Seite 38 von 40

Talking Heads - "Remain In Light"

"Remain In Light", das vierte Album der Talking Heads, treibt David Byrnes Interesse an Afrobeats auf die Spitze. Die Ideen des Vorgängers "Fear Of Music" werden radikal erweitert: Die Band samplet und loopt gemeinsam mit Produzent Brian Eno afrikanische Polyrhythmen, ohne konkrete Songstrukturen vor Augen zu haben. Ein für 1980 höchst unübliches Verfahren. Adrian Belew (King Crimson) spielt akzentuierte Gitarrenlines ein, die sich dem Mahlstrom der Funkmusik anschmiegen.

"Remain In Light" ist ein komplexes und mutiges Album, dem mit "Once In A Lifetime" sogar ein Single-Hit beschert ist. Als schließlich auch Byrne Worte für die mitreißenden Instrumentals findet und die Texte nach Stream-of-consciousness-Art zu Papier bringt, ist eines ihrer besten und einflussreichsten Studioalben vollendet. Exemplarisch hierfür steht ein Albumtrack wie "Seen And Not Seen", dessen atmosphärisch-dichter Funk-Groove in Verbindung mit subtilen Synthsounds und Byrnes sonorem Sprechgesang eine zeitlose Faszination ausübt.

Talking Heads - Remain In Lights*

Wenn du über diesen Link etwas bei amazon.de bestellst, unterstützt du laut.de mit ein paar Cent. Dankeschön!

Seite 38 von 40

Weiterlesen

1 Kommentar