Während der TV-Übertragung des Super Bowls in den USA kündigte Beyoncé ihr neues Album an.

Las Vegas (elv) - Beyoncé nutzte einen Werbespot während der Live-Übertragung des Super Bowls, um ihr neues Album anzukündigen. Zusammen mit Komiker Tony Hale spricht die 42-Jährige in dem Spot für einen Telekommunikatonsanbieter darüber, wie sie die Aufmerksamkeit der Menschen im Internet auf sich ziehen könnte. Nach verschiedenen Ideen wie eine Beyoncé KI oder eine Reise ins all, sagte Queen B schließlich "Bringt die Musik raus".

Gleichzeitig tauchte auf ihrer Website der Hinweis zu "Act II" und das Datum 29. März auf. Darüber hinaus wurden dort Ausschnitte von zwei neuen Songs mit den Titeln "Texas Hold 'Em" und "16 Carriages" gespielt. Fans spekulierten, ob es sich wohl um ein Country-Album handeln könnte.

Ein erster Höreindruck der Songs bestätigt diesen Eindruck. Auffallend sind die verwendeten Countrygitarren in den Tracks. Jedoch kommen auch R'n'B-Fans auf ihre Kosten. "Texas Hold 'Em" kommt als schneller Country-Stomper daher. In "16 Carriages" teilt die Sängerin ihre Gefühle über ihr Leben in balladesken Klängen mit.

2022 veröffentlichte Beyoncé ihr Album "Renaissance" und wurde sowohl von Fans, als auch Kritiker*innen hochgelobt. Mit "Act II" kommt nun ihr achtes Studioalbum.

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Beyoncé

Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision) Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision) Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision) Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision) Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision) Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision) Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision) Beyoncé,  | © Parkwood Entertainment (Fotograf: 13thWitness/Invision)

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1 Kommentar mit 3 Antworten

  • Vor 21 Tagen

    Auf der verzweifelten Suche nach dem Grammy macht sie jetzt den umgekehrten Taylor Swift-Move von Pop zu Country. Wirkt alles sehr konstruiert und wenig authentisch, jede Musikrichtung abzuklappern, Jan Delay, ick hör dir trapsen.

    • Vor 20 Tagen

      Bin bestimmt kein Eißfeldt-Apologet; kann keines seiner Solo- oder Gruppenalben (mit Ausnahme von Atarihuana) am Stück durchhören. Aber das Gefühl, dass der seine Kraut- und Rüben-Diskographie künstlich und inauthentisch zusammenkonstruiert hatte ich eigentlich nie. Der hat auf mich immer wie ein Musiknerd mit komischer Stimme und sehr großer Leidenschaft fürs Töne erzeugen gewirkt.

    • Vor 20 Tagen

      Man kann von Beyoncé halten was man will, allerdings denke ich nicht, dass es sich hierbei um verzweifeltes Grammy-Getue handelt. Bei den drei Renaissance-Acts geht es darum, Genres zu behandeln, die starke Wurzeln in der schwarzen amerikanischen Gesellschaft haben. Bei Act I war das die queere Ballroom- und House-Szene, bei Act II ist es Country und im dritten geht es Gerüchten nach in Richtung Rock. Alle drei Genres haben schwarze Ursprünge und ich finde es sehr stark und mutig, dass Beyoncé sich an diese Genres traut, die sich bestimmte Gruppen teilweise fast schon exklusiv angeeignet haben.

    • Vor 19 Tagen

      War so tief in der "Theorie" der Rennaissance-Acts nicht drin. Aber in dem Licht kann ich es nachvollziehen. Vielleicht lag es auch daran, dass Country für mich so weit weg von der Musik ist, die Beyonce sonst macht, und ich dachte, dass man dahinter eigentlich nicht stehen kann. Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass sie die Musik auch gut findet.