Wer glaubt, dass Pop-Punk aus den immer gleichen Powerchord-Folgen und weichgespülten Refrains besteht, kann sich auf "Brain Pain" den Gegenbeweis abholen. Four Year Strong scheren sich wie so oft nicht um den Genre-Kodex, sondern ergänzen den Highschool-Soundtrack um Post Hardcore- und Alternative-Einschläge.

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  • Vor 2 Monaten

    "Die Songs sind nicht für große Hallen oder den Durchbruch im Mainstream geschrieben."
    Ironischerweise standen Four Year Strong vor zehn Jahren mit Enemy of the World an genau dieser Schwelle als die Verbindung aus Pop Punk und Metal-/Post-Hardcore mit Bands wie A Day To Remember auf ihrem Zenit war. Stattdessen wurde die Band von ihrer eigenen Anhängerschaft fallen gelassen, weil das Album drauf "kaum noch Breakdowns hatte"/"zu sehr Alternative rock ist"/"X-beliebigen Sellout-Vorwurf einfügen". (Okay, und dass die Band mit Fairweather Fan, diesem Teil der Fans den musikalischen und vor allem textlichen Stinkefinger gezeigt hat war vllt. auch nicht so deeaskalierend). Brain Pain ist also eher ein Back to the roots album.
    Die Aussage, dass Four Year Strong (ähnlich wie Set Your Goals auf ihren erstne zwei Alben) das seltene Kunststück gelingt der standard Pop-Punk-Formel etwas neues zu entlocken unterschreibe ich aber blind.