Bei der Verleihung der 15. Amadeus Awards gestern in Wien hat Andreas Gabalier für einen kleinen Eklat gesorgt. "Man hats nicht leicht auf dieser Welt, wenn man als Manderl noch auf ein Weiberl steht", polarisierte der Österreicher Volksmusikant in seiner Dankesrede.

Das Saalpublikum quittierte die …

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  • Vor 5 Jahren

    Ohne den Artikel gelesen zu haben (oder mich für die News zu interessieren): Ist das nicht der "Mountain Man" vom Echo-Desaster? Was für ein überflüssiger Hurensohn.

  • Vor 5 Jahren

    Die Hymne zu ändern halte ich für höchst albern. Und das Gender-Thema nervt auch latent.

    • Vor 5 Jahren

      von der maas bis an die memel von der etsch bis an den belt...

    • Vor 5 Jahren

      Und das ganze gegender is doch eh voll schwul, wollah!

    • Vor 5 Jahren

      Ja ne, generell finde ich das schon richtig und wichtig, nur die Ausprägung die das mancherorts annimmt ist teils schon arg übertrieben.

    • Vor 5 Jahren

      @lautuser: Ich glaube kaum, dass du die vergangene Unterdrückung der Frau (in Deutschland) bestreitest. Genausowenig kann man bestreiten, dass sich das Frauenbild auch in der Sprache niedergeschlagen hat. Stichwort generischer Maskulin.

      Ein Beispiel:
      Viele sagen ja, dass z. B. "Liebe Studenten" auch Studentinnen meint. Niemand würde aber auf die Idee kommen, den Satz "Die Studenten haben sich Tampons gekauft" zu formulieren. Das zeigt also, dass eben sehr wohl ein Unterschied zwischen Studenten und Studentinnen besteht. Spricht man mit "Liebe Studenten" eine Gruppe von männlichen und weiblichen Studierenden an, so wird die maskuline Form als Grundlage genommen. Ob Frauen da sind oder nicht, die Anrede bleibt gleich. Dadurch zeigt sich eine Machtstruktur, die offensichtlich benachteiligend ist.

    • Vor 5 Jahren

      Das sind erst die Probleme auf der Ebene der Lexik, von den diskursiven Praktiken ganz zu schweigen.

    • Vor 5 Jahren

      Sowas versteht der lautuser doch nicht...da haben sich schon Andere die Zähne dran ausgebissen.

    • Vor 5 Jahren

      Olivander: Danke für die Erläuterung dieses Allgemeinplatzes, Craze würde Dir das um die Ohren hauen! ;)
      Was Du geschrieben hast ist mir schon klar und ich bestreite nix davon.

      Aber heutzutage gibt es dahingehend überall Gleichstellungsbeauftragte und die ganze Welt ändert Ihre Schreibweisen und irgendwann dreht man durch wenn man dauernd "Studenten und Studentinnen" oder Gender-Gap-mäßig "Studenten_Innen" oder mit Binnen-I: "StudentInnen" oder wat weiß ich liest.
      Natürlich bin ich für die Gleichstellung, aber in Wort und Schrift ewig bis ins kleinste nervt es einfach, beim lesen und beim schreiben.

    • Vor 5 Jahren

      Gabalier hat für Österreichs Töchter einfach keine Augen, nur für die Söhne. :D

    • Vor 5 Jahren

      Naja, aber der Begriff "Studierende" ist geläufig und auch nicht nervig.

    • Vor 5 Jahren

      Ich bin Olivander12 sehr dankbar dafür, zum xten mal diesen Stuff zu erklären. Ich habe bereits erschöpft aufgegeben.

    • Vor 5 Jahren

      Ich melde mich als Vertreter der Gegenposition. Die Theorie, über preskriptive Lexik diskriminierende Semantik wegzaubern zu können, ist so nMn einfach nicht haltbar und rüttelt am Schutzgut Sprache und ihren natürlichen Wandlungsprozessen. Ich möchte plakativ auf die Erfolge derartiger Eingriffe im Bereich der Orthographie hinweisen.

      Das heißt nicht, dass ich das Problem in irgendeiner Form verharmlosen will, aber ich glaube, wir haben das schon mehrfach durch.

      @Oli: Um dein Beispiel zu erweitern: Was impliziert denn "Die Studierenden haben gestern Nacht im Alkoholrausch den Rentner verprügelt?" Geschlechtskonnotation ist tiefer in unseren kognitiven Konzepten verankert als auf der sprachlichen Ebene und hier wird die kontextuell gewonnene Geschlechterrolle auf das scheinbar neutrale(re) Lexem in Windeseile übertragen.

    • Vor 5 Jahren

      Von "wegzaubern" ist hier auch keine Rede. Die "große Lösung" wird nicht auf Ebene der Lexik zu finden sein. Ein Ansatz aber eventuell schon.

    • Vor 5 Jahren

      Tinco, ich kann dich ja gut leiden, aber beherzige bei deinen Schriften doch mal bitte, dass hier nicht jeder Soziologie und Germanistik studiert.

    • Vor 5 Jahren

      Für ein empirisch nicht unterfüttertes Experiment an der Sprache herumzuspielen ohne die Seiteneffekte oder Erfolgsaussichten abschätzen zu können, ist mir zu gewagt. Sprache ist immerhin unser Werkzeug, Realität zu beschreiben oder gar zu konstituieren. Der umgekehrte Weg ist zwar ebenfalls wahr (Sapir&Whorf), und darauf zielen diese Kampagnen ja ab, in welcher Hinsicht, welchem Wirkungsgrad und mit welcher Methodik sich das aber (un)mittelbar nutzbar machen lässt, entzieht sich unseres Wissens.

    • Vor 5 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 5 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 5 Jahren

      tl:hngoss(iüan): Ob und wieviel die geschlechtsneutrale Sprache an unserem diskriminierenden Denken ändern würde, weiß keine Sau, Gender Studies kann man aufgrund ihrer Agenda (und damit meine ich nur hinsichtlich ihrer empirisch voreingenommenen Ausgangslage) schwerlich ernst nehmen.

    • Vor 5 Jahren

      "Sprache ist immerhin unser Werkzeug, Realität zu beschreiben oder gar zu konstituieren".

      Stimmt. Aber deshalb nicht damit rumspielen? Da schmeißt du dich aber ordentlich in Sprachbewahrer-Pose.

    • Vor 5 Jahren

      Scheiße, ich habe keine Ahnung, wieso mich dieses Thema jedes Mal so anfixt und mich zum verklausulierten Schwafeln verleitet. Entschuldigt bitte.

    • Vor 5 Jahren

      Sprachbewahrer? Nicht im gewohnten Sinne, ich bin nur dafür, die Eigendynamik und den Eigenwert von Sprache zumindest in Grundzügen zu respektieren und nicht steil zu gehen, nur weil 'Maskulin' so ähnlich klingt wie 'männlich'.

    • Vor 5 Jahren

      Also ich habs gerne gelesen, tut gerade ganz gut hier ;)
      Zumal "rumspielen" ja auch nicht ganz das ist, worum es mir zu gehen scheint.

    • Vor 5 Jahren

      Ich benutze das 'rumspielen' schon bewusst. Was ich in der Debatte immer bedenklich finde ist die (mMn) verbreitete Grundidee auf Seiten der Befürworter, dass es notwendigerweise eine starke Implikation zwischen Sprache -> Denken geben muss (weil das oberflächlich eine simple Wahrheit zu sein scheint) und die Erfolgsaussichten einfach so gegeben sind. Dass eine 'bereinigte' Sprache allerdings auch negative Auswirkungen haben könnte, indem wir beispielsweise Diskriminierung einfach nur verdrängen, kommt viel zu selten auf.

      Und ein bisschen unnütze Polemik zum Schluss: Nur weil ich in gesitteten Kreisen nicht mehr 'Neger' oder 'Behinderter' sagen 'darf', ändert(e) wenig an den nicht so großartigen gesellschaftlichen Verhältnissen, was diese Gruppen angeht.

    • Vor 5 Jahren

      "Nur weil ich in gesitteten Kreisen nicht mehr 'Neger' oder 'Behinderter' sagen 'darf', ändert(e) wenig an den nicht so großartigen gesellschaftlichen Verhältnissen, was diese Gruppen angeht."

      Hab gerade das Gleiche gedacht und möchte noch hinzufügen, dass es ja auch ein Unterschied ist, ob jemand "Schwarzer" sagt, aber "Nigger" meint.

      Trotzdem finde ich es besser, wenn jemand "Schwarzer" sagt, aber "Nigger" meint.

    • Vor 5 Jahren

      @Tinco
      Dass das "rumspielen" auf Dich zurückging, hab ich einfach übersehen, Pardon. :o
      Der erst Teil meines Posts wiederum bezog sich auf deinen 2 darüber, ich bin nämlich durchaus deiner Meinung.
      Sry wegen der Verwirrungsstiftung, da habe ich wohl leider ein Händchen für :(

  • Vor 5 Jahren

    Solche Meinungen kenne ich eigentlich nur von richtigen hardliner Christen die zu Jesus mastrubieren.
    Dann werde ich den armen, weißen heterosexuellen Mann einfach zukünftig ignorieren. Wie zuvor auch schon.
    Dachte übrigens die ganze Zeit das er schwul wäre, so mit der Aufmachung.

  • Vor 5 Jahren

    Was soll man auch anderes vom jemandem erwarten, der sich auf seinem Cover als Hakenkreuz ablichten lässt.
    https://lindwurm.files.wordpress.com/2012/…

  • Vor 5 Jahren

    Finde ich gut, dass die Homos was zurückgeben und sich für die Heten einsetzen. :D

  • Vor 5 Jahren

    Paradox: Andreas Gabalier outet sich mit seinem Appel gegen die Diskriminierung Heterosexueller als weinerliche Muschi

  • Vor 5 Jahren

    Den würd ich gern mal von hinten rannehmen.

  • Vor 5 Jahren

    ...sind unsere beiden derzeit berühmtesten KünstlerInnen die beiden, sind auch bei einer der letzten WettendasSendungen zusammen auf der Couch gesessen, die beiden sollten zusammen was machen, würden sie noch berühmter werden...so Art 'Rise like a Zuckerpuppe'...

  • Vor 5 Jahren

    Da wirbt man für Toleranz und wird gehatet.
    Online sind die Leute stark und es wird debated.
    Schenkt ihm doch einfach ein Ticket der Germanwings, Problem erledigt.