"Mein Name: Moritz Anton Wilken", eröffnet Grim104 mit einer artigen Vorstellung, und schließt zehn Tracks später kaum weniger klassisch: "Liebe Grüße, euer Grimmi." Diese beiden, die erste und die letzte Zeile, genügen im Grunde, um Schlimmstes zu ahnen: "Imperium" scheint in diese Kategorie …

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  • Vor 3 Monaten

    Ungehört 5/5. Bin gespannt.

  • Vor 3 Monaten

    Ich dachte man war sich einig, dass OG Keemo der momentan beste Erzähler ist? :O

  • Vor 2 Monaten

    "Das Versprechen" ist doch El-Ps "For My Upstairs Neighbor" auf deutsch. Den erwähnt er ja bei "Sonnenaufgang" sogar.

  • Vor 2 Monaten

    Ich würd mir so wünschen, daß die Poetry-Slam-Welle mal aufhört. Deutschrap ist nix anderes, nur mit Glück halt mit nem guten Beat darunter. Ist bestenfalls mal ganz lustig, oder man meint, da habe jemand was Wahres, Echtes ausgesprochen. Länger als zwei-drei Wochen hält es nicht. Denn dann ist auch die lustigste oder spitzfindigste Line ausgelutscht. Mehr Halbwertzeit haben solche bekömmlichen Emotionshäppchen nicht.

    Lauchs sind mit sowas zufrieden. Gefühle und Erzählungen kennen oder brauchen sie nicht. Ne, danke, dann lieber US-Rap. Oder - aus dezent anderen Gründen - britischen.

  • Vor 2 Monaten

    Ein sehr gelungenes Deutschrap-Album. Die Texte wirken authentisch, dabei größtenteils unpeinlich und klingen, als hätte Casper allen Pathos aus seinen Lyrics getilgt. Der Rest ist aufs Wesentliche reduziert, kein Autotune, keine Adlibs, die Beats LoFi, ein halbe Stunde Laufzeit. Wenn das Genre sich in diese Richtung entwickelt, kann man Deutschrap nur dazu beglückwünschen.

    • Vor 2 Monaten

      Ja dachte ich zur EP (und das neue Album ist auch endlich der langersehnte Nachfolger, das Grauen konnte mich nie richtig abholen) auch schon, ist aber leider nicht passiert und wird sicher auch nicht passieren.

      Autotune hast du hier auch dabei, auch wenn damait sehr sparsam und stilvoll umgegangen wird.

  • Vor 2 Monaten

    Und ich so: Vergleichsflächen, sagt ja sogar die Überschrift. Und Caps so...

    • Vor 2 Monaten

      ich habe im Prinzip kein Problem mit deinem vergleichenden Ansatz, nur fehlt in deiner Argumentation stets die Vergleichsfläche, auf die bezogen das nur mittelmäßig sein soll. Es läuft immer so ab: "Klassen besser als was sonst so geht zur Zeit, aber für sich betrachtet nur Mittelmaß!" Wo ist die Vergleichsfläche, die so viel besser ist als kontemporärer Deutscher Hip Hop?

    • Vor 2 Monaten

      Du musst doch selbst zugeben, dass Inhalt und Delivery schon deutlich angenehmer für's Ohr auf ähnlichem Level transportiert wurden. Das ist dann meine Vergleichsfläche. Aber natürlich hat jeder seine eigenen Parameter, keine Frage. Ich verstehe zb auch, warum du Dinge feierst, die ich nicht feier. Und ich finde dass es diesbezüglich kein Richtig oder Falsch gibt. Weil man beides verargumentieren kann. Anders als zb die Diskussion mit einem Gabalier Hörer. Da möchte ich bewusst nicht auf Beleidigungen verzichten.

    • Vor 2 Monaten

      Nein, muss ich nicht zugeben. Nenn mir doch bitte nur ein Beispiel...

  • Vor 2 Monaten

    Genau wie OJ Keemo Rap für den Feuilleton – die Straße pumpt 18 Karat und die Pumper pumpen Mayo.

  • Vor 2 Monaten

    Sowohl sein Solo-Debut als auch Das Grauen sind für mich unfickbare Klassiker. Ich halte Grim für den besten deutschsprachigen Texter seit Ludwig Hirsch. Dieses Album holt mich trotzdem nicht ab. Das ist zwar alles wieder auf extrem hohen Niveau, was sich darauf abspielt, aber der Mindfuck eines wohlhabenden, prominenten Mitte 30 Berlin Hipsters interessiert mich einfach einen Scheiß. Ja okay, du weißt nicht, ob der Track gerade von Pashanem ist, und 18 Jährige schauen dich blöd an, wenn du voll im Club bist - das sind natürlich echt harte Probleme. Ich bin natürlich nochmal 10 Jahre älter, aber ganz ehrlich, sowas fand ich schon mit 30 albern.
    Der einizige Track, den ich wirklich richtig feiern kann, ist Das Versprechen. Da ist alles wieder da, die Atmosphäre, das Grauen, die Bilder im Kopf, und wenn dann auch noch der EL-P Groschen fällt, is alles zu spät, wie Grim es schafft, diesen Track ins deutsche zu Übertragen, ohne 1 Sekunde peinlich zu kommen, ist schlichtweg genial.
    Formal wieder überragend, inhaltlich eher so naja.
    3/5

    • Vor 2 Monaten

      Der Kritikpunkt ist berechtigt, aber knallt mir nicht zu sehr ins Gewicht, weil es innerhalb von dem "alles grau hier" Kontext passiert.

      Weitere Sternstunden der Belanglosigkeit. Beim Versprechen hab ich auch nur auf den Moment gewartet, in dem es zu Kitschig/Banal wird und dann kommt der "Twist". Liebs!

  • Vor 2 Monaten

    Holt mich nicht ganz so ab wie das Grauen, das Grauen, trotzdem ne solide 4,556/5.

  • Vor 2 Monaten

    Ich bin ein bisschen bei gueldi. Ist jetzt kein schlechtes Album, aber ich hatte mir mehr erhofft. Mir fehlen ein bisschen die Wut und der Punk seines Frühwerks und auch wenn ich verstehe, dass der 8 Jahre später halt anders klingt, ermüdet mich dieser ungebrochene Weltschmerz, wie er zum Beispiel in Numb zelebriert wird.

    Außerdem fehlen mir noch 1-2 Tracks damit es sich als Album rund anfühlt. So ist es irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Das Versprechen ist trotzdem großes Kino.

  • Vor 2 Monaten

    Bin da bei gueldi und vorri, spricht mich über weite Strecken nicht an. Schon interessant, so von seinem Empfinden und Denken zu erfahren, aber auch nichts, was ich mir mehrmals anhören würde. Der Erfolg tat ihm nicht besonders gut, höre lieber grim104 (EP) und Alles brennt, oder auch Kauft nicht bei Zugezogenen.

  • Vor 2 Monaten

    Warum kann Rap denn nicht einfach nur Spass machen?

  • Vor 2 Monaten

    Die jugendliche Wut in der Stimme war mal stärker ausgeprägt, aber ich hab ansonsten einfach nichts an dem Album auszusetzen. Ich find die Beats geil, das Autotune nervt mich nicht, Lyrik nicht zu kompliziert, smart aufn Punkt.

    Voo Store knallt mich komplett weg.