Porträt

laut.de-Biographie

Lil Baby

Was hat sich Dominique Jones bloß bei seinem Künstlernamen gedacht? An "Lils" mangelt es im Rap-Business nun wirklich nicht. "Lil Baby" dürfte es bei der Wahl zum bescheuertsten Namen aber ziemlich weit nach vorne schaffen. Kommt angeblich daher, dass er in seiner Jugend viel mit älteren Typen rumgehangen hat. Na, ja ...

Lil Baby & DaBaby: Das Video "Baby"
Lil Baby & DaBaby Das Video "Baby"
Im Clip skizzieren die Rapper einen Überfall - in unverständlicher Sprache.
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Ganz so unschuldig, wie es der Name vermuten lässt ist der 1994 in Atlanta geborene Rapper aber nicht. Wegen einer Reihe von Delikten und Verstößen gegen seine Bewährungsauflagen wandert Dominique Jones mit 19 für zwei Jahre in den Knast. Gibt sicher schönere Zeitvertreibe.

Das denkt sich auch Lil Baby und stellt fortan die Musik in den Vordergrund. Nach seiner Entlassung 2017 beginnt er, Mixtapes am Fließband rauszuhauen.

So steigert Lil Baby Schritt für Schritt seine Bekanntheit, wobei es sicherlich auch nicht schadet, dass er Young Thug, den Trap-König von Atlanta, zu seinen Freunden zählt.

2018 ist es dann an der Zeit für das erste Album, und Lil Baby droppt "Harder Than Ever". Dafür gibts sogar Unterstützung vom kanadischen Superstar Drake. Bedeutet das den absoluten Durchbruch? "Yes Indeed". Besagen auch die Verkaufszahlen: Album und Single positionieren sich in den US-Charts ganz weit vorne.

2018 bleibt Lil Babys Jahr. Für das Mixtape "Drip Harder" schließt er sich mit Gunna zusammen, der zu dem Zeitpunkt ebenfalls als Newcomer aus Atlanta auf sich aufmerksam gemacht hat.

In den Charts ist Lil Baby schon fast Stammgast. Am Ende des Jahres verbucht er 20 (!) Titel von und mit ihm, die es in die Top 100 der Billboard Charts geschafft haben, für sich: nicht der übelste Karrierebeginn.

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