Katja Krasavices Debüt-Album "Boss Bitch" toppt Eminem in den deutschen Charts: Viel treffender kann man den bemitleidenswerten Zeitgeist Musikdeutschlands wohl nicht auf den Punkt bringen. Nicht dass Eminems "Music To Be Murdered By" ein gutes Album wäre, das die Pole-Position verdient hätte. Trotzdem …

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  • Vor einem Jahr

    Review irgendwie schwierig. Der letzte Absatz ist eine bloße Behauptung, im Text zuvor nicht begründet. Da fehlt es an inhaltlicher Auseinandersetzung. Wirkt zusammen mit diesem "richtige Attitüde"-Erklärungsversuch irgendwie hilflos. Und: Seriosität ist keine Kategorie, die für Kunst herangezogen werden sollte, finde ich. Ich will der Frau ja keine Wohnung vermieten.

  • Vor einem Jahr

    Musik für Fünftklässler, die erste Hormonwallungen haben aber noch zu klein für xhamster sind.

  • Vor einem Jahr

    Was ich nicht verstehe, ist, wieso das hier peinlicher sein soll als der ganze "Ich verkaufe Drogen und habe Waffen"-Quatsch, der im Deutschrap geboten wird. Das mag früher mal ironisch angefangen haben, ist es aber längst nicht mehr, selbst bei ehemaligen "Grossen".

    Klar, das Album ist richtig miese Grütze. Braucht man nicht darüber zu diskutieren. Und ja, es liegt ja nicht nur am textlichen Inhalt. Trotzdem finde ich, dass man dann dieselben Massstäbe auch bei einigen anderen Acts entsprechend anlegen müsste und dort nicht noch 2-3 Mitleidspunkte vergeben sollte, weil sie halt ihren Act durchziehen.

  • Vor einem Jahr

    Manchmal kommt es mir vor, als seien die Kritiker nur prüde Incels, die keine Ahnung von Sex haben und freizügige Frauen wie Katja als vom Sittenverfall betroffene Dirnen betrachten.

    • Vor einem Jahr

      Ich paraphrasiere den Küchenchef:

      "Das ist doch scheissegal wie [prüde die Kritiker sind]. Die sieht übel aus und macht oberheftige Scheissmusik."

    • Vor einem Jahr

      Du trollst doch wieder, c452h, aber bei Cro ist dir das damals besser gelungen. :D Man kann in diese Person, ihr Schaffen oder ihre Kritiker natürlich einiges reininterpretieren, wenn man dazu Lust hat, aber manchmal ist Dreck einfach Dreck. Dieter Bohlen ist auch kein Dummkopf und einige seiner Kritiker sind sicherlich auch neidisch auf sein Geld und seinen Lifestyle, aber das ändert doch nichts daran, dass er für seine Diskografie eigentlich nach Den Haag gehört.

  • Vor einem Jahr

    Erstklassige Scheißmusik für Musikhasser. Kann wech

  • Vor einem Jahr

    Erstaunlicherweise scheint das Album beim Streamen recht beliebt zu sein. Und mal ehrlich, auch wenn das nicht mein Musikgeschmack ist, so unterscheidet sich diese Produktion doch auch nicht wesentlich von den unzähligen Mumble Rap Liedern inklusive exzessivem Autotune-Gebrauch. Das macht das Album qualitativ nicht hochwertiger, im Gegenteil. Eine Zielgruppe scheint es dafür aber zu geben und das kann man tolerieren. Denn auch pubertierende Mädchen brauchen Raum für Rebellion. Auch wenn (oder gerade weil?) sich dann die Vorreiter der weiblichen Emanzipation im Grabe herumdrehen.

    • Vor einem Jahr

      Da bieten Haiyti oder Juju aber die bessere Projektionsfläche für rebellische Mädchen. Oder wenn man mal die Landesgrenzen überwindet auch Cardi B oder Megan thee Stallion. Die taugen zumindest ja musikalisch etwas.

    • Vor einem Jahr

      Aber das ist ja gerade das Witzige: rebellieren tut es sich sicher nicht mit den Bands, die wir beide als besser geeignet finden - im Gegenteil!

  • Vor einem Jahr

    Ich verstehe gar nicht warum sich hier so viele über dieses Album aufregen.
    Es war doch klar dass es scheiße wird.

  • Vor einem Jahr

    ich mach ja echt vieles mit. ich feier auch irgendwo shirin david. und jürgen drews finde ich auch super. aber das ist selbst mir zu krass. das hat bisher eigentlich nur helene fischer mit ihrer unironischen drecksmusik geschafft.

  • Vor einem Jahr

    Das ist keine Musik, das ist peinlich.

  • Vor einem Jahr

    Eingängiger Pop mit ungewöhnlichen Texten - präsentiert von einer postmodernen Kunstfigur. Nicht mehr - aber auch nicht weniger.

  • Vor einem Jahr

    Das Geile ist doch, dass hier jeder mit ihr ins Bett gehen würde, aber über sie lästert.

  • Vor einem Jahr

    Das man Eminem und diese Nutte in einem Satz erwähnt ist die größte Blasphemie die jemals begangen wurde. Aber stimmt, schon traurig das sich so ein Schmutz hierzulande so gut verkauft.

  • Vor einem Jahr

    Es gibt hervorragenden deutschen Rap, guten deutschen Rap, okayen deutschen Rap. Die Krassebitche gehört unzweifelhaft nicht dazu. Das ist textlich unterirdisch, musikalisch billig, so sexy wie eine Gummipuppe. Das kulinarische Äquivalent zu dieser Musik sind Chips. Und zwar nicht die aus Kartoffeln, sondern die aus Styropor.

  • Vor 11 Monaten

    Was bitte könnte 2020 noch originell an elektronischer Musik sein? Nur besser zusammengeklaut ist möglich. Die Zeiten eines Derrick May sind eben vorbei. Die Produktion ist nicht
    völlig schlecht, erfüllt aber nur den Zweck. Der verfremdete Gesang soll kaschieren, dass die alle nicht singen können. Sie sollte besser nur rappen. Sie ist nicht völlig ohne Talent, sie müßte nur böse sein und den Sticker bekommen, aus der kann man noch mehr rausholen. Eine Chynna Rogers ist sie natürlich nicht, aber die ist bereits tot.
    Klar natürlich, dass der politisch korrekte verwaschene Kulturmittelstand vor solchen Mädels Angst hat, der nur im Schlafzimmer poppt und dabei wahrscheinlich Barry White auflegt. Rückständig? Ist vielleicht die Avantgarde, und man sieht bereits, dass oben genannter gähnender Mittelstand, welcher nie die Kraft der Leere verstehen kann, wo es kein Morgen gibt wo man das Leben hinverschieben kann, in Krisenzeiten endlich zu Recht um seine Existenz fürchten muß.
    Die deutsche Populärkultur mit ihren endlosen Krimi Abgründen scheint wie besessen davon.
    Die die können leben auf die eine oder andere Weise Porno, selbst wenn sie Geist besitzen, der Rest hüstelt oder hustet bald aus wie die Kameliendame. Was wäre bitteschön an Boss Bitch in political correct Version Feminismus? Wer nur eine bestimmte Folge South Park gesehen hat, oder sich ein bißchen im Jargon auskennt, weiß, dass auf eine Boss Bitch mehre Bottom Bitches folgen. Porno ist der neue Feminismus, weil er Kraft hat. Katja fick sie alle, aber sei bitte etwas mutiger in Zukunft und weniger Produkt, wenn das in diesem Musikbusiness überhaupt möglich ist!