Auf der letzten Tour mit Stuck Mojo hat der gute Zoltàn von der Bühne aus recht unfreundliche Worte für sein altes Label Nuclear Blast und deren Cheffe Markus Staiger übriggehabt. Wenig verwunderlich also, dass "What Doesn't Kill Me ..." nicht bei den Donzdorfern, sondern über AFM Records erscheint.

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  • Vor 10 Jahren

    Klingt immer noch wie n Soulfly-Abklatsch.

  • Vor 10 Jahren

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    akin-Pressedienst.
    Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 24. Februar 2009; 17:03
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    Ungarn:

    > Buergerkrieg von rechts

    In Ungarn sind erneut zwei Roma ermordet worden. Ein Mann und sein
    kleiner Sohn wurden erschossen, als sie aus ihrem brennenden Haus
    fluechteten. Das Attentat steht in einer Reihe mit mehreren toedlichen
    Uebergriffen gegen Angehoerige der Minderheit, die sich seit der
    Gruendung der "Ungarischen Garde" gehaeuft haben.

    Ja, ne scheiss Paranoia, ne?

  • Vor 10 Jahren

    hab mich so aufs neue album gefreut und dann so was, richtig langweilig werds mir ned kaufen liegt vielleicht daran dass auch csaba weg is

  • Vor 10 Jahren

    @Michael Edele («
    Ein wenig nervig ist allein die Tatsache, dass der Kerl sich in Großbuchstaben "OPFER" auf die Stirn schreibt und sich in bester Onkelz-Manier gern in der Underdog-Rolle sieht. Ich wage nicht zu beurteilen, wie das in seinem Heimatland mit dem Rassismus gegenüber Zigeunern tatsächlich ist. Aber so langsam hat man doch das Gefühl, dass da mehr und mehr Paranoia mitspielt. »):

    Völlig paranoid ist es insofern, als dass - trotz der zahlreicher Medienberichte über politische Tumulte oder der Gründung von "Bürgerwehren" - Ungarn innerhalb der EU (und weltweit sowieso) eines der sichersten und friedlichsten Länder ist. Kaum irgendwo ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer von Gewalt oder Diebstahl zu werden, so gering. Das gilt auch (und gerade) für Budapest. Egal welche Kriminalitätstatistik man zu Rate zieht. Das Anzeigeverhalten und die Aufklärungsrate mit eingerechnet. Die gefährlichsten EU-Länder sind seit Mitte dieses Jahrzehnts Dänemark (seltsamerweise), Estland, UK, Niiederlande und vor allem Irland.

    Umso beunruhigender ist das völlig irrationale Ableiten der Frustration über die ökonomische Misere der letzten Monate auf die Minderheiten. Die Ungarn haben über Jahre hinweg - gemessen an der Realökonomie - völlig über ihre Verhältnisse gelebt und lassen den Ärger über diese Wahrheit nun an anderen aus. Naja, das kennt man irgendwie. Dabei spielt paradoxerweise gerade die - verhältnismäßig - moderate Minderheitenpolitik der letzten Jahrzehnte eine gewisse Rolle. Anders als etwa in Rumänien kommen sich Roma und Ungarn überhaupt in nennenswerter Weise in die Quere.