"Majorlabels töten Hip Hop schleichend, seit sie draufgekommen sind, dass sich Kohle damit machen lässt, wenn ein Rapper einen Vers auf einen R'n'B-Track droppt. Über die Jahre hat das alles so weit verwässert, dass 'Hip Hop' inzwischen benutzt wird, um Pop-Acts wie Rihanna und Beyoncé zu beschreiben.

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  • Vor 7 Jahren

    @akademiker:

    Wo zum Teufel haben sich Kollegah und Farid denn bitte an Fler´s Fame hochgezogen? Es gab auf dem SR-Labelsampler "Chronik 2" "Westdeutschlands Kings" worauf die 2 gegen Aggro schießen und es zu den "berühmten" Disstracks kam. Bis auf ein paar kleine Sticheleien im Bezug zur Promo zu JBG hat sich aber keiner am Erfolg von Fler geklammert um selber an Fame zu kommen. Das ist einfach nicht richtig was du sagst. Kannst ja gleich behaupten, dass der ganze Laas Beef nur Mittel zum Zweck für Kolle war um an Fame zu kommen, ist genauso unrichtig.

  • Vor 7 Jahren

    Mudda
    Na, durch die Disserei in den letzten Jahren, erwähnten ihn immer wieder, wurden auch (leider) von ihm erwähnt, erlangten dadurch Reichweite und mediale Aufmerksamkeit - kein Interview in dem dieser "Beef" nicht thematisiert wurde. Das nennt man im Rap-Bereich sich am Fame anderer hochziehen. Deswegen antworten schlauere Leute als Fler gar nicht erst auf Disses aus unteren Ebenen. Hätte Fler besser auch so gemacht, aber dazu ist er zu sehr Hitzkopf.
    So ist es und nicht anders, lerne wie "das Game" wirklich funktioniert.
    Das Laas-Ding war von Anfang an ne klare Sache, Laas hat einfach nichts zu bieten, das war ein Sureshot für Kolle - wenn auch unnötig, der Laas kann einem ja nur noch leid tun.

  • Vor 7 Jahren

    @akademiker (« Mudda
    Na, durch die Disserei in den letzten Jahren, erwähnten ihn immer wieder, wurden auch (leider) von ihm erwähnt, erlangten dadurch Reichweite und mediale Aufmerksamkeit - kein Interview in dem dieser "Beef" nicht thematisiert wurde. Das nennt man im Rap-Bereich sich am Fame anderer hochziehen. Deswegen antworten schlauere Leute als Fler gar nicht erst auf Disses aus unteren Ebenen. Hätte Fler besser auch so gemacht, aber dazu ist er zu sehr Hitzkopf.
    So ist es und nicht anders, lerne wie "das Game" wirklich funktioniert.
    Das Laas-Ding war von Anfang an ne klare Sache, Laas hat einfach nichts zu bieten, das war ein Sureshot für Kolle - wenn auch unnötig, der Laas kann einem ja nur noch leid tun. »):

    Ich soll von dir lernen wie das Game funktioniert. Selten so gelacht. Kein Interview in dem der Beef nicht thematisiert wurde? Sorry, aber wenn der Interviewer dem Künstler die Frage zu dem Beef stellt, geht das vom Fragensteller aus und nicht vom Künstler. Und das hat dann wenig damit zu tun dass eben genannter Künstler sich am Fame eines andere hochziehen will, wenn man auf dieses Thema bei Interviews angesprochen wird davon abgesehen, dass Kolle oder Farid dass nicht nötig hatten da ihre Fanbase auch ohne Fler schon vorhanden war.
    Und Laas war das von Anfang an selber Schuld. F.R. (der auch ein Vogel ist) wurde ebenso von Kolle gedisst, hat sich aber klugerweise auf kein Battle eingelassen.
    Du bist wie die kleinen Flerfanboys, die sich alles so zusammenbasteln wie es ihnen gerade passt.

  • Vor 7 Jahren

    Vor allem ist der Toni doch seit 2009 schon nicht mehr wirklich auf die Fler oder Sido-Sache eingegangen, da wurde von ihm in keinster Weise geschossen. Aber das kannst du nicht wissen, hast dir sicher noch nie ein Kolle-Album komplett angehört, quatscht aber davon, dass sein Image ausgelutscht ist.

  • Vor 7 Jahren

    Mudda
    Du kannst das halten wie Du magst, aber ich sehe nicht wo Du einen besseren Durchblick hättest. Natürlich geht es vom Interviewer aus - der orientiert sich an der Zielgruppe und die will natürlich immer wissen was beim beef aktuell abgeht. Statt dann zu sagen "was wer, interessiert mich nicht" kommt halt bei Farid oder Fler immer direkt ne Antwort die den Beef weiter am Leben hält/anstachelt. Die KolleFarid-Fanbase war lange unterhalb der von Fler, erst in den letzten ca. 2 Jahren hat sich das gewandelt. Und bzgl. Laas, klar der hätte besser geschwiegen - aber da sieht man auch was Kolle für ein Mann ist solche Pubsies anzukacken..
    Das Kolles Image ausgelutscht ist merkt er sogar selbst mittlerweile, ihr seid echt nicht informiert, lest die neuesten Kolle-Interviews ihr Fanhörnchen.

  • Vor 7 Jahren

    guck wie ich farid bang von seinem fahrrad bang

  • Vor 7 Jahren

    @Baudelaire (« Boykott-Aufhebung war vorauszusehen, nachdem einer nach dem anderen zusammengebrochen ist (und so mancher gar nicht erst mitgemacht hat). Schade zwar, aber ich waere fuer einen nae. Versuch Anfang/Mitte April. Bald FFM Flughafen, 1 Monat mit den homeboys manierliche trains auf diverse grossbruestige Escort-Damen runnen, Baude gibt Runde aus, und danach dringendst noch 1 Woche bedrohlich in sonnigem Gelaende auftauchen. Das Wetter haelt man im Kopf nicht aus. So, die lines immer schoen von Spiegelflaechen wegbuegeln, moises. Nicht von Pennern auf Parkbaenken wie Frankfurt fiends. »):

    War der "offizielle" Boykott nicht sowieso nur für eine Woche angesetzt? Ich habs ja zwischenzeitlich dabei belassen, nur auf sachliche Beiträge einzugehen, aber das ist bei dem Typen wie ne Einstiegsdroge. Einmal geantwortet, schon schießt man sich wieder mit seinem Permanöckel ab.

  • Vor 7 Jahren

    @akademiker (« Mudda
    Du kannst das halten wie Du magst, aber ich sehe nicht wo Du einen besseren Durchblick hättest. Natürlich geht es vom Interviewer aus - der orientiert sich an der Zielgruppe und die will natürlich immer wissen was beim beef aktuell abgeht. Statt dann zu sagen "was wer, interessiert mich nicht" kommt halt bei Farid oder Fler immer direkt ne Antwort die den Beef weiter am Leben hält/anstachelt. Die KolleFarid-Fanbase war lange unterhalb der von Fler, erst in den letzten ca. 2 Jahren hat sich das gewandelt. Und bzgl. Laas, klar der hätte besser geschwiegen - aber da sieht man auch was Kolle für ein Mann ist solche Pubsies anzukacken..
    Das Kolles Image ausgelutscht ist merkt er sogar selbst mittlerweile, ihr seid echt nicht informiert, lest die neuesten Kolle-Interviews ihr Fanhörnchen. »):

    Warum geh ich eigentlich immer wieder auf dich ein? Naja egal, die Interviews von Kolle habe ich mir gegeben und ja, er möchte gerne was anderes machen un ich gehe stark davon aus das irgendwann ein Konzept-Album kommt, in dem er in verschiedene Rollen schlüpft (siehe Fahrtkartenkontrolleur). Jedoch würde ich mich darüber genauso erfreuen wie ein neues Zuhältertape. Der Freetrack "Pushergene" hat gezeigt, dass er die Zuhälterschiene noch kann und wenn die nachfolgenden Werke so werden wie ZHT 3, dann darf er von mir aus noch ewig diese Schiene fahren.

    Mehr Ahnung als du habe ich nicht, aber ich glaube ich sehe das Ganze ein wenig reflektierter, da ich Fler schon zu anfang für stark minderbemittelt hielt, der viel zu oft unüberlegt handelt und dementsprechend heute zu Recht nicht mehr als eine Lachnummer ist.
    Im Gegenzug zu Kolle und Farid, was man an dem recht souveränen Auftritt der beiden bei TV Total sieht.

  • Vor 7 Jahren

    Morphi
    Gute Haltung, da könnten sich einige was von Dir abgucken!
    Mudda
    Ein Konzept-Album Richtung Fahrkartenkontrolleur (großartiger Track im übrigen) wäre ne gute Sache. Das Zuhälter-Ding hingegen halte ich für restlos ausgelutscht, aber gut, jedem das seine. Und ja, Fler handelt viel zu oft viel zu unüberlegt, das sollte man sich mit Anfang 30 mal langsam abgewöhnt haben, stimme Dir zu.
    Und nochmal ja, der tv total Auftritt war wirklich nicht schlecht!

  • Vor 7 Jahren

    was ist an diesem kontrolleurstrack denn gut oder erfrischend?
    stinklangweilig

  • Vor 7 Jahren

    Mal wat anderes Garri, was geht denn mit Deinem Ava? Ist das so ne Comedy-Sache wie ich mit Kurdo oder was geht da? Dat ist doch Schwachkopf Saloman mit nem Screenshot aus seinem Knast-Interview wo er sich für die vielen Steroid-Pickel auf dem Rücken entschuldigt.. :)

  • Vor 7 Jahren

    der fler track ist einfach nur erbärmlich wenn man vom guten beat absieht. und gant nebenbei rappt farid in der tat besser als fler, der ja nun keinem rapper vorwerfen darf sich seine texte schreiben zu lassen.und authentizität ist auch in hundert jahren noch kein kriterium für einen guten raptrrack.

  • Vor 7 Jahren

    Wie man den Megaloh-Track nicht feiern kann ist mir ein Rätsel. Meiner Meinung nach eines der besten Dinger der letzten paar Jahre Deutschrap ;)

  • Vor 7 Jahren

    @Hofi (« Wie man den Megaloh-Track nicht feiern kann ist mir ein Rätsel. Meiner Meinung nach eines der besten Dinger der letzten paar Jahre Deutschrap ;) »):

    Die Hook ist grausam!

  • Vor 7 Jahren

    Die Hook ist von den Stiebers und heilig.. wenn auch etwas zu intensiv verwurstet in diesem Fall. Und der Track ist so Überbombe, Megaloh ist so krass stimmgewaltig, ein einziges Donnergrollen! 2013 wird zerberstet - und diesem im völlig autenthischen HipHop-Kontext, kein Fake-Image-Gerappe.

  • Vor 7 Jahren

    Von den Stiebers? Egal, bleibt trotzdem grausam.

    Ich bin inzwischen soweit dass mich "autenthische" Rapper mehr langweilen als alles andere. Rap über Rap lockt 2013 doch nur noch die Rucksackfraktion vom Ofen hervor.

  • Vor 7 Jahren

    Mega hat ja nicht nur Rap über Rap im Gepäck, das Album wird viele Themensongs enthalten die alle Seiten des Menschens hinter dem Pseudonyüm Megaloh darstellen werden. Rap über Rap wird immer seine Berechtigung und seinen Reiz haben, es ist wie bei so vielem: in Maßen genießbar bis geil, zu einseitig wird es schnell nervig.

  • Vor 7 Jahren

    Dieses Gelaber über Authentizität gehört echt zum Schlimmsten, was der Sprechgesang mit sich gebracht hat. Das Thema Realness ist unmittelbar verwoben mit dieser Oldschool-Hip-Hop-Kultur, die heutzutage kein Schwein mehr interessiert. Wie man sich allen ernstes einen Film drauf fahren kann, ob ein Rapper das was er erzählt wirklich erlebt hat - und vor allem wie man das den Rappern abkaufen kann, die das behaupten, das bleibt mir komplett unverständlich.
    Das Thema hat an Relevanz verloren, als Eminem angefangen hat, im Battlerap zu glänzen. Battlerap ist der Inbegriff von Übertreibung, jeder klar denkende Mensch weiß, dass der eine Mensch nicht "besser" als der andere ist, nur weil er nun mal diesen Anspruch in einem Battle hat. Wenn es wirklich drum gehen würde, wer der bessere Mensch ist, dann sollte man vielleicht mal vergleichen, wer in seinem Leben mehr an gemeinnützige Organisationen gespendet hat.
    Und wenn man diese simple Tatsache geblickt hat, merkt man, dass einem unendlich viele Türen offen stehn, mit denen man sich selbst überzeichnen, in ein schönes Licht rücken und parodieren kann. Ein Rap-Battle ist kein ernsthafter Kampf, es geht hier nicht um Leben und Tod. Es geht um Fähigkeiten beim Rappen und ein essenzieller Teil dieser Fähigkeiten ist eben auch das Übertreiben; sich ein Image machen und den Gegner auf am schlimmsten vorstellbare Art zu degradieren. Nur um das klarzustellen: Ich meine hiermit nicht, dass man bei einem richtigen Battle nicht auch wahre Sachverhalte anbringen oder gar erfundene als solche hinstellen kann. Es geht hier um das, was hier immer liebevoll als Image bezeichnet wird. Das Ausschmücken und Überzeichnen des eigenen Charakters. Das ist Battlerap, darum gehts und Kollegah hat diese Kunst komplett perfektioniert und sich ein Image geschaffen, das quasi den Übermenschen schlechthin definiert (in etwa vergleichbar mit diesen Chuck Norris Sprüchen) und dieses Konzept gibt ihm jetzt Raum, um seine rhetorischen Fähigkeiten (die an sich schon ein Diss gegen die meisten Rapper sind) in höchst erfreulichem Maße spielen zu lassen und den Gegner mit sehr viel Humor zur Schnecke zu machen. Wenn man dieses simple Konzept dahinter nicht versteht und tatsächlich denkt, dass man eine Schwachstelle darin gefunden hat, dass der Mensch hinter Kollegah nicht wirklich das macht, was er rappt, der hat nichts verdient als einen ordentlichen Facepalm.

  • Vor 7 Jahren

    @Robin90 (« Dieses Gelaber über Authentizität gehört echt zum Schlimmsten, was der Sprechgesang mit sich gebracht hat. Das Thema Realness ist unmittelbar verwoben mit dieser Oldschool-Hip-Hop-Kultur, die heutzutage kein Schwein mehr interessiert. Wie man sich allen ernstes einen Film drauf fahren kann, ob ein Rapper das was er erzählt wirklich erlebt hat - und vor allem wie man das den Rappern abkaufen kann, die das behaupten, das bleibt mir komplett unverständlich.
    Das Thema hat an Relevanz verloren, als Eminem angefangen hat, im Battlerap zu glänzen. Battlerap ist der Inbegriff von Übertreibung, jeder klar denkende Mensch weiß, dass der eine Mensch nicht "besser" als der andere ist, nur weil er nun mal diesen Anspruch in einem Battle hat. Wenn es wirklich drum gehen würde, wer der bessere Mensch ist, dann sollte man vielleicht mal vergleichen, wer in seinem Leben mehr an gemeinnützige Organisationen gespendet hat.
    Und wenn man diese simple Tatsache geblickt hat, merkt man, dass einem unendlich viele Türen offen stehn, mit denen man sich selbst überzeichnen, in ein schönes Licht rücken und parodieren kann. Ein Rap-Battle ist kein ernsthafter Kampf, es geht hier nicht um Leben und Tod. Es geht um Fähigkeiten beim Rappen und ein essenzieller Teil dieser Fähigkeiten ist eben auch das Geschichten erfinden, sich ein Image machen und den Gegner auf am schlimmsten vorstellbare Art zu degradieren. Das ist Battlerap, darum gehts und Kollegah hat diese Kunst komplett perfektioniert und sich ein Image geschaffen, das quasi den Übermenschen schlechthin definiert (in etwa vergleichbar mit diesen Chuck Norris Sprüchen) und dieses Konzept gibt ihm jetzt Raum, um seine rhetorischen Fähigkeiten (die an sich schon ein Diss gegen die meisten Rapper sind) in höchst erfreulichem Maße spielen zu lassen und den Gegner mit sehr viel Humor zur Schnecke zu machen. Wenn man dieses simple Konzept dahinter nicht versteht und tatsächlich denkt, dass man eine Schwachstelle darin gefunden hat, dass der Mensch hinter Kollegah nicht wirklich das macht, was er rappt, der hat nichts verdient als einen ordentlichen Facepalm. »):

    Schöne Ausführung und so viel Wahres!

  • Vor 7 Jahren

    Robin
    Naja, das muss man differenziert sehen. Niemand will Faker-Toys sehen/hören, Autenthizität ist schon wichtig. Aber sie sollte auch nicht zu hoch bewertet werden, meint: Im Falle eines FaridKolle-JBG ist das schon ok, da die beiden ja auch, völlig korrekt, überall betonen, dass das alles Comedy und Überzeichnung ist - sogesehen sind sie autenthische Image-Rapper. Würden sie jetzt beinhart behaupten, dass das alles real wäre, dann wäre es nicht autenthisch und allein deswegen wack. Poser sind halt das niedrigste menschliche Wesen weltweit.
    Das Rap-Battle Ding hast Du richtig verstanden, Übertreibung und ungeahnte Selbstverherrlichung gehört zum guten HipHop-Stil, schon immer - auch das ist oldschool.
    Kolle ist ein ein Image-Rapper im Battle-Kontext, er battled ja nicht wirklich, sonst hätte er Laas Aufforderung zum Battle direkt unverzüglich angenommen und sich auf der Bühne bewiesen, so einer ist Kolle aber nicht.
    Kolles rhetorische Fähigkeiten sind überdurchschnittlich, aber auch lange nicht so genial wie viele tun - bei Kolle ist über die Jahre ein klares Schema F festzustellen, klares Baustein-Prinzip.
    An wen hat sich Dein Post überhaupt gerichtet - jeder hier rafft wer Kolle ist und was er wie tut.