Ein Londoner Gericht hat Sänger Boy George heute der Freiheitsberaubung und der Gewaltanwendung für schuldig befunden. Er soll einen Callboy mit Handschellen ans Bett gefesselt und mit einer Kette geschlagen haben.

Das Strafmaß soll erst am 16. Januar verkündet werden. Richter David Radford sagte …

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  • Vor 11 Jahren

    "Do you really want to hurt me..." ;)

  • Vor 11 Jahren

    "gefesselt um den Schaden zu untersuchen" :-D die ausrede muss ich mir merken ...

  • Vor 11 Jahren

    Macht der noch Musik? Ist das wirklich relevant? Ich weiß ja nicht...

  • Vor 11 Jahren

    @Anonymous (« "wegen callboy ins gefängnis"?

    der autor ist also der meinung, es läge am callboy, nicht an boy georges verhalten. offenbar ist das gericht aber anderer meinung, sonst würde es ihn nicht ins gefängnis schicken.

    wer hat nun recht - der journalist oder das hohe gericht?

    so von außen betrachtet: schwer zu sagen. allerdings sollte ein journalist, der ein gericht durch seine headline in frage stellt, das im artikel begründen können (und tun). das nennt sich "recherche" und "journalistische sorgfaltpflicht". so etwas sollte man spätestens im praktikum lernen. »):

    1. sieht das kürzel eher nach dem chefredakteur aus; aber das erkennen die blinden marktschreier ja nicht bei ihren "praktikant"-rufen.

    2. interpretierst du und unterstellst dümmlich meinungen des autors, weil du selbst nicht begreifst, was du liest.
    denn:
    der artikel ist lediglich im konjunktiv geschrieben. das ist aus gut so und presserechtlich selbstverständlich, solange b.g. noch die berufung/revision bleibt und er da ja recht bekommen könnte. wenn dann schon einer schrieb "er hat den stricher gefesselt", ist das unzuläässig.

    aber schön doof die fresse aufreissen. bitte nicht im forum anmelden!

  • Vor 11 Jahren

    sorry anwalt, aber der anonymous hat recht. strunzdumme headline, bild niveau.

  • Vor 11 Jahren

    @Hagalaz667 (« "Do you really want to hurt me..." ;) »):

    "...do you really want to make me cry ?!" :whiz:

  • Vor 11 Jahren

    ich würde Boy george nich über den Weg trauen ...der Callboy hätte es besser wissen müssen^^

  • Vor 11 Jahren

    Dank dir für dein Plädoyer, Anwalt, wär aber nicht nötig gewesen. Die Argumentation von Anonymus beruht nämlich auf einem naiven Verständnis des Wortes 'Wegen'.

    'Wegen' beinhaltet keineswegs irgendeine Verantwortung für einen Vorgang, sondern nur einen einfachen Kausalzusammenhang.

    Bsp.:
    'Wegen dem starken Regen gehe ich heut nicht spazieren.' Für diese Entscheidung trage doch wohl ich die Verantwortung und nicht der Regen. Hätte es nicht geregnet, wäre ich aber gegangen.

    ->Gäbe es den Callboy nicht, wäre Boy George nicht verurteilt worden.

    Alles ganz simpel

  • Vor 11 Jahren

    rosenberg wegen juden gehängt.

  • Vor 11 Jahren

    außerdem ist dein beispiel falsch. der regen "handelt", ist also aktiv und aufgrund dessen gehst du nicht raus, reagierst also. der starke regen wäre also im vergleich zur headline die handlung georges, also seine straftat, dein drinnen bleiben ist seine verhaftung, die reaktion darauf.

    boy george, oder nach meinem beispiel rosenberg, war hingegen die handelnde person, der eine verprügelt einen stricher, der andere entwickelt einen plan zur vernichtung der europäischen juden. handlung aktiv. die opfer waren in beiden fällen passiv, können nichts für ihre lage.

    das "wegen" impliziert die opfer hier als "schuldige" für die bestrafung der beiden genannte, jedoch war der eigentliche grund dafür die handlungen von george oder rosenberg.

    gäbe es den callboy nicht, wäre george nicht verurteil worden.
    gäbe es keine juden, wäre rosenberg nicht gehängt worden.

    siehst du wo das hinführt, zur eigentlichen schuld der opfer an der straftat, genau das, was öfter bei vergewaltungen auftritt, wenn sie nicht so angezogen wäre...