ist, solche Probleme mit Raub bekommt finde ich allerdings immer wieder verwunderlich. »):

    Kunst, es geht um Kunst und Emotionen

  • Vor 11 Jahren

    @Atze-Peng («
    Ich kenne genügend weniger Musikaffine Menschen die sich ihre Festplatte mit gesaugten MP3s vollstopfen, die sie im besten Fall nur 3x hören oder nur drauf haben, weil auf dem Album ein guter Song drauf war. Du kannst nicht von dir auf andere schließen. »):

    Ich kenn genug Leute, deren Musiksammlung nur aus illegalen Downloads besteht, aber die laden sich dann wenigstens nur das Zeug runter, das ihnen auch gefällt bzw. löschen das, was ihnen nicht gefällt, wieder. Nicht, dass ich das gut heißen will, aber ist für mich doch noch deutlich eher nachvollziehbar als das, was du beschreibst.