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BYE BYE BYE

Wenn wir schon beim Nachreichen sind: Dieses Video will ich euch jetzt schon drei Wochen zeigen und verschlafe es jede Ausgabe neu. Nicht dieses Mal: Gestatten, Tobe Nwigwe.

Der ist objektiv noch recht frisch im Rapgame, aber damn, hat der augenblicklich Connections gehabt. "Cincoriginals" hieß sein Debütalbum letztes Jahr und kam direkt mit den nicht unerheblichen Features von EARTHGANG, Big K.R.I.T., Royce da 5'9, Black Thought, Trae Tha Truth und Bun B ums Eck. Bitte, was? Dazu hat der Mann noch ein Tiny Desk Concert gespielt, und er hat direkt Videos, die bei den Größten der Szene angebracht schienen. Warum das alles? Weil er eine Industry Plant ist?

Oder: Weil er einfach schweinegut ist und Leute das Talent peilen? Ich tippe auf Letzteres, denn holy, diese Single macht Spaß. "Fye Fye" ist ein Westcoast-Banger mit völlig hysterischer Stimmlage und Unterstützung seiner Ehefrau Fat, die für den zweiten Part einfach keinen Deut weniger ausrastet und das ganze Video mal eben schwanger aufnimmt. Hier wird sich über einen tribalen Trap-Beat die Seele aus dem Leib geschrieben, so dass es stimmlich irgendwo zwischen MC Ride, Kendrick und PPCocaine landet. Aber achtet man neben Sound und Ästhetik auch auf Inhalt und Bars, stellt man erschrocken fest, wie sehr Tobe hier von vornherein das ganze Paket abliefert. Das wird noch spannend, seinen Weg zu verfolgen.

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