Trotz Trennung 2010: Um der Opfer des Anschlags vom 22. Juli zu gedenken, vereint sich die Erfolgsband für ein einmaliges Konzert.

Oslo (lau) - Norwegens musikalisches Aushängeschild A-ha ist wieder vereint – auch wenn die Rückkehr auf die skandinavische Bühne nur von kurzer Dauer ist. Auf einer Gedenkfeier wollen A-ha den 77 Opfern des Anschlags vom 22. Juli in Oslo und Utoeya mit einem einmaligen Comeback Ehre erweisen.

25 Jahre erfolgreiche Bandgeschichte

Im Dezember vergangenen Jahres hatten A-ha ihr offiziell letztes Konzert nach 25 Jahren Bandgeschichte gespielt. Bis zu 195.000 zahlende Zuschauer versammelten sich in erfolgreichsten Zeiten auf ihren Konzerten. Nach der letzten Welttournee 2010 verabschiedete sich das Trio in den musikalischen Ruhestand, als Erbe bleiben 35 Millionen verkaufter Platten.

Gedenkzeremonie am 21.8.

Neben Mitgliedern der Regierung und Repräsentanten der Königsfamilie werden bei der Trauerfeier am 21. August auch die Familien der Opfer anwesend sein. "Wir sind dankbar, gefragt worden zu sein, bei der Gedenkzeremonie teil zu nehmen. Wir tun das, um die zu ehren, die fortgerissen wurden, um Wertschätzung zu zeigen für diejenigen, die sich Mühen gemacht haben, am 22. Juli zu helfen", so die Band in einem Statement.

Fotos

A-ha

A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) A-ha,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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14 Kommentare

  • Vor 8 Jahren

    Ich finde, durch das Engagement der Band erhält die ganze Veranstaltung so einen Event-Charakter, der eigentlich dem grausamen Anschlag nicht gerecht wird. So eine Zeremonie sollte man eher nutzen, um mal in sich zu gehen, anstatt eine Pop-Gruppe auflaufen zu lassen.

  • Vor 8 Jahren

    Ich stimme Dragnet zu. Auf einer würdevollen Gedenkfeier hat kein Popstar etwas verloren. Gerade der Grausamkeit dieses Anschlags muss man eine Zeremonie entgegensetzen, in der die Trauernden im Mittelpunkt stehen.

    Und was für eine Außenwirkung hat so ein Event? Wie wird so ein "Trauerspektakel" zum Beispiel in der muslimischen Welt wahrgenommen? Wollen wir uns wirklich als Gesellschaft darstellen die selbst in ihrer Trauer oberflächlich, hedonistisch und letztlich egoistisch ist?

  • Vor 8 Jahren

    Ich hoffe wenigstens, dass der Eintritt gratis ist. Sonst krieg ich noch das Gefühl, dass sie den Anschlag zum Geld scheffeln missbrauchen...

  • Vor 7 Jahren

    @Lismechir (« Das klingt mir sehr makaber, dass die Band einen Mordanschlag als letzten Karriereantrieb nutzen (denn selbst wenn sie keinen Eintritt nehmen, werden die Verkaufszahlen dadurch sicher angetrieben). Und inwiefern hilft das den muslimischen Angehörigen? Ich finde das geschmacklos. »):

    So ein Schwachsinn!!! Die Band hat ihre Karriere selbst beendet (nach einem Nummer 1-Album)...die brauchen keinen "Antrieb". Und es ist nur EIN Auftritt, nichtmal ein ganzes eigenes Konzert.

  • Vor 7 Jahren

    @ Anwalt: Da du grad die Sufis erwähnst: Hoffe du hast was von Gonjasufi mitbekommen. Wurde hier auch rezensiert. Wenn nicht, einfach mal nen paar Songs anhören. Enorm vielseitig ist gar kein Ausdruck.
    @ Lismechir: Auch wenn ich A-HA nicht leiden kann glaube ich nicht, dass sie sowas nötg hätten.

  • Vor 7 Jahren

    Tut mir leid, wenn ich einigen vor den Kopf gestossen habe, aber ich hasse dieses wochenlange Durchgekaue, was darin endet, dass es danach bis zur nächsten Tragödie nie wieder angesprochen wird. Meiner Meinung nach ist das degradierend. Soulburn hat das ganz gut zusammengefasst. Ich bleibe bei meiner Meinung.