laut.de-Kritik

Fettes Debut mit sägenden Gitarren und eingängigen Songs.

Review von

Linkin Park, Newcomer aus den USA machten schon im Vorfeld der Veröffentlichung ihres Debuts hierzulande von sich reden. In den Staaten bereits im Oktober veröffentlicht, verkünden die Jungs nun auch in Europa ihre "Hybrid Theory".

Stellt euch vor, Trent Reznor würde mit Fred Durst ins Bett gehen, um dort, ein wenig von James Hetfield unterstützt, ein Kind zu zeugen. Martin Gore würde nach neun Monaten Geburtshilfe leisten und fertig sind Linkin Park! Ganz so platt ist es natürlich nicht gemeint, aber Linkin Park schaffen es, die Vorzüge der Genannten in ihren Sound einfließen zu lassen und daraus einen geil klingenden Cocktail zusammen zu mixen. Was mich beeindruckt, sind die eingängigen Hooklines und Harmonien, die auf "Hybrid Theory" ganz selbstverständlich neben sägenden Gitarren stehen. Das Gesangsduo passt sich dem an. Chester Bennington und Mike Shinoda wechseln hin und her zwischen ekstatischem Shouten und lieblichen Melodien, nur um im nächsten Moment mit aggressiven Raps aufzuwarten. Stellt euch auch hier einen Klon zwischen Filter-Frontman Richard Patrick und Faith No More-Derwisch Mike Patton vor, dann habt ihr ungefähr einen Eindruck, was hier abgeht.

Es ist schon erstaunlich, wenn ein Erstling mit einer derart geballten Power aufwarten kann. Kein einziger Ausfall in der Trackliste, eine satte Produktion und intelligente Texte, was will man mehr?

Linkin Park überzeugen auf ganzer Linie mit der ersten fetten Überraschung im neuen Jahr. Das bedeutet, dass sich die Besucher der Deftones-Konzerte in Deutschland zusätzlich über einen weiteren geilen Act freuen dürfen, denn Linkin Park wurden als Support verpflichtet. So kann's weiter gehen, dann gibt es wirklich "Lot's Of Fun In 2000 and 1".

Trackliste

  1. 1. Papercut
  2. 2. One Step Closer
  3. 3. With You
  4. 4. Points Of Authority
  5. 5. Crawling
  6. 6. Runaway
  7. 7. By Myself
  8. 8. In The End
  9. 9. A Place For My Head
  10. 10. Forgotten
  11. 11. Cure For The Itch
  12. 12. Pushing Me Away

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58 Kommentare mit 5 Antworten

  • Vor 4 Jahren

    Sö dann mal ran an den LP Klassiker. Klar bin ich als LB Fan zwiegespalten, da LP ja schon deutlich von der LB Scheibe Significant Other beeinflusst waren

    Dennoch das Album ist cool. Gut Mike rappt nicht gut, aber es passt und Chester ist dope. Ist niceer Pop-Nu-Metal
    5/5

    • Vor 4 Jahren

      Ich möchte mal aussprechen, was jeder hier denkt und "Zorn" seinem Job nicht nachkommt:

      Verpiss Dich!

    • Vor 4 Jahren

      Hahahaha, es ist zu geil :lol:

    • Vor 19 Tagen

      glaube kaum das LP von LB beeinflusst waren. Zu der Zeit war es einfach längst Mainstream Trend Rap mit Metal zu mischen, das haben nicht LB erfunden..

      Und abgesehen davon klingen LB und LP komplett unterschiedlich. LP waren von anfang an viel deeper und emotionalier. LB waren immer schon Clowns (Nookie - das können die ja wohl selbst nicht ernst genommen haben? und was ist das überhaupt für ein depperter Bandname)

  • Vor 2 Jahren

    "Hybrid Theory" ist für mich das beste Album aller Zeiten!
    Was Linkin Park hier geschaffen hat, ist nicht weniger als das Fundament meines Musikgeschmacks.
    Die Jungs haben mich mit diesem Meisterwerk zu den beiden Genres gefühlt, die mich in den folgenden 20 Jahren am meisten begleiten würden: Rock und Rap! Hell yeah!