Die Düsseldorfer liefern den zweiten Vorboten aus ihrem Album "Eternia". Inspiration: "Frankenstein" und "Stranger Things".

Düsseldorf (leb) - "Ich habe eine Idee / ich baue etwas auf / ich habe eine Idee / ich grabe etwas aus", lassen Callejon in ihrem neuen Clip zu "Mary Shelley" verlauten. Das verstörende Video zeigt einen Gerichtsmediziner, wie er mit seinen unsterilen, chirurgischen Instrumenten aus einem Schädel, vorhandenen Knochen und Organen einen Menschen zusammenbastelt: "Materialien aller Art / ein Puzzle der Verlebten / alles passt zusammen / man muss es nur gut verkleben". Um sein Werk zu vollenden, legt der (Fake-) Mediziner die Einzelteile in einen Sarg und begießt diese mit Milch, Cola und Tee aus Blut.

Neues Album "Eternia" am 14. Oktober

"Stranger Things" soll neben "Hannibal" und "Suspiria" als Inspiration für das Szenebild des Videos gedient haben. Eine weitere Referenz bietet auch die titeltragende britische Schriftstellerin Mary Shelley. In ihrem Werk "Frankenstein oder der moderne Prometheus" erzählt sie die Geschichte Viktor Frankensteins, der an seiner Uni einen künstlichen Menschen erschafft. Der Track soll den "archetypischen Konflikt der menschlichen Natur" zeigen: "Der Wunsch, etwas zu werden und die Angst, nicht zu sein". Das präsentieren die Düsseldorfer in gewohnter Callejon-Härte mit heftigen Riffs, emotionalem Geschrei und einer epischen Geschichte.

"Mary Shelley" ist nach "Tor Des Todes" die zweite Auskopplung aus dem Album "Eternia", das am 14. Oktober erscheint. Aktuell bespielen Callejon einige Festivals in Deutschland und der Schweiz.

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laut.de-Porträt Callejon

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