Gemeinsames Grundstück: schlechte Idee! Der Rapper, seine Frau und sein Ex beharken sich am Gartenzaun wie die spießigen Schrebergärtner.

Kleinmachnow (dani) - Erinnert sich noch jemand an "Maschendrahtzaun"? Diesen Scheißsong, mit dem sich Stefan Raab einst über eine Dame lustig machte, die ihre piefigen Nachbarschaftsstreitigkeiten für das wichtigste Thema der Welt hielt? Die Nummer dudelt auf Dauerschleife in meiner Rübe, sobald ich mich mit den aktuellen Vorkommnissen in Kleinmachnow konfrontiert sehe. Dort beharken sich die ehemaligen Busenkumpel Bushido und Arafat Abou-Chaker dergestalt, dass sich mühelos zwei komplette Folgen "TV Total" damit hätten füllen lassen. Ja, Mensch! Hätten sie mal besser einen Maschendrahtzaun errichtet. Oder gleich eine Mauer.

In Zeiten, in denen man einander noch lieb hat, denkt man ja aber selten daran, dass Beziehungen auch einmal enden könnten. Wie hässlich es dann wird, wenn man die Besitztümer nicht sauber auseinanderdividiert bekommt, exerzieren die Herren Ferchichi und Abou-Chaker gerade vor. Wieder einmal besuchte die Polizei Kleinmachnow. Medienberichten zufolge geht es um einen möglicherweise ohne Baugenehmigung errichteten unterirdischen Wellnessbereich, der im Zuge einer früheren Razzia im Hause Abou-Chaker unlängst aufgefallen ist: Klingt nach einem Fall für die Bauaufsicht.

Warum Bushidos Anwesenheit bei der Untersuchung der Sachlage erforderlich war, erschließt sich nicht unmittelbar. Es wird aber wohl irgendwie damit zusammenhängen, dass der Rapper nebenan wohnt und die Grundstücke keine separaten Zugänge haben. So oder so: Herr Ferchichi war vor Ort, als die Beamten bei seinem Ex-Freund, Ex-Geschäftspartner und Immer-Noch-Nachbarn anrückten. Ein Umstand, den Abou-Chaker glaubte, dokumentieren, via Social Media öffentlich zur Schau stellen und hämisch kommentieren zu müssen:

Ja, es erscheint schon einigermaßen lächerlich, einen, der einst übel über Kollegen abgeledert hatte, die sich Hilfe bei der Polizei holten, umringt und beschützt von Ordnungshütern zu sehen, mit denen er offensichtlich bestens kooperiert. Mindestens genau so erbärmlich wirkt es aber, aus sicherem Abstand - Abou-Chaker darf sich, genau wie einige seiner Gefolgsleute, dem Rapper ja nicht mehr nähern - mit der Handykamera zu filmen und die "Ehre" des anderen in Frage zu stellen. Wie "Ehrenmänner", was immer das sein soll, kommen mir beide nicht vor. Eher schon wie die verknöcherten Spießer, die neidisch über den Gartenzaun schielen und dem Nachbarn die eventuell größeren Kartoffeln missgönnen.

Frau Ferchichi gießt Öl ins Feuer

Auch nicht gerade ehrenhaft, aber mit den fraglos dicksten Eiern in dem ganzen Zirkus ausgestattet, marschiert dann wieder einmal Bushidos Gattin auf. Anna-Maria Ferchichi lässt auch diese Gelegenheit, Öl ins schwelende Feuer zu gießen, nicht ungenutzt verstreichen: "Dass du heimlich Leute aufnimmst, ist ja schon peinlich genug", stichelt sie, wieder über ihr Lieblings-Auseinandersetzungs-Tool Instagramstory.

In der Folge unterstellt sie Abou-Chaker auch gleich noch, in ihr Haus eingebrochen zu sein. Die Schlösser ließ sie unlängst austauschen, wobei die zu diesem Behufe angerückte Polizei auch wieder über Abou-Chakers Grund und Boden trampeln musste. Schon mal über getrennte Auffahrten nachgedacht?

"Du bist wie ein Ertrinkender, der nach Luft schnappt", legt Frau Ferchichi nach und schiebt gleich noch einen Seitenhieb gegen Abou-Chakers Ambitionen als Labelboss hinterher: "Wie gut verkauft sich dein Typ noch mal? Mann, ich lach mich jedes Mal schlapp, wenn ich die Klickzahlen sehe."

Abou-Chaker hat nach dem Split mit Bushido und dem Ende der Zusammenarbeit bei Ersguterjunge die Gründung seiner eigenen Labelplattform S44 bekannt gegeben. Neben dem bei der Trennung übrig gebliebenen Ali Bumaye stehen dort die namhaften Künstler Dudi, Baler und L3v3l unter Vertrag. Bon chance, all denen. Sie werden es brauchen.

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....Verträge am laufen hab goldene Pläne... @arafat @s44_berlin

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